Beiträge von Suse-Newbie

    Die KDE-Entwickler haben KDE SC 4.10.5, das mittlerweile fünfte monatliche Update von KDE SC 4.10, veröffentlicht. Neu in der aktuellen Version sind unter anderem Korrekturen im Dateimanager Dolphin, dem E-Mail-Client KMail2 und dem Texteditor Kate.


    Obwohl KDE SC 4.11 kurz vor der Freigabe steht, aktualisiert das KDE-Team noch einmal die Vorgängerversion 4.10. KDE SC 4.10.5 konzentriert sich, wie jedes Mal bei den monatlich erscheinenden Updates der Umgebung und der Bibliotheken, ganz auf Fehlerkorrekturen und bringt keine neuen Funktionen. Es ist daher laut den Entwicklern recht risikolos, die neue Version zu installieren.


    Die neue Version bringt diverse Korrrekturen von gefundenen Problemen mit sich. Der Fehler-Tracker des Projektes listet insgesamt 30 geschlossene Fehler und Korrekturen gegenüber KDE SC 4.10.4 auf. Nicht in diesem Log enthalten sind allerdings Verbesserungen, die nicht als Fehler gemeldet wurden. Die vollständigen Änderungen sind dem entsprechend nur aus den Logs der Versionsverwaltungssysteme ersichtlich.


    Viele der Korrekturen der Version 4.10.5 betreffen den Dateimanager Dolphin. Unter anderem haben die Entwickler einen Absturz bei der Auswahl des Root-Verzeichnisses und einen Fehler bei der Umbenennung von Verzeichnissen korrigiert. Zudem sollte nun wieder die Suche nach der Zeit funktionieren und der Dateiname sollte nicht mehr korrumpiert sein, wenn eine Datei aus den Nepomuk-Ergebnissen in das Composer-Fenster kopiert wurde.


    Weitere Verbesserungen erfuhr der Text-Editor Kate, der gleich um vier Abstürze bereinigt wurde. Unter KMail2 sollte bei mehreren Anhängen auch das letzte angezeigt werden und kded sollte nicht mehr abstürzen, wenn die Stromzufuhr wieder hergestellt wurde. Zudem wurde ein Absturz in Umbrello behoben.


    Die aktuelle Version der KDE Software Compilation ist im Quellcode von download.kde.org erhältlich. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den jeweiligen Distributoren. Weitere Hinweise kann man der Informationsseite zu KDE SC 4.10.5 entnehmen.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Fedora-Projekt hat die Linux-Distribution Fedora 19 offiziell freigegeben. Neben den neuen Desktops KDE SC 4.10, Gnome 3.8, Xfce 4.10 und Mate 1.6 findet man in Fedora 19 Unterstützung für 3D-Drucker und zahlreiche weitere Neuerungen.


    Unter den zahlreichen Neuerungen in Fedora 19 findet man neue und aktualisierte Programme für die Modellierung und den 3D-Druck, darunter OpenSCAD, Skeinforge, SFACT, Printrun und RepetierHost. Für Entwickler gibt es den Developer's Assistant, OpenShift Origin für die Verwaltung von Clouds, die populäre Javascript-Plattform node.js zum Erstellen von skalierbaren Netzwerkanwendungen, Ruby 2.0.0 und Ruby 1.9.3 und die visuelle Entwicklungsumgebung Scratch.


    Wer viele Rechner automatisiert installieren will, kann jetzt auch Syslinux anstelle von GRUB als Bootloader einsetzen. Systemd wurde in vielen Punkten verbessert. Unter anderem lassen sich die Einstellungen von Diensten ohne Neustart ändern. Fedora 19 bietet Checkpoint & Restore, womit sich ein Prozess, beispielsweise zur Lastverteilung, auf einen anderen Rechner migrieren lässt. Auch eine virtuelle Maschine kann mitsamt ihrer virtuellen Festplatte verschoben werden, ohne dass ein gemeinsamer Speicher für Ausgangs- und Zielrechner existieren muss. OpenStack, eine freie Verwaltungssoftware für private und hybride Clouds, wurde in der neuen Version »Grizzly« aufgenommen. In Fedora 19 sind zusätzlich zu den Standardkomponenten von OpenStack auch die Projekte Heat und Ceilometer verfügbar.


    OpenLMI, eine gemeinsame Infrastruktur zur Verwaltung von Linux-Systemen, ist nun enthalten. Die neuen »High Availability Container Resources« erweitern die Hochverfügbarkeitslösung Corosync/Pacemaker um Container in virtuellen Maschinen. Für Kerberos-Administratoren vereinfacht sich die Einrichtung von Client-Systemen.


    Als Desktop-Umgebungen stehen in Fedora 19 unter anderem KDE SC 4.10, Gnome 3.8, Xfce 4.10, Mate 1.6, LXDE und Sugar zur Verfügung. Eine Reihe von speziellen Zusammenstellungen von Fedora 19 steht als Spins bereit; neben den verschiedenen Desktops findet man beispielsweise einen Design Suite Spin, einen Robotik-Spin und den Security-Spin.


    Die Webseite von Fedora enthält weitere Informationen zu den neuen Funktionen. Ausführliche Informationen zu Fedora 19 bieten die Anmerkungen zur Veröffentlichung. Die nächste Version, Fedora 20, ist für November 2013 geplant. Der früheste Termin ist dem Team zufolge der 12. November, der jedoch bei Bedarf um einige Wochen verschoben werden kann.


    Quelle: Pro-Linux

    Die SeaMonkey-Entwickler haben ihre aus Webbrowser, E-Mail-, Newsgroup- und RSS-Client, IRC-Chat und HTML-Editor bestehende Internetapplikationensuite in der Version 2.19 veröffentlicht. SeaMonkey nutzt zu großen Teilen Quellcode der Mozilla-Anwendungen Firefox, Thunderbird, Sunbird und Miro. Aus dem Grund ist SeaMonkey kompatibel zu vielen Mozilla-Plugins und -Themes.


    SeaMonkey 2.19 profitiert zu großen Teilen von den Neuerungen des vor wenigen Tagen veröffentlichten Firefox 22. Dazu zählen eine erhöhte Geschwindigkeit durch die optimierte asm.js-Bibliothek und verbessertes WebGL-Rendering sowie eine verbesserte Speichernutzung. CSS3 Flexbox und eine neue Web Notifications API wurden implementiert und aktiviert. Es gibt ferner eine ClipboardData-API, mit deren Hilfe JavaScript auf auf die Zwischenablage eines Nutzers zugreifen kann.


    Zu den SeaMonkey-Neuerungen gehören Benachrichtigungen für blockierte gemischte Inhalte und die Möglichkeit, Cookies von Drittanbietern auf besuchten Webseiten zu verbieten. Im E-Mail-Client wird der Status aller ausgewählten Nachrichten geprüft, die ein Anwender als »Gelesen« markieren möchte. Zuvor prüfte SeaMonkey nur den Status der ersten Nachricht. Die Such-Option im Kontext-Menü ist jetzt auch für Textareas und Input-Felder verfügbar. Die Entwickler behoben zudem mehrere Fehler, so dass Seamonkey nun stabiler läuft. Alle Änderungen, Fehlerkorrekturen und Neuerungen verglichen mit der Vorgängerversion finden sich auf der zur aktuellen Version gehörigen Änderungsseite.


    SeaMonkey ist in 26 Sprachen übersetzt und läuft unter Linux, Mac OS X und Windows. Die Internetapplikationensuite erfordert unter Linux mindestens einen Rechner mit einem Pentium (ab 233 MHz), 128 MB Arbeitsspeicher und 50 MB freien Festplattenspeicher sowie GTK+ ab Version 2.18, GLib ab 2.22, Pango ab 1.14, X.Org >=1 und libstdc++ ab 4.3. SeaMonkey 2.19 ist auf der Download-Seite des Projekts verfügbar.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Kinder-Betriebssystem DoudouLinux, eine kindgerechte Debian-basierte Live-DVD, ist ab sofort in einer überarbeiteten Version 2.0 verfügbar, die unter anderem über 30 neue Anwendungen mitbringt.


    DoudouLinux ist ein Betriebssystem für Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren und erschließt den Zugang zum PC mit einer einfachen Spielkonsole-ähnlichen Bedienung. DoudouLinux und enthält neben zahlreichen Spielen auch Lern-Software und zur Beruhigung der Eltern vorinstallierte Content-Filter, welche Kinder beim Surfen vor dem Aufrufen von fragwürdigen Seiten schützen sollen. Download-Images für DVD- und USB-Medien, sowie nähere Informationen finden sich auf der Projektseite.


    Die Entwickler haben ihre neue Version 2.0 um 30 neue kindgerechte Anwendungen, darunter Cheese und Mypaint, ergänzt und das System außerdem inzwischen in über 40 Sprachen übersetzt. Die neue Version 2.0 lässt sich mit Hilfe des überarbeiteten grafischen Installers auf Wunsch auch auf die Festplatte installieren und bootet zudem deutlich schneller als der Vorgänger. Außerdem haben die Entwickler die Hardware-Unterstützung für Netzwerk, Webcams und Grafikkarten optimiert.


    Die ebenfalls überarbeitete Startseite der Desktop-Umgebung bietet jetzt größere Icons. Pfiffig: klickt das Kind bei einer Anwendung, die zum Starten etwas mehr Zeit braucht aus Ungeduld oder mangels sofortiger visueller Rückmeldung mehrmals auf das jeweilige Desktop-Symbol, bewirkt das Werkzeug Unique-Launch, dass das Programm trotzdem nur einmal gestartet wird.


    Als Webbrowser kommt Epiphany zum Einsatz. Diesen haben die Entwickler jedoch mit einem Ad- und Popup-Blocker ausgerüstet. Die Browser-Startseite zeigt informative und vor allem werbefreie Seiten, wie Wikipedia, Wikijunior und Openstreetmap. Als Standardsuchmaschine kommt nicht mehr Google, sondern das datenschutzgerechte Duck Duck Go zum Einsatz. Darüber hinaus bringt Doudou Linux den Content-Filter Dansguardian mit.


    Quelle: Pro-Linux

    Linux-Initiator Linus Torvalds hat Version 3.10 des Linux-Kernels freigegeben. Die Option, Timer-Ticks unter bestimmten Bedingungen zu eliminieren, soll ebenso wie zahlreiche weitere Änderungen den Energieverbrauch und die Geschwindigkeit optimieren.


    Gut zwei Monate nach Linux 3.9 ist nun Linux 3.10 fertiggestellt. Obwohl der Entwicklungszyklus mit neun Wochen einer der kürzeren war, stellt Linux 3.10 mit 13.500 Änderungen einen neuen Rekord auf und übertrifft Kernel 3.8 noch deutlich. Nachdem schon Linux 3.8 eine neue Rekordzahl von Änderungen gebracht hatte und Linux 3.9 kaum weniger, scheint es, als ob Linux immer noch mehr Fahrt aufnehmen würde.


    Laut Linus Torvalds bringt Linux 3.10 Änderungen in allen Teilen des Kernels, worunter zwei Drittel Treiber-Änderungen sind. Die bedeutendste Änderung ist wohl die Möglichkeit, die Anzahl der Timer-Interrupts drastisch zu reduzieren. Diese Änderung nennt sich »Full Dynticks« und reduziert im Wesentlichen den Timer-Interrupt, der (je nach Konfiguration) meist 100 bis 1.000 Mal pro Sekunde ausgelöst wird, unter bestimmten Bedingungen auf nur noch einmal pro Sekunde. Diese Bedingungen stellen derzeit noch recht starke Einschränkungen dar, dürften aber im Lauf der Zeit weitgehend entfallen. Die erste Bedingung ist, dass weiterhin mindestens die Boot-CPU mit vollständigen Timer-Interrupts laufen muss. Außerdem kann auf die Interrupts in einer CPU nur dann verzichtet werden, wenn genau ein Prozess für diese CPU lauffähig ist. Dennoch ist die neue Funktionalität eine Verbesserung gegenüber dem bisherigen Verfahren, Timer-Interrupts einzusparen, da bisher die Interrupts für eine CPU nur abgeschaltet werden konnten, wenn diese unbeschäftigt war. Das hat direkte Auswirkungen auf den Energieverbrauch bei Geräten mit mehreren Prozessorkernen.


    Die ftrace-Funktionalität wurde stark erweitert, unter anderem stehen jetzt mehrere Puffer zur Verfügung, die mit spezifischen Ereignissen gefüllt werden können. Control Groups sind jetzt unter anderem für Geräte und perf_events vollständig hierarchisch. Anwendungen in Control Groups können Benachrichtigungen erhalten, wenn nur noch wenig Speicher zur Verfügung steht, und dann möglicherweise einen Teil ihres Speichers ans System zurückgeben. Der Grund, warum sie das tun sollten, ist der Selbsterhaltungstrieb, um nicht vom Kernel terminiert zu werden, falls die Speicherknappheit kritisch werden sollte. Das Perf-Subsystem kann nun Profile des Speicherzugriffs erstellen.


    Das iSCSI-Subsystem unterstützt jetzt das Protokoll iSer (iSCSI extensions for RDMA). Die Möglichkeit, Skripte auszuführen (wobei der Interpreter mittels #! in der ersten Zeile angegeben werden kann), kann jetzt als Kernel-Modul compiliert oder ganz weggelassen werden.


    Der neue tail loss probe-Algorithmus im TCP-Subsystem soll einer Verbindung, die Pakete verloren hat, schneller wieder zu maximaler Geschwindigkeit verhelfen. Entfernt wurden dagegen die nie komplettierten Cookie Transactions, deren Aktivierung die Geschwindigkeit beeinträchtigte. Das IPv6-Protokoll kann nun auch über IEEE 1394 (Firewire) übertragen werden.


    Das Dateisystem XFS wurde um Prüfsummen und Identifikationsdaten für Metadatenblöcke erweitert, was Konsistenzprüfungen und Reparaturen erleichtern soll. Ceph hingegen wurde um RBD-Ebenen erweitert, was die schnelle Erzeugung von Copy-on-Write-Klonen von Dateisystem-Schnappschüssen ermöglichen soll. Der neue bcache kann einen schnellen Massenspeicher (z.B. eine SSD) als Cache für einen langsameren einsetzen. Im Dateisystem btrfs wurde eine optimierte, deutlich kleinere Repräsentation von Extents implementiert. Sie ist mit der bestehenden nicht kompatibel, doch können bestehende Dateisysteme konvertiert werden.


    Eine Optimierung bei den Reader/Writer-Semaphoren führt zu einer Beschleunigung, die in Benchmarks wie pgbench in einzelnen Punkten die Geschwindigkeit verdoppeln soll. In der ARM-Architektur wurden mehrere Plattformen mit Multiplattform-Unterstützung versehen. Dies stellt einen weiteren Schritt auf dem Weg dar, einen Großteil der unterschiedlichen ARM-Systeme mit einem einzigen Kernel booten zu können. Außerdem wurde ein Multi-Cluster Power Management hinzugefügt, das den Energieverbrauch bei big.LITTLE-Architekturen optimieren soll. Die MIPS-Architektur unterstützt jetzt den Hypervisor KVM und kann zudem mit dem neuen Befehlssatz »microMIPS« compiliert werden, der deutlich kürzeren Code ergibt.


    Darüber hinaus wurden zahlreiche Treiber aktualisiert, erweitert oder kamen neu hinzu, was den größten Teil aller Änderungen ausmacht. Eine Liste aller Änderungen kann man dem Git-Repositorium entnehmen. Die Seite Kernelnewbies.org wird in Kürze eine übersichtliche Zusammenfassung der Änderungen veröffentlichen. Die aktuelle Version von Linux kann von kernel.org und zahlreichen Spiegel-Servern in Form von Patches oder tar-Paketen heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Klaus Knopper hat bei seinem Live-Linux Knoppix die frei verteilbare Ausgabe von Version 7.1 ausfallen lassen und gleich Version 7.2.0 mit vielen Neuerungen veröffentlicht.


    Dazu gehört die experimentelle Unterstützung für das Booten auf PCs mit UEFI. Der Kernel trägt die Nummer 3.9.6 und hat AUFS und Cloop nachgerüstet. Außerdem enthält er experimentelle Treiber für neuere Atheros-WLAN-Chips.


    Die Softwareauswahl beruht auf einer Mischung von Debian Stable (Wheezy) sowie Testing und Unstable. Unter den Anwendungen finden sich Libre Office 4.0.3, Gimp 2.8 sowie Chromium 27.0.1453.110 und Iceweasel 21.0 mit den Addons AdBlockPlus 2.2.4 und NoScript 2.6.6.1. Zur Virtualisierung dienen Virtualbox 4.2.10 und Qemu-KVM 1.5.0, mit Wine 1.5 lassen sich manche Windows-Programme zum Laufen bringen.


    Anonymisiertes Surfen im Internet bringt die Integration der Tor-Technologie, unter anderem für Lehrer und Trainer interessant ist die Desktop-Freigabe per VNC und RDP. Adriane, Knoppers Audio-Desktop für sehbehinderte und Blinde Nutzer hat sich zu Version 1.5 weiterentwickelt. Er erhielt eine aktualisierte Version des Textbrowsers Elinks, Vorlagen zur Mailkonfiguration mit Mutt sowie das Tastatur-Lernprogramm KARL.


    Weitere Informationen gibt Klaus Knopper in den Release Notes. Dort gibt es auch die Links zum kostenlosen Download der Images für CD (mit LXDE-Desktop) und DVD (mit KDE 4.8.4).


    Quelle: Linux-Community

    Calculate Linux, eine auf Gentoo beruhende Linux-Distribution für Privatanwender und Unternehmen, ist in Version 13.6 erschienen. Die neueste Ausgabe kann die Heimverzeichnisse der Benutzer verschlüsseln und startet in der Desktop-Version deutlich schneller.


    Calculate Linux entstand vor genau sechs Jahren in Russland, um eine Alternative zu den Unternehmensdistributionen von Red Hat und Suse zu erstellen. Die anfänglich interne Entwicklung des Unternehmens aus St. Petersburg wurde 2007 unter eine freie Lizenz gestellt. Die Entwickler entschieden sich für Gentoo als Basis und veröffentlichten im Juni 2007 die Version 7.6, die wie alle Versionen mit Jahr und Monat der Freigabe bezeichnet wurde. Neue Versionen erscheinen im Abstand von zwei bis drei Monaten. Calculate Linux ist in vier Varianten erhältlich: Desktop mit den Optionen KDE, Gnome und Xfce, Directory Server als Server-Lösung, »Scratch« als Minimalsystem, das man beliebig erweitern kann, und Media Center.


    Calculate Linux könnte nicht nur für diejenigen interessant sein, die ein einfach zu installierendes und zu administrierendes Gentoo-System suchen, da es 100% Kompatibilität mit Gentoo verspricht. Es ist nach Angaben der Entwickler eine abgeschlossene Client-Server-Lösung, die ein kleines Windows-Netz vollständig ersetzen kann. Es ist für Unternehmen geeignet und arbeitet auch in heterogenen Netzen. Die eigenen »Calculate«-Werkzeuge sollen das System auf einfache Weise konfigurieren und installieren. Auch das Erstellen von eigenen Distributionen auf der Basis von Calculate soll einfach sein.


    Calculate Linux 13.6 bringt nicht allzuviele Änderungen gegenüber dem Vorgänger 13.4. Jedoch wurde das Hochfahren der Desktop-Systeme nach Angaben der Entwickler um ein Mehrfaches schneller, indem die gestarteten Dienste parallelisiert und optimiert wurden. Die Heimverzeichnisse der Benutzer können nun verschlüsselt werden. In CLDX, der Xfce-Variante, können sich mehrere Benutzer an einem Client anmelden, und der Standard-Display-Manager ist nun LightDM. Multimedia-Tastaturen werden besser unterstützt und einige Softwarepakete wurden aktualisiert. So ist jetzt der Kernel in Version 3.9.6 vorhanden, einige andere Updates sind KDE 4.10.4, LibreOffice 4.0.4.2 und Chromium 28.0.1500.45.


    Alle Varianten von Calculate Linux 13.6 stehen in Form von ISO-Images für die einfache Installation auf 32- und 64-Bit-PC-Systemen zum Download bereit.


    Quelle: Pro-Linux

    Mit Version 4.0 erhält Pulseaudio eine Reihe von Neuerungen: unter anderem senkt es die Lautstärke von Audioquellen automatisch ab, wenn eine wichtigere Audioquelle auftaucht und unterstützt Bluetooth besser.


    So gibt es nun eine Shell-Completion (Bash, Zsh) für die meisten Hilfsprogramme von Pulseaudio. Pactl, das Kontrollprogramm für den Pulseaudio-Server, kennt mit set-default-sink und set-default-source zwei neue Befehle. Zudem lässt das set-*-mute-Kommando nun den Parameter toggle zu.


    Ein neues Modul (module-role-ducking) sorgt bei mehreren Streams dafür, dass die Lautstärke für den weniger wichtigen Stream automatisch im Hintergrund gesenkt wird, wenn ein wichtigerer Stream auftaucht. In der Standardeinstellung senkt zum Beispiel die Telefonausgabe die Lautstärken für Video- und Musikausgabe. Pulseaudio kann nun beide Ausgabekanäle von Native Instruments Traktor Audio 2 ohne Eingriffe simultan nutzen und unterstützt Capturing für Logitech B530 USB-Headsets sowie Focusrite Scarlett 2i2.


    Für ARM NEON gibt es neuerdings die Möglichkeit, 16-Bit-Streams mit 2 Kanälen zu mixen, der C-Code für andere Geräte wurde optimiert. Der Audio-Daemon Jack ist nun in der Lage, auf die Soundarte zuzugreifen, während Pulseaudio läuft. Nicht zuletzt wurde der Bluetooth-Support überarbeitet, was die Unterstützung zuverlässiger macht und die Pflege erleichtert. Wer die Software herunterladen will, findet auf der Downloadseite nicht nur den Quellcode, sondern auch Pakete für Distributionen.


    Quelle: Linux-Community

    Die Debian-basierte Linux-Distribution Antix steht in Version 13 zur Verfügung, die mit zahlreichen Neuerungen aufwartet.


    Im Live-Betrieb verwendet die neue Release eine dynamische "/etc/fstab", bei der Installation stehen nun auch die Dateisysteme XFS, JFS, Ext 2 und Btrfs zur Auswahl. Erstmals bieten die Entwickler auch eine 64-Bit-Version ihrer Distribution an.


    Als Kernel kommt Version 3.7.10 zum Einsatz, mit Patches für das Booten mit Pentium-I- und AMD K5/K6-CPUs. Das ist sinnvoll, da Antix vor allem für ältere PC-Hardware gedacht ist. Die volle Release passt auf eine CD und bietet die vier Window Manager IceWM (Standard), Fluxbox, JWM und Wmii an. Unter den Anwendungen finden sich Iceweasel 22.0 und Libre Office 4. Die Software stammt aus es den Debian-Repositories für den stabilen Zweig Wheezy und datiert vom 1. Juni.


    Weitere Details gibt es im Antix-Wiki. ISO-Images für Antix 13 mit Codenamen Luddite stehen in Core-, Basis- und Vollausstattung zum Download bereit.


    Quelle: Linux-Community

    Das Linux-Mint-Team hat sein benutzerfreundliches Ubuntu-Derivat in der Version 15 veröffentlicht. Linux Mint 15 trägt den Namen »Olivia« und enthält zahlreiche Neuerungen.


    Linux Mint 15 setzt auf Ubuntu 13.04 auf. Das bedeutet, dass in dem System ein Kernel 3.8 seinen Dienst versieht. Die Linux-Mint-Entwickler veröffentlichen ihre Distribution mit den Desktopumgebungen Cinnamon 1.8 und Mate 1.6. Der distributionseigene Displaymanager MDM kann drei verschiedene Begrüßungsbildschirme handhaben. Dazu zählen der GTK-Greeter, der themefähige GDM-Greeter und ein neuer HTML-Greeter, den Nutzer mittels HTML5 komplett an ihre Wünsche anpassen können. Das MDM-Konfigurationswerkzeug sieht nach Aussagen der Entwickler besser aus und ist intuitiver zu bedienen.


    Mit dem neuen Werkzeug MintSources möchten die Mintentwickler ihren Anwender und denen der Mint-Derivate das Leben erleichtern. MintSources ersetzt das bisher verwendete software-properties-gtk und dient dazu, Repositorien zu verwalten. So ist es Anwendern möglich, mit nur wenigen Klicks Backports, Quellcode- und Unstable-Pakete in ihre Paket-Listen aufzunehmen oder Spiegelserver zu wechseln. MintSources führt für letztere Geschwindigkeitstests durch, so dass Anwender ohne viele Versuche den momentan schnellsten Server wählen können. MintDrivers, der Driver-Manager, ist ebenfalls neu. Anwender können das Programm verwenden, um Treiber für ihre Systemhardware zu verwalten oder zu aktualisieren. Der Software Manager, der Update-Manager und das Artwork wurden verbessert.


    Die Anfang Mai fertiggestellte Desktop-Umgebung Cinnamon 1.8, ein Fork der Gnome-Shell, enthält Desklets, das neue Kontrollzentrum, den überarbeiteten Dateimanager Nemo und einen Bildschirmschoner, der auch kleine Nachrichten anzeigen kann. Mate 1.6 kommt mit dem überarbeiteten Dateimanager Caja, der jetzt DBus-fähig ist, und ersetzt mehrere Mate-spezifische Pakete durch Glib-Pendants, beispielsweise MateConf durch GSettings oder libmatenotify durch libnotify. Etliche nicht mehr benötigte Pakete wurden entfernt. Sowohl Mate als auch Cinnamon haben das Ziel, Nutzern Gnome2-Funktionalitäten bereitzustellen.


    Linux Mint 15 wird als DVD-Abbild für 32- und 64-Bit-Architekturen zum Download angeboten. Neben Architektur und Desktop-Umgebung dürfen Anwender auch wählen, ob bei der Installation bereits viele gängige Multimedia-Codecs den Weg auf die Festplette finden sollen oder nicht.


    Quelle: Pro-Linux