Beiträge von Foo_Manchu

    Hallo liebes Forum,


    Mein Rechner ist ein Dell XPS 420 Desktop Baujahr 2008. Vor zwei Jahren installierte ich erfolgreich openSUSE 42.1. Nach der erfolglosen Installation von Video-Codecs bootet der Rechner nicht mehr. Ich habe mich dazu entschlossen, ein neues Linux aufzuziehen. Ich habe mir die Netzwerk-Installations-Disk für openSUSE Leap 15.0 heruntergeladen und gebrannt. Die Installation beginnt wie gewohnt. Er lädt die Kernel-Modules usw. er zeigt auch die korrekte IP-Adresse (in meinem Heimat-Netzwerk) an. Ich kann sogar von einem anderen Linux-Rechner aus per fish oder ssh auf den Rechner zugreifen. Er scheint also zumindest im Netzwerk ordentlich angemeldet zu sein.


    Als nächstes kommt "Loading Installation System (1/6)" ... auch das funktioniert noch, dauert aber ungewöhnlich lange. Allerdings geschieht dann etwas sonderbares:


    Ich erhalte ein einfaches Menu mit der Aufforderung: "Please make sure your installation medium is available. Choose the URL to retry".


    Ich habe zur Auswahl: "http://download.opensuse.org/distribution/leap/15.0/repo/oss/" und "Enter another URL"


    Das angegebene Repo ist aber online direkt erreichbar, wenn ich es in einen Browser eingebe. Ich drücke Enter, und er bringt erneut: "Loading Installation System (1/4)" ...


    Danach erscheint ein kleines rotes Fenster mit dem Text: "An error occurred during the installation."


    Wenn ich dann Enter drücke, habe ich nur wieder die Wahl "Start Installation" usw.


    Allerdings beginnt dann alles wieder von vorne.


    Hat irendjeman von Euch schonmal so einen Fehler gehabt? Kann mir jemand einen Tipp geben, wie dieses Problem zu analysieren und ggf. zu lösen ist?


    Viele Grüße


    Foo_Manchu



    UPDATE:


    Man kann in dem Menü unter "Expert" die Gesamt-Konfiguration aufrufen und ansehen. Ich habe mal die Netzwerkeinstellungen betrachtet. Er hat zwar die korrekte IP in meinem Heim-Netzwerk, aber dann stehen drei Einträge, die mir seltsam vorkommen:


    hostname = 192.168.0.25 (ip: 192.168.0.25/24) --------------------> scheint ok zu sein
    network = (no ip)
    netmask = (no ip)
    gateway = (no ip)

    Hallo MaisonBlanche,


    Schön zu lesen, dass Du Dich nach 10 Jahren wieder dazu entschlossen hast, einen Computer mit Linus zu betreiben. Ich selbst nutze auch OpenSuse, Version 12.3. Du schreibst, Deine Linux-Erfahrungen sind nun schon 10 Jahre her. Es hat sich in den letzten 10 Jahren sehr viel bei OpenSuse getan, und man kann die Situation von damals wahrscheinlich nicht mehr ganz mit heute vergleichen.


    Prinzipiell würde ich mich den anderen Usern, die auf Deinen Post geantwortet haben, anschließen: "gut abgehangene" Hardware ist sicherlich eine recht gute Voraussetzung, OpenSuse problemlos installieren zu können. Und warum nicht ein gebrauchtes Notebook? Das macht sich preislich sicherlich positiv bemerkbar.


    Zu der UEFI/Secure Boot-Problematik : ich selbst habe OpenSuse 12.3 im Jahr 2012 erfolgreich auf einem brandneuen Samsung Chronos 7 installiert - das Gerät war damals wirklich neu und von der Ausstattung sicherlich in der Oberklasse angesiedelt. Du brauchst meiner Erfahrung nach eine Distribution, die UEFI unterstützt. Das ist bei OpenSuse ab Version 12.3 ganz sicher der Fall. Wenn das gebrauchte Gerät, welches Du Dir zulegen möchtest bereits UEFI hat, wirst Du keine Probleme bei der Installation haben. Du solltest Dich aber darüber informieren, ob das Gerät auch Secure Boot hat. Ich selbst musste Secure Boot manuell im Hardware BIOS deaktivieren. Danach war die Installation von OpenSuse 12.3 auf dem brandneuen Gerät allerdings überhaupt kein Problem. Ich hatte damals den Samsung Kundenservice kontaktiert, weil ich mich über die Problematik informieren wollte. Man hatte mich sehr eindringlich darauf hingewiesen, dass selbst bei deaktiviertem Secure Boot niemals Windows 8 und Linux parallel auf dem Gerät laufen würden. Diese Information war allerdings schlichtweg falsch. Ich betreibe seit 2012 beide Betriebssysteme parallel auf dem Rechner und habe nie irgendwelche Probleme erlebt.


    In den darauffolgenden Jahren habe ich auch bei Freunden, die sich neue Geräte, also Notebooks mit wirklich aktueller Hardware von Lenovo oder Dell gekauft haben, OpenSuse ohne Probleme darauf installiert. Vielleicht ist folgendes noch ein nützlicher Hinweis für Dich: es gibt eine Firma, die "Tuxedo Computers" heisst, und Notebooks mit bereits installiertem Linux vertreibt. Ein Freund von mir hat sich dort ein Linux-Notebook gekauft und ist sehr zufrieden.


    Zusammenfassend kann man wahrscheinlich sagen, dass man ein aktuelles OpenSuse auf einem etwas älteren Gerät ohne Probleme installieren kann, und das auch die Installation von OpenSuse auf einem neuen Notebook bekannter Hersteller höchstwahrscheinlich ohne Probleme verläuft. Bevor man sich ein Gerät (egal ob gebraucht oder neu) kauft, sollte man sich informieren, ob das Gerät UEFI und/oder Secure Boot haben. Auch dann ist eine Installation ohne Probleme möglich. Man sollte dann nur Secure Boot deaktivieren. Bei neuen, nicht ganz brandaktuellen Notebooks kann man auch die Bezeichnung des Geräts zusammen mit dem Stichwort "Linux" in einer Internet-Suchmaschine recherchieren und erhält so Hinweise darauf, ob andere Nutzer auf dem Gerät Linux bereits installiert haben und ob sie irgendwelche Probleme hatten.


    Ich hoffe, mein Post gibt Dir einen Kontext für Deine Entscheidung und ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Wieder-Einstieg in die OpenSuse/Linux Welt!

    Hallo Kollegen,


    Danke für Eure Meinungen. Ich habe mir das gleiche auch schon gedacht, also das System neu aufsetzen. Ich denke, ich werde das mal tun, der Weihnachtsurlaub kommt ja bald. Einige haben etwas von einem Hardware-Fehler geschrieben, was könnte denn das sein? Vielleicht werde ich zusätzlich mal VirtualBox deinstallieren.


    EINE WICHTIGE FRAGE NOCH:


    Bei der Installation habe ich irgendwie das OpenSuse Factory-Repo mit reingekriegt. Sauereland meinte in einer Diskussion einmal, dass das Probleme macht. Daher meine Frage: was ist das Factory-Repo und wie kann ich bei einer Neu-Installation verhindern, dass dieses wieder in meine Repo-Liste kommt.


    Die Frage hat sich evtl. erübrigt. Man kann bei der Installation ja die Repos angeben, die man haben möchte soweit ich mich erinnere. Daher aber bitte noch kurz zur Info: was ist das Factory-Repo?


    An einen Hardware-Fehler glaube ich bald nicht, da nach einigen Minute ja alles so läuft wie es soll.... wenn ich von meinem Drucker-Problem mal absehe.

    Hallo liebes Forum,


    Ich habe in letzter Zeit einige Probleme mit meinem OpenSuse 12.3. Die Probleme lassen sich einfach beschreiben. Wenn die Anmeldung erfolgt ist, und alle Programme geladen sind, so brauchen Konqueror und Dolphin mehrere Minuten, bis sie reagieren und starten. Thunderbird und Firefox reagieren auch erst nach ca. 5 Minuten. Starte ich Firefox oder Thunderbird, Skype oder Dropbox vorher, so reagieren die Programme nicht, und ich muss sie abschiessen. Wenn ich ca. 10 Minuten warte, so läuft das gesamte System einwandfrei.


    Ich poste mal das gesamte /var/log/messages für den heutigen Startvorgang als zip-File (Ascii-Datei)


    Habt ihr eine Idee, woran es liegen könnte?


    Vielen Dank schon mal für eure Meinungen!


    Gruß


    Foo_Manchu

    Hallo liebes Forum,


    Ich wende mich mit einem neuen Problem an Euch mit der Bitte um Hilfe. Ich habe OpenSuse 12.3 installiert und einen Drucker Brother MFC-9140CDN. Die Installation des Brother-Druckertreibers verlief ohne Probleme und der Drucker druckte über das Netzwerk ohne Probleme. Alles bestens. Es lief genauso, wie es soll.


    Vor einiger Zeit hatte ich ein Riesen Update-Problem, bei welchem mir Sauerland sehr ausdauernd und erfolgreich geholfen hatte. Allerdings scheint bei diesem Update irgendetwas falsch gelaufen zu sein, oder es muss noch etwas gemacht werden, an was ich nicht gedacht habe.


    Wenn ich jetzt versuche, etwas zu drucken, so steht im CUPS Webinterface neben dem Druckauftrag "No pages found". Ich habe in diversen Suchmaschinen nach diesem Problem gesucht und festgestellt, dass viele Leute diese Probleme mit nahezu allen Drucker-Marken hatten. Leider waren die Vorschläge in diesen Foren bei mir nicht erfolgreich.


    Eine Neuinstallation von CUPS und den Treibern führte leider zu keiner Änderung. Ich habe momentan keinen Ansatzpunkt mehr. Was könnte man tu? Wo müsste man zunächst nachsehen? Welche Daten bräuchte man, um eine Diagnose zu erstellen?


    Danke schon mal an Euch im voraus für Ideen und Vorschläge


    Gruß


    Foo_Manchu

    Hallo zusammen,


    Ich habe einen seltsamen Effekt bei Mozilla Firefox (Version 31.1.0, opensuse 12.3). Es geht NUR um das Menü Datei->Drucken. Hier sind alle Zeichen durch nicht vorhandene Symbole ausgetausch worden. Hat jemand eine Idee wie man diesen Fehler beheben kann? Die Symbole sind kleine REchtecke n der Größe von Großbuchstaben.


    Ein Bild des Effektes ins unten mit hochgeladen.


    Danke schonmal für Eure Meinung und Hilfe


    Gruß


    Foo_Manchu

    Hallo nochmal zusammen,


    Nachdem Sauerlands Vorschlag nicht zum Ziel führte, kam mir die Meldung

    Code
    Active : failed (Result: signal) since Di 2014-09-30 21:57:00 CEST; 5 min ago
    Process : 3804 ExecStart=/usr/sbin/NetworkManager --no-daemon (code=killed, signal=SEGV)
    Main PID : 3804 (code=killed, signal=SEGV


    doch etwas seltsam vor. Die aktuelle, offenbar fehlerhafte Version des NetworkManager ist 0.9.6.4. Daher habe ich mir zwei weitere Versionen besorgt, zunächst die nächst-tiefere Version 0.9.4.0 und die nächsthöhere Version 0.9.10.0. Der Downgrade auf 0.9.4.0 brachte bereits eine Veränderung mit sich. Nach Eingabe von

    Code
    systemctl status NetworkManager.service


    änderte sich die Process-Zeile auf

    Code
    Process: 3699 ExecStartPre=/usr/bin/test x${NETWORKMANAGER} = xyes (code=exited, status=1/FAILURE)


    Allerdings ließ sich der NetworkManager wieder nicht starten, auch nach einem Neustart nicht. Daher versuchte ich den Upgrade auf 0.9.10.0. Die Iniziierung des NetworkManager verläuft dann nach


    https://www.suse.com/releasenotes/x86_64/openSUSE/12.3/


    wie folgt:

    Code
    linux-yna4:/home/Foo_Manchu # systemctl -p Id show network.service
    Id=NetworkManager.service
    linux-yna4:/home/Foo_Manchu # systemctl is-active network.service && systemctl stop network.service
    inactive
    linux-yna4:/home/Foo_Manchu # systemctl --force enable NetworkManager.service
    linux-yna4:/home/Foo_Manchu # systemctl start network.service


    Der NetworkManager startete unmittelbar, und die eth0 Schnittstelle war wieder verbunden. Als Folge daraus kann ich nun diesen Text hier posten!


    Ich möchte meinen Dank jedoch trotzdem an toxa und Sauerland für ihre schnelle Antwort richten!


    Gruß und viel Spaß allen OpenSuse-Usern!


    Foo_Manchu

    Hallo Sauerland,


    Danke für deine schnelle Antwort. Ich habe als root die beiden Kommandos ausgeführt die du gepostet hast. Es hat leider wieder zum gleichen Ergebnis geführt. Der networkmanager startet leidet wieder nicht. Gibt es noch Alternativen? ich tippe hier von meinem Handy aus. Daher sind meine Antworten leidet nicht so ausführlich und formattiert.


    Gruß Foo_Manchu

    Hallo liebes Forum,


    Ich habe ein ziemlich dringliches Problem mit meinem OpenSuse 12.3 auf einem Samsung Chronos 7. Vor zwei Tagen habe ich ein Software-Update durchgeführt. Seit diesem Zeitpunkt habe ich keine Netzwerkverbindung mehr. Ich habe bislang den NetworkManager verwendet und sowohl mit eth0 als auch wlan keinerlei Probleme gehabt. Ich bin bislang wie folgt vorgegangen:


    Code
    systemctl is-active network.service && systemctl stop network.service


    mit dem Ergebnis


    Code
    failed


    Dann habe ich probiert


    Code
    systemctl --force enable NetworkManager.service
    systemctl start network.service


    mit dem Ergebnis


    Code
    Job for NetworkManager.service failes. See ....


    Dieser Anleitung folgend:


    Code
    systemctl status NetworkManager.service


    Mit dem Ergebnis


    Code
    NetworkManager.service - NetworkManager
    Loaded : loaded (/usr/lib/systemd/system/NetworkManager.service: enabled)
    Active : failed (Result: signal) since Di 2014-09-30 21:57:00 CEST; 5 min ago
    Process : 3804 ExecStart=/usr/sbin/NetworkManager --no-daemon (code=killed, signal=SEGV)
    Main PID : 3804 (code=killed, signal=SEGV)
    Sep 30 21:57:00 linux-yna4 NetworkManager[3804]: <info> NetworkManager (version 0.9.6.4) is starting...
    Sep30 21:57:00 linux-yna4 systemd[1]: Failed to start NetworkManager


    Ist es ein Problem mit dem NetworkManager selber, dass das Programm defekt ist oder fehlt eine Konfiguration? Könnt ihr mit diesem Problem etwas anfangen? Hat jemand eine Ahnung, was man tun könnte?


    Ohne Internet bin ich natürlich aufgeschmissen :-(


    Danke schonmal für Eure Meinung!


    Gruß


    Foo_Manchu