Beiträge von eugen-b

    Deine erste Anlaufstelle bei der Paketsuche sollte auch immer hier sein.
    Wie man sieht, liegt das gesuchte Paket dort für verschiedne Versionen von openSUSE vor. Du musst natürlich aufpassen, dass Du das Repository passend zu der von Dir verwendeten Version von openSUSE einbindest.
    Die Suche über normale Suchmaschinen würde ich, wenn irgendwie möglich, vermeiden.


    webpin für openSUSE Tumbleweed findest Du in diesem Repository.


    webpin ist nicht anderes als :

    Super, danke! Jetzt nimmt openSUSE für mich Gestalt an. Im activedoc.opensuse.org steht zwar einiges, aber gerade diese Suchmöglichkeit wird nicht erwähnt, oder ich habe es überlesen.
    Dazu dann noch die Frage: Sollte ich lieber die Repository in Yast einbinden, oder "1-Click-Install" nutzen?

    Danke für die ehrliche Meinung. Ich denke auch, dass ich es nicht riskieren sollte, solange ich kein verlässliches Kochrezept oder das nötige Wissen dafür habe.

    Nur so nebenbei:

    Danke für den Tip! Aber da tauchen für mich gleich zwei Probleme auf:
    - das gefundene Paket scheint nicht für Tumbleweed zu sein
    - wieso ist bei mir webpin nicht installiert? Ich finde auch kein webpin für Tumbleweed.
    Ist das oft so oder sogar die Regel, dass es Pakete für Tumbleweed nicht gibt, die es bei der Versionsdistro gibt?
    Du kannst mir glauben, ich habe nach thinkfan lange gesucht, aber mit herkömmlichen Suchmaschinen und Yast habe ich es nicht gefunden.

    Hallo, kann mir jemand dabei helfen, den I/O Scheduler BFQ einzurichten? Beim aktuellen openSUSE Tumbleweed gibt es nur die Standard-Scheduler NOOP, Deadline und CFQ.
    Infos zum BFQ gibt es bei den Entwicklern http://algo.ing.unimo.it/people/paolo/disk_sched/ und ich habe auch bei der Arch-Wiki geschaut https://wiki.archlinux.org/index.php/Linux-ck
    Ich brauche nicht unbedingt eine detaillierte Anleitung, evtl. reichen auch ein Paar Hinweise, worüber ich mich informieren soll. Kernel patchen? ( Das klingt furchteinflößend.) Welche Tools brauche ich dafür?
    Wozu ich das brauche? Zum testen. Vielleicht würden dann einige Programme schneller starten wie der File Manager in Super User Mode.

    Hallo, ich wollte meine Erfahrung mit Lüftersteuerung hier loswerden.
    Aber ich hatte das umgekehrte Problem, dass auf allen Linux-Versionen
    bei meinem Thinkpad T60 der Lüfter ständig auf Maximum läuft. Bei
    anderen Distros gibt es das Programm thinkfan als Paket zum
    Installieren, bei openSUSE habe ich es nicht gefunden. Aber es gibt den
    Quellcode hie zum Download http://thinkfan.sourceforge.net/, den man
    dann erstaunlich leicht kompilieren kann. Man muss dazu das Paket cmake
    installieren, weil der Code in C ist. Man entpackt das heruntergeladene
    TAR-Archiv von thinkfan in einen Ordner, erstellt einen Zielordner für
    den "Output" des cmake, öffnet die GUI von cmake, gibt dort Quell- und
    Zielordner an, klickt auf den Configure-Button, dann werden rot
    markierte Einträge gezeigt, man klickt nochmal auf Configure, bis sie
    nicht mehr rot sind. Dann klickt man daneben auf Generate. Im Zielordner
    müssten jetzt einige Dateien und Ordner entstanden sein. Man öffne die
    Konsole und gehe mit cd in den Zielordner und dann gebe man den Befehl

    Code
    make

    ein. Dadurch wir eine ausführbare Datei thinkfan
    erzeugt, die man in den Ordner /etc/usr/sbin kopiert oder schiebt. Jetzt
    empfehle ich, in die Anleitung auf der Seite hier
    http://zmalltalker.com/zlog/thinkfan.html zu schauen und die Schritte vom Anfang durchzuführen, thinkpad_acpi laden und aktivieren, thinkfan.conf und thinkfan.service konfigurieren. (Beispieldateinen sind im Quellordner enthalten.) Dabei wird klar, dass in der Anleitung nur der Schritt mit dem Compiler cmake weggelassen wurde, aber den habe ich ja extra beschrieben.

    Hallo Geimende!
    Ich bin extra wegen der Möglichkeit out-of-the-box auf BTRFS zu installieren von Manjaro zu openSUSE gewechselt. Es hat dort einfach trotz Anleitungen nicht geklappt, den Subvolumes die Funktion von Partitionen zu geben. Bei openSUSE habe ich von der KDE-Live-CD Tumbleweed auf meinem gepflegten "Oldtimer" Thinkpad T60 installiert und hatte ich zunächst das Problem, dass mir eine Home-Partition in XFS vorgeschlagen und eine Swap-Partition quasi vorgeschrieben wird. Ich habe beide im "Expertenmodus" gelöscht, konnte aber die große Partition nicht auf volle Größe der SSD (32GB, ich bin genügsam) ausdehnen, musste die 2GB vom Swap unformatiert lassen. Beim dritten Installationsversuch habe ich dann rausgefunden, dass man auch die große Partition zunächst löschen muss, um sie dann neu und in voller Größe anlegen zu können. Das Subvolume-Schema wurde dann automatisch vorgeschlagen, wofür ich sehr dankbar war und welches ich dann übernommen habe, obwohl es etwas "exzessiv" aussieht. (Das Schema hat auch seinen Hauptzweck erfüllt: bei der zweiten Installation wurde mein Home-Verzeichnis nicht überschrieben.) Bevor das Schreiben der Daten auf die Festplatte begann, habe ich im anderen Fenster die Konsole geöffnet und den Befehl

    Code
    # mount -o remount,compress-force=lzo /dev/sda1 /


    kurz nach dem Moment, als die ersten Daten geschrieben wurden, eingegeben, um die Kompression der Daten schon während der Installation zu erzwingen. Hat glaube ich funktioniert, auf der Festplatte waren am Ende 2,3GB drauf, wenn ich mich richtig erinnere.
    Booten hat funktioniert. Ich habe noch die fstab mit den SSD-freundlichen Mount-Optionen ergänzt (discard aber weggelassen, weil ich das lieber ab und zu manuell mache). Danach habe ich von der Live-CD gebootet, um mir GParted die Partition zu vergrößern - die 2GB vom Swap, ihr erinnert euch. Die Vergößerung klappte, doch dabei wurde der Bootloader Grub2 beschädigt und das System bootete nicht mehr. Danach, habe ich neu installiert mit der Option "Vorhandenes System nicht formatieren", was geklappt hat, weil wie gesagt danach die Daten im Home-Verzeichnis alle noch da waren.
    Warum wurde dann die dritte Installation nötig?
    (Das ist etwas Off-Topic:) Ich wollte das Programm thinkfan zur Lüftersteuerung installieren, weil er sonst immer an ist und das Geräusch mich nervt. Das Programm war aber nur für ältere Versionen von openSUSE im Netz noch vorhanden, aber nicht im YAST. Bei meinen Versuchen, irgendeine Lüftersteuerung zum Laufen zu kriegen, bei denen ich von dem Snapper reichlich Gebrauch gemacht habe, habe ich das System wieder unbootbar gemacht und habe diesmal die Festplatte neu formatiert und bei der Installation gleich den Trick mit dem Löschen aller drei Partitionen und dem Anlegen einer einzigen neuen großen gemacht. Wieder den o.g. Befehl zum Ermöglichen der Kompression eingegeben. Thinkfan habe ich dann aus dem Quellcode kompiliert (diesmal richtig) und die richtigen Dateien nach dieser Anleitung hier http://zmalltalker.com/zlog/thinkfan.html in die entsprechenden Ordner (systemd und so) reingestellt. Jetzt läuft alles und ich bin zufrieden.
    Zur Diskussion, ob BTRFS was für Einsteiger ist. Ich denke, es gibt solche und solche Einsteiger. Die einen wollen bei dem System selbst die Hand anlegen, die anderen sind zu ängstlich, vorsichtig oder etwas zu faul. Vielleicht wäre ext4 als "default" beim Installer besser, aber bei ext4 kann man die gleichen oder andere Fehler machen. (Ja, bei BTRFS kann man bestimmt mehr Fehler machen, aber ich musste, als ich noch ganz am Anfang war mit Linux, vor einem halben Jahr, auch auf ext4 alles nochmal neu installieren. Lag wahrscheinlich nicht am ext4.) Aber wäre openSUSE mit BTFRS nicht vorgeprescht, ich wäre aufgrund des leider eher etwas angestaubten Images (mal liest halt kaum Lob in den Rezensionen im Netz und die User posten auch selten ihre Begeisterung heraus) vielleicht nie auf die Idee gekommen, mir openSUSE zu installieren.
    Aber nun bin ich da und freue mich auf die Erfahrungen mit dem neuen System und auf den Austausch mit deren Nutzern!