Beiträge von Suse-Newbie

    Das Debian-Projekt hat die zweite Aktualisierung des stabilen Zweiges 7.0 »Wheezy« seiner Distribution herausgegeben. Die neue Version korrigiert Fehler in einer Reihe von Paketen und im Linux-Kernel.


    Mit der Freigabe von Debian GNU/Linux »Wheezy« 7.2 fasst das Debian-Projekt die Sicherheitsupdates seit dem Erscheinen von Version 7.1 zusammen und behebt Fehler. Auch in Version 7.2 wurden in der Distribution nur die absolut erforderlichen Änderungen vorgenommen und die Versionen der Pakete stabil gehalten. Neben neu entdeckten Sicherheitslücken wurden auch schwerwiegende Fehler behoben; auf die Aktualisierung von Paketen wegen kleinerer oder gar vernachlässigbarer Fehler verzichtet das Projekt weiterhin.


    Debian GNU/Linux 7.2 behebt gegenüber dem Vorgänger Fehler in knapp über 100 Paketen und integriert die angefallenen Sicherheitsupdates, die bereits im Zuge der regulären Sicherheitsmeldungen verteilt wurden. Sechs Pakete wurden wegen unbehebbarer Probleme ganz aus der Distribution entfernt. Vier davon (chmsee, dactyl, edbrowse und pyxpcom) sind nicht kompatibel mit Iceweasel 17, jclicmoodle hängt von dem nicht in Debian enthaltenen Moodle ab und turpial wurde durch Änderungen im Twitter-API unbrauchbar.


    Der Debian-Installer erhielt einige Korrekturen und unterstützt jetzt auch die NAS-Geräte QNAP TS-12x, TS-22x und TS-42x. Der Kernel beruht jetzt auf Linux 3.2.51 gegenüber 3.2.46 zuvor. Dennoch wurden offenbar keine neuen Installationsmedien erstellt.


    Die neue Version steht auf allen offiziellen Debian-Spiegelservern zur Verfügung. Die Installationsmedien können von den gewohnten Orten bezogen werden. Wer bereits frühere Installations-Images besitzt, kann diese aber in vielen Fällen weiterhin verwenden. Vorhandene Installationen können online aktualisiert werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Neptune-Team hat die Version 3.3 der Distribution veröffentlicht. Es ist das dritte Update für Neptune 3.0, das einige Aktualisierungen bringt.


    Die Basis des Systems sind der Linux-Kernel 3.10.12 sowie das auf Debian 7.1 »Wheezy« aufsetzende Paketrepositorium. Die Standard-Desktopumgebung KDE wurde auf die neueste Version 4.11.2 aktualisiert.


    Neptune bietet wie immer volle Multimedia-Unterstützung, der sich in den mitgelieferten Codecs und dem Flash Player, der das von Google entwickelte PPAPI benutzt und dadurch deutlich flüssiger laufen soll, widerspiegelt. Der Webbrowser Chromium wurde auf Version 29 aktualisiert und LibreOffice wird in der Version 4.1.2.3 ausgeliefert. Daneben steht jetzt auch Calligra 2.7.2 als Office-Suite zur Verfügung. Für die Drahtlosdiagnose werden die Programme Wireshark, Aircrack-ng und kismon mitgeliefert.


    In Version 3.3 (das Video zeigt noch Version 3.2) wurden einige Aufräumarbeiten vorgenommen. So entschloss sich das Team, Eclipse und das Muon Software Center zu entfernen. Ganz neu hinzugekommen ist VLC 2.1, das eine Reihe von Verbesserungen im Audiobereich bietet. Pavucontrol wurde entfernt, da Pulseaudio nicht standardmäßig mitgeliefert wird. Das zram-Modul in Kernel 3.10.12 wurde von einem Problem befreit, das zum Absturz führen konnte. Außerdem wurde die Schnellinstallationsanleitung komplett neu geschrieben.


    Neptune 3.3 steht als 1,8 GB große ISO-Datei zum Download bereit. Die ISO-Datei wurde mit der Hybrid-ISO-Technologie erstellt und erlaubt unter anderem auch das Erstellen eines USB Live-Sticks. Eine Anleitung sowie ein spezielles Tool für das nicht destruktive Erstellen eines USB-Sticks stehen, genauso wie über drei Stunden Videoschulungsmaterial, auf der Seite des Projektes bereit. Ein deutschsprachiges Handbuch wird auf dem Live-Medium mitgeliefert.


    Quelle: ProLinux

    Mit jedem Versionssprung reift der Windows-Emulator Wine und verträgt sich mit weiteren Anwendungen. Doch Vorsicht: Oft ist noch behutsames Dekantieren nötig.E


    Ein Artikel mit folgenden Schwerpunkten zu Wine:
    Einführung
    Einstellungen
    Original-DLLs verwenden


    Nachzulesen unter: [URL=http://www.pro-linux.de/artikel/2/1649/3,einfuehrung.html]Pro-Linux[/URL]

    Das Apache-Projekt OpenOffice hat Version 4.0.1 der freien Büro-Suite veröffentlicht. Diese Aktualisierung beseitigt zahlreiche Fehler und fügt weitere Sprachen hinzu.


    Gut zwei Monate nach der Freigabe von Apache OpenOffice 4.0 steht jetzt die aktualisierte Version 4.0.1 bereit. Apache OpenOffice 4.0.1 beseitigt nach Angaben der Entwickler die gröbsten unter den gemeldeten Fehlern von Version 4.0. Die neue Version kann frei von der Projektseite heruntergeladen werden.


    Das Update dürfte sich für alle Benutzer von OpenOffice 4.0 lohnen, denn es wurden unter anderem auch Darstellungsprobleme behoben. Zu den behobenen Fehlern zählen auch einige Geschwindigkeitsprobleme. Eines davon war laut dem Team das relativ langsame Speichern von MS Excel-Dateien, das nun über doppelt so schnell laufen soll.


    Die Aktualisierung bringt auch gänzlich neue Übersetzungen. Die neu unterstützten Sprachen sind Baskisch, Khmer, Lithauisch, Polnisch, Kyrillisches Serbisch, Schwedisch, Traditionelles Chinesisch, Türkisch und Vietnamesisch. 17 der 32 Übersetzungen wurden aktualisiert oder ergänzt. Damit unterstützt OpenOffice viele Sprachen von Minderheiten oder Regionen, die von kommerziellen Anbietern meist ignoriert werden. Es ist ein besonders Anliegen des Projekts, diese Unterstützung noch auszubauen. Sämtliche Übersetzungen können von Freiwilligen geleistet werden, es sind keine Programmierkenntnisse dafür erforderlich.


    Details zu den Änderungen lassen sich in den Anmerkungen zur Veröffentlichung nachlesen. Die Entwickler arbeiten inzwischen bereits an OpenOffice 4.1.0, das unter anderem nochmals verbesserte Interoperabilität mit MS Office und Integration von IAccesible2 zur Unterstützung von Barrierefreiheit bringen soll. Ein Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Suse-Entwickler wollen ihren YaST-Installer für die kommende Version 12 von Suse Linux Enterprise grundlegend überarbeiten.


    Das YaST-Entwickler-Team will am Installations- und Konfigurationswerkzeug YaST für Suse Linux Enterprise 12 weitreichende Anpassungen vornehmen. Die Änderungen sollen aber bereits für die im Juli 2014 geplante Opensuse-Version 13.2 allen Nutzern zur Verfügung stehen. Laut einer Ankündigung des Suse-Angestellten Ladislav Slezak geht es dabei jedoch keinesfalls darum, YaST von Grund auf neu zu schreiben. Bestehende Funktionen sollen sogar so weit wie möglich übernommen werden. Das neue YaST soll zum Beispiel das Kopieren von Konfigurationen auf andere Rechner erlauben.


    Das zugrunde liegende Framework erlaubt das vergleichsweise einfache Durchführen von Änderungen. Das Installieren von SLE und Opensuse soll mit dem neuen YaST künftig in drei grundlegenden Schritten »Daten sammlen«, »Installieren« und »Einstellungen anwenden« erfolgen. Bei jedem dieser Schritte soll es unabhängigen Entwicklern künftig auf einfache Weise möglich sein, eigene Anwendungen einzusetzen. Das gilt auch für auf Opensuse basierende Distributionen und sogar Suse-Kunden, die die Installation von Suse an ihre speziellen Bedürfnisse anpassen möchten.


    Außerdem soll die in der aktuellen YaST-Version momentan zweite Phase, die erst nach einen Neustart das System konfiguriert, vollständig ersetzt werden. Slezak verlangt in seiner Ankündigung, das System müsse nach fertiggestellter Installation unmittelbar einsetzbar sein.


    Ferner soll es mit dem neuen Installer auch möglich sein, eine Art Vorkonfiguration zu erstellen. Hierbei befolgt der Anwender zwar die einzelnen Installationsschritte, die Installation wird aber nicht auf dessen Rechner angewendet. Vielmehr speichert YaST in diesem Modus lediglich die Konfiguration, welche sich dann exportieren lässt. Mit so einer Konfigurationsdatei könnte das bereits existierende Administrationswerkzeug Auto-YaST SLE oder Opensuse ohne jede Nutzer-Interaktion auf beliebig vielen Rechner nach dem gleichen Muster ausrollen. Während die dazu notwendigen Einstellungen bislang aus einem laufenden System heraus erstellt werden mussten, soll das mit dem neuen YaST nicht mehr erforderlich sein. Die Möglichkeiten zur automatischen Konfiguration sollen in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. So soll beispielsweise GeoIP zum Setzen der Sprache und Zeitzone zum Einsatz kommen.


    Insgesamt soll der Installationsvorgang auch einfacher werden. Wer fortgeschrittene Anmeldeszenarien etwa via NIS oder LDAP/Kerberos benötigt, kann diese künftig im installierten System einrichten. Die Suse-Entwickler wollen in naher Zukunft noch weitere Details veröffentlichen und rufen Interessierte dazu auf, sich an der Diskussion zu beteiligen.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Grml-Entwickler haben ihre auf Debian Testing basierende Rettungsdistribution einem Upgrade unterzogen und mit »Hefeknuddler« eine neue Version veröffentlicht. Grml richtet sich an erfahrene Linux-Anwender. Die Distribution kommt mit vielen kommandozeilenbasierten Werkzeugen und einer nur sehr klein gehaltenen grafischen Umgebung.


    Der Codename »Hefeknuddler« der aktuellen Grml-Version 2013.09 ist darauf zurückzuführen, dass die Grml-Entwickler Bier mögen. Grml 2013.09 basiert auf einem Kernel 3.10.10. Bereits während des Bootvorgangs können Admins von einer neuen Funktionalität Gebrauch machen und mit Hilfe der Option encpasswd und Passworthashes die Passwörter für den Nutzer grml und Root neu setzen. grml-hwinfo unterstützt nun das Werkzeug ip mit dem sich Netzwerkparameter setzen und auslesen lassen. Ferner nutzt Grmls Hardwareinformationssystem sg_inq aus den sg3-utils, lscpu, lsblk sowie dmsetup ls --tree.


    Insgesamt nahm das Grml-Team 32 neue Pakete aus Debian Testing in die aktuelle grml-Version auf. Darunter befinden sich beispielsweise gcc-4.8-base, python3 und python3.3, xpdf und xulrunner-17.0. Die Pakete epdfview, febootstrap, makedev, python-gnupginterface und xulrunner-10.0 mussten den Neuankömmlingen weichen. UTC wurde zur standardmäßigen Zeitzone erklärt und grml-autoconfig unterstützt Floppy-Disks nicht länger.


    Grml setzt standardmäßig auf die Z Shell (zsh). Die Rettungsdistribution wird in den Varianten grml-full und grml-small veröffentlicht, die sich darin unterscheiden, dass small nur die absolut notwendigsten Pakete mitbringt, um ein System wieder zu reanimieren. In der full-Variante sind hingegen etliche zusätzliche Pakete sowie eine grafische Umgebung mit dem Window-Manager Fluxbox sowie dem Firefox-Fork Iceweasel enthalten. Die ISO-Abbilder für 32- und 64-Bit-Architekturen sind ca. 150 MB bzw. 350 MB groß, die Multiboot-Abbilder für beide Architekturen belegen doppelt soviel Speicherplatz. Grml 2013.09 »Hefeknuddler« ist im Downloadbereich des Projekts erhältlich.


    Quelle: Pro-Linux

    Die minimalistische Linux-Distribution »Tiny Core Linux« wurde in der Version 5.0 veröffentlicht und bringt unter anderem aktualisierte Versionen der enthaltenen Pakete, Verbesserungen des Kernels und Neuerungen bei der Handhabung von Bootparametern.


    Tiny Core 5.0 basiert auf Kernel 3.8.10 und läuft komplett im Arbeitsspeicher. Die wichtigste Neuerung dieser Version ist neben Aktualisierungen des Systems die erweiterte Parametrisierung beim Start. So ist es nun möglich, explizit beim Boot die Kombination zwischen dem genutzten Kernel und der Module zu wählen. Neu ist ebenfalls die Trennung zwischen Xlibs und Xprogs und die daraus resultierende Extraktion von aterm, freetype, imlib2, jpeg und libpng. Zudem wurde glibc auf die Version 2.17 und die GNU Compiler Collection (GCC) auf 4.7.2 gehoben.


    Weitere Neuerungen umfassen die Verbesserung der Werkzeuge. So wurde das e2fsprogs-Paket auf die Version 1.42.7 aktualisiert. Util-linux trägt dagegen die Versionsnummer 2.23.1. Wie die Entwickler weiterhin bekannt gaben, wurden die scm-Erweiterungen aus der Basisdistribution entfernt. Das Changelog listet alle Änderungen vollständig auf.


    Tiny Core Linux hat es sich zum Ziel gesetzt, ein möglichst kleines Desktop-System für die Nutzung an verschiedenen Orten zu erstellen. Das System wurde ursprünglich von Robert Shingledecker gegründet. Im Januar 2009 erschien die Version 1.0. Seit dem gibt das Team recht häufig neue Versionen heraus. Zusätzliche Anwendungen, die von der Gemeinschaft entwickelt oder an Tiny Core Linux angepasst werden, lassen sich nachinstallieren. Diese Erweiterungen lassen sich aus dem Internet herunterladen und können auf einem Speichermedium installiert werden.


    Tiny Core ist in den Versionen TinyCore, Core und CorePlus erhältlich. Core ist mit 9 MB Umfang die kleinere Variante, die den Nutzern lediglich eine Kommandozeile bereitstellt. TinyCore ist das Standardsystem mit grafischer Oberfläche und kaum 14 MB groß. Die noch mehr Pakete enthaltende CorePlus-Variante ist dagegen knapp 71 Mbyte groß. Alle Varianten der Distribution können ab sofort von der Seite des Projektes heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Wie IBM auf der LinuxCon 2013 bekannt gab, will das Unternehmen eine Milliarde US-Dollar in neue Linux- und Open Source-Technologien für IBM Power Systems investieren. Der IT-Konzern will vor allem Kunden dabei helfen, von den Vorteilen profitieren, die Big Data und Cloud Computing-Anwendungen bieten.


    Dreizehn Jahre ist es her, als Big Blue ein verstärktes Engagement für Linux ankündigte. Im Jahre 2000 hat der damalige IBM-Vorstand Lou Gerstner, der maßgeblich für die Linux-Ausrichtung von IBM verantwortlich war, in einer Keynote auf der eBusiness Expo und Konferenz angekündigt, dass IBM allein schon im Jahr 2001 eine Milliarde USD in Linux investieren werde. Mit einem Teil des Geldes sollten zahlreiche Linux-Entwickler bei IBM bezahlt werden, die bestehenden Initiativen fortgeführt und den Kunden der Einsatz von Linux erleichtert werden.


    Nun startet das Unternehmen ein zweites Mal eine ähnliche Kampagne und will dieselbe Summe erneut in das freie Betriebssystem stecken, verteilt über die nächsten vier bis fünf Jahre. Konkret soll sichergestellt werden, dass IBMs Power-Server möglichst effizient mit Linux zusammenarbeiten und Kunden die Lösungen vor allem bei Big Data und Cloud Computing einsetzen können. Die Investitionssumme soll dabei sowohl für Forschung, Design und Entwicklung verwendet werden als auch dazu beitragen, eine Vielzahl von Schulungen, Informationsveranstaltungen und Go-to-Market-Programmen finanziell zu unterstützen.


    »Viele Unternehmen kämpfen mit Problemen, wenn sie Big Data und Cloud Computing Anwendungen in Server-Umgebungen für den Massenmarkt zu managen haben, die auf der Jahrzehnte alten Technologie der PC-Ära basieren«, so Brad McCredie, IBM Fellow und Vice Präsident von Power Development. »Das Zeitalter der großen Datenmengen fordert einen neuen Ansatz für IT-Systeme: Einen der offen und anpassbar ist und vom Grund auf dafür entworfen wird, Big Data und Cloud-Workloads zu managen«.


    Anfang August hatte IBM bereits OpenPower angekündigt. Mitglieder des Konsortiums haben die Möglichkeit, eigene Prozessoren auf der Basis von IBMs Architekturdesigns zu bauen.


    Quelle: Pro-Linux