Beiträge von Suse-Newbie

    Mein Linuxeinstieg war mit Gnome und der scheint mich geprägt zu haben. KDE, Xfce und Cinnamon hab ich schon ausprobiert, aber ich fand KDE dabei immer das Benutzer unfreundlichste. Liegt vielleicht daran, dass man für meinen Geschmack viel zu viel einstellen kann.
    Schlussendlich ist es wirklich eine Geschmackssache, weshalb ich DIr muck's und uhelp's Tipp empfehle. Finde selber raus was Dir am Besten gefällt.
    Wünsch Dir viel Spass beim Testen. :thumbup:

    Das Linux-Kochbuch zum Selbstanrühren ist in der Version 7.4 freigegeben worden. Im Vergleich zur Version 7.3 vor etwa einem halben Jahr enthält diese Version im wesentlichen Anpassungen für die aktualisierten Pakete des Kernsystems.


    Linux From Scratch wendet sich in erster Linie an den Linux-Bastler, der gerne ein System haben möchte, das vielleicht nicht so glänzend daherkommt wie die gängigen Distributionen, an dem er aber im Detail die Zusammenhänge kennenlernen möchte und an verschiedenen Stellen selbst tiefer eintauchen kann. Die Pakete werden direkt von deren Download-Orten bezogen. Neben der Anleitung zum Zusammenbau stellt die Eigenleistung der LFS-Beteiligten die Bereitstellung von Patches bzw. kleinen Skripten dar, welche die in der Anleitung verwendeten Paketversionen aufeinander ggf. noch abstimmen.


    Der Zusammenbau gliedert sich dabei im Groben in drei Teile. Teil eins bildet das Aufsetzen einer kleinen Cross-Compiler-Umgebung, um eine Toolchain zu schaffen, die möglichst keine Abhängigkeiten zum Hostsystem aufweist. Der zweite Teil umfasst dagegen das Aufsetzen des Root des neuen Systems und Erstellen des Kernsystems auf Basis des ersten Teils in einer chroot-Umgebung. Schlussendlich findet die eigentliche Konfiguration des Systems statt, sodass es selbst startfähig ist. Zur Erweiterung des Kernsystems existiert noch das Rezeptbuch »BLFS« (Beyond Linux from Scratch), wo man Anleitungen bekommt, wie der Anwender beispielsweise das Kernsystem erweitern kann.


    Die aktuelle LFS-Version 7.4 bezieht sich auf einen Kernel 3.10.10. Die Toolchain besteht aus binutils 2.23.2, glibc 2.18 und gcc 4.8.1. Seit der Anfang März erschienenen Version 7.3 wurden insgesamt 32 der insgesamt 62 Pakete aktualisiert. Das aktuelle Buch kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen oder online angesehen werden. Neben dem eigentlichen Buch bieten die Ersteller in separaten Archiven die Boot-Skripte und dev-Dateien zum Download an.


    Quelle: Pro-Linux

    Der zum KDE-Projekt gehörige Audioplayer Amarok ist in der Version 2.8 (»Return To The Origin«) erschienen. Amarok steht unter der GPL und ist für diverse Betriebssysteme verfügbar.


    Die auffälligste Änderung in Amarok 2.8 ist die Rückkehr zu Oberflächenelementen der Version 1.x, die bei vielen Nutzern offenbar so beliebt waren, dass Amarok mit der alten Nutzeroberfläche (v1.4) in das Projekt Clementine geforkt wurde. Die Musikabspielanwendung erhielt ein neues Audio-Analysator-Visualisierungs-Applet und blendet den Ton aus, wenn Anwender die Audiowiedergabe pausieren. Der Dateibrowser ist jetzt mit einer Schaltfläche zum Aktualisieren des Verzeichnisinhalts ausgestattet und das Oberflächenlayout lässt sich schnell in den Standardzustand zurückversetzen. Werden Audiostücke zu einer Sammlung hinzugefügt, ist es nun erlaubt, nur Dateien mit bestimmten Eigenschaften (Format, Spielbarkeit) zu transkodieren.


    Amarok 2.8 kann Wiedergabelisten asynchron einlesen und unterstützt das asx-Format. Es existieren Filter, um Tracks zu last.fm zu scrobbeln. Der Audioplayer unterstützt den Opus-Codec und wurde mit einem verbesserten MusicBrainz-Tagger sowie einer überarbeiteten Energieverwaltung versehen. Den Entwicklern gelang es zudem, Leistung und Reaktionsvermögen des Players zu verbessern.


    Die letzte Amarok-Version erfordert Qt 4.8.3 und nutzt ein MP3-Format höherer Qualität anstelle von Ogg Vorbis für den Jamendo-Service. Die Entwickler erweiterten die Liste der Tastaturkürzel und behoben viele Fehler. Mehrere der neuen Funktionalitäten entstanden im Rahmen von Googles Summer of Code (GSoC). Alle Änderungen und Neuerungen sind im Changelog aufgeführt.


    Amarok läuft unter Linux, Mac OS X und Windows. Die aktuelle Version kann als Quellcode-Archiv oder Binärdatei für Windows von der Projektseite heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Das KDE-Projekt hat Version 4.11 von KDE SC freigegeben. Version 4 der Desktopumgebung hat damit ihren Höhepunkt und Abschluss erreicht, der mit zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen garniert wird.


    KDE SC 4.11 ist laut der Ankündigung die letzte Version auf Basis der Qt4-Bibliothek. Sie wird für mindestens zwei Jahre mit Updates versorgt, also weit über den Zeitpunkt hinaus, zu dem als Nachfolger KDE Frameworks 5 und Plasma Workspaces 2 zur Verfügung stehen, die auf Qt 5 beruhen.


    KDE SC setzt sich aus der Oberfläche Plasma, die es in verschiedenen Varianten gibt, zahlreichen Anwendungen und der zugrundeliegenden Plattform zusammen. Die Verwendung von Qt Quick wurde in den Plasma-Workspaces 4.11 weiter erhöht. Plasma Quick, Erweiterungen von KDE für Qt Quick, ermöglicht eine tiefere Integration und leistungsfähigere Apps und Plasma-Komponenten. Eines der zentralen Plasma-Widgets, der Task-Manager, wurde in Plasma Quick vollständig neu geschrieben und von einigen früheren Fehlern befreit. Auch das Batterie-Widget wurde verbessert und kann nun Informationen über alle Batterien oder Akkus (auch beispielsweise die der Maus und der Tastatur) anzeigen. Die Batterie-Icons können zudem den Ladezustand detaillierter darstellen.


    Das Kickoff-Menü zeigt neu installierte Anwendungen einige Tage lang an. Ferner wurde ein Konfigurations-Button in die Benachrichtigungen eingebaut, so dass man schnell die Einstellungen für bestimmte Typen von Benachrichtigungen ändern kann. Der Soundmixer KMix wurde beschleunigt und von Fehlern befreit. Außerdem unterstützt er jetzt die vollständige Medienplayer-Steuerung auf Basis des MPRIS2-Standards.


    Experimentelle Unterstützung für Wayland wurde in KWin implementiert. Doch auch unter X11 soll KWin jetzt merklich besser laufen, da auf das XCB-Protokoll umgestellt wurde. Ferner profitierte KWin von einigen OpenGL-Verbesserungen. So kann es einen OpenGL 3.1 Core-Kontext anlegen, wo der Grafiktreiber dies unterstützt. Daneben wurden laut KDE-Projekt auch zahlreiche Optimierungen in KWin vorgenommen, die den CPU- und Speicherbedarf in OpenGL reduzieren. Einige Desktop-Effekte wurden nach JavaScript portiert, das nach Ansicht der Entwickler leichter wartbar ist. Es gibt außerdem eine Konfigurations-GUI, neue Animationen und Effekte und besseren Umgang mit mehreren Bildschirmen.


    Die Monitor-Konfiguration in den Systemeinstellungen wurde durch das neue KScreen ersetzt. Dieses soll neue Bildschirme automatisch konfigurieren und sich manuelle Einstellungen merken. Es besitzt eine intuitive Oberfläche und ermöglicht es, die Monitore mit Drag and Drop umzuordnen. Die Web Shortcuts wurden weiter verbessert. Viele wurden auf verschlüsselte Verbindungen umgestellt und neue kamen hinzu. Auch das Hinzufügen von eigenen Web Shortcuts soll nun leichter sein.


    Zahlreiche Neuerungen gab es in den KDE-Kernanwendungen. Der Dateimanager Dolphin kann große Ordner schneller und mit weniger Speicherverbrauch einlesen. Er lädt nun Dateien für die Vorschau nur noch für die Elemente, die gerade sichtbar sind, und reduziert damit die Festplatten- und CPU-Aktivität. Ein Mittelklick auf ein Archiv öffnet jetzt einen neuen Tab mit den Inhalten des Archivs.


    Die KDE-PIM-Suite Kontact erhielt einen neuen, schnelleren Indexer für die Nepomuk-Daten und einen neuen Theme-Editor für E-Mail-Header. Bilder in E-Mails können nun leichter in der Größe geändert werden. Auch die Importfilter wurden verbessert, und es können nun Daten und Einstellungen von Trojita, einem auf Qt beruhenden IMAP-Client, importiert werden.


    Das neue zeitverzögerte Senden ermöglicht es, den genauen Zeitpunkt des Absendens einer E-Mail zu definieren, optional mit Wiederholungen. Die Sieve-Filter-Unterstützung von KMail wurde verbessert. KMail versucht sich außerdem darin, betrügerische E-Mails zu erkennen. Die Benachrichtigung beim Eintreffen neuer Mails wurde verbessert, und der Blog-Editor Blogilo besitzt jetzt einen stark verbesserten auf QtWebKit beruhenden HTML-Editor.


    Der Texteditor Kate wurde um einige Plugins erweitert, die die Sprachen Python (2 und 3), JavaScript und JQuery, Django und XML unterstützen. Zudem wurde eine Python-Konsole implementiert, die Informationen über eine offene Quellcode-Datei anzeigt. Weitere Verbesserungen an den Applikationen sind die Unterstützung von Schriften, die von rechts nach links geschrieben werden, in KTouch, eine Vorschau auf interessante astronomische Ereignisse in KStars, WebP-Unterstützung in Kolourpaint, konfigurierbare Review-Werkzeuge in Okular und einiges mehr.


    Die KDE-Plattform 4.11 bringt in erster Linie Verbesserungen der semantischen Engine Nepomuk. Diese wurde nach Angaben der Entwickler massiv beschleunigt. Die Indizierung findet nun in zwei Stufen statt. Die erste wird unmittelbar ausgeführt und holt sich allgemeine Informationen wie den Dateityp und den Dateinamen. Die zweite extrahiert zusätzliche Informationen wie MP3-Tags und Ähnliches zu einem späteren Zeitpunkt. Die Darstellung der Metadaten soll nun viel schneller sein und das Backup und die Wiederherstellung wurden laut dem KDE-Projekt verbessert. Außerdem wurden neue Indexer für Dokumente im ODF- und DOCX-Format entwickelt. Ansonsten ist die Plattform seit Version 4.9 eingefroren.


    KDE SC 4.11 ist in 54 Sprachen übersetzt und bringt neben all den Neuerungen auch zahlreiche Korrekturen mit. Der Download von KDE SC 4.11 ist von der KDE-Webseite möglich.


    Quelle: Pro-Linux

    Das openSUSE-Team hat den vierten Meilenstein von openSUSE 13.1 veröffentlicht und das Basissystem auf »Freeze« gesetzt. Damit beginnt jetzt die Arbeit an der Beta-Version. openSUSE soll planmäßig im November zum zweiten openSUSE-Summit dieses Jahres erscheinen.


    In openSUSE 13.1 m4 ist erstmals das System-Konfigurationswerkzeug YaST in einer Ruby-Variante enthalten. YaST nutzt bisher proprietären Code, so dass es für Entwickler schwierig war, das Konfigurationswerkzeug zu verbessern. Aus dem Grund haben einige Entwickler im Januar dieses Jahres damit begonnen, YaST3 in der Scriptsprache Ruby zu implementieren. Sie versprechen sich davon, dass es so für Interessierte leichter wird, eigene Verbesserungen zu YaST beizusteuern.


    Neben einem neuen YaST überarbeiteten die Entwickler auch update-ca-certificates, ein Programm zum Aktualisieren von SSL-Zertifikaten. Es nutzt nun das p11-kit als Backend, so dass andere Programme wie Firefox oder Thunderbird auf die vom Betriebssystem gespeicherten Zertifikate zurückgreifen können, statt alle Zertifikate selbst vorrätig haben zu müssen.


    Die Entwickler fügten ihrer beliebten Distribution Openmotif 2.4 hinzu. Als Desktopumgebungen sind KDE 4.11 RC2 und Gnome 3.9.4 zu haben. Weiterhin sind GeoIP 1.5.1, hyper-v 5, qemu 1.6.0rc1, wine 1.6 und LibreOffice 4.1 enthalten. Das Build-Tool Scons liegt in der Version 2.3.0 vor und der Modemmanager 1.0.0 kontrolliert 2G-, 3G- und 4G-Modems.


    openSUSE veröffentlicht gewöhnlich nur eine Beta-Version zum Testen. Wenn sie am 19. September erscheint, wird openSUSE 13.1 vollständig eingefroren, sprich ab diesem Zeitpunkt werden nur noch kritische Fehler behoben, aber keine neuen Funktionalitäten mehr hinzugefügt. Die Entwickler hoffen auf zahlreiche Tester und reichlich Rückmeldungen zum aktuellen Meilenstein und stellen ihn als DVD- oder liveCD-Abbild mit KDE oder Gnome für 32- und 64-Bit-Systeme im Entwicklerbereich zum Herunterladen bereit.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Neptune-Team hat die Version 3.2 der Distribution veröffentlicht. Es ist das zweite Update für Neptune 3.0, das einige Aktualisierungen bringt.


    Die Basis des Systems sind der aktuelle Linux-Kernel 3.10.5 sowie das auf Debian 7.1 »Wheezy« aufsetzende Paketrepositorium. Die Standard-Desktopumgebung ist KDE in der aktuellen Version 4.10.5. Daneben ist auch Enlightenment E17 in Version 0.17.3 vorhanden.


    Neptune bietet wie immer volle Multimedia-Unterstützung, der sich in den mitgelieferten Codecs und dem Flash Player, der nun das von Google entwickelte PPAPI benutzt und dadurch deutlich flüssiger laufen soll, widerspiegelt. Der Webbrowser Chromium wurde auf Version 28 aktualisiert und LibreOffice wird in der Version 4.1.0.4 ausgeliefert. Für die Drahtlosdiagnose werden die Programme Wireshark, Aircrack-ng und kismon mitgeliefert.


    Ein neues Paket ist der Markdown-Editor reText. yavtd zum Download von Youtube-Videos wurde wieder integriert. Neu und standardmäßig aktiv ist auch kffmpegthumbnailer, das Videovorschauen im Dateimanager erzeugt. Erstmals nutzt Neptune standardmäßig auch zram, was zusätzliche Swap-Partitionen überflüssig machen soll.


    Neptune 3.2 steht als 2,0 GB große ISO-Datei zum Download bereit. Die ISO-Datei wurde mit der Hybrid-ISO-Technologie erstellt und erlaubt unter anderem auch das Erstellen eines USB Live-Sticks. Eine Anleitung sowie ein spezielles Tool für das nicht destruktive Erstellen eines USB-Sticks stehen, genauso wie über drei Stunden Videoschulungsmaterial, auf der Seite des Projektes bereit. Ein deutschsprachiges Handbuch wird auf dem Live-Medium mitgeliefert.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Macher der auf Gentoo basierenden, benutzerfreundlichen Linux-Distribution Sabayon haben den Snapshot 13.08 veröffentlicht. Sabyon ist eine Rolling-Release-Distribution, deren Pakete kontinuierlich aktualisiert werden. Die Snapshots dienen als Ausgangsbasis, falls ein System neu aufgesetzt werden soll.


    Sabayon 13.08 basiert auf einem Kernel 3.10.4 mit BFQ-I/O-Scheduler. Den Entwicklern ist es gelungen, das bisherige Init-System OpenRC auf Systemd umzustellen. OpenRC wird aber noch weiter aktiv unterstützt werden. Anwender, die bereits mit Sabayon arbeiten, können mithilfe des Kommandos eselect init von einem zum anderen Init-System wechseln. Als Desktop-Umgebungen sind in Sabayon 13.08 Gnome 3.8.4, KDE 4.10.5, MATE 1.6.2 sowie Xfce 4.10 enthalten. Gnome 3.8 war in der Vergangenheit von den Sabayon-Entwicklern zurückgehalten worden, weil es stark von Systemd abhing. Jetzt, wo Sabayon auch reibungslos mit Systemd läuft, funktioniert Gnome 3.8 auch mit OpenRC.


    Die in den Sabayon-Desktop-Varianten enthaltene freie Bürosuite LibreOffice liegt in der Version 4.1 vor. Das Gentoo-Derivat unterstützt UEFI SecureBoot für 64-Bit-Abbilder und nutzt Plymouth als Splash-System. Es gibt darüber hinaus ein neues, hochauflösendes Artwork. Die Entwickler überarbeiteten ihren Linux-Kernel-Release-Prozess. Jetzt werden neue Kernel innerhalb von 36 Stunden nach ihrer Veröffentlichung in das Sabayon-Limbo-Repositorium (unstable) eingepflegt.


    Sabayon Linux 13.08 kann als DVD-Abbild in den vier Desktop-Varianten jeweils für 32- und 64-Bit-Architekturen von verschiedenen Spiegelservern heruntergeladen werden. Anwender, die anstelle einer Desktop-Umgebung einen reinen Window-Manager oder einen kommandozeilenbasierten Server bevorzugen, können auf Sabayon Minimal zurückgreifen und ihr System von Grund auf ganz ihrem Gusto entsprechend gestalten.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Free Software Foundation (FSF) hat die ausschließlich völlig freie Komponenten enthaltende Linux-Distribution gNewSense 3.0 freigegeben. Sie baut nun auf Debian statt auf Ubuntu auf.


    gNewSense war anfänglich die Arbeit zweier irischer Entwickler, Brian Brazil und Paul O'Malley. Diese hatten sich das Ziel gesetzt, eine zu 100 Prozent freie Linux-Distribution zu schaffen. Dabei wollten sie sich die Stabilität von Ubuntu, das auf Debian beruht, zunutze machen, und ein von den unfreien Komponenten bereinigtes Ubuntu unter neuem Namen bereitstellen. Die FSF fördert seither die weitere Entwicklung der Distribution.


    Mit der jetzt angekündigten Version 3.0 vollzieht gNewSense einen Wechsel von Ubuntu zu Debian als Basis. Der Grund für diesen Wechsel ist, dass Debian freie und unfreie Komponenten besser voneinander trennt, was die Arbeit für gNewSense leichter macht. Außerdem unterstützt Debian die Architektur mipsel, die das gNewSense-Team nun ebenfalls unterstützt. Damit ist gNewSense jetzt auf dem Lemote Yeeloong nutzbar. Außerdem glaubt das gNewSense-Team, dass Debian besser zu seiner Infrastruktur passt und die Entwicklung somit erleichtert.


    Eine Inspektion der Distributions-Archive zeigt, dass gNewSense 3.0 nicht wie man erwarten könnte auf Debian 7, sondern auf Debian 6 aufsetzt; die alte Version von gNewSense beruhte allerdings auf Ubuntu 8.04 LTS. Weiterhin setzt die Distribution in erster Linie auf den Gnome-Desktop, der in Version 2.30 enthalten ist. Andere Desktopumgebungen wie KDE SC 4.4 oder andere Window-Manager sind jedoch installierbar.


    In der Grundausstattung enthält Debian nur wenige Komponenten, die als unfrei bezeichnet werden können, darunter einige Firmware-Binärdateien für Gerätetreiber im Linux-Kernel, ohne die diverse Geräte nicht funktionieren. gNewSense benutzt stattdessen »linux-libre«, das diese Dateien nicht enthält, und entfernt auch die Software-Repositorien »non-free« und »contrib«. gNewSense ersetzt zudem die Debian-Logos und Grafiken durch eigene. Über die weiteren Unterschiede zu Debian gibt es noch keine Angaben.


    Mit einer speziellen Softwareauswahl namens »Builder« soll es möglich sein, eine eigene Distribution auf Basis von gNewSense zu entwickeln. Wie Builder zu verwenden ist und wie man eine angepasste Distribution erstellt, ist vollständig und im Detail dokumentiert.


    gNewSense 3.0 soll Sicherheitsupdates in vollem Umfang erhalten. gNewSense 2 wird dagegen ab sofort nicht mehr unterstützt. Zum Wechsel auf gNewSense 3 ist wegen der großen Änderungen eine Neuinstallation nötig. Der Download der Live-DVDs und Installations-Abbilder für i386, amd64 und mipsel ist vom Projektserver und über BitTorrent möglich.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwickler des KDE-Bildverwaltungsprogramms Digikam haben Version 3.3 freigegeben, bei der sie sich in erster Linie der Verbesserung der Gesichtserkennung angenommen haben.


    Ursprünglich wurde Digikam in erster Linie zum komfortablen Übertragen der Fotos von der Digitalkamera zum Linux-Rechner entwickelt. In seiner Eigenschaft als grafisches Frontend zu gPhoto2 unterstützt Digikam über 1000 Digitalkameramodelle direkt. Via SANE lassen sich auch Scanner mit Digikam nutzen. Digikam kann nicht nur auf die eigenen integrierten Image-Plugins zugreifen, sondern auch auf die KIPI-Schnittstelle und Bilder beispielsweise einzeln oder im Stapelverarbeitungsmodus verarbeiten.


    Über die Übertragungsfunktionen hinaus hat sich Digikam über die Jahre zum veritablem Fotoverwaltungs-Werkzeug entwickelt und unterstützt sogar eine beachtliche Anzahl von Bildbearbeitungsfunktionen wie Reduktion von Rauschen und Pixelfehlern, Schärfen und Schärfereduktion (Bokeh-Simulation), Kontrastveränderung und Tonwertanpassung, Perspektivenkorrektur sowie Funktionen zum automatischen oder manuellen Weißabgleich und zum Ausgleichen von Objektiv-Verzeichnungen und Vignettierungen. Ergänzt wird das Programm durch einen GPS-Lokalisierer, einen Datenbank-basierten Metadaten-Editor, einen Leuchttisch zur Vorauswahl und Funktionen zur Farbraumverwaltung via LittleCMS. Ferner gibt es umfangreiche Exportfunktionen zu allen wichtigen Online-Galerien, darunter Flickr, Gallery2, Picasa, Facebook, smugmug, 23HQ, iPod oder Wikimedia Commons.


    Die letzte Version 3.2 stammte erst vom Mai diesen Jahres. Ob die jetzt veröffentlichte Version 3.3 mit einer überarbeiteten Gesichtserkennungsfunktion eine direkte Reaktion auf einem im aktuellen Linux Magazin 08/2013 veröffentlichten Test ist, der genau diese Funktion beanstandete, ist nicht bekannt, aber wahrscheinlich. Die Gesichtserkennung durchsucht die eigene Fotosammlung nach Gesichtern und klassifiziert die Resultate als »Personen« in der Datenbank-basierten Metadaten-Verwaltung. Allerdings dauerte ein initialer Suchvorgang in der Version 3.2 relativ lang. Zudem lag der Algorithmus der Version 3.2 öfter mal daneben.


    In der jetzt veröffentlichten Version 3.3 haben die Entwickler die seit Digikam 2.0 enthaltene Funktion neben grundsätzlichen Fehlerkorrekturen umfassend überarbeitet, sodass sie jetzt angeblich so funktioniert wie gedacht. Ferner übernimmt Digikam 3.3 jetzt auch erkannte Gesichter aus Picasa. Der Quellcode von Digikam 3.3 lässt sich von der KDE-Website herunterladen.


    Quelle: Pro-Linux

    Willkommen an Board rodenwalde


    Da es nicht um eine Vorstellung von Dir geht, sondern um das Problem, dass Du Dich nicht mehr einloggen kannst, habe ich Dein Thema hier hin verschoben und den Titel etwas aussagekräftiger gemacht.