Keine Distri ist ohne Fehler und Probleme. Es gibt unterschiedliche Schwerpunkte.
Die Stärke von Opensuse ist tatsächlich die Möglichkeit, weitgehend ohne die 'Kästchen' auf dem Bildschirm auszukommen. Es gibt das systemweite Verwaltungsprogramm Yast.
Allerdings ist es nicht übel, wenn du dich trotzdem mit den Kästchen beschäftigst, weil mit denen (das sind Textkonsolen) viele Dingen schneller und eleganter gehen.
Zu den Versionen:
Es gibt Leap (momentane Version 42.2), die den normalen Endverbraucher anspricht. Schwerpunkt ist der Desktop (normaler PC-Arbeitsplatz) und es stecken ausgereifte Programme drin.
Für die Lifetime gibt es Fehlerkorrekturen und Sicherheitspatches. Allerdings nicht immer die allerneuesten Anwendungsprogramme.
Die Alternative ist Tumbleweed. Die wird ständig top-aktuell gehalten. Dafür muss man in Kauf nehmen dass ständig riesige Datenmengen runtergeladen und installiert werden. Und es gibt ab und an mehr Probleme für den Benutzer. Basteln ist dann angesagt.
Was stimmt ist das 'Problem' mit Musik und Videos. Die dafür benötigten Codecs sind patentgeschützt oder anderweitig nicht frei benutzbar. Um sich keinen Ärger einzuhandeln lässt Opensuse die weg.
Man kann sie sich aber leicht nachinstallieren.
Wenn du alles fix und fertig haben willst musst du ein Opensuse-Derivat nehmen: Gecko-Linux
Das soll zwar orginal-Opensuse + codecs sein aber ... besser beim Original bleiben