Beiträge von Benjamin


    Hallo tomfa-ng,


    ich habe die Installation durchgeführt.


    Folgende Ergebnisse habe ich erhalten:


    Code
    systemd-analyze timeStartup finished in 8184ms (kernel) + 10867ms (userspace) = 19052ms


    Interpretiere ich richtig, dass das System angibt für das Booten 19,05 Sekunden zu benötigen?
    (Umgerechnet)

    Warum komme ich auf 25318ms wenn ich die Werte von systemd-analyze blame addiere, müsste ich nicht auf 19052ms (Ergebnis von systemd-analyze time Startup) kommen?


    Woran liegt es, dass ich mit der Stopuhr (ab Powerknopf drücken, bis Browser geöffnet ist / Kaltstart) auf 58 bis 60 Sekunden komme? Woher kommt die 40 Sekunden Differenz?



    Warum benötigen die angelegten Partitionen unterschiedlich lang im Bootvorgang? Geht es hier nach/um Größe und belegtem Speicherplatz? Das hieße, um so voller der neue PC wird, um so langsamer das Booten, selbst wenn die Partitionen auf einer zweiten Festplatte liegen, wie es jetzt bei mir der Fall ist?



    Wenn überhaupt, ist für mich - zur Optimierung - nur der "4 stellige Millisekunden-Bereich" von Interesse, da ich alles andere gar nicht "merken/spüren" würde.


    Was sind diese beiden "Dienste"?

    Code
    2388ms network.service2014ms
    console-kit-log-system-start.service




    Würde ich mich dazu entschliessen, dass die Partition "PC-Spiele" für mich unter Linux uninteressant ist, da dort nur Windows-Spiele installiert sind, würde ich 3,62 Sekunden sparen? Ist dieser Schluss richtig, oder handelt es sich um einen Trugschluss?

    Hi BananaJoe,
    gerade dein Hinweis, dass auf beiden Systemen eine Änderung vorgenommen werden muss, damit die Uhrzeit nicht ständig sich verändert hat zum Erfolg geführt:
    Artikel 1 und
    Artikel 2.
    Nun kann ich sicher sein, die Uhrzeit nicht mehr über NTP zu beziehen (wenn ich es richtig verstanden habe)?


    Kennt jemand die Modifikation des Befehles, damit dieser mir unter Suse nützt?

    Code
    systemctl status <servicename>.service



    Zu dem eingeführten Off-Topic:
    Wird durch dieses S.M.A.R.T (Siehe Screenshots) nicht der Trimbefehl automatisch ausgeführt?
    Oder muss hier noch etwas konfigurieren?





    Nach wie vor würde ich mich über ein Feedback zu den Daten freuen, um die ich gebeten worden bin:
    (da hier wohl a= Fehler zu sehen sind, sofern welche vorliegen und b= Potential zur Verkürzung der Bootzeit zu sehen ist?

    1x wo sich welche Laufwerke befinden:
    Klick


    1x dmesg und var log messages
    Klick


    Ist hier soweit alles ok?


    @tomfa-ng:
    Bei dir von dir empfohlenen Software, welche ich installieren soll, zur Ermittlung weiterer Informationen, bestehen da Risiken bei der Ausführung, oder ist es eine "harmlose" Software? Ich frage deswegen, da mir eine längere Bootzeit lieber ist-- als wegen der Verkürzung Risiken einzugehen. Danke im Voraus für eine Rückmeldung.


    Vielen Dank!

    Zitat

    Eine Aktualisierung würde ich entweder mit YaST-Online-Aktualisierungen oder mit Zypper (s. Signatur) machen.


    Heute das Update habe ich über YAST-Online gemacht. War kein Unterschied zu Apper; außer das mir Yast nicht eindeutig angezeigt hat, wann der Update-Vorgang beendet war. Irgendwann war einfach das Yast-Fenster geschlossen. Da es für mich keinen Unterschied in der Benutzung gemacht hat, werde ich mich nun an Yast halten. Vielen Dank für eure Einschätzung.

    Zitat

    Allerdings ist Apper (meiner Meinung nach) vergleichsweise instabil und bringt oft Probleme mit sich.


    Hast du diese Probleme von Anfang an gehabt, oder erst nach längerer Nutzung? Bisher läuft es bei mir absolut stabil.


    Meine Frage zielte vor allem darauf ab, ob diese Programme, die selben Quellen abfragen und dann das Installieren von Updates starten-- oder ob die eine Software auch ganz andere Quellen abfragt als die andere ---> So dass "A" ggf. andere Updates aufzeigt oder übersieht als "B"
    Oder ob die Programme letztlich nur Geschmacksache sind, wie in deinem Fall das du sagst: "Ich nehme lieber Zypper, da Apper bei mir instabil ist".

    BananaJoe:
    Vielen Dank für deinen Ratschlag. Gut finde ich es auch, dass andere User auf Risiken hinweisen.
    Trekkie00:
    Vielen Dank für die Verlinkung des Artikels, der sich ebenfalls -- wie BananaJoe's Hinweis -- auf SSD-Optimierung bezieht.
    Diesen werde ich lesen und schauen, was ich davon in der Praxis umsetzen kann, ebenso werde ich mich mit TRIMM unter Suse auseinandersetzen.
    @Beide:
    Bootzeit 0 oder 2 Sekunden geht nicht, da ich gerne auch mein zweites Betriebssystem anwählen möchte.
    @Uhelp:

    Zitat

    Und wer weiß, vielleicht wird Win hauptsächlich von der SSD geladen, openSUSE nicht.
    Auch das zu prüfen, hat sich niemand die Mühe gemacht.


    Geht das aus den von mir angegebenen Dateien nicht hervor? Mein Wissenstand leicht leider nicht für die Interpretation.
    @Uhelp:

    Zitat

    Egal: Wir machen das Auto besonders rot.
    Und dann ist es schneller, als jedes andere rote Auto.
    GRINSWo man aber wirklich gut schrauben kann UND auch tatsächlich etwas bewirkt, wäre halt doch das kernel-Tunen...


    Ich sehe es etwas anders! Hat mir doch der User Kanonentux mit seinem Ratschlag eine Verkürzung der Bootzeiten auf beiden Systemen um 10 Sekunden ermöglicht. Es geht mir auch nicht um einen Vergleich zwischen dem einen Betriebssystem und dem anderen. Lediglich um etwaige Kniffe, wie dieser von Kanonentux, der einiges an Zeit spart. Und 10 Sekunden ist wirklich ein spürbarer Vorteil.

    Zitat

    Bringt das Kompilieren des Kernels wirklich so deutliche Geschwindigkeitsvorteile?


    Ich denke dies ist ein Ratschlag, welcher durchaus zum Erfolg führen kann. Ob dies für mich als Anfänger in die Kategorie: "einfach und ungefährlich" gehört, vermute ich eher nicht--> würde dies hier aber nicht ohne einen Kumpel an meiner Seite (der dann auch wissen muss was er tut) durchführen wollen.
    Trekkie00:

    Zitat

    Um hier einen zuverlässigen Vergleich anstellen zu können, müsste man erst mal wissen, welche Optimierungen er unter Windows durchgeführt hat, so dass man beurteilen könnte, ob diese auf Linux übertragbar sind.


    Wie gesagt, ein Vergleich ist für mich von keiner Relevanz. Wichtig ist (und dies ist derzeit der Fall) das alles stabil läuft. Klar, schaue ich dann mal ob etwas verbessert werden kann (wie z.B. die Bootzeit). Ob dabei Win7 oder Suse die Nase vor'n hat, ist mir aber schnurz :) --> Wobei es schön ist, wenn beides schnell da ist.
    D_Dau

    Zitat

    Bezieht dein System die "Uhrzeit" per NTP während des Starts?
    Dieses verzögert den Start jedenfalls bei mir doch merklich.


    Nach wie vor, leidet mein Suse unter der kleinen Krankheit der abweichenden Uhrzeit. Ich habe verschiedene Möglichkeiten (welche hier im Forum besprochen sind) ausprobiert, jedoch stellt sich meine Uhrzeit kurze Zeit danach wieder um. Die Uhrzeit ist auf UTC gestellt; bedeutet dies, dass die Uhrzeit nicht per NTP bezogen wird?
    @Uhelp:

    Zitat

    Dass Win schneller ist, zeigt, dass entweder die Voraussetzungen faslch sind, oder openSUSE irgendwo klemmt, weil es sich ein wenig mit Fehlern befasst.
    Welches OS liegt denn wo auf der Platte?
    ( fdisk -l )


    Hast du an meinen Dateianhängen und Informationen erkennen können, ob sich das Suse mit Fehlern befasst?
    @tomfa-ng:
    Bei dir von dir empfohlenen Software, welche ich installieren soll, zur Ermittlung weiterer Informationen, bestehen da Risiken bei der Ausführung, oder ist es eine "harmlose" Software?




    Ich bedanke mich bei allen Diskussionsteilnehmern an der Vielzahl von Ratschlägen und Hilfestellungen.
    Sehr würde mich ein kurzes Feedback über die Infos freuen, nach denen ich gefragt worden bin:
    1x wo sich welche Laufwerke befinden:
    Klick


    1x dmesg und var log messages
    Klick


    Ist hier soweit alles ok?

    Hi Blackbird90,


    was für eine Schule ist es (Berufsschule, Gym usw.)? Setzt ihr Linux ausschließlich oder ergänzend zu Windows ein? Klingt sehr spannend: Bei uns an der Schule werden leider lieber völlig veraltete Windows-Rechner eingesetzt (da kein Geld für neue Windows-Software) als dann zu Linux zu wechseln.

    Als einfacher Endanwender kann ich nur berichten:


    Ich habe mir eine AMD-Karte gekauft, da mich vor allem die Preise von Nvidia abgeschreckt haben. Bei Fedora habe ich diese nur mit viel, viel Arbeit zum laufen bekommen. Unter Windows gab es auch Probleme. Ich erwarb daher Zotac Geforce GTC 660TI 2GB Memory. Bei Suse lies sich die Karte mit One-Klick install installieren. Unter Windows 7- ebenfalls alles bestens. Im Gegensatz zu AMD habe ich sogar eine Spieleliste (die mir die Treibersoftware anzeigt) in der die Kompatibiliät zu Computerspielen angibt. Ob Linux ob Windows: Ich kann mir etwas anderes als Nvidia gar nicht als Grafikkarte vorstellen.

    Ich denke auch, dass man sich oft in Betriebssysteme einarbeitet-- ohne dies bewusst zu tun. Einfach über die Jahre. Rolph nutzt seit Jahren Ubuntu-- und kennt dort sicherlich so einige Kniffe, die er sich erarbeitet hat.


    Mir geht es so mit Suse. Mit meinem neuen PC wollte ich eigentlich die Linux-Distribution wechseln, da ich unglaublich viel gutes über Fedora gehört habe (gerade in Bezug auf neue Hardware). Aber es kam mir alles furchtbar ungewohnt vor (trotz Einsatz der selben Oberfläche - KDE). Als dann sämtliche Fehler auftraten, war ich wieder zurück bei Suse :D .


    Vielleicht hätte ich die Probleme mit viel Geduld bei Fedora lösen können --> aber letztendlich geht es mir wie Rolph: Ein System soll ja irgendwann nur noch seinen Nutzen erfüllen. Es wäre zu Schade, wenn ein System eine dauerhafte Baustelle wäre. Für ihn fehlte nun eine wichtige Komponente, damit Suse seinen Zweck erfüllen kann.


    Rolph: Vielleicht probierst du Suse zunächst mit Kabel am Internet zu verbinden, sämtliche Updates usw. durchzuführen. Wenn dies erledigt ist, kannst du das Wlan im Nachhinein aktivieren? Sofern SUSEDJAlex Recht hat:

    Zitat

    Wobei ich sagen muss dass bei *buntu die erforderlichen Firmware bei der Installation aus dem Internet gezogen werden, bei openSUSE werden die Kernel-Firmware bei dem ersten Update nachgezogen.

    wäre dies doch deine Lösung. Alle Paketabhängigkeiten könnten Online gelöst werden.

    Vielen Dank für die vielen Anregungen und Unterstützungen, welche ich nun im einzelnen durcharbeiten werde.


    Zitat

    Deine "Motherboardwerbung" kannst du im BIOS abstellen.


    Dies habe ich gemacht.
    Das Motherboard gibt nun nur noch in textbasierter Form beim Starten kurz Informationen an. Der Werbebildschirm ist deaktiviert.


    Nun liegt Windows nur noch bei 41-42 Sekunden (Kaltstart bis geöffneter Browser)
    und Suse nur noch bei 48-49 Sekunden (Kaltsart bis geöffneter Browser).


    Vorher:
    Ab Powerknopf: 49 bis 51 Sekunden bis Browser geöffnet. Windows 7 Professional 64bit, SP 1
    Ab Powerknopf: 58 bis 60 Sekunden bis Browser geöffnet. Open Suse (Version Siehe User-Profil)


    Bootzeit Windows verkürzt um: 8 bis 9 Sekunden :smilie_hops_011:
    Bootzeit Linux verkürzt um: 10 bis 11 Sekunden :smilie_hops_011:
    (die Differenz beruht darin, dass ich mit den Pfeiltasten Windows erst auswählen muss).


    Zitat

    Welches OS liegt denn wo auf der Platte?
    ( fdisk -l )



    Zitat

    Und paste -ab Bootzeitpunkt- die /var/log/messages


    Bereits geschehen: Klick.



    Zitat

    Wie kommst Du zu dieser Schlussfolgerung?
    Von CPU 0-7 sind immernoch 8 Kerne.


    Peinlich für mich -- Aber gut das kein Kern von der Platine gepurzelt ist :D


    Zitat

    Mal systemd-analyze installieren und ausführen, für Tatsachen.


    Kann die Installation zu Problemen führen?