Beiträge von mol

    Ich bezog mich auf meinen "Lösungsweg" das Problem auf meinem Rechner zu finden, vielleicht hätte das auch einen Nutzen haben können, für ein anderes, in der Erscheinung aber ähnlichem Problem (verlängerte Bootzeit, näch) Kernaussage meines postings war also DAS DA


    Code
    systemd-analyze plot > boot.svg

    ein Hinweis von vielleicht nur eingeschränktem Nutzen, aber zumindest ungefährlich.
    Aber danke für deinen Hinweis, ich werde ganz sicher kein Posting mehr machen, an dem irgendwelche Profis irgendetwas rumzukriteln haben.

    ich habe den übeltäter über ein Bild gefunden

    Code
    systemd-analyze plot > boot.svg

    und von den 20 Sekunden die für kernel->initrd->systemd angezeigt wurden, entfielen dann fast 17 Sekunden auf wicked.serviceund dannach hab ich halt gegoogelt was das ist und wie ichs wieder wegbekomme (siehe vorherigen Post, bei mir waren es die Netzwerkeinstellungen)Das war vielleicht dilettantisch, ich gebe ja auch jederzeit zu, keine Ahnung zu haben, hat aber trotzdem zu einem zufriedenstellenden (für mich) Ergebnis geführt.Die Bootzeit für kernel-initrd-systemd liegt wieder bei <4,5sek und es funktioniert immer noch alles.

    Ich hatte ein ähnliches Problem. Von einem Tag auf den anderen, nix mehr mit schnellem booten, sondern gefühlte Ewigkeiten der Startbildschirm mit den 3 Punkten.
    Bei mir war es der wicked.service, kein Ahnung warum der auf einmal aktiv war, ich selbst habe schon lange kein Programm mehr installiert!
    Wieder auf den normalen Network Manager gesetzt (yast, netzwerkeinstellungen-globale optionen), seitdem läuft es wieder normal.

    ... Als Nutzer möchte ich mit dem PC in einer vernünftigen Zeit arbeiten.....
    Aber führe man sich mal vor Augen, warum unter der Konsole unter open SuSE bei etwa 20 - 22 MB/s der Kopiervorgang desselben Inhaltes einer Partition oder eines Verzeicnnisses mit Unterverzeichnissen usw. 22 Stunden dauert, der unter Windows 7 pro 64 BIT - natürlich in einem von Windows lesbaren Dateisystem - nach 140 min abgeschlossen ist?
    Und das auf derselben Hardware? Und nichts an der originalen Installation von SuSE geändert?


    Keine Ahnung wo es in deinem System hängt, aber auf meiner Hardware sind Kopieraktionen, nicht auf der Konsole, sondern mit Dateimanagern wie pcmanfm, thunar oder nemo (cinnamon), von ext4 nach ext4 ca 5-10% schneller, als sie es bei mir unter win7 pro64bit bei ntfs/fat32 zu ntfs/fat32 war (bei Partitionen mit grossen Dateien ist fat32 schneller als ntfs).


    Da ich opensuse/mint inzwischen auf einem dutzend PCs unterschiedlicher Hardware installiert habe, bisher nie solche Probleme erlebte wie du sie berichtest, sind sie von mir eben nicht nachvollziehbar.
    Wobei du bisher immer noch keine Aussage über deine Festplatten und die Art der Daten gemacht hast.


    Apropos Zahlenspielereien, du redest von einmal a. 2 TB Daten und b. von 140 Minuten. Damit komme ich auf eine Übertragungsrate von >270 MB/Sek, da würde mich jetzt eine Antwort hinsichtlich deines Festplattensystems schon interessieren, weil es ja vielleicht auch Treiber Problem deines RAID Systems sein könnte?
    (pardon me, mit normalen Festplatte, selbst mit 10.000rpm Platten, lässt sich eine derartige Transferrate bei dem Datenvolumen NICHT realisieren)

    Das Problem kann ich jetzt auch nicht nachvollziehen, aber ich hätte da eine Bemerkung zum Kopieren an sich.


    Die 3 oder 6GB sind nicht Gigabyte, sondern GigaBIT und und nur ein max. theoretischer Wert, der erst Bedeutung bei RAID Systemen oder SSD bekommt.
    die Transferrarate an sich hängt von der Art der Daten (Größe der Dateien) und, PRIMÄR von den benutzten Festplatten ab. Bei Kopieraktionen jenseits der 100GB Grenze helfen auch keine Cachestrategien mehr, das ist hardcore Kopieren, da zählen nur noch die realen Lese/Schreibraten.
    Die Transferrate wird bei Festplatten auch durch die physikalische Position mitbestimmt, auf einer 3 TB Barracuda (7200rpm) brischt die Leistung von knapp 200Mbyte/sec auf den schnellen Aussensektoren auf ca 120mbyte/sec auf den "gemütlicheren" Innensektoren ein. Wobei Werbeprospekte und technische Datenblätter bevorzugt die Bestwerte listen.
    Es macht dann auch einen massiven Unterschied aus, ob ich viele kleine Dateen 1kb-1mb oder eher viele große Dateien >1mb zu kopieren habe, da kann dann auch mal die Transferrate zwischen einer SSD auf eine 7200rpm Platte auf 40-50mbyte/sec wegbrechen.
    Da ich regelmäßig (also fast täglich) mein /home Verzeichniss, mit ca 120GB Daten (Kamera RAWS, größtenteils Dateien mit deutlich mehr als 1mb Größe) intern (ssd-7200rpm HDD) und wöchentlich alle Daten (ca 1TB) auf externe Systeme kopiere (1/2 Dutzend USB3 Platten zwischen 1-3TB Größe) , habe ich auf meinem System einen guten Überblick, was in der Realität über bleibt ...


    deine 17-20MBYTE/Sek wären jetzt z.B. ein GUTER Wert, wenn die Quell und Ziel Partitionen auf der gleichen physikalischen (übliche 5400rpm green/silent) Festplatte lägen und ein Teil der Daten (10% reichen da aus) kleinere Dateien sind, bei 2 TB Daten gehe ich jetzt aber mal von mindestens 2 Platten aus und selbst da wäre die Transferrate, zwischen zwei, 5400rpm Platten, noch akzeptabel.

    Und, um das auf die Spitze zu treiben. Wer hindert dich daran, so etwas für susi zu erarbeiten?
    Kein Mensch wird hindern. Also, wenn du unbedingt ein Wiki in Grün brauchst ... leg los.


    Zitat

    Linux ist nicht Windows ABER...... Es ist Toll, sieht besser aus, ist echte Freiheit mit mehr Kontrolle über das System


    Ich finde es interessant, wie hier mit Vorschlägen eines Anfängers umgegangen wird, wenn man mal auf den Punkt "attraktiver machen" eingeht.


    Nein, ich "brauche" kein Wiki in Grün. Ich werde auch keines erarbeiten weil:
    a. ich habe keine Zeit dafür
    b. ich bin Anfänger


    Wisst ihr noch was ein Anfänger ist?
    Wenn ich jetzt einem meiner Kursteilnehmer für den Einstieg in die digitale Fotografie dazu auffordern würde, er möge mal bitte ein allgemein hilfreiches, gutes, verständliches und nachvollziehbares Wiki zum Thema Potrait und Aktfotografie erstellen, würde ich mich in etwa auf dem Niveau einiger "hilfreichen" Kommentare in der Linuxwelt bewegen.


    EOT für mich, dafür ist mir meine zeit zu schade

    [
    Wobei man anmerken muß, das Ubuntu auch "nur" Linux ist und bis auf ein paar marginale Unterschiede kann man alles von Ubuntu auch bei openSUSE ver/anwenden.


    Jein, oder auch, sag das mal einem Anfänger, wenn es z.B. darum geht exterene ppa einzubinden (achne, das heisst ja anders und copy&paste geht da gar nicht) ;-}


    Und wir haben es doch hier auch mit dem Thema Einsteiger/Umsteiger, die wohl mehrheitlich in die Sparte Anfänger reinfallen zu tun.
    Nur weil es für Ubuntu ein schönes, ausführliches, deutschsprachiges Wiki gibt, bedeutet das doch nicht, daß man, da es auch nur ein Linux ist, für Suse auf soetwas verzichten kann oder sollte


    Also einerseits irgendwo den Wunsch zu haben, neue Interessenten für Linux zu begeistern aber andererseits nicht auf die Bedürfnisse (bzw. Fähigkeiten!) von Anfängern weitgehenst Rücksicht zu nehmen, das beisst sich (womit ich jetzt nicht dich meine)


    Ich drück doch meinem Kollegen auch nicht die Bedienungsanleitung für meine Sony in die Hand, wenn er sich die Canon für einen Event ausleiht .. sind ja beides nur Kameras ;-}
    Wobei das jetzt für jemanden der seit 15 Jahren mit unterschiedlichsten Kameras/Herstellern fotografierte kein wirkliches Problem darstellt ... aber mach das mal mit einem Anfänger


    Dieses Credo bringt uns aber nicht weiter, wenn wir neue user für Linux "Missionieren" wollen. Deshalb sollte es heißen, Linux ist nicht Windows ABER...... Es ist Toll, sieht besser aus, ist echte Freiheit mit mehr Kontrolle über das System, ist kostenlos ist etc bla bla.


    Ich würde nie auf die idee kommen irgendjemanden missionieren zu wollen. Ich hab zwar einen Umstieg auf Linux schon Jahre im Hinterkopf gehabt, aber es war ja so bequem mit winXP und win7. Ich bin eigentlich nur durch einen "Unfall" bei Linux gelandet, Sprung ins kalte Wasser und so. Dazu kommt dann auch noch das unschätzbare Glück, daß meine Primäranwendungen entweder nativ unter Linux vorhanden sind oder ich sehr schnell adäquaten Ersatz in der Linuxwelt gefunden habe.
    Ich würd mir auch eher in den Ars*** beissen als jemanden, der die Adobe Suit benutzt, versuchen zu Linux zu führen (z.B.). Jegliches fanboy Gehabe schreckt einfach nur ab (hat mich auch öfter mehr abgeschreckt als überzeugt!)


    Was aber überzeugt, ohne viel Gerede von mir, ich setze die Leute aus meinem bekanntenkrei/Freundeskreis an meinen Rechner und lass sie damit spielen, zeig ihnen vielleicht noch wie flott eine Neuinstallation (und was da schon alles dabei ist!) aussehen kann. Das sind dann auch Kollegen, die wie ich, früher quartalsweise ihe Windows neu installierten, weil die Rakete sich in eine Schnecke verwandelt hat.


    Gerade heute wieder vorgeführt : Opensuse mit Gnome, da gnome nicht gefiel einfach Mate nachinstalliert, Wine drauf, ein halbes dutzend Programme nachinstalliert, gesamter Zeitaufwand ca 1,5 Stunden. SOWAS überzeugt ;-}


    Okay, alles "äaltere" Semester, die ihren PC nicht für irgendwelche Spiele benötigen, die es nur für Windows gibt, bzw, auch welche die aus beruflichen Gründen sowieso 2 PC haben und deswegen ihren Privat PC problemlos für Linux einrichten können


    Zitat


    Wir müssen die Vorteile mehr ins Licht rücken und die nachteile an Linux insgesamt minimieren. Zum bsp mit dem Verweis einer hervoragenden support community wie dieser hier etc.


    vorbildhaft, für mich, ist da das wiki auf ubuntuusers.de , auf dem Niveau habe ich aber für Suse leider nichts gefunden

    Die Aussage trifft genau so auch für die Masse der Windowsanwender zu

    Die meisten Anwender nutzen unter Linux vllt. mal 10% dessen, was Linux eigentlich alles kann ... vermute ich mal.

    10%? So viel? Wobei es mir eigentlich egal ist, wieviel % der Fähigkeiten eines Betriebsystems ich ausnutze, Hauptsache ist doch, daß es mir die Programme bietet, die ich benötige. Das ist dann auch der wahre Knackpunkt, ob das Betriebsystem mir die passende Lösung für mein Problem bietet. Ob das Betriebsystem dann noch ein paar 1000 Dinge kann, die ich nicht benötige, ist mir dann nämlich sowas von wurscht.


    jaja, Endanwender Sicht halt ... von den Leuten die ihren trivialen Alltagskram mit dem PC erledigen müssen