helmut12
Da sich Dein Problem wohl erledigt hat, bitte ich Dich, den Thread auf gelöst zu setzen: 1. Beitrag editieren und vor den Titel ein [gelöst] setzen.
Beiträge von Suse-Newbie
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Das freie Blogsystem Wordpress ist in der Version 3.9 veröffentlicht worden. Die 267 beteiligten Entwickler widmeten diese Version dem Jazz-Organisten Jimmy Smith.
Mit Wordpress 3.9 »Smith« wird es für Nutzer leichter, neue Blogeinträge zu erstellen. Die Entwickler überarbeiteten den visuellen Editor und sorgten dafür, dass er schneller wurde. Vor allem Nutzer, die gern Texte direkt aus Microsoft Word in die Wordpress-Eingabemaske übernehmen, können sich freuen. Die bisher recht umfangreiche Menge Word-Tags, die das Erscheinungsbild des Blogeintrags verschandelte, wird nun automatisch entfernt, so dass eine manuelle Nachbearbeitung entfällt. Bilder sind leichter an einen Blogeintrag anpassbar, sofern nur Rotationen, Zuschneiden und Skalieren nötig sind. Bilder können jetzt direkt im Editor skaliert werden. Ferner vereinfachten die Entwickler das Hochladen von Bildern. Sie lassen sich jetzt mittels Drag&Drop in Beiträge eingefügen.
Galerien werden im Editor bereits in der Vorschau an einem Gitternetz ausgerichtet und es gibt Playlisten für Audio- und Videodateien, die ohne großen Aufwand in Beiträge eingefügt werden können. Es existiert ab dieser Version eine Live-Vorschau für Widgets und Header, mit deren Hilfe Anwender Themes einfacher an ihre Bedürfnisse anpassen können und die Suche nach Themes wird durch einen neuen Theme-Browser verbessert.
Zu den nicht sofort auffallenden Änderungen gehört, dass sich Beschriftungen und Galerien semantisch hervorheben lassen. Es gibt mehrere neue Hilfsfunktionen, beispielsweise um Bilder besser zu beschneiden. Datenbankverbindungen wurden kompatibler zu PHP 5.5 und MySQL 5.6 und können Fehler besser handhaben. Die Entwickler erweiterten die integrierte Quelltextdokumentation und aktualisierten die externen Bibliotheken TinyMCE, jQuery, Backbone, Underscore, Plupload, Mediaelement sowie Masonry.
Wordpress steht unter der GPLv2 und ist größtenteils in PHP umgesetzt. Die aktuelle Version 3.9 ist als Zip-Archiv im Downloadbereich des Projekts erhältlich. Bestehende Installationen lassen sich automatisch aktualisieren.
Quelle: Pro-Linux
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Das KDE-Projekt hat Version 4.13 von KDE SC freigegeben. Die wesentlich Neuerungen ist die neue semantische Suche, die in die Plattform und in die Applikationen eingebaut wurden.
KDE SC 4.13 bringt den Anwendern eine neue semantische Suche, die bereits von einigen Anwendungen genutzt wird, sowie weitere neue Funktionen in den Anwendungen. Die neue semantische Suche ist die einzige neue Funktion, die in die Entwicklungsplattform von KDE SC 4.13 einfloss. Dazu kamen einige Korrekturen seit Version 4.11. Die bisherige Suche auf Basis von Nepomuk bleibt erhalten, um die Kompatibilität zu wahren, daher wurde die neue Suche als neue Komponente hinzugefügt. Anwendungen, die die neue Suche nutzen wollen, müssen angepasst werden. Für die meisten mitgelieferten Anwendungen in KDE SC 4.13 ist das bereits geschehen.
Während Plasma-Workspaces in KDE SC 4.13 bis auf einige Korrekturen unverändert geblieben sind, implementierte die Gemeinschaft in den KDE-Kernanwendungen zahlreiche Neuerungen. Der Dokumentenbetrachter Okular erhielt Tabs, um jetzt mehrere Dokumente im Programm darstellen zu können. Man kann die Maus zum Vergrößern der Dokumente einsetzen und die Darstellung soll nun besser sein, da sie die DPI des Bildschirms einkalkuliert. Daneben wurden weitere Verbesserungen vorgenommen. Auch der Texteditor Kate erhielt einige Verbesserungen.
Der Bildbetrachter Gwenview bietet nun eine Vorschau von Raw-Dateien. Neu ist das Programm Artikulate zur Übung der Aussprache von Fremdsprachen. Das Puzzle-Programm Palapeli bietet jetzt bis zu 10.000 Teile. KStars lässt sich nun über D-Bus mit Skripten steuern und kann das Web-API von astrometry.net nutzen. Cantor, ein Programm für mathematische Berechnungen, das seit KDE SC 4.12 Python2 und Scilab für die Rechnungen nutzen kann, unterstützt dies nun auch im Editor, der zudem jetzt eine Syntaxhervorhebung für Skripte bietet.
Der Desktop-Globus Marble kann nun Sonne, Mond und Planeten darstellen und ermöglicht das Aufzeichnen von Videos von virtuellen Touren. Er bietet eine verbesserte Routenplanung für Fahrräder in Großbritannien durch Zugriff auf cyclestreets.net. Darüber hinaus kann er Entfernungen in Seemeilen angeben. Ein Klick auf eine Geo-URI öffnet nun Marble.
Die KDE-PIM-Suite Kontact wurde um eine Unterstützung für Cloud-Speicher erweitert. Das bedeutet, dass man große Anhänge in der Cloud speichern und verlinken kann, statt damit die Mailbox zu verstopfen. Das Programm storageservicemanager hilft bei der Verwaltung der Dateien auf den unterstützten Diensten Dropbox, Box, Kolab Server, YouSendIt, Ubuntu One, Hubicu, WebDav im Allgemeinen und weiteren.
Die Sieve-Filter, die von KMail zur Definition von Server-seitigen Filtern genutzt werden, können nun Abwesenheitszeiten handhaben. Das Programm KSieveEditor ermöglicht das Bearbeiten der Filter unabhängig von Kontact.
Die Suche, aber auch andere Aktionen in KDE PIM wurden laut den Entwicklern deutlich schneller. Tags und Anmerkungen zu PIM-Daten werden nun in Akonadi gespeichert. Künftig sollen sie sich auch auf IMAP- oder Kolab-Servern speichern lassen. Notizen können nun mit Alarmen ausgestattet werden, und es gibt eine Suche. KAdressbook kann nun seine Adressdaten drucken. Die Unterstützung für die Nutzung von PostgreSQL als Datenbank wurde verbessert.
Quelle: Pro-Linux
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Das Grml-Projekt hat Version 2014.03 der Live-Distribution zur Systemrettung und Systemverwaltung veröffentlicht.
Grml 2014.03 basiert auf Debian Jessie, enthält aber anders als dieses den Kernel 3.13.6. Die neue Grml-Version ermöglicht es, schon beim Booten VLAN-Parameter des Netzwerks zu bestimmen. So lassen sich beispielsweise durch die Zeile ip=10.10.10.42::10.10.10.1:255.255.255.0:grml:eth0:off vlan=301:eth0 nicht nur die IP-Adresse, sondern auch die VID bereits beim Start konfigurieren. Die Option für einen schreibgeschützten Start wurde von »readonly« in »read-only« geändert. Grml-debootstrap unterstützt zudem die Option »FIXED_DISK_IDENTIFIERS« und installiert die Pakete »bridge-utils«, »cryptsetup«, »ifenslave« und »vlan«. Wie die Entwickler weiterhin schreiben, haben sie in der neuen Version zahlreiche Fehler korrigiert. Eine Auflistung der korrigierten Unzulänglichkeiten liefert das Bugzilla-System.
Grml ist in zwei Varianten jeweils für 32-, 64-Bit- oder beide Architekturen erhältlich. Neben der vollständigen Grml-Version haben die Entwickler mit Grml Small auch eine »abgespeckte« Variante zusammengestellt. Small bringt als ISO 195 MB anstelle von 415 MB auf die Waage und enthält ein reines Grundsystem, das Anwender unter anderem als Grundlage nutzen können. Beide Varianten können von verschiedenen Spiegelservern heruntergeladen werden.
Quelle: Pro-Linux
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Zeitgleich mit der Veröffentlichung von KDE SC 4.12.4 wird OpenSuse einen aktualisierten Dienst anbieten. Ungeduldige KDE-Anwender können über mehrere Repositorien die Aktualität ihrer KDE-Version gezielter selbst bestimmen.
OpenSuse wurde schon immer recht schnell mit Binärdateien versorgt, wenn eine neue KDE-Veröffentlichung anstand. Mit den nun eingeführten aktualisierten Repositorien wird die Distribution nochmals einfacher und aktueller in Sachen KDE SC.
Analog zu Tumbleweed, welches OpenSuse als Rolling Release bietet, kündigte Raymond Wooninck auf Google + den neuen Dienst an. Die bisherigen KDE:Release:xy-Repositories werden im KDE:Current-Repository zusammengefasst. Somit können Anwender dieses Archivs die aktuelle KDE-Veröffentlichung stets verfolgen, ohne jeweils das Repositorium wechseln zu müssen.
Damit stehen für OpenSuse-Anwender insgesamt vier Wege bereit, KDE SC zu nutzen. Der einfachste Weg ist, die KDE-Version zu benutzen, das mit der jeweils aktuellen OpenSuse-Veröffentlichung ausgeliefert wird. Die zweite Möglichkeit ist zukünftig das neue KDE:Current-Archiv, das, einmal eingetragen, jeweils für die aktuelle Veröffentlichung von KDE SC sorgt.
Wer es aktueller mag, kann sich für KDE:Distro:Factory entscheiden und Betaversionen und Veröffentlichungskandidaten testen, bevor sie nach KDE:Current aufsteigen. Am aktuellsten, aber auch am fehleranfälligsten ist man mit KDE:Unstable:SC, wo Git-Snapshots der kommenden KDE-Version ausgeliefert werden.
Sobald die neue Repository-Struktur nach der Veröffentlichung von KDE SC 4.12.4 freigeschaltet ist, werden die bisherigen KDE:Release:xy-Repositorien mit dem Zusatz DISCONTINUED entwertet und die Pakete entfernt.
Quelle: Pro-Linux
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Die KDE-Entwickler haben mit KDE SC 4.12.4 das mittlerweile vierte monatliche Update der Softwaresammlung herausgegeben. Zu den Neuerungen der aktualisierten Version gehören unter anderem Absturzkorrekturen in Konqueror, Kate und Kalarm.
Obwohl die Arbeiten an der neuen Generation von KDE bereits weit vorangeschritten sind und das Team bereits einige Vorschauversionen auf die neue Generation von KDE SC veröffentlichte, gehen die Arbeiten an der aktuell stabilen Version unvermindert weiter. Wie üblich konzentriert sich auch die Arbeit an KDE 4.12.4 auf Fehlerkorrekturen und Übersetzungen. Viele Hauptkomponenten der Umgebung wurden dabei angepackt und von teils schwerwiegenden Fehlern befreit.
So wurde beispielsweise eine Absturzursache im Texteditor Kate behoben. Versuchte der Anwender im Vi-Modus Zeilen zusammenzufügen, stürze die Anwendung ab. Zudem wurde ein Absturz von Kalarm behoben, der beim Start der Anwendung geschehen konnte. Ebenfalls korrigiert ist ein Crash von Konqueror, wenn der Anwender einen Flickr-Photostream aufgerufen hat.
Zu den weiteren Neuerungen der aktuellen Version von KDE SC gehören Korrekturen des Ark-Packers, der nun besser mit passwortgeschützten 7zip-Archiven klarkommen sollte, sowie in Dateimanager Dolphin, der wiederum über eine korrigierte Suchfunktion verfügt. Neu sind ebenfalls diverse Korrekturen in KMail. Eine Liste aller verzeichneten Fehlerkorrekturen kann dem Bugzilla des Projektes entnommen werden.
Die aktuelle Version der KDE Software Compilation ist im Quellcode von download.kde.org erhältlich. Zugleich haben die Entwickler auch eine aktualisierte Version von KDE SC 4.11 veröffentlicht. Auch hier wurden diverse Probleme und Unstimmigkeiten korrigiert. Binärpakete beider Versionen für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den jeweiligen Distributoren. Weitere Hinweise kann man der Informationsseite zu KDE SC entnehmen.
Quelle: Pro-Linux
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Linux-Initiator Linus Torvalds hat Version 3.14 des Linux-Kernels freigegeben. Bedeutende Änderungen sind der Deadline-Scheduler für Echtzeitsysteme und die Stabilisierung des komprimierenden Swap-Systems zram.
Zweieinhalb Monate nach Linux 3.13 ist nun Linux 3.14 fertiggestellt. Linux 3.14 enthält über 12.000 Änderungen gegenüber der Vorversion, an denen 1400 Entwickler direkt beteiligt waren. Die Verteilung der Änderungen ist wie meistens: Zwei Drittel entfallen auf die Gesamtheit der Treiber. Eine bereits vorab betrachtete Änderung ist die Erweiterung des Prozess-Schedulers um die Deadline-Klasse. Diese ist allerdings nur für Echtzeitsysteme von Interesse. Prozesse, die in diese Klasse gesetzt werden, laufen mit höchster Priorität, höher sogar als die Echtzeit-Klasse. Allerdings wird nur ein Teil der verfügbaren CPU-Zeit für die Deadline-Klasse bereitgestellt, der genaue Anteil ist einstellbar. Jeder Deadline-Prozess muss die maximale CPU-Zeit angeben, die er pro Zeitscheibe nutzen will. Dadurch kann das System neue Deadline-Prozesse ablehnen, wenn es die Einhaltung der Deadline nicht mehr garantieren kann.
Zram ist ein komprimierendes Swap-System, das bisher als experimentell galt. Jetzt ist das System offiziell und wird bereits stark in Fernsehern, in ChromeOS und Lubuntu und allmählich auch in Smartphones verwendet.
Der Kernel verfügt bereits seit langer Zeit über Debugging-Mechanismen, um Deadlocks aufzuspüren. Jetzt kann der Mechanismus auch in Anwenderprogrammen verwendet werden. Der Systemaufruf kexec() ist nun auch auf m68k-Prozessoren und mit EFI-BIOS möglich. Xen wird auf ia64 (Itanium 2) nicht mehr unterstützt. Die noch frische arm64-Architektur wurde dagegen mit Jump-Labels und CMA-Speicherallokator ergänzt.
Das Perf Events-Subsystem kennt jetzt auch die RAPL-Zähler auf Intel-Prozessoren, die den Energieverbrauch des Systems ermitteln. Das zugehörige Programm perf wurde außerdem stark erweitert. Die Speicheranordnung im Kernel kann künftig per Zufall definiert werden. Das kann bestimmte Angriffe erschweren oder verhindern, ist aber nicht ganz unumstritten und zur Zeit nicht kompatibel mit Suspendierung und mit Perf Events.
Neu sind auch die Event-Trigger, Erweiterungen des uprobes-Subsystems, Paravirtualisierung in einem HVM-Container (PVH) zur Beschleunigung von Xen, automatische Zusammenfassung von kleinen Datenpaketen in TCP, Erweiterungen in Bluetooth Low Energy, neue Werkzeuge für den Berkeley Packet Filter, der Paket-Scheduler »Proportional Integral controller Enhanced (PIE)« und SMP-Unterstützung in der xtensa-Architektur.
Darüber hinaus wurden zahlreiche Treiber aktualisiert, erweitert oder kamen neu hinzu. Der schon lange obsolete SCSI-Treiber AIC7xxx wurde entfernt. Eine Liste aller Änderungen kann man dem Git-Repositorium entnehmen. Die Seite Kernelnewbies.org wird in Kürze eine übersichtliche Zusammenfassung der Änderungen veröffentlichen. Die aktuelle Version von Linux kann von kernel.org und zahlreichen Spiegel-Servern in Form von Patches oder tar-Paketen heruntergeladen werden.
Quelle: Pro-Linux
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Gnome 3.12 macht dort weiter, wo vor drei Jahren der dritte Entwicklungszyklus mit einem Paradigmenwechel begann: Vereinfachte Oberfläche und Design sowie Unterstützung innovativer Techniken.
Die neue Veröffentlichung bringt Aktualisierungen für einige der integrierten Programme und verbessert die Handhabung der Desktopumgebung allgemein. Zeitlich nicht gereicht hat es für die geplante komplette Integration von Wayland. Die meisten Apps, die Gnome 3.12 mitliefert, tragen generische Namen wie Videos, Photos, Web, Maps oder Software. Das macht ohne Zweifel klar, wozu ein Programm dient, erschwert aber etwas die Fehlersuche im Internet.
Das Paket Software, das mit Gnome 3.10 erstmals eingeführt wurde und das in etwa dem Ubuntu-Software-Center gleichkommt, erhielt neben einer besseren Ausführungsgeschwindigkeit Screenshots für fast alle installierbaren Pakete, weitere werden folgen. Software übernimmt auch die Aktualisierung des Systems und kann in der neuen Version den Rechner nach einem Upgrade herunterfahren. Zudem kann die Aktualisierung jetzt auch über das Menü zum Ausschalten des Rechners die Aktualisierung starten, so dass diese unbeaufsichtigt durchläuft und dann den Rechner herunterfährt.
Der ebenfalls überarbeitete Medienspieler Videos hieß früher Totem und spielt nun Videos vom heimischen Rechner oder von Onlinekanälen im Internet ab. Für die jetzige Veröffentlichung sind einige solcher Kanäle vordefiniert, weitere werden folgen. Derzeit kann der Anwender Videos von Rai.tv, The Guardian, Blip.tv und Apple Film Trailers beziehen.
Die optisch größte Wandlung hat der Texteditor Gedit hinter sich, er wurde komplett dem derzeitigen Gnome-Design angepasst und profitiert zudem von einer neuen Funktion in GTK+, die sich Popovers nennt. Es handelt sich dabei um eine Mischform zwischen Menü und Dialogen, die eine flüssigere Arbeitsweise besonders auch auf Touchscreens erlauben soll.
Viele kleinere Änderungen runden diese Veröffentlichung ab. So wurde die Ersteinrichtung per Gnome-Initial-Setup überarbeitet, die Unterstützung für HiDPI, also für Displays mit sehr hohen Auflösungen erweitert und mit App-Folders eine Möglichkeit geschaffen, Apps in selbst erstellten Ordnern individuell einzuordnen. Für Anwender von Systemd wurde ein kleines Werkzeug namens Logs hinzugefügt, das die Protokolle des Journal von Systemd grafisch ansprechend und nach Kategorien sortiert anbietet.
Die komplette Einbindung von Wayland scheitert noch an zu vielen Fehlern, für deren Behebung die Zeit nicht reichte. Zwar kann bei der Anmeldung eine Wayland-Sitzung gestartet werden, noch fehlt aber der Wayland-Zweig für die Fensterverwaltung Mutter, was die Benutzbarkeit einschränkt. Somit ist Wayland nur als technische Vorschau mit dabei.
Die Einzelheiten zu Gnome 3.12 können wie immer den Notizen zur Veröffentlichung entnommen werden. Für Fedora 20 stehen bereits fertige Pakete zur Verfügung. Zudem steht ein Live-ISO für erste Tests von Gnome 3.12 bereit.
Quelle: Pro-Linux
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Es geht da ja eigentlich mehr um MS, weshalb ich den Thread in den Offtopic-Bereich verschoben habe.
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Das Opensuse-Team hat den ersten Meilenstein von Opensuse 13.2 vorgestellt. Bis zur offiziellen Freigabe der neuen Version im November sind aber noch viele Änderungen möglich.
Anfang Februar hatte Suse angekündigt, die kommende Version 13.2 von Opensuse etwas langsamer entwickeln zu wollen. Fünf Monate später als geplant soll Opensuse 13.2 erst erscheinen. Die Suse-Entwickler sollten sich etwas mehr um dringende Aufgaben bei Opensuse kümmern, etwa um die Opensuse-Werkzeuge und die Infrastruktur, die Gemeinschaft der freien Linux-Distribution mehr Aufgaben übernehmen.
Der Ankündigung zum Trotz kommt die Entwicklung von Opensuse 13.2 offenbar in Gang und es konnte jetzt der erste Meilenstein angekündigt werden. Dieser ist als eine Version mit Alpha-Qualität anzusehen, die nur für Tests und das Gewinnen von Feedback gedacht ist.
Trotz der erst kurzen Entwicklungszeit wurden bereits einige wichtige Änderungen vorgenommen. Das Dateisystem Btrfs ist jetzt das Standard-Dateisystem. Zur Verwaltung dient btrfsprogs 3.12. Die Netzwerkverwaltung wird von wicked vorgenommen. Initial Ramdisks werden mit dracut erstellt.
YaST wurde optisch erneuert und das Qt-Frontend des Suse-Verwaltungswerkzeugs wurde auf Qt5 portiert. Die Paketverwaltung Zypper wurde auf Version 1.10 aktualisiert und arbeitet mit RPM 4.11.2, das jetzt schwache Abhängigkeiten kennt, und PackageKit 0.8.16 zusammen. KDE Frameworks 5 ist bereits in der Distribution enthalten, aber auch das komplette KDE SC 4 in der aktuellsten Version.
Der Kernel ist eine Testversion von Linux 3.14. Weitere Aktualisierungen sind unter anderem Bluez 5.15, Systemd 210, Pulseaudio 5.0, Mesa 10.1 und Freetype 2.5.2. Auch Pakete für Wayland 1.4 sind verfügbar. Weitere Bestandteile sind Xen 4.4, Virtualbox 4.3.8, Postgresql 9.3, GCC 4.8.2 (Standard) und 4.9 (optional), LLVM 3.4, cmake 3.0, GDB 7.7, Git 1.9.0, Subversion 1.8.8, Ruby 2.1, PHP 5.5.9 und Python 2.7.6 und 3.4.0.
Der Meilenstein kann frei von der Opensuse-Entwicklerseite heruntergeladen werden. Es stehen verschiedene Formate für 32 und 64 Bit x86-PCs zur Verfügung. Die weitere Planung der noch zu implementierenden Änderungen und der Termine soll auf der bevorstehenden Opensuse Conference vom 24. bis 28. April in Dubrovnik ausgearbeitet werden.
Quelle: Pro-Linux