Beiträge von Suse-Newbie

    Das auf Red Hat Enterprise Linux beruhende CentOS ist in der Version 5.11 veröffentlicht worden. CentOS ist ein Gemeinschaftsprojekt, das ein zu Red Hat Enterprise Linux (RHEL) kompatibles System bereitstellt.


    CentOS 5.11 beruht auf Red Hat Enterprise Linux 5.11 (RHEL), das vor nicht ganz zwei Wochen erschienen ist. Wie auch RHEL wird die Distribution sieben Jahre lang mit Updates versorgt. Auch wenn CentOS offiziell von Red Hat unterstützt wird, müssen die Entwickler viele der Red Hat-Pakete anpassen, weshalb die Distribution grundsätzlich den Freigaben des Originals hinterher hinkt. In CentOS müssen unter anderem Red Hat gehörende Handelsmarken und Artworks entfernt bzw. ersetzt werden.


    Die neue Version der Distribution beruht wie auch schon RHEL 5.11 auf einem Kernel 2.6.18, der allerdings stark erweitert wurde. Neu ist in der aktuellen Variante des Kernels unter anderem eine bessere Unterstützung von Speichergeräten und die Einstellung, die dem Anwender erlaubt, die Timeout-Werte von I/O-ErrorRecovery-Kommandos zu verändern. Die LSI MegaRAID SAS 9360/9380-Treiber sind zudem nicht mehr als Technology-Preview verfügbar, sondern werden offiziell unterstützt.


    Darüber hinaus wurden in CentOS 5.11 die Möglichkeiten des Debuggings weiter verbessert. Zu den weiteren Änderungen der neuen Version gegenüber CentOS 5.10 gehören Verbesserungen an Samba. Hier wurde unter anderem das Format der Trivial Database-Dateien geändert.


    Eine Liste aller Änderungen finden Interessenten in der Ankündigung der neuen Version der Distribution. CentOS ist nach Angaben der Entwickler weiterhin vollständig kompatibel zu Red Hat Enterprise Linux 5.11. Die neue Version der Distribution kann in verschiedenen Formen für 32- und 64-Bit-Architekturen von mehreren Spiegelservern oder mittels BitTorrent heruntergeladen werden. Anwender, die bereits CentOS 6.3 einsetzen, können ihr System wie gewohnt aktualisieren.


    Quelle: Pro-Linux

    Der Chiphersteller AMD hat eine neue Version seiner proprietären ATI-Treiber veröffentlicht. Neu sind unter anderem eine erweiterte Chip- und Distributionsunterstützung, Verbesserungen am Installer und zahlreiche Korrekturen von gefundenen Fehlern.


    Im Zuge des monatlichen Update-Rhythmus hat der Chiphersteller ATI eine neue Version seines Grafiktreibers für Linux herausgegeben. Die aktuelle Version konzentriert sich auf die Behebung gefundener Fehler und bringt auch diverse Neuerungen mit sich. So unterstützt der Treiber ab sofort auch Systeme mit dem AMD Radeon R9 285. Neu ist ebenfalls die Unterstützung von Ubuntu 14.04 und von Red Hat Enterprise Linux 7.0 (RHEL 7.0). Zu den weiteren Neuerungen der aktuellen Version gehören ferner Verbesserungen am Installer, der unter anderem die Generierung einer eigenen Treiberversion erleichtern will.


    Zu den weiteren Neuerungen des Treibers gehören zudem zahlreiche Korrekturen. Die Veröffentlichung behebt unter anderem ein Einfrieren des Bildschirms beim Start von »Witcher 2« und Bildkorrumpierungen beim Anschließen eines externen Monitors an manche PowerXpress AMD GPUs. Zudem wurde ein Fehler korrigiert, der bei einer Bildrotation zum Absturz des X-Servers führen konnte. Wie der Hersteller weiter bekannt gab, sollte der Treiber sich konformer zu der OpenGL-Spezifikation verhalten und dementsprechend mehr piglit- und Khronos OpenGL-Tests bestehen. Neu sind ebenfalls Korrekturen für diverse Abstürze des Servers beim Start von X-Plane und die Korrektur eines Fehlverhaltens unter Ubuntu 14.04, das zu einer Abschaltung des Bildes beim Start des Servers führte. Zudem sollte der xscreensavers-Test wieder mit Multi-GPU Crossfire-Konfigurationen funktionieren. Eine Liste der korrigierten und bekannten Probleme liefert die Ankündigung der neuen Version.


    Der neue Treiber kann ab sofort von der Seite des Herstellers heruntergeladen werden. Zum Download bietet AMD einen knapp 135 MB großen Installer an. Dieser erkennt automatisch, auf welcher Architektur er gestartet wurde, und installiert die entsprechenden Pakete.


    Quelle: Pro-Linux

    Nvidia hat Version 343.22 seines proprietären Grafiktreibers herausgegeben. In erster Linie fügt der Treiber Unterstützung für neue Grafikchips hinzu und korrigiert zahlreiche Fehler der alten Versionen. Zudem entfernt die neue Version aber auch die Unterstützung von G8x, G9x und GT2xx GPUs.


    Version 343.22 des Grafiktreibers von Nvidia fügt Unterstützung für zwei neue Grafikchips hinzu: GeForce GTX 970 und GeForce GTX 980. Darüber hinaus entfernt der Treiber aber diverse Chipsätze. So werden ab sofort in dem neuesten Treiber keine Karten mehr mit den Chipsätzen der Modellreihe GeForce 8x, GeForce 9x und GeForce GT 2xx unterstützt. Dabei ist es laut Aussage von Nvidia unerheblich, ob die Chips auf Karten oder auf Motherboards verbaut wurden. Nutzer, die weiterhin einen Treiber von Nvidia einsetzen möchten, sollten für diese Chips auf den Legacy-Treiber des Unternehmens zurückgreifen.


    Zu den weiteren Neuerungen der aktuellen Version gehören Verbesserungen an der NV-CONTROL API, die unter anderem auch die momentane Auslastung der Video-Decode-Engine anzeigen kann. Die weiteren Neuerungen umfassen die Unterstützung von mehreren, simultanen EGL-Bildschirmen und Verbesserungen des Installers.


    Neben den Neuerungen behebt der Treiber auch zahlreiche Fehler. So korrigierten die Autoren unter anderem ein Memory-Leak beim Handling von EGL-Flächen. Zudem wurde ein Problem angegangen, das manche OpenGL-Anwendungen beim Mode-Switch zum Absturz brachte. Neu in der Version 343.22 ist ebenfalls das verbesserte Zusammenspiel zwischen dem Treiber und der Unigine Heaven 3.0-Engine. Eine Liste der Änderungen liefern die Ankündigungen der einzelnen Versionen.


    Der Treiber kann direkt bei Nvidia heruntergeladen werden. Er besteht wie immer aus einem binären Modul und einer dünnen Anpassungsschicht im Quellcode, die mit make und GCC compiliert werden kann, um ein an den eigenen Kernel angepasstes Kernel-Modul zu erhalten, falls keines der mitgelieferten Kernel-Module passt. Einige Distributionen bieten Möglichkeiten zum Integrieren des Nvidia-Treibers in das System an.


    Quelle: Pro-Linux

    Die äußerst leichtgewichtige Distribution Q4OS setzt als Desktop-Umgebung Trinty ein, einen Fork des alten KDE 3.5. Die neue Version von Q4OS aktualisiert Programmpakete und schließt einige Sicherheitslücken.


    Das Programm Lookswitcher haben die Entwickler komplett neu programmiert. Mit diesem Tool können Anwender bequem zwischen der klassischen und einer modernen Benutzeroberfläche wechseln.


    Das Skript, das prüft, ob gerade ein Programm die Paketdatenbank blockiert, haben die Entwickler in ein C-Programm umgewandelt. Die API ist jetzt darauf vorbereitet, neuere Versionen aus dem Backports-Repository zu installieren und kann automatisch die verwendete Sprache ermitteln.


    Q4OS 0.5.18 ist die erste Version, welche die Entwickler für den täglichen Einsatz empfehlen. Die Download-Seite spricht allerdings noch von einer Beta-Version. Die ISO-Images sind etwas über 300 MByte groß und enthalten kein Live-System: Wer die CDs startet, sitzt sofort vor dem Installationsprogramm.


    Q4OS stellt geringe Hardwareanforderungen. So reicht gerade einmal ein Rechner mit Pentium 300 MHz-Prozessor, 128 MByte Hauptspeicher und 3GByte Festplattenspeicher. Die Distribution nutzt als Unterbau Debian Wheezy.


    Quelle: Linux Community

    Der Grafikchiphersteller Nvidia hat überarbeitete Fassungen seiner proprietären Grafiktreiber für FreeBSD, Linux und Solaris veröffentlicht. Neu sind neben der Unterstützung diverser neuer Quadro-Modelle auch zahlreiche Korrekturen gefundener Fehler.


    Die neuen Versionen des Grafikkartentreibers (Revision 340.32) sind für die Architekturen x86 und x86-64 für alle unterstützten Plattformen verfügbar. Der Treiber behebt in der neuen Version zahlreiche Fehler. Unter anderem wurde ein Fehler behoben, der Java-basierende OpenGL-Applikationen im Zusammenspiel mit Xinerama und JOGL zum Absturz bringen konnte. Darüber hinaus wurde ein Memory-Leak beim Start von OpenGL-Applikationen und der »black window«-Bug unter Ubuntu 14.04 korrigiert. Mit der neuen Treiberversion solle es zudem zu keinen Problemen mehr beim Abspielen von VC-1- and WMV-Steams mittels VDPAU-Decoding kommen. Doch auch diverse Neuerungen finden sich in der aktuellen Version. So unterstützt der Treiber offiziell nun auch die Quadro K420-, K620-, K2200-, K4200- und K5200-Modelle.


    Eine Liste aller Änderungen kann dem Änderungslog für die aktuelle Version entnommen werden. Alle Nvidia-Grafiktreiber für FreeBSD (x86/64), Linux (ARM und x86/64) und Solaris findet man auf der Hersteller-Treiberseite.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Digikam-Entwickler haben Version 4.2.0 der freien Fotoverwaltungssoftware und die dazu passende Version der kipi-plugins fertiggestellt. Die wohl größte Neuerung der aktuellen Version sind Verbesserungen in der Handhabung.


    Die freie Fotoverwaltungssoftware Digikam 4.2.0 enthält gegenüber der zuletzt freigegebenen Version 4.1.0, die vor rund einem Monat erschien, wesentlich zwei neue Funktionen. So wurde die Anwendung um neue Filteroptionen ergänzt, die es dem Anwender erlauben, schnell Bilder einer bestimmten Güte zu finden. Dazu wurde dem linken Bereich ein neuer Reiter spendiert, in dem Nutzer die Auswahl des Labels und der Kategorie leichter treffen können. Ferner lassen sich ab sofort mit nur einem Klick alle Bilder oder Tags anzeigen. Die Auswahl befindet sich im »Tags«-Bereich.


    Zu den weiteren Neuerungen der aktuellen Version gehören zudem zahlreiche Korrekturen von gefundenen Fehlern. So wurde unter anderem ein Absturz der Anwendung bei der Erkennung von Gesichtern behoben. Zudem sollten nun auch das Drag and Drop-Tagging und der Export zu Flickr wieder funktionieren. Eine Liste der gemeldeten Fehlerkorrekturen liefert der Bugzilla des Projektes.


    Digikam ist eine Bildverwaltung für Linux und weitere Betriebssysteme. Ursprünglich wurde die Anwendung in erster Linie zum komfortablen Übertragen der Fotos von der Digitalkamera zum Linux-Rechner entwickelt. Mittlerweile unterstützt sie nicht nur die Übertragung, sondern auch die Optimierung von Bildern. Abgesehen von fortgeschrittenen Bildeditierfunktionen findet man in Digikam mittlerweile HDR, Geotagging, Panorama, eine Gesichtserkennung, mannigfaltige Tagging-Funktionen und eine ausgefeilte Bildverwaltung.


    Die neue Version 4.2 von Digikam kann ab sofort vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Neben dem Quellcode stellen die Entwickler auch ein Binärpaket für MS Windows bereit.


    Quelle: Pro-Linux

    Linux-Initiator Linus Torvalds hat Version 3.16 des Linux-Kernels freigegeben. Wie zumeist in den letzten Versionen sind die Änderungen sehr umfangreich und über alle Bereiche des Kernels verteilt.


    Weniger als zwei Monate nach Linux 3.15 ist nun Linux 3.16 fertiggestellt. Die Entwicklungszeit war außerordentlich kurz, was an zwei Faktoren lag. Erstens hatte Linus Torvalds eine Änderung des Entwicklungszyklus erprobt, bei der er mit der Integration von Änderungen für den übernächsten Kernel bereits begann, bevor der nächste veröffentlicht war. Dadurch konnte die erste Testversion von Linux 3.16 bereits eine Woche nach Linux 3.15 erscheinen. Zweitens waren nur sieben Veröffentlichungskandidaten nötig, um den Kernel ausreichend fehlerfrei zu machen. Künftig will Torvalds aber wieder auf die Überlappung der Integrationsphase mit der Testphase verzichten und nur dann auf sie zurückzugreifen, wenn es aus Termingründen sinnvoll ist.


    Trotzdem ist Linux 3.16 mit über 11.300 Änderungen gegenüber der Vorversion die drittproduktivste Version bisher. Die Änderungen sind wie fast immer zu zwei Dritteln in den Treibern zu finden. Vom Rest macht die Hälfte architekturspezifische Änderungen aus, wobei die ARM-Architektur dominiert. Ein großer Teil dieser Änderungen waren Device Tree-Dateien, in denen die Hardware von Ein-Chip-Systemen, die nicht automatisch erkannt werden kann, beschrieben wird. Diese Änderungen kommen daher, dass der Kernel mehrere neue ARM-Chips unterstützt.


    Xen auf ARM-Systemen unterstützt jetzt Suspend und Resume. Die ARM-Chips Marvell Armada 375 and 38x können nun in SMP-Konfigurationen genutzt werden, und SMP für den Allwinner A31 wurde überarbeitet. Ferner unterstützt ARM jetzt das Suspendieren auf eine Festplatte und bessere Stacktraces. Die virtuelle Plattform Goldfish gibt es jetzt in einer 64 Bit-Variante.


    Der Block-Treiber wird in Linux 3.16 erstmals vollständig mit mehreren parallelen Warteschlangen arbeiten können und dabei mindestens so schnell sein wie zuvor. Der SCSI-Treiber soll mit ähnlichen Änderungen in der nächsten Version kommen. Der vielleicht erste Treiber, der mehrere Warteschlangen nutzt, ist der PCIe-Treiber für Micron Flash-Geräte.


    Control Groups konnten bisher in mehreren parallelen Hierarchien angelegt werden. Das war nach Meinung der Kernel-Entwickler unnötig kompliziert und wurde auf eine einzige Hierarchie reduziert. Loopback-NFS-Mounts sollen jetzt zuverlässig funktionieren. Außerdem können ACLs auf NFS jetzt größer als 4 KB werden und die Funktion readdir von NFS kann die Daten in größeren Blöcken als 4 KB zurückliefern, was die Geschwindigkeit deutlich steigern sollte.


    16 Bit Stack-Segmente auf x86_64 sind nun wieder erlaubt, nachdem eine Sicherheitslücke korrigiert wurde, aufgrund derer die Option in Linux 3.15 nur durch explizite Auswahl in der Kernel-Konfiguration aktiviert werden konnte. Die Lücke hätte es Angreifern ermöglicht, bestimmte Speicherbereiche auszulesen, auf die sie keinen Zugriff haben sollten.


    Die Secure Computing (seccomp)-BPF-Filter werden nun mit dem Just-in-Time-Compiler präpariert. TCP Fast Open ist jetzt auch bei IPv6 möglich. Die virtuellen Netzwerkschnittstellen für Xen unterstützen nun mehrere Warteschlangen, was ihre Leistung deutlich verbessern soll.


    Die serielle Konsole zum Debuggen der Startphase des Kernels ist nun generisch für alle Plattformen verfügbar. KVM auf der s390-Architektur wurde optimiert und unterstützt jetzt Migration und GDB. Auf der POWER8-Architektur dagegen erhielt es Unterstützung für Little Endian, auf der MIPS-Architektur unter anderem virtualisierte Timer. Unter x86 können jetzt Xen-Gastsysteme vollständig virtualisiert laufen und dabei selbst wieder Xen-Hypervisor mit eigenen Gastsystemen sein.


    Darüber hinaus wurden zahlreiche Treiber aktualisiert, erweitert oder kamen neu hinzu. Eine Liste aller Änderungen kann man dem Git-Repositorium entnehmen. Die Seite Kernelnewbies.org wird in Kürze eine übersichtliche Zusammenfassung der Änderungen veröffentlichen. Die aktuelle Version von Linux kann von kernel.org und zahlreichen Spiegel-Servern in Form von Patches oder tar-Paketen heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Die aus Nepal stammende Linux-Distribution Chitwanix liegt in einer neuen Version vor. Sie basiert auf Ubuntu und bringt erstmals eine eigene Desktop-Umgebung namens Sagarmatha mit.


    Dabei handelt es sich um einen Fork des Konkurrenten Cinnamon 2.0, dem die Entwickler ein paar Fehlerkorrekturen verpasst und einige neue Funktionen spendiert haben. So sieht das überarbeitete Startmenü jetzt wie sein Kollege unter Windows 7 aus. Des Weiteren liegen Chitwanix 1.5 ein paar „unglaubliche“ Applets bei. Obendrauf gibt es noch schicke 3D-Effekte, die Anwender von Compiz kennen -- darunter etwa den rotierenden 3D-Würfel beim Umschalten der Arbeitsfläche. Abschließend bringt die Version zahlreiche schicke Hintergrundbilder mit.


    Den Login-Bildschirm stellt MDM, der standardmäßig die Bildschirmtastatur einblendet. Das soll vor allem die Anmeldung auf Touchscreens erleichtern. Da in Nepal regelmäßig der Strom abgestellt wird, haben die Entwickler eine entsprechende „Loadshedding-App“ vorinstalliert.


    Die neue Version 1.5 von Chitwanix mit dem Codenamen „Khukuri“ lässt sich auch über europäische Spiegelserver herunterladen. Die entsprechenden Links finden sich am Ende der offiziellen Ankündigung, die noch einmal sämtliche Neuerungen aufführt.


    Quelle: Linux-Community