Beiträge von Suse-Newbie

    Die norwegische Softwareschmiede Opera hat die Betaversion Opera 10.10 veröffentlicht, welche Opera Unite enthält. Opera Unite ist eine Technologie, mit der Rechner, auf denen Opera Unite läuft, nicht nur als Client, sondern auch als Server fungieren und Webanwendungen anderen verfügbar machen können.


    Die Unite-Anwendungen sollen sich so einfach wie Webseiten entwickeln lassen, denn es werden lediglich Technologien wie HTML, CSS und JavaScript benötigt. Opera 10.10 Beta bringt bereits einige Anwendungen mit. So können Anwender beispielsweise ihre Fotos und Dateien mit anderen tauschen, auf ihrem PC öffentliche Bildergalerien laufen lassen, mit anderen chatten oder den Unite-Rechner ohne tiefergehendes Wissen als Webserver und Media-Server benutzen.


    Opera Unite soll sich einfach per Mausklick starten lassen. Danach ist eine Anmeldung mit der persönlichen Opera-ID nötig, welche dieselbe ist wie für Opera Link und sonstige Opera-Dienste. Die Verwaltung der gerade bereitgestellten Unite-Diensten erfolgt zentral bei Opera, welche anschließend via http://[rechner].[username].operaunite.com/[anwendung]/ von anderen erreicht werden kann.


    Wer Opera 10.10 Beta und das ebenfalls noch im Betastadium befindliche Opera Unite testen will, findet den Browser mit integriertem Webserver für Linux, Mac OS X, FreeBSD, Solaris und Windows im Opera-Downloadbereich.


    Quelle: pro-linux

    Die belgischen Behörden setzen nach einem Bericht immer mehr auf die freie Office-Suite OpenOffice.org.


    Mit der zunehmenden Verwendung von OpenOffice.org in den belgischen Behörden nimmt natürlich auch die Verbreitung des Dateiformats ODF (Open Document Format) zu. So hat die für die flämische Abfallwirtschaft zuständige OVAM ihre Infrastruktur schon vor Jahren auf ODF umgestellt und wartet nun auf die Entscheidung des Umweltministers, ihre 400 Desktop-Rechner mit OpenOffice.org ausstatten zu dürfen.


    Die Verwaltung der Stadt Schoten begann früh, freie Software einzusetzen, und migrierte diesen Sommer auf OpenOffice.org. Wegen »internem Druck« verzichtete sie bis jetzt aber darauf, die Dateien im ODF-Format zu speichern. Die IT-Abteilung der Stadt ließ mehr als 50 Lehrvideos zur Benutzung der Textverarbeitung Writer drehen, die nun der OpenOffice-Gemeinschaft zur Verfügung gestellt wurden. Die Stadt hat außerdem eine eigene OpenOffice-Gemeinschaft ins Leben gerufen und macht sich für die breite Verwendung von freier Software und offenen Standards stark.


    Auch der Hafen von Antwerpen migriert auf OpenOffice.org. Die Migration der 1300 Desktop-Rechner begann in diesem Jahr und soll im September 2010 beendet sein. Die Hafenverwaltung wird ODF als Standardformat, auch zum Datenaustausch mit den Geschäftspartnern, verwenden. Damit dies reibungslos klappt, werden die Geschäftspartner im Fußteil jeder E-Mail auf die Möglichkeiten hingewiesen, das ODF-Format zu lesen, unter anderem mit dem ODF-Plugin für MS Office. Laut Ludo Nauws dem IT-Manager der Hafenverwaltung, ist OpenOffice.org dem bisher eingesetzten MS Office 2003 sehr ähnlich. Die Alternative, auf MS Office 2007 und Windows Vista umzusteigen, hätte mindestens zwei Tage Schulung für jeden Mitarbeiter gekostet, alleine um die Grundfunktionen kennenzulernen. Dagegen dauert die Schulung für OpenOffice.org einen halben Tag und macht die Benutzer bereits überdurchschnittlich gut mit der Office-Suite vertraut.


    Die Provinz Limburg migriert ebenfalls auf OpenOffice.org. Dabei wurde als zwingende Bedingung erkannt, dass alle MS-Office-Makros korrekt konvertiert werden. Nach mehreren falschen Anläufen wurde nun ein IT-Dienstleister gefunden, der sich um das Problem kümmert.


    Die nächsten Schritte werden die Durchführung der Migration und die Auswahl eines freien Dokumentenverwaltungssystems sein. Andere Behörden beobachten die Migration genau und stehen bereits auf dem Sprung, dem Beispiel zu folgen. Neue Anwendungen, die OpenOffice.org verwenden, werden seit Kurzem zum Einsatz gebracht.


    Quelle: pro-linux

    Der Speicherspezialist Iomega hat mit dem StorCenter ix2-200 ein Linux-basiertes NAS (Networked Attached Storage) auf den Markt gebracht, das bis zu vier Terabyte Speicher und RAID 1 unterstützt.


    Das ix2-200 fasst zwei 3,5-Zoll-Festplatten, läuft mit LifeLine Linux und hat einen Energieverbrauch von 5 bis 19 Watt. Nutzer können die im NAS verbauten Festplatten selbstständig wechseln. Die Speicherlösung bietet eine QuikTransfer-Kopiertaste und kann als DLNA/UPnP-Mediaserver fungieren. Neben Raid 1 unterstützt das ix2-200 auch JBOD (Just a Bunch Of Disks, fasst mehrere Festplatten zu einer zusammen) und iSCSI-Block-Level-Access.


    Im Inneren finden sich eine CPU mit 1 GHz Task und 256 MB RAM. Neben einem Gigabit-Ethernet-Port verfügt das Gerät über drei USB-2.0-Ports. Mittels der QuikTransfer-Taste lassen sich ausgewählte Dateien zwischen dem NAS und einem anderen NAS, USB-Speicher oder einem angeschlossenen Linux-, Mac OS X- oder Windows-Rechner kopieren. Über ein angeschlossenen USB-Bluetooth-Stick können die Daten auch an ein mobiles Gerät übertragen werden.


    Das ix2-200 misst 94 x 203 x 141 mm, lässt sich über eine Web-Oberfläche verwalten und kann auch als Druck-Server eingesetzt werden. Das StoreCenter ix2-200 ist kostet 270 US-Dollar, die Variante mit 2 TB Speicherplatz 370 USD. Das 4-TB-Modell ist noch nicht erhältlich. Wenn es in den Handel kommt, wird es 700 USD kosten.


    Quelle: pro-linux

    Mit Cheese steht Gnome-Nutzern schon seit längerem ein einfaches und praktisches Tool für die Webcam-Nutzung zur Verfügung. Mit Kamoso bekommen jetzt auch KDE-Fans eine eigene Lösung.



    Das Webcam-Tool des Spaniers Aleix Pol nimmt per Knopfdruck Fotos oder Videos auf und verfügt zudem über eine Integration mit Social Networks, sodass sich zum Beispiel Bilder direkt zu einem Facebook-Account und Videos zu Youtube hochladen lassen.


    Die jetzt veröffentlichte Version 1.0 bringt zahlreiche Fehlerbereinigungen mit und neue Übersetzungen für Deutsch, Tschechisch und Griechisch. Der spanische Hauptprogrammierer und Maintainer sucht noch Mitstreiter für die Weiterentwicklung des Projekts. Interessierte können sich auf der Kamoso-Mailingliste melden, den Kamoso-Quellcode gibt es auf Gitorious.


    Quelle: Linux-Community

    Das offizielle KDE-Projekt umfasst zurzeit rund 4,2 Millionen Zeilen an Code. Cornelius Schumacher hat die Zeilen nach Projekten sortiert und eine Statistik erstellt.
    Was wie viele Codezeilen in Anspruch nimmt könnt Ihr hier nachlesen.

    Nvidia steigt vorübergehend aus dem Chipsatz- und CPU-Geschäft aus. Grund dafür sind rechtliche Streitigkeiten mit Intel. Die ION-Serie/9400M ist davon allerdings nicht betroffen.


    Wie Ars Technika berichtet, legt Nvidia die Chipsatz und CPU-Produktion -- vorerst -- aufs Eis. Offiziell heißt es, dass die integrierten Lösungen am Markt zwar seht gut ankämen, rechtliche Streitigkeiten zwischen Intel und Nvidia die Firma jedoch zu diesem Schritt zwingen würden. So behauptet Intel zum Beispiel, Nvidia hätte keine Lizenz für den neuen DMI-Bus. Bis diese und andere Vorwürfe von Intels Seite her nicht geklärt seien, wolle man in die Chipsatzproduktion keine Gelder mehr investieren. Dass Nvidia mit seiner CPU-Produktion auf starken Widerstand stoßen würde, hatte man bereits länger vermutet.


    Ars Technika glaubt aber, dass neben den rechtlichen auch finanzielle Gründe hinter dem Ausstieg stünden und hält es für möglich, dass sich Nvidia auch aus der gemeinsamen Chipsatzproduktion mit AMD komplett zurückziehen werde. Linux unterstützt die meisten Nvidia-Chipsätze seit einigen Jahren problemlos, Probleme gab es nur in den Anfängen und bei sehr speziellen Mainboards. Im Unterschied zu den Grafikkarten gab es dafür auch praktisch immer freie Treiber.


    Quelle: Linux-Community


    Einen vollständiger Bericht auf englisch findet Ihr hier