Beiträge von Suse-Newbie

    Das Calligra-Projekt hat Version 2.8 der freien Office-Suite freigegeben. Unter den neuen Funktionen ragen besonders diejenigen von Krita heraus.


    Calligra besteht aus der Textverarbeitung Words, der speziell an Autoren gerichteten Textverarbeitung Author, der Tabellenkalkulation Sheets, der Datenbankanwendung Kexi, der Projektverwaltung Plan, dem Bildbearbeitungsprogramm Krita, dem Präsentationsprogramm Stage, dem Vektorgrafik-Programm Karbon, der Diagramm-Anwendung Flow und dem Mindmapping-Programm Braindump.


    Die jetzt veröffentlichte Version 2.8 der freien Office-Suite Calligra kommt sieben Monate nach Version 2.7. Sie enthält viele neue Funktionen enthalten, wovon ein Großteil auf Krita entfällt. So unterstützen Words und Author nun Kommentare im Text, Sheets unterstützt Pivot-Tabellen besser und Kexi kann Hyperlinks in Formularen öffnen. Erstmals wird Kexi auch unter MS Windows zur Verfügung gestellt.


    Im Diagrammeditor Flow gibt es nun Stifte, die mittels SVG definiert werden. Die Shapes, die in den meisten Calligra-Teilprogrammen verwendbar sind, können nun von jedem Programm in jedes andere kopiert werden. Auch Bilder und formatierter Text lassen sich besser als bisher kopieren und einfügen.


    Krita, das sich besonders an Künstler richtet, die Bilder malen und bearbeiten wollen, hat aufgrund der vielen neuen Funktionen eine eigene Ankündigung der Version 2.8 herausgegeben. Krita 2.8 bringt unter anderem einen neuen Skaliermodus in hoher Qualität für die OpenGL-Leinwand, Integration von G’Mic (einer Sammlung von Filtern zum Füllen von Flächen), eine neuen Zeichenmodus, bei dem die Seiten eine Fortsetzung der jeweils gegenüberliegenden Seite sind, um das Erstellen von Texturen und Kacheln zu erleichtern, und Unterstützung für Touchscreens. Auch Krita 2.8 ist für MS Windows verfügbar.


    Eine weitere wichtige Neuerung von Krita 2.8 ist die Unterstützung von weiteren Grafik-Tablets. Die bisherige Unterstützung kam durch die Qt-Bibliothek und war auf Wacom-Tablets beschränkt und nach Angaben der Entwickler unter MS Windows sehr problematisch. Daher nahmen sie den Qt-Code und erweiterten und verbesserten ihn signifikant.


    Darüber hinaus erhielt Krita noch viele weitere Verbesserungen. Einige davon sind die quasi-unendliche Leinwand, verbesserte Farbauswahl, das massenhafte Duplizieren von Bildern, bei dem Änderungen im Original sich auf alle Kopien sofort auswirken, eine einfachere Auswahl der Ebenen, mehr Voreinstellungen für die Pinsel-Sätze, um die Auswahl aus den mit zahllosen Optionen versehenen Pinseln zu erleichtern, und ein neuer Farbbalance-Filter.


    Zwei mit Krita verwandte Programme sind neu in Calligra 2.8. Krita Sketch ist eine Variante, die besonders für Tablet-Rechner geeignet sein soll. Krita Gemini hingegen ist eine Kombination von Krita und Krita Sketch, die auf Knopfdruck zwischen dem normalen Desktop-Modus von Krita und dem Tablet-Modus von Krita Sketch wechseln kann.


    Der Quellcode von Calligra 2.8 steht auf der Calligra-Webseite zur Verfügung, zudem bieten verschiedene Distributionen Binärpakete an.


    Quelle: Pro-Linux

    Das freie Webanalysewerkezug Piwik ist in der Version 2.1 erschienen. Laut dem Entwicklerteam ist Piwik 2.1 schneller und zuverlässiger als sein Vorgänger.


    Den Piwik-Entwicklern ist es gelungen, den Archivierungsprozess in vielerlei Hinsicht zu optimieren. Piwik 2.1 verbraucht teilweise 80 Prozent weniger Speicher. Um die Einsparungen zu erzielen, werteten die Entwickler Profiler XHProf-Berichte von Piwik-Instanzen unter hoher Last aus und nahmen anschließend mehrere Verbesserungen vor. Das Cron-Script, das die Berichte für stark besuchte Webseiten erstellt, startet nun Prozesse für asynchrone Archivierungen, die deutlich schneller und zuverlässiger verarbeitet werden als bei den vorigen Versionen. Bisher arbeitete es mit Curl-HTTP-Abfragen.


    Piwik 2.1 kommt mit einem verbesserten Geräteerkennungs-Plugin, das deutlich mehr Smartphones, Tablets und andere Geräte erkennen kann. Die Geräteerkennung wurde in Piwik 1.12 eingeführt und jetzt im Rahmen der Überarbeitung auch von zahlreichen Fehlern befreit. Bei der Datenbank löst die Storage-Engine InnoDB die bisher verwendete MyIsam ab. InnoDB ist transaktionssicher, unterstützt Fremdschlüssel, kann Verfäschungen in Tabellen besser korrigieren als die MyIsam-Engine und sperrt Tabellen bei Schreibzugriffen auf Zeilenebene.


    Anwender können sich E-Mail-Berichte von nun an in den Formaten CSV, HTML oder PDF zusenden lassen. Im Plugin-Marktplace gibt es ein neues Plugin, das HTTP-Authentifizierung erlaubt. Die neue Piwik-Version ermöglicht mehrere Super-User und Aliase für Super-User. Alle Änderungen, Neuerungen und Fehlerbehebungen, insgesamt sind es 82, können im Changelog nachgelesen werden.


    Piwik steht unter der GPLv3 und ist größtenteils in PHP implementiert. Die aktuelle Version 2.1 ist im Downloadbereich des Projekts erhältlich. Bestehende Installationen lassen sich automatisch aktualisieren.


    Quelle: Pro-Linux

    PulseAudio, eine netzwerktransparente und plattformunabhängige Sound-Zwischenschicht für Linux und weitere Systeme, wurde in Version 5.0 freigegeben.


    PulseAudio, dessen Anfänge ins Jahr 2004 zurückreichen, stellt eine Zwischenschicht dar, die Audioströme der Clients verwaltet und ausgibt. Sie ist plattformunabhängig und fungiert mit dem PulseAudio-Daemon sowohl als Soundserver als auch als eine Hardware-Schnittstelle. PulseAudio abstrahiert von der Sound-Hardware und erhöht die Funktionalität von Audio-Anwendungen.


    PulseAudio 5.0 kommt ein Dreivierteljahr nach Version 4.0 mit einer Reihe von Neuerungen. Die Unterstützung für Bluetooth wurde auf BlueZ 5 aktualisiert, wobei aber momentan nur das A2DP-Profil unterstützt wird. Damit kann bei Verwendung von BlueZ 5 bei einem Headset nur die Audio-Wiedergabe genutzt werden, das Mikrophon aber nicht. Doch PulseAudio unterstützt immer noch BlueZ 4, wo die vollständige Funktionalität verfügbar ist, und kann auch mit Unterstützung für beider BlueZ-Versionen compiliert werden.


    Log-Ausgaben von PulseAudio können nun direkt ins Systemd-Journal geschrieben werden, was allerdings optional ist. Die Kompatibilität mit ALSA wurde erhöht, da jetzt nicht mehr die Version 1.0.24 der ALSA-Bibliothek als Minimum gefordert wird, sondern nur noch 1.0.19.


    Die Tunnel-Module wurden in PulseAudio 5.0 neu geschrieben. Diese Arbeit fand im Rahmen eines Google Summer of Code-Projektes statt. Die neue Implementation greift auf libpulse zurück, anstatt das PulseAudio Client-Protokoll zu duplizieren. Da die neue Implementation noch nicht vollständig ist, werden aber auch die bisherigen Module noch mitgeliefert, die neuen Module sind nur für Testzwecke gedacht.


    Darüber hinaus bringt PulseAudio 5.0 zahlreiche kleinere Verbesserungen. Für Anwender, die nicht die Integration von PulseAudio 5.0 in ihre Distribution abwarten können, steht der Quellcode zum Download auf freedesktop.org bereit.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Linux Mint-Projekt hat eine neue Version der Debian-Edition freigegeben. Sie ist wie die Vorversionen mit zwei Desktops erhältlich: MATE und Cinnamon.


    Die Linux Mint Debian Edition (LMDE) ist eine Linux-Distribution, die von Aussehen und Funktionalität her mit der Standard-Version von Linux Mint, die auf Ubuntu beruht, identisch sein soll. Statt Ubuntu ist hier der Unterbau allerdings der Entwicklungszweig von Debian, Testing. Neue Versionen der Debian-Edition erscheinen seit 2012 nur noch einmal jährlich. Dazwischen wird die Edition mit Update-Packs aktuell gehalten. Die Installationsmedien bieten wahlweise die Desktopumgebungen MATE und Cinnamon an. Wer einen anderen Desktop aus dem Repositorium installiert, muss möglicherweise auf Mint-spezifische Anpassungen verzichten.


    Die jetzt herausgegebene Linux Mint Debian Edition 201403 beruht auf Update Pack 8, einem aktuellen getesteten Schnappschuss des Debian Testing-Repositoriums. Als Desktops werden Cinnamon 2.0 und MATE 1.6 angeboten. Dazu packt LMDE die aktuellsten Versionen der Mint-eigenen Werkzeuge und der von Mint vorgenommenen Verbesserungen.


    Debian Testing stellt bis auf die Zeiten, in denen die Distribution eingefroren ist, eine rollende Distribution dar. Es werden fortlaufend neue und aktualisierte Pakete hinzugefügt, wobei es gelegentlich zu Regressionen kommen kann. LMDE wendet sich an Benutzer, die nicht so häufig aktualisieren wollen, und bietet die Updates in Form von getesteten Update Packs an. Die Entwickler bezeichnen LMDE daher als halb-rollende Distribution.


    Linux Mint Debian Edition 201403 ist als Live-DVD-Abbild für 32 und 64 Bit x86-Systeme erhältlich. Der freie Download ist von zahlreichen Spiegel- und Torrent-Servern möglich.


    Quelle: Pro-Linux

    Hallo nikolaus


    Ich sehe da 2 Möglichkeiten:
    Variante 1: Da openSUSE gemäss Deiner Aussage Schrott ist, deinstalliere es und bleibe bei Ubuntu.
    Variante 2: Du eröffnest hier im Forum an den entsprechenden Stellen jeweils ein neues Thema mit Deinen Problemen und dann kann Dir vermutlich geholfen werden.

    Der Linux-Distributor Suse hat eine Vorschau auf die kommende Version 12 von Suse Linux Enterprise vorgestellt. SLES 12 Beta setzt auf den Kernel 3.12 auf und beinhaltet zahlreiche neue Technologien. Verfügbar ist die neue Version als Server- und Desktop-Variante.


    Bis Suse Linux Enterprise 12 offiziell erscheint, dürften volle fünf Jahre seit der Veröffentlichung von Version 11 – damals noch unter den Fittichen von Novell – vergangen sein, die im März 2009 erfolgte. Alle Interessenten können ab jetzt eine Betaversion von Suse Linux Enterprise 12 beziehen. Organisation, die bei dem Test mitmachen wollen, sollten sich direkt an den Hersteller wenden. Einen offenen Test gibt es nicht.


    Suse Linux Enterprise 12 ist wie der Vorgänger in einer Server- und einer Desktop-Variante erhältlich. Beide legen laut dem Nürnberger Hersteller Suse besonderen Wert auf Interoperabilität und Stabilität. Das Produkt setzt in der neuen Version auf den Kernel 3.12 und wird diverse Neuerungen enthalten. Wie erwartet und bereits in der Vergangenheit angekündigt wird SLES 12 über einen überarbeiteten Yast-Installer verfügen. Das jetzt auf Ruby beruhende Yast ermöglicht unter anderem eine schnellere Installation und bessere Wartung. Ferner können Kunden eigene Anpassungen an YaST leichter vornehmen.


    Zu den weiteren Neuerungen gehört die Umstellung der Netzwerk-Verwaltung auf Wicked. Als Bootmanager wird SLES 12 Grub 2 einsetzen und als Dateisystem Btrfs nutzen. Darüber hinaus soll die Distribution auch Samba 4 mitbringen. Suse hatte außerdem schon früher bekanntgegeben, dass es an einem Storage-Produkt auf Linux-Basis arbeitet, das den verteilten Objektspeicher und Dateisystem Ceph verwendet. Das Produkt soll, wie auch SLES 12, noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.


    Quelle: Pro-Linux

    Der freie Flugsimulator FlightGear ist in der Version 3.0 erschienen und lädt Hobbypiloten zu Höhenflügen mit mehr als 400 Fluggeräten ein.


    Das Entwicklerteam implementierte in FlightGear 3.0 viele neue Funktionalitäten. Dazu zählt unter anderem der in den Flugsimulator integrierte Client FGCom für Sprach-Kommunikation, der unterhaltsames Schnacken im Mehrspielermodus erlaubt. Die Entwickler verbesserten die Benutzerfreundlichkeit ferner, indem sie Spielern die TerraSync-Konfiguration abnehmen. Die Tab-Taste belegten sie so, dass sie benutzt werden kann, um zwischen den Maus-Modi Flugzeugkontrolle, Sichtkontrolle und Leerlauf umzuschalten.


    Piloten fliegen nun durch realistischere Umgebungen. Meeresfarben wurden angepasst und es gibt eine globale Seekarte, in der seichte Stellen farblich hervorstechen. Die zufälligen Texturen für Gebäude wurden ebenso verbessert wie die atmosphärische Lichtstreuung. Letztere erzeugt natürlichere Dunst- und Nebelschichten sowie realistischere Horizonte und von Wasserfahrzeugen erzeugte Wellen. Indem zu einer Szenerie gehörige Objekte verzögert nachgeladen werden, konnten die Entwickler die Ladezeiten für Gelände verkürzen. Mit Szenery 2.0 verfügt FlightGear 3.0 über genauere Daten zu Straßen, Geländen und Höhenunterschiede. DIe Navigationsdaten wurden aktualisiert und Skandinavien, Korsika und die Atlantikinsel Ascension erhielten angepasste regionale Texturen.


    Das Canvas-System erhielt verbesserte APIs, um Karten und Navigationsdisplays zu erstellen. Um ein Navigations-Display zu erstellen, sind nur noch wenige Programmierkenntnisse nötig. Laut den Entwicklern reicht es, 30 Codezeilen zu kopieren und geringfügig anzupassen. Komplexe räumliche Suchen in Nasal Scripting wurden schneller, es werden HTTP-Bindungen unterstützt und es gibt eine neue Blibliothek für Variometer in Segelflugzeugen. Ferner erweiterten die Entwickler FlightGear um fünf neue oder aktualisierte Fluggeräte, so dass deren Anzahl auf über 400 gestiegen ist.


    FlightGear wird seit 1997 entwickelt, ist größtenteils in C++ implementiert und steht unter der GPLv2. Die aktuelle Version 3.0 sowie Szenarien und zusätzliche Flugzeuge sind auf mehreren Spiegelservern verfügbar.


    Quelle: Pro-Linux

    Ein Fehler im BIOS einiger Lenovo-Thinkpads der aktuellen Generation kann durch das Einsetzen einer Linux-Festplatte oder das Booten einer Linux-Distribution dazu führen, dass die Hauptplatine ausgetauscht werden muss.


    Wie vor ziemlich genau einem Jahr Samsung ist nun Lenovo von einem Fehler in der UEFI-Implementierung einiger Notebooks betroffen, der die Hardware unbrauchbar macht und zum Austausch des Mainboard zwingt. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind die mit Prozessoren der aktuellen Haswell-Generation ausgestatteten Modelle T540p, L540 und W540 betroffen. Vermutlich sind nur bestimmte Revisionen der Firmware betroffen, klar ist, dass die BIOS-Versionen 1.08 und 1.11 darunter sind.


    Der Fehler kann auf mehreren Wegen hervorgerufen werden. Bisher bekannt ist, dass der Einbau einer Festplatte mit Linux als auch der Versuch der Installation einer Linux-Distribution die Hardware schädigen kann. Dabei wird vom BIOS auf einen falschen Bereich der Festplatte zugegriffen und die dort zufällig stehenden Daten fälschlicherweise als Speicherbereich alloziert, was einen Pufferüberlauf und einen Hänger beim POST-Selbsttest verursacht.


    Zerstörerisch ist dann der zweite Teil des Fehlers, wenn der zu große Speicherbereich auch ins BIOS NVRAM geschrieben wird und somit auch dem Versuch, das Gerät stromlos zu machen, und ebenfalls dem Austausch der CMOS-Batterie widersteht. Damit ist das Gerät unbrauchbar bis zum Austausch des Mainboards. Der zweite Teil des Fehlers ähnelt sehr dem von Samsung vor Jahresfrist, wo auch zu viele Daten in einen Speicherbereich geschrieben wurden.


    Aufgedeckt wurde der Fehler bereits Ende 2013 von Kernel-Entwickler Theodore Ts'o und dessen ebenfalls bei Google arbeitenden Kollegen Marc Merlin. Beide Entwickler hatten von Lenovo das für Ubuntu zertifizierte Thinkpad T540p zum Test erhalten. Ts'o hat drei dieser Geräte zerstört bevor er dem Fehler auf die Schliche kam. Beide hatten SSDs mit Linux-Installationen in das Gerät eingebaut und beim Versuch, zu starten den Fehler ausgelöst.


    Derzeit gilt als gesichert, dass das Abschalten von UEFI und Secure Mode und die Verwendung von Legacy-MBR den Fehler verhindert, die Einstellung »Dual-Mode Legacy« soll allerdings nicht sicher sein. Das bedeutet allerdings auch, dass das vorinstallierte Windows 7 nicht mehr startet, da dieses auf einer mit GPT formatierten Partition sitzt und UEFI benötigt. Widersprüchlich ist die Information, das Abschalten von »OS Optimized Defaults« sei ausreichend, da die Deaktivierung die Option »Startup: UEFI/Legacy Boot -> Both« beibehält.


    Im Forum von Lenovo häufen sich ebenfalls Berichte von zerstörten Geräten. Hier rät ein Lenovo-Angestellter dazu, die Funktion »Intel Rapid Start Technology« zu deaktivieren. Die gute Nachricht ist, dass Lenovo Mitte Februar eine revidierte Firmwareversion herausbringen will, die den Fehler behebt.


    Quelle: Pro-Linux

    Die KDE-Entwickler haben KDE SC 4.12.2, das zweite monatliche Update von KDE SC 4.12, veröffentlicht. Diese Aktualisierung korrigiert ausschließlich Fehler und fügt keine neuen Funktionen hinzu.


    KDE SC 4.12 wurde kurz vor Weihnachten veröffentlicht und brachte neben einigen Korrekturen auch verbesserte KDE-Kernanwendungen mit. So wurden in den meisten Applikationen, einschließlich der KDE-PIM-Suite Kontact und den Spielen, neue Funktionen und Erweiterungen implementiert. Die Plasma-Workspaces und die KDE-Plattform hingegen sind auf dem derzeitigen Stand eingefroren und erhielten nur noch einzelne Korrekturen.


    Jetzt hat das KDE-Team die zweite Aktualisierung von KDE SC 4.12 veröffentlicht. KDE SC 4.12.2 konzentriert sich, wie jedes Mal bei den monatlich erscheinenden Updates der Umgebung und der Bibliotheken, ganz auf Fehlerkorrekturen und Ergänzungen der Übersetzungen, bringt aber keine wesentlichen neuen Funktionen. Es ist daher laut den Entwicklern risikolos, das neue Update zu installieren.


    In dieser Version wurden die KDE Workspaces (Plasma) aktualisiert. Sie entsprechen nun dem Versionsstand 4.11.6. Die Workspaces erhalten, wie mit dem Erscheinen von KDE SC 4.11 angekündigt, keine neuen Funktionen mehr, werden aber noch zwei Jahre lang mit Korrekturen versorgt. Es ist geplant, dass im Verlauf dieses Jahres die KDE Frameworks 5 mit Plasma Workspaces 2 offiziell freigegeben werden, womit die Ablösung von KDE SC 4 beginnen kann.


    Nach Angaben der Entwickler wurden eine Reihe von Fehlern in der PIM-Suite Kontact, im UML-Werkzeug Umbrello, in der Dokumentenansicht Okular, im Webbrowser Konqueror, im Dateimanager Dolphin und in anderen KDE-Komponenten behoben. Einzelheiten findet man im Bugzilla-System des Projektes, das insgesamt 25 Fehler auflistet, die in der neuen Version von KDE SC 4.12 behoben sein sollten. Die tatsächliche Zahl von Korrekturen und Verbesserungen dürfte weit höher liegen. Unter anderem wurden auch viele Übersetzungen weiter verbessert und ergänzt.


    KDE SC 4.12.2 steht als Quellcode auf dem KDE-Server zur Verfügung. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den jeweiligen Distributoren. Weitere Hinweise kann man der Informationsseite zu KDE SC 4.12.2 entnehmen.


    Quelle: Pro-Linux