Beiträge von Oriel7

    Mal so nebenbei: wie groß war denn deine Root-Partition?

    Gute Frage. Die Rootpartition war 25 GB. Mir waren die Daten auf der / noch nie über ca. 20 GB gewachsen. Liegt vielleicht daran, daß Steam installiert ist und sowohl Xfce als auch Gnome. Vielleicht habe ich mal etwas mit Flatpack, Snap oder OPI installiert. Blender ist installiert. Ist der Rechner meines Sohnes.

    Das Verschieben der Home-Partition nach rechts hat geklappt! Was habe ich daraus gelernt? Beim Installieren sollte man die Rootpartition und die Homepartition mit LVM als Logische Volumes anlegen. Wenn man das nicht gemacht hat, kann man die Rootpartition vergrößern, indem man in einem Rettungssystem mit GParted die Homepartition nach rechts schiebt.

    Ah, jetzt kann ich in GParted die Möglichkeit sehen, die Partition nach rechts zu verschieben. Vielleicht war das neulich nicht möglich, weil ich die Verschlüsselung nicht geschlossen hatte. Werde berichten, ob es geklappt hat.

    Hi, wie ist die Root-Partition formatiert, ext4 oder btrfs?

    Mit ext4. btrfs hat mich bisher nicht angezogen. Bei einer Neuinstallation fehlen halt immer viele Feinheiten, die ich im Laufe der Zeit erreicht habe. Wenn Möglichkeit 2 unmöglich wäre, würde ich Möglichkeit 1 durchführen und vielleicht eine Neuinstallation machen, wenn Leap 16 erschienen ist.

    Meine Rootpartition wird zu klein. Da nach dieser gleich die Homepartition beginnt, kann ich sie nicht vergrößern. Wie kann ich die Rootpartition vergrößern? Nehmen wir an, sda2 sei meine Rootpartition und /home liege auf sda3. sda1 ist meine EFI-System-Partition.


    Möglichkeit 1, ohne LVM:

    1. Mit einem Rettungssystem booten (Gibt es eigentlich noch eine OpenSUSE Rescue-CD? Ich kann sie nicht mehr finden.)
    2. Homeverzeichnis auf eine andere Festplatte kopieren.
    3. sda3 löschen, dann mit 10 GB Abstand zu sda2 sda3 neu erstellen (ich mache das mit ext4 und LUKS-Verschlüsselung)
    4. sda2 vergrößern.
    5. Den Inhalt auf die neue sda3 kopieren.
    6. In /etc/fstab die neue UUID eintragen (oder vielleicht geht auch /dev/sda3 /home ext4 data=ordered 0 2)

    Ginge das so? Um in Zukunft einfacher die Partitionsgröße ändern zu können, würde ich gerne auf LVM umsteigen. Kann man die Rootpartition ersetzen, wie in der folgenden Möglichkeit 2 beschrieben?

    1. Mit einem Rettungssystem booten.
    2. Rootverzeichnis und Homeverzeichnis auf eine andere Festplatte kopieren.
    3. sda2 und sda3 löschen, dann statt ihrer eine neue Partition sda2 als ext4 erstellen.
    4. Die neue sda2 in LVM zu einem Physical Volume machen. (Hinweise dazu auf LVM LogicalVolumeManagement, die bessere Art Plattenplatz zu vergeuden (Teil1))
    5. Eine Volume Group aus diesem erstellen mit den Logical Volumes root und (verschlüsselt) home.
    6. Die jeweiligen inhalte nach root und home kopieren.
    7. fstab anpassen.

    Ginge das so? Oder wird es da Schwierigkeiten z.B. dadurch geben, daß die neue Rootpartition eine andere UUID hat? Gibt es einen einfacheren Weg?

    Nun habe ich doch ein Backup der VG gefunden, und zwar unter /etc/lvm/archive. Der Lösungsweg wird gut unter https://www.fosslinux.com/1138…-group-error-in-linux.htm beschrieben. Wiederherstellung der VG durch gcfgrestore -f /etc/lvm/archive/fp2_00002-86261759.vg fp2. Aktiviere die VG durch vgchange -a y fp2. Erneuere nötigenfalls unter einem Rettungssystem initramfs durch dracut --force --regenerate-all. (Das hatte ich vorhin schon gemacht.) (Vielleicht erfüllt auch mkinitrd diesen Zweck.) Repariere das Dateisystem mit fsck -y /dev/fp2/fp2. Da war bei mir viel zu reparieren! Backup der VG erstellen mit vgcfgbackup.

    Durch diesen Unfall habe ich gelernt, daß man ein LV nur retten kann, wenn man ein Backup der VG besitzt. Werde in Zukunft immer sorgfältig ein Backup aufheben. Und nur dann LVM verwenden, wenn ich das wirklich brauche.

    Code
    lsblk -f
    NAME   FSTYPE FSVER LABEL UUID                                   FSAVAIL FSUSE% MOUNTPOINTS
    sda                                                                             
    └─sda1 crypto 1           9c59638e-13d5-4ffe-9e1a-d387271016c8                  
      └─cr-auto-1
           LVM2_m LVM2        Ri801d-Yz1F-idJK-oEVH-rjxM-0rnz-gYfZu7

    Ich habe eine verschlüsselte Festplatte mit einer Partition (sda1), die ein Physical Volume mit zwei Logical Volumes ist (das eine davon Swap), aber im Logical Volume Manager fehlt seit gestern die Volume Group. Fehlermeldungen beim Booten vorhin: „Volume group „fp2“ not found“ und „Cannot process volume group fp2“. Wie kann ich wieder auf die LVs zugreifen?

    Code
    pvdisplay: 
    "/dev/mapper/cr-auto-1" is a new physical volume of "3,64 TiB" --- NEW Physical volume --- 
    PV Name /dev/mapper/cr-auto-1 VG Name PV Size 3,64 TiB 
    Allocatable NO PE Size 0 Total PE 0 Free PE 0 
    Allocated PE 0 PV UUID Ri801d-Yz1F-idJK-oEVH-rjxM-0rnz-gYfZu7

    Bei lvscan werden die LV nicht angezeigt. Backup der VG ist nicht vorhanden.

    Code
    pvs:
      PV                    VG     Fmt  Attr PSize   PFree
      /dev/mapper/cr-auto-1        lvm2 ---    3,64t 3,64t
      /dev/mapper/cr-auto-2 system lvm2 a--  232,38g    0 

    fdupes und rdfind kannte ich schon, fdupes habe ich gestern verwendet. Aber fslint ist viel praktischer, z.B. kann man da mit einem Klick bestimmen, daß alle in einem bestimmten Verzeichnis befindlichen Dubletten gelöscht werden.