Beiträge von Suse-Newbie

    Der Antivirus-Pionier Dr. Alan Solomon hat in seinem Blog die Sinnhaftigkeit von Antiviren-Software angezweifelt. Stattdessen empfiehlt der Gründer von »Dr. Solomon's Anti-Virus« den Einsatz von Linux.


    Nachdem der Vizepräsident für Computersicherheit bei Symantec Anfang des Monats gegenüber dem Wall Street Journal kommerzielle Antivirus-Software als »tot« bezeichnete, meldet sich auch ein Pionier der Szene zu Wort. Wie der britische Antivirus-Experte Dr. Alan Solomon in seinem Blog schreibt, halte er bereits seit geraumer Zeit die Prävention vor Schädlingen mittels einer Antivirus-Software für gescheitert. Demnach habe er bereits vor »einer langen Zeit« den Einsatz der Software gestoppt. »Ich konnte nicht erkennen, wie es funktionieren sollte, in einer Welt, in der man täglich neue Aktualisierungen benötigt. Das meint wiederum, dass jedes Update getestet wurde... für wie lange?«, fragt Solomon. Mit ca. 100.000 Malware-Signaturen am Tag sei es laut dem Gründer von »Dr. Solomon's Anti-Virus« schlicht nicht möglich, der Bedrohung Herr zu werden. »Die Welt änderte sich«, so der Antivirus-Pionier.


    Stattdessen empfiehlt Solomon den Einsatz eines alternativen Systems. Seitdem er auf Linux umgestiegen ist, hat sich das Problem mit Malware für ihn erledigt. Er wisse zwar auch nicht warum – ob einer verbesserten Sicherheit wegen oder einer geringeren Verbreitung – das interessiere ihn aber nicht. Das letzte Mal, als er einen Virus sichtete, war eine Dekade her. Diesen Luxus wollte er nicht mehr missen und hat bereits beim Umstieg festgestellt, nie mehr auf Windows zu wechseln.


    Quelle: Pro-Linux

    Das KDE-Projekt hat die erste Betaversion von Plasma Next veröffentlicht. Plasma Next verspätet sich gegenüber der ursprünglichen Planung um einen Monat und soll jetzt erst am 15. Juli offiziell freigegeben werden.


    Plasma Next ist die KDE-Bezeichnung für die jeweils in Entwicklung befindliche Version von Plasma 2. Auf die Benennung »Plasma 2« wird künftig allerdings verzichtet, stattdessen werden die Versionen nach ihrem geplanten Veröffentlichungsdatum benannt. Die erste stabile Version soll am 15. Juli erscheinen. Noch im April war das KDE-Team von einer Veröffentlichung am 17. Juni ausgegangen, weshalb die Versionsnummer, sofern sie nicht angepasst wird, 2014.6 lauten wird.


    Plasma Next beruht auf QML, Qt 5, QtQuick 2 und einem OpenGL(-ES) Szenengraphen. Anders als in KDE 4, wo nacheinander verschiedene Plasma-Varianten für verschiedene Formate und Einsatzzwecke entstanden, namentlich Plasma Active für Tablets und das Plasma Mediacenter, wird Plasma Next alle Formate abdecken und kann dynamisch zwischen ihnen wechseln, was die Entwickler als konvergenten Desktop bezeichnen. In der aktuellen Betaversion ist aber nur die Desktop-Variante verfügbar.


    Plasma Next ändert nach Angaben der Entwickler nichts an den Konzepten von Plasma. Bisherige Arbeitsabläufe sollen weiter funktionieren, dabei wurden aber weitere Verfeinerungen vorgenommen und das Erscheinungsbild weiter verbessert. Gegenüber der Alphaversion bringt die Betaversion zahlreiche Korrekturen sowie einige größere Änderungen. Ein neues Widget stellt ein überarbeitetes Anwendungsmenü bereit. Es lehnt sich an die populäre Erweiterung »Homerun Kicker« an, die das standardmäßige Anwendungsmenü »Kicker« in einigen Distributionen abgelöst hat.


    Erstmals bringt KDE eine eigene Schriftart mit. »Oxygen« ist nach Angaben von KDE für die Darstellung mit FreeType optimiert und funktioniert mit allen grafischen Oberflächen gut, sowohl auf normalen Desktops als auch auf Mobilsystemen.


    Plasma Next beruht auf KDE Frameworks, den neu strukturierten Bibliotheken des Nachfolgers von KDE 4. Wenn alles nach den Vorstellungen der Entwickler geht, wird es Anfang Juni die erste stabile Version von Frameworks 5 geben. Für Entwickler gibt es dazu die »Porting Aids«, eine Gruppe von Bibliotheken, die den Umstieg der Anwendungen von KDE 4 auf Frameworks 5 erleichtern sollen. Die Porting Aids sollen nur für begrenzte Zeit unterstützt werden, dann sollten die Anwendungen keine veralteten Funktionen mehr nutzen.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwickler der populären Bildverwaltungssoftware Digikam haben eine neue Version der Anwendung freigegeben. Zu den Neuerungen von Digikam 4.0 gehören unter anderem fortgeschrittene Tagging-Möglichkeiten, Mehrkern-CPU-Unterstützung und eine vollständige Portierung auf Qt4.


    Digikam ist einer der beliebtesten Bildverwalter unter Linux. Ursprünglich wurde die Anwendung in erster Linie zum komfortablen Übertragen der Fotos von der Digitalkamera zum Linux-Rechner entwickelt. In seiner Eigenschaft als grafisches Frontend zu gPhoto unterstützt Digikam dementsprechend zahlreiche Digitalkameramodelle direkt. Seit digiKam 1.0, so die Eigenschreibweise, kurz vor Weihnachten 2009 freigegeben wurde, wird die Applikation in einem Tempo entwickelt, das zweifelsohne zum Staunen verleitet. Dementsprechend fällt auch der Funktionsumfang aus. Abgesehen von fortgeschrittenen Bildeditierfunktionen findet sich mittlerweile kaum noch eine Funktion, die Digikam nicht beherrscht. Funktionen wie HDR, Geotagging, Panorama, eine Gesichtserkennung, mannigfaltigen Tagging-Funktionen und eine ausgefeilte Bildverwaltung sind nur die herausragendsten Eigenschaften der Anwendung.


    Mit der Freigabe der Version 4.0.0 hat das Team die Anwendung um weitere Funktionen ergänzt. So bringt Digikam 4.0 eine Reihe von Neuerungen mit, die im Rahmen des Google Summer of Code 2013 entwickelt wurden. Unter anderem haben die Entwickler ein neues Werkzeug in der Anwendung implementiert, das es ermöglicht, Tag-Hierarchien zu organisieren. Zudem wurde der Anwendung ein besseres Drag and Drop bei der Bearbeitung von Tags spendiert. Ein neues Werkzeugt parst zudem automatisch Bilder und katalogisiert sie anhand der Qualität. Zudem haben die Entwickler die Showfoto-Thumbbar auf das Qt-Modell portiert, so dass eine spätere Portierung auf Qt5 keinen großen Schwierigkeiten mehr bereiten sollte.


    Überhaupt wurde Digikam 4 mit dem Blick auf Qt5 erstellt, so die Entwickler. So sei die komplette Anwendung von alten Qt3-Klassen befreit worden. Hierzu mussten nur noch die letzten verbliebenen Stücke im Bildeditor portiert werden. Künftig soll es deshalb nur wenig Arbeit darstellen, Digikam auf Qt5 zu portieren. Eine Voraussetzung hierfür sind allerdings stabile APIs der KDE Frameworks.


    Diverse Tools von Digikam unterstützen nun auch Mehrkern-CPUs. Zu den weiteren Änderungen in Digikam 4.0 gehören zudem zahlreiche Korrekturen. Eine Liste aller Änderungen bietet unter anderem die Digikam-GSoC-Seite und der Bugtracker der Anwendung. DigiKam 4.0 liegt im Quelltext vor. Das Tar-Archiv kann von der Seite des Projektes heruntergeladen werden. Neben Linux unterstützt die Anwendung auch weitere Betriebssysteme, darunter auch Mac OS X und MS Windows.


    Quelle: Pro-Linux

    Die KDE-Entwickler haben KDE SC 4.13.1, das erste monatliche Update von KDE SC 4.13, veröffentlicht. Diese Aktualisierung korrigiert hauptsächlich Fehler in einigen Anwendungen und fügt vereinzelt neue Funktionen hinzu.


    KDE SC 4.13 wurde vor einen Monat veröffentlicht und brachte neben einigen Korrekturen viele Verbesserungen und Erweiterungen der KDE-Kernanwendungen. Die neue semantische Suche war die einzige neue Funktion, die in die Entwicklungsplattform von KDE einfloss. Die Plasma-Workspaces hingegen erhielten, wie schon mit dem Erscheinen von KDE SC 4.11 angekündigt, keine neuen Funktionen mehr, werden aber noch zwei Jahre lang mit Korrekturen versorgt.


    Jetzt hat das KDE-Team die erste Aktualisierung von KDE SC 4.13 veröffentlicht. KDE SC 4.13.1 konzentriert sich, wie jedes Mal bei den monatlich erscheinenden Updates der Umgebung und der Bibliotheken, ganz auf Fehlerkorrekturen und Ergänzungen der Übersetzungen, bringt aber keine wesentlichen neuen Funktionen. Es ist daher laut den Entwicklern risikolos, das neue Update zu installieren.


    Nach Angaben der Entwickler wurden in KDE SC 4.13.1 eine Reihe von Fehlern in einigen Plasma-Widgets, im Malprogramm Kolourpaint und in anderen KDE-Komponenten behoben. Die neue semantische Suche Baloo konnte unter Umständen den gesamten verfügbaren Speicher belegen, was zusammen mit anderen Fehlern behoben wurde. Zudem wurde eine Reihe von weiteren Dateien vom Baloo-Suchindex ausgeschlossen.


    Der Dateimanager Dolphin mountet jetzt Partitionen automatisch, wenn sie in einem neuen Tab geöffnet werden. KMail lehnt jetzt Versuche ab, einen Ordner in einen Unterordner von sich selbst zu kopieren oder zu verschieben. Abstürze in Knotes, Kontact, Dolphin, KGpg, KRunner und anderen Programmen wurden behoben. Einzelheiten findet man im Bugzilla-System des Projektes, das insgesamt 59 Fehler auflistet, die in der neuen Version von KDE SC 4.13 behoben sein sollten. Die tatsächliche Zahl von Korrekturen und Verbesserungen dürfte weit höher liegen. Unter anderem wurden auch viele Übersetzungen weiter verbessert und ergänzt.


    KDE SC 4.13.1 steht als Quellcode auf dem KDE-Server zur Verfügung. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den jeweiligen Distributoren. Weitere Hinweise kann man der Informationsseite zu KDE SC 4.13.1 entnehmen.


    Quelle: Pro-Linux

    Seit 2009 enthält der Kernel eine Schwachstelle, die unter Umständen ausgenutzt werden kann um Root-Rechte auf einem PC zu erlangen. Dazu muss allerdings bereits ein Nutzerkonto vorhanden sein.


    Die Schwachstelle, die als CVE-2014-0196 katalogisiert ist, besteht bereits seit Version 2.6.31-rc3 vom September 2009 und wurde am 5. Mai 2014 erstmals beschrieben. Der Kernel-Entwickler und SUSE-Entwickler Jiri Slaby hatte den Fehler entdeckt, als er eine Kundenbeschwerde wegen eines Systemabsturzes untersuchte.


    Der Fehler befindet sich in der Implementation der virtuellen Terminals, wo es in der Funktion n_tty_write() durch gleichzeitigen Schreibzugriff mehrerer Prozesse auf ein Terminal zu einer Race Condition kommen kann, die zu einem Pufferüberlauf führt. Dieser kann unter von einem Angreifer zur Eskalation der Rechte ausgenutzt werden und einem nicht privilegierten User erlauben, Root-Rechte zu erlangen. Zudem kann das Auftreten der Race Condition auch zum Absturz des Kernels führen.


    Auf lokalen Rechnern erscheint die Gefahr gering, die von dieser Lücke ausgeht, nicht aber in Hosting-Umgebungen wie etwa bei Shared-Webhosting. Mittlerweile existiert ein nur auf 64-Bit ausgelegter Exploit, der relativ einfach nachzuvollziehen ist.


    Betroffen sind alle Kernel von mindestens 2.6.31-rc3 bis zu 3.15-rc5. Es existiert ein Patch, der bereits bei Ubuntu, Fedora und Siduction in aktuellen Kerneln integriert ist. Weitere Distributionen wie Debian Red Hat Enterprise, SUSE Enterprise und openSUSE arbeiten an aktualisierten Kerneln.


    Quelle: Pro-Linux

    Die auf Debian basierende Distribution Robolinux kommt mit einer für den Betrieb von Windows vorbereiteten VirtualBox. In der neuen Version kann Robolinux sogar direkt eine bereits installierte Windows-Version von „Laufwerk C“ in eine virtuelle Maschine übernehmen.


    Ermöglichen soll dies das neue „Robolinux C: Drive to VM Support package“. Es soll vor allem den Windows-Nutzern helfen, die kein Installationsmedium mehr haben.


    Darüber hinaus haben die Entwickler den Linux-Kernel aktualisiert und Thunderbird in Version 24 hinzugefügt. Des Weiteren ersetzt der Kazam Screen Caster das alten Screenrecorder-Programm Record My Desktop.


    Eine ausführliche Aufstellung aller Neuerungen liefern die Release-Notes auf Sourceforge. Dort stehen auch die ISO-Images zum Download bereit.


    Quelle: Linux Community

    Knapp sieben Monate nach der Freigabe der stabilen Hauptversion 3.2 der Mediacenter-Distribution OpenELEC haben die Entwickler eine neue Generation herausgegeben. Neu in der Version 4.0 sind unter anderem ein komplett neues Buildsystem, Unterstützung von UEFI-Hardware und Software-Aktualisierungen.


    OpenELEC (»Open Embedded Linux Entertainment Center«) ist eine Mediacenter-Distribution, die die vorkonfigurierte Media Center Software XBMC und Plugins von Drittanbietern mit Retro-Videospielkonsolen-Emulatoren und PVR-Erweiterungen mitbringt. Das System ist sehr schnell einsatzbereit und wurde speziell an die Bedürfnisse der Multimedia-Anwender zugeschnitten. Dementsprechend startet beispielsweise das System innerhalb von wenigen Sekunden nach dem Einschalten. Laut den Entwicklern ist OpenELEC innerhalb von fünf Minuten installiert. OpenELEC kann auf einer handelsüblichen Hardware installiert werden, unterstützt aber auch eine breite Palette von eingebetteten Systemen, darunter beispielsweise den Raspberry Pi, der bereits von Pro-Linux als Multimedia-Gerät vorgestellt wurde.


    In der Version 4.0, die knapp sieben Monate nach der letzten stabilen Hauptversion 3.2 erscheint, setzt OpenELEC auf XBMC 13 (Gotham) auf und bietet dementsprechend auch die Neuerungen der populären Media-Center-Software. Für »Gotham« wurde für den Raspberry Pi und andere Geräte mit wenig Rechenleistung an den Schrauben gedreht und die Geschwindigkeit erhöht. Das soll sich vor allem beim Öffnen und Durchsuchen der Sammlung, dem Laden von Bildern und dem Starten von Videos bemerkbar machen. Weitere Verbesserungen betreffen UPnP und die mit Version 12 eingeführte neue Audio-Engine. Diese wurde für »Gotham« überarbeitet und soll nun einfacher, stabiler und schneller sein und eine bessere Klangqualität bieten.


    Hinter den Kulissen von OpenELEC hat das Team das Buildsystem ausgetauscht. Die Distribution unterstützt nun auch das Booten auf UEFI-Systemen. Zudem setzt das Produkt beim Booten auf dem Raspberry Pi auf die neuesten Bootloader und Firmwaredaten auf. Der zu startende Kernel trägt dabei ab sofort die Versionsnummer 3.14 und wurde um diverse Treiber und Funktionen ergänzt. Ferner haben die Entwickler laut eigener Aussage nahezu alle Komponenten von OpenELEC aktualisiert. So setzt nun auf systemd, und Bluez kommt mit mehr Geräten klar. Bei der Ausgabe der Grafik setzt OpenELEC 4.0 auf X.org 1.15 und Mesa 10.1 auf. Darüber hinaus wurde die Unterstützung von Remote-Geräten weiter verbessert und in OpenELEC die Möglichkeit einer Sprachsynthese mittels espeak implementiert.


    Das Mediacenter-System läuft auf den i386- und x86_64-Plattformen und kann neben Festplatten auch von USB-Sticks oder SD-Karten gestartet werden. Für Rechner mit ION- oder Fusion-Chipsätzen, Raspberry Pi, Apple TV oder Arctic MC001 bieten die Entwickler optimierte Systeme zum Bezug an. Die Version 4.0 kann ab sofort von der Projektwebseite heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Seit über einem Jahr arbeiteten die Teams von LXDE und Razor-Qt an einer Synthese aus beiden Desktops, basierend auf dem Qt-Framework. Jetzt wurde die erste Version LXQt 0.7 veröffentlicht.


    Nicht immer entsteht bei Linux Neues durch Abspaltungen von bestehenden Projekten, ab und zu geht jemand auch den umgekehrten Weg; Projekte legen, wenn es sinnvoll erscheint, ihre Ressourcen zusammen. So entstand die Idee zu LXQT, dem Zusammenschluss der beiden leichtgewichtigen Desktop-Umgebungen LXDE und Razor-Qt. LXDE basiert auf GTK+ 2, das mittlerweile von GTK+ 3 abgelöst wurde und nicht mehr weiterentwickelt wird. Zudem ist GTK+ 3 nicht abwärtskompatibel.


    Den Entwicklern von LXDE war klar, dass GTK+ 3 mehr Ressourcen benötigt als der Vorgänger und damit ein Hauptargument für LXDE nicht mehr so schlagkräftig sein würde wie bisher. Daher portierte der Entwickler Hong Jen Yee, in der Szene als PCMan bekannt, seinen Dateimanager PCManFM nach Qt und war mit dem Ergebnis zufrieden. Daraufhin ergaben sich Kontakte zum Team von Razor-Qt, einem weiteren leichtgewichtigen Desktop, dessen Entwickler allerdings nicht immer genügend Zeit in das Projekt investieren konnten. So war beiden Projekten mit der Zusammenarbeit gedient, die auf der KDE-Konferenz Akademy in Bilbao 2013 dann beschlossen und verkündet wurde.


    Das jetzt aus dem Zusammengehen resultierende LXQt 0.7, die noch als Beta-Version gilt, kann seine Verwandtschaft zu LXDE schon beim Aussehen nicht verleugnen. Nach Aussagen der Entwickler ist die Qt-Version etwas speicherhungriger als die GTK-Version, was sich jedoch nicht auf die Geschwindigkeit auswirken soll. LXDE soll vorerst weiter unter GTK+ 2 gepflegt werden und die Früchte der Entwicklung von LXQt teilen. Razor-Qt beabsichtigt, als Abschluss des Projekts noch die längst überfällige Version 0.6 zu veröffentlichen.


    Derzeit stehen Pakete von LXQt 0.7 im Quelltext und für Ubuntu, Arch Linux und siduction bereit, die auf der Projektseite verlinkt sind. Der Code wird auf GitHub gepflegt. Weitere Einzelheiten zu sind den Notizen zur Veröffentlichung zu entnehmen. Die Macher von siduction werden zudem auf dem morgen beginnenden LinuxTag in Berlin eine Dev-Version ihrer Distribution, basierend auf LXQt und Systemd veröffentlichen.


    Quelle: Pro-Linux

    Morgen Rentner


    Dieses Problem scheint Dir eine schlaflose Nacht beschert zu haben. :(
    Damit die Jungs Dir weiterhelfen können, wäre es bestimmt hilfreich, wenn man sehen könnte, welche Repo's Du bei Dir drauf hast.
    Bitte poste mal die Ausgabe von:

    Code
    zypper lr -uP

    Das SeaMonkey-Projekt hat seine gleichnamige Internet-Applikationen-Suite in der Version 2.26 freigegeben, die nun auf dem Stand von Firefox 29 ist und diverse weitere Neuerungen mit sich bringt.


    SeaMonkey ist eine freie, aus der früheren »Mozilla Application Suite« hervorgegangene Programmsammlung aus Web-Browser, E-Mail-Client, HTML-Editor, sowie Messenger, IRC- und Newsgroup-Client und entstand, weil sich die Mozilla-Stiftung im Jahr 2005 entschied, die Entwicklung ihrer Suite zugunsten einer alleinigen Konzentration auf Firefox und Thunderbird einzustellen. Sie beruht auf der gleichen Mozilla-Plattform wie Firefox in der aktuellen Version und kann so auch mit dessen Erweiterungen und Nutzerprofilen arbeiten.


    SeaMonkey 2.26 bietet gegenüber der letzten stabilen Version im Wesentlichen die gleichen Neuerungen, wie sie Firefox 29, auf dem die neue Version aufsetzt, brachte. Zudem lässt sich nun der Separator in weitergeleiteten Nachrichten konfigurieren. Zudem wurde der Email-Komponente, die wiederum auf der neuen Version von Thunderbird aufsetzt, die Möglichkeit spendiert, Signaturen aus Antwort-Emails nicht zu entfernen. Darüber hinaus wurde das Gamepad-API, das zur Steuerung der Komponenten mittels eines Gamepad genutzt werden kann, finalisiert. Dem entsprechend ist das API nun ab sofort standardmäßig eingeschaltet. In SeaMonkey 2.26 wurden zudem gleich mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Einige der Fehler stufen die Entwickler als gefährlich ein.


    SeaMonkey ist laut Aussage der Entwickler komplett in 26 Sprachen übersetzt worden und wird offiziell für Linux, Mac OS X und Windows angeboten. Unter Linux erfordert die Internetapplikationensuite mindestens einen Rechner mit einem Pentium (ab 233 MHz), 128 MB Arbeitsspeicher und 50 MB freien Festplattenspeicher sowie GTK+ ab Version 2.18, GLib ab 2.22, Pango ab 1.14, X.Org >=1 und libstdc++ ab 4.3. Die Systemvoraussetzungen stellen allerdings die Mindestanforderungen dar – ein flüssiges Arbeiten darf damit nicht erwartet werden. SeaMonkey 2. 26 ist auf der Download-Seite des Projekts verfügbar.


    Quelle: Pro-Linux