Wie sind Eure Strategien?
Ich installieren mir immer die neueste Version auf eine 2 Festplatte. Von dort aus verlinke ich die wichtigen Datenverzeichnisse aus dem alten home-Verzeichnis (Bilder/dokumente/Downloads/videos ... ).
Ich stelle im Bios diese HD als primäre Boot-HD ein.
Wenn irgendwas nicht klappt habe ich immer die alte Version als fallback.
Wenn dann die nächste Version kommt landet die wieder auf der 1. Platte.
Läuft seit Jahren völlig reibungsfrei.
Ich verstehe nicht, das die Wichtigkeit einer "LTS", oder wie immer eine langfristig unterstützte Version benannt wird, bei SUSE komplett verkannt wird. Schade ist es um die Einstellung des Evergreen Teams.
openSUSE schließt sich damit aus dem größten Nutzerkreis selbst aus. Finde ich echt schade!
Ich glaube nicht, das der Nutzerkreis einer LTS sehr groß ist. Auch bei CentOS und Ubuntu LT gibt es für die alten Versionen nur security-patches und das auch nur für eine sehr überschaubare Programmanzahl. Es fehlen ruck-zuck moderne Libs und Anwendungsprogramme.
Da bricht dann der LTS-Frust aus.
Es gab dazu mal einen sehr schönen ct-Artikel
Linux-Distributionen mit Langzeitpflege | c't Magazin