Beiträge von Suse-Newbie

    Die Debian-basierte Linux-Distribution Siduction ist in Version 2013.1 mit aktualisierter Software erhältlich.


    Die Release mit dem Codenamen Firestarter bringt erstmals Gnome 3 mit, inklusive Fallback-Modus. Die Desktopumgebung gesellt sich zu KDE SC 4.10.3., Xfce 4.10, LXDE, und Razor-qt 0.5.2. Am anderen Ende des Spektrums lässt sich die Distribution auch ohne X-Server betreiben.


    Wie üblich basiert der Softwarestand auf Debians Unstable-Zweig Sid. Diesmal stammt er vom 10. Mai, nach dem Wheezy-Release haben die Debianer eine Fülle neuer Software eingespielt. Die Siduction-Entwickler haben den jüngsten stabilen Kernel 3.9.3 gepatcht und dazugepackt, dazu den X-Server 1.12.4-6 und einzelne eigene Pakete.


    Weitere Informationen gibt es unter http://siduction.org. Dort stehen stehen ISO-Images mit den unterschiedlichen Desktopumgebungen für i386 und amd64 zum Download bereit. Die Live-CDs eignen sich auch zur Installation auf der Festplatte. Bestehende Installationen lassen sich über das Paketmanagement upgraden.


    Quelle: Linux-Community

    Die Mageia-Entwickler haben die Version 3 der Linux-Distribution mit zahlreichen Aktualisierungen freigegeben.


    Mageia ist eine Linux-Distribution, die sich im September 2010 von Mandriva abgespalten und seither zwei Versionen in Gemeinschaftsarbeit veröffentlicht hat.


    Mageia 3 beruht auf einem Kernel 3.8.13 und glibc 2.16. Als Init-System wird Systemd verwendet. Das Dateisystem Btrfs wird bereits bei der Installation unterstützt. Da man aber nicht direkt davon booten kann, ist in diesem Fall eine separate Boot-Partition erforderlich.


    Als Desktop-Umgebungen sind KDE 4.10.2, Gnome 3.6.3 anstelle des neuen Gnome 3.8, Xfce 4.10 und die neuesten Versionen von LXDE (0.5.5) und Razor-Qt (0.5.1) vorhanden. Alternativ bieten die Mageia-Entwickler auch viele vorkonfigurierte Window-Manager an, darunter Enlightenment (e17), Icewm, Fvwm2, Openbox und Window Maker.


    Unter den 10.500 verfügbaren Paketen, die für Mageia 3 alle neu compiliert wurden, findet man LibreOffice 4.0, Steam für Linux, Software für Produktivität, Bildung und Entwicklung, beispielsweise Perl 5.16.3 und Ruby 1.9,3, Systemd 195 mit Journald und RPM 4.11. GRUB ist weiterhin der Standard-Bootloader, GRUB 2 ist optional, kann aber bereits bei der Installation ausgewählt werden. Die Verschiebung der Dateien aus /bin, /sbin und /lib nach /usr folgt dem Vorbild von Fedora. Die Pakete werden jetzt mit XZ statt LZMA komprimiert. Die Pakete wurden neu gruppiert, wobei die neue Organisation klarer und effizienter sein soll.


    Mageia 3 unterstützt jetzt Booten mit UEFI, das jedoch noch experimentell ist. Nur mit FAT32 formatierte USB-Medien, die das Label MGA3LIVE tragen, sind derzeit nutzbar. UEFI Secure boot wird dagegen nicht unterstützt. Ein Update von Mageia 2 auf Version 3 ist nach Angaben der Entwickler automatisiert möglich.


    Mageia 3 wird in Form von Installations-DVDs (ausschließlich freie Software) oder Live-CDs (mit proprietären Grafik- und WLAN-Treibern) für 32- und 64-Bit-Systeme auf verschiedenen Spiegelservern oder via BitTorrent bereitgestellt.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwicklung von Opensuse 13.1 beginnt mit einigen Paketupdates. Bis November will das Team komplett auf Sysvinit verzichten können und GCC 4.8 als Standard-Compiler verwenden.


    Das Opensuse-Team hat den ersten Meilenstein des kommenden Opensuse 13.1 veröffentlicht. In dieser sehr frühen Phase der Entwicklung enthält das Betriebssystem hauptsächlich Aktualisierungen der Pakete. So basiert das System nun auf Linux 3.9 und verwendet Systemd 202.


    Die Office-Suite Libreoffice steht in Version 4.0 bereit. Als Oberflächen können KDE SC 4.10 oder Gnome 3.8 genutzt werden. Für die finale Veröffentlichung plant das Team jedoch, den Nutzern KDE SC 4.11 sowie Gnome 3.10 bereitzustellen.


    Darüber hinaus möchten die Entwickler das KDE-Soundsystem Phonon um die Unterstützung für GStreamer 1.0 erweitern und den IM-Client Kopete durch KDE-Telepathy ersetzen. Außerdem soll mit Opensuse 13.1 auch die Gnome-Oberfläche mit einem grünen Theme stärker gebrandet werden, wie bereits KDE SC in Opensuse 12.3.


    Als weitere Neuerungen diskutierten die Entwickler die Verwendung von GCC 4.8 als Standard-Compiler, ebenso könnte Linux 3.10 oder gar 3.11 zum Einsatz kommen. Eine endgültige Entscheidung dazu ist aber noch nicht getroffen.


    Gleiches gilt auch für den Komplettersatz von Sysvinit durch Systemd. Bisher enthalten die meisten Linux-Distributionen sowohl Sysvinit-Skripte als auch Systemd-Unit-Files. Um den Bootvorgang noch weiter zu beschleunigen, soll außerdem Mkinitrd durch Dracut ersetzt werden.


    Die einzige Betaversion von Opensuse 13.1 soll Mitte September dieses Jahres erscheinen, für Oktober sind zwei Release Candidates geplant. Mitte November soll die finale Version erscheinen. Für interessierte Tester stehen Installationsabbilder auf den Servern des Projekts zum Download bereit.


    Quelle: Golem.de

    Die Blender-Gemeinschaft hat ihre 3D-Rendering-Software in der Version 2.67 veröffentlicht. Neben einzelnen Bildern ist Blender auch geeignet, um Szenen in Filmen und Spielen zu erstellen.


    Zu den wichtigsten Neuerungen in Blender 2.67 zählen die Render-Engine Freestyle und ein überarbeitetes Zeichen- und Formwerkzeug. Bei Freestyle handelt es sich um eine nicht fotorealistische Render-Engine, die ursprünglich als selbstständiges Programm im Rahmen eines akademischen Forschungsprojekts entwickelt wurde. Sie ermöglicht es Künstlern, 2D-Linienzeichnungen basierend auf einer 3D-Szenerie zu erstellen. Anschließend können Digital-Künstler Farben, Aplha-Transparenzen, Breiten und Geometrien der so generierten Linien anpassen. Das Zeichensystem und die Pinseltexturen wurden von den Entwicklern vereinheitlicht, wodurch mehr Werkzeuge innerhalb der Zeichenmodis verfügbar sind. Ferner sorgten die Entwickler dafür, dass sich die Winkel der Pinsel kontrollieren lassen und implementierten bessere Pinselüberlagerungen, eine seperate Textur-Kontrolle für Alpha-Masken und einen neuen Schablonen-Mapping-Modus.


    Der Bewegungsverfolger arbeitet dank der nun verwendeten Ceres-Bibliothek genauer und schneller und wurde von einigen Fehlern befreit. Der Cycles Renderer verfügt jetzt über einen Untergrund-Zerstreuungs-Shader, der Künstler unterstützt, die Haut, Wachs oder Marmor darstellen möchten. Für das Rendern von Haaren können Anwender die minimale Pixelbreite angeben. Das und zahlreiche kleinere Performance-Verbesserungen sind dafür verantwortlich, dass Szenen ohne Haare oder Bewegungsunschärfen schneller gerendert werden. Knotengruppen lassen sich in der neuen Blenderversion so wie andere Knoten bearbeiten und verschachtelte Knotengruppen werden voll unterstützt. Anwender können jetzt mehrere Knoten-Bearbeitungsfenster unabhängig voneinander verwenden. Mit Individual Face Inset, Poke Face und dem Knife Project gibt es etliche neue Werkzeuge um Netze zu modellieren. Neben den Neuerungen, die komplett im Veröffentlichungslog nachgelesen werden können, behoben die Entwickler auch 260 Fehler.


    Bender steht unter der GPL und läuft unter Linux, Mac OS X, FreeBSD und MS Windows. Die aktuelle Version der 3D-Rendering-Software kann von mehreren Spiegelservern heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Nach 27 Monaten intensiver Entwicklungsarbeit hat das Debian Projekt Debian 7.0 »Wheezy« veröffentlicht.


    Eine der größten Neuerungen ist die Multiarch-Unterstützung, die eines der Hauptziele für die Veröffentlichung von »Wheezy« war. Sie erlaubt es Benutzern, Pakete unterschiedlicher Architekturen auf einem System zu installieren, wobei sämtliche Abhängigkeiten automatisch aufgelöst werden.


    Der Installationsprozess wurde erheblich verbessert: Debian kann nun mit Hilfe von Sprachsynthese installiert werden, was vor allem sehbehinderten Personen entgegen kommt, die keine Braille-Zeile benutzen. Die Sprachsynthese ist in mehr als einem Dutzend Sprachen verfügbar. Außerdem unterstützt Debian erstmals die Installation und den Betrieb auf 64-Bit-PCs mit UEFI (amd64), allerdings noch ohne »Secure Boot«.


    Die Distribution enthält jetzt über 36.000 Pakete, die aus knapp 17.500 Quellpaketen erstellt wurden. Bedingt durch die außergewöhnlich lange, zehnmonatige Stabilisierungsperiode, in der alle Pakete eingefroren wurden, gibt es in Wheezy keine Pakete, die neuer als von Mitte 2012 sind. Dies kommt jedoch allen Benutzern zugute, die Stabilität und wenige, nur absolut notwendige Updates wünschen. Neuere Software lässt sich bei Bedarf über die offiziellen Backports-Repositorien, externe Repositorien, Pakete aus dem Entwicklungszweig von Debian oder andere Methoden auf das System holen.


    Die Multimedia-Bibliothek ffmpeg wurde durch libav ersetzt, einem Fork von ffmpeg, der mehr Stabilität verspricht. Mehr noch, Debian verspricht, dass die Zeiten der verkrüppelten Multimedia-Unterstützung vorüber sind, und liefert alle frei verfügbaren Codecs im Main-Archiv mit.


    Der Standard-Desktop von Debian 7.0 ist Gnome 3.4. Zahlreiche weitere Desktopumgebungen und Window-Manager stehen zur Verfügung, darunter KDE 4.8.4, Xfce 4.8 und LXDE. Eine Auswahl der angebotenen Pakete ist Apache 2.2.22, Asterisk 1.8.13.1, GIMP 2.8.2, GNU Compiler Collection 4.7.2, Icedove 10 (eine abgewandelte Version von Mozilla Thunderbird), Iceweasel 10 (eine abgewandelte Version von Mozilla Firefox), LibreOffice 3.5.4, MySQL 5.5.30, Nagios 3.4.1, OpenJDK 6b27 und 7u3, Perl 5.14.2, PHP 5.4.4, PostgreSQL 9.1, Python 2.7.3 und 3.2.3, Samba 3.6.6, Tomcat 6.0.35 und 7.0.28, Xen 4.1.4 und X.Org 7.7. Debian ist konform zur LSB 4.1 mit einer Ausnahme: Qt 3 ist nicht mehr enthalten.


    Debian 7.0 bringt eine neue Architektur, armhf, und das System lässt sich auf verschiedenen ARM-basierten Geräten installieren, darunter Buffalo Linkstation LiveV3 (LS-CHL), Buffalo Linkstation Mini (LS-WSGL), Toshiba AC100, MX53 LOCO Board, OMAP4 Pandora und Genesi Efika MX Nettops und Smarttops. Die zweite neue Architektur in dieser Version ist s390x, eine 64-Bit-Portierung für IBM System z-Maschinen, die darauf abzielt, s390 abzulösen.


    Die Verbesserung der Qualität der Pakete war ein Veröffentlichungsziel, und die Startgeschwindigkeit des Systems wurde erhöht. Die Distribution unterstützt IPv6 vollständig und das Standard-Dateisystem ist nun ext4 statt ext3. Btrfs kann verwendet werden, wenn eine separate /boot-Partition angelegt wird. Netzwerk-Blockgeräte werden jetzt unterstützt. Das abhängigkeits-basierte Booten ist jetzt ständig aktiviert. Debian 7.0 setzt weiter auf Sysvinit als Init-System, jedoch ist Systemd als Technologievorschau enthalten und kann zum Testen problemlos parallel zu Sysvinit installiert werden.


    Debian 7.0 bringt auch verbesserte Unterstützung für VoIP, so soll SIP-Telefonie auch über Firewalls hinweg möglich sein. Dazu werden unter anderem reTurn server, repro SIP proxy und dlz-ldap-enum mitgeliefert. Im Bereich der Sicherheit wurde einiges getan. Zweifaktor-Authentifikations-Tokens mittels Open Authentication (OATH), OpenID 2.0 via SimpleID und AppArmor werden unterstützt.


    Auch für die Cloud ist Debian 7.0 bereit. Es enthält sowohl die OpenStack-Suite als auch die Xen-Cloud-Platform (XCP); diese erlauben dem Benutzer, eine eigene Cloud-Infrastruktur zu erstellen. Debian-Images werden auch auf den maßgeblichen öffentlichen Cloud-Plattformen angeboten, inklusive Amazon EC2, Windows Azure und Google Compute Engine.


    In den beiden FreeBSD-Varianten von Debian wurde der Kernel auf Version 8.3 aktualisiert, und Version 9.0 wird als Option angeboten. Das Dateisystem ZFS wird wieder unterstützt und ZFS-Pools lassen sich umfassend verwalten.


    Der Kernel ist in den Linux-Varianten von Debian 7.0 Linux 3.2. Wo es für die Unterstützung neuer Hardware nötig ist, wurden allerdings Treiber aus neueren Kernel-Versionen zurückportiert. In der aktuellen Version kamen viele Treiber hinzu, darunter Netzwerk-, WLAN-, USB- und Festplatten-Controller-Treiber. Weitere Einzelheiten enthalten die umfangreichen Anmerkungen zur Veröffentlichung.


    Debian 7.0 enthält über 70 Übersetzungen und ist für 32- und 64-Bit-Architekturen sowie eine Reihe verschiedener Plattformen wie Intel, ARM, Sparc oder MIPS verfügbar. Anwender, die bereits Debian Squeeze einsetzen, können ihr System mittels APT aktualisieren.


    Quelle: Pro-Linux

    Das freie BSD-System OpenBSD ist in Version 5.3 mit zahlreichen Verbesserungen erschienen.


    Zahlreiche Neuerungen und Erweiterungen wurden in OpenBSD 5.3 in dem halben Jahr seit OpenBSD 5.2 eingebracht. Der verbesserte I/O-Scheduler und Verbesserungen im Dateisystem sollen für mehr Geschwindigkeit und niedrigere Latenz sorgen. Zahlreiche Treiber wurden wurden auf allen unterstützten Plattformen aktualisiert oder kamen neu hinzu.


    Im Netzwerkbereich wurden einige Verbesserungen vorgenommen und der Daemon npppd kam hinzu, der serverseitig für die Protokolle L2TP, L2TP/IPsec, PPTP und PPPoE zuständig ist. tftp-proxy wurde in einer neuen Implementation aufgenommen, die ohne inetd auskommt. snmpd unterstützt jetzt SNMPv3. Der IKEv2-Daemon iked unterstützt jetzt NAT-T. Zahlreiche Verbesserungen erhielten der DHCP-Client dhclient und der Mail-Server OpenSMTPD 5.3, der erstmals als reif für den produktiven Einsatz gilt.


    make wurde schneller, da jetzt keine Zeit mehr mit unnötigem Warten verbracht wird, und arbeitet auch bei parallelen Ausführungen zuverlässig. OpenSSH, das jetzt in Version 6.2 vorliegt, unterstützt neue Verschlüsselungsalgorithmen sowie die Möglichkeit der Mehrfaktor-Authentifikation. Eine ausführliche Auflistung aller Änderungen in OpenBSD 5.3 findet man im Änderungslog.


    Das Ports-System von OpenBSD ist kleiner als diejenigen von FreeBSD und NetBSD, umfasst aber dennoch mittlerweile über 7.800 Pakete. Für die populäreren Architekturen wie i386, amd64, PowerPC, MIPS und ARM stehen die meisten davon als vorgefertigte Binärpakete zum Download bereit. Das Ports-System wurde nach Angaben der Entwickler nochmals zuverlässiger und schneller.


    Die Softwaresammlung verzichtet vielfach auf die aktuellsten Versionen und umfasst unter anderem Gnome 3.6.2 ohne die Gnome-Shell, also nur mit dem Ausweichmodus, KDE 3.5.10, Xfce 4.10, Firefox 3.6.28 und 18.0.2, Thunderbird 17.0.2, Chromium 24, MySQL 5.1.68, PostgreSQL 9.2.3 und LibreOffice.


    Als X Window System wird Xenocara eingesetzt, das aktuell auf X.org 7.7 und Mesa 7.11.2 beruht und einige Patches integriert. Weitere Bestandteile von OpenBSD aus externen Projekten, teilweise gepatcht, sind GCC 4.6.3, 4.7.2 und ältere Versionen, LLVM/Clang 3.2, Perl 5.12.2, Apache 1.3 mit SSL/TLS und DSO, Nginx 1.2.6, OpenSSL 1.0.1c, Sendmail 8.14.6 mit libmilter und Bind 9.4.2-P2.


    Die Installations-CDs von OpenBSD 5.3 sind von verschiedenen Spiegelservern und als CD-Set im Handel erhältlich. Der Song zu OpenBSD 5.3, »Blade Swimmer«, ist dieses Mal überwiegend instrumental und bezieht sich auf Sicherheitsmechanismen in OpenBSD.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Sabayon-Entwickler haben ihr Gentoo-Derivat in der Version 13.04 veröffentlicht, bei der als wichtigste Neuerung die Unterstützung für UEFI und Secure Boot jetzt stabil funktionieren soll.


    Sabayon 13.04 ist die erste Version, die wie beim im Februar erschienenen Sabayon 11 angekündigt, im neuen Veröffentlichungsrhythmus erscheint. Vom Grundsatz war und ist Sabayon eine Rolling-Release-Distribution. Die Distribution wird also kontinuierlich auf dem aktuellen Stand gehalten. Beginnend mit Sabayon 13.04 soll jedoch künftig jeden Monat eine automatisch erstellte und getestete Version erscheinen.


    Wichtigste Neuerung an Sabayon 13.04 ist, dass der UEFI- und Secure-Boot-Support als stabil gilt. Ferner bringt Sabayon 13.04 erstmals experimentelle Unterstützung für systemd, das das OpenRC-Init-System in den kommenden Monaten ersetzen soll. Zum Ausprobieren von systemd kann der Nutzer beim Start mit einem UEFI-System Enable systemd wählen. Bei einem herkömmlichen BIOS drückt man F5 und wählt dann real_init=/bin/systemd.


    Ansonsten bringt Sabayon 13.04 einen aktuellen Kernel 3.8.8 samt BFQ und ZFS mit. Ein Kernel 3.8.10 steht als Update zur Verfügung; in naher Zukunft soll ein Kernel 3.9 in den Paketquellen verfügbar sein. Die Auswahl an verfügbaren Abbildern ist mit verschiedenen Server-Versionen und Desktop-Umgebungen recht umfangreich, darunter GNOME 3.6.3, KDE 4.10.2, MATE 1.6 und Xfce 4.10. Weitere Details zu den Neuerungen finden sich in der Veröffentlichungsankündigung.


    Die Abbilder der verschiedenen 32- und 64-Bit-Varianten sind auf zahlreichen Spiegel-Servern verfügbar. Neu ist außerdem, dass die Quelltext-Paketquellen zu Github umgezogen sind.


    Quelle: Pro-Linux

    Das freie BSD-Betriebssystem DragonFly BSD wurde in Version 3.4 veröffentlicht. Es bringt keine umwälzenden Änderungen, aber einige größere Neuerungen mit sich.


    Fast genau ein halbes Jahr nach 3.2 ist jetzt Version 3.4 von DragonFly BSD verfügbar. In Version 3.4 des freien, von FreeBSD 4 abstammenden Betriebssystems wurden zwar keine umwälzenden Änderungen, aber einige größere Neuerungen implementiert. Eine davon ist das neue DPorts-System. Dieses benutzt das FreeBSD-Ports-System, um Software-Pakete (Ports) für DragonFly zu erstellen, und verwendet pkgng, um die erzeugten Binärpakete zu verwalten.


    Das Standard-Paketsystem von DragonFly ist aber weiterhin pkgsrc. Da es in Konflikt zu DPorts steht, muss man es deaktivieren, um DPorts verwenden zu können. DPorts gilt bis auf weiteres als experimentell. Dennoch werden aktuelle Schnappschüsse von DragonFly bereits mit DPorts compiliert, sie setzen darüber hinaus Xfce als Desktop ein.


    Die Geschwindigkeit sowie die Stabilität des Systems bei hohen Lasten auf Systemen mit vielen Prozessoren wurden verbessert. In Versionen vor 3.4 zeigte das System Fehler, wenn eine große Zahl von tmpfs-Dateisystemen gemountet und wieder unmountet wurden. Als Standard-Compiler dient jetzt GCC 4.7, der GCC 4.4 ablöst. GCC 4.4 bleibt noch als Alternative erhalten, da er unter anderem für DPorts benötigt wird. Wichtige Neuerungen von GCC 4.7 sind die Unterstützung von OpenMP und Schutz vor Stacküberlauf, verbesserte Unterstützung von C++ und Objective-C sowie Link-Time Optimization (LTO). USB4BSD, ein neuer Satz von USB-Treibern, ist wie schon in Version 3.2 verfügbar, aber noch nicht standardmäßig aktiviert. Mit USB4BSD werden mehr USB-Geräte sowie USB 3.0 unterstützt.


    DragonFly BSD 3.4 kann als USB-, ISO- und erweitertes USB-Image von zahlreichen Spiegelservern heruntergeladen werden. Es ist als 32- und 64-Bit-Version verfügbar, allerdings ist nur in der 32-Bit-Version eine Linux-Emulationsschicht implementiert. Das Image ist zugleich Live-Image und Installationssystem. Anwender können somit direkt von dem gelieferten Medium ein lauffähiges System booten, mit dem die Kompatibilität der Hardware getestet werden kann. Die normalen ISO- und USB-Varianten enthalten nur das Basissystem. Das erweiterte USB-Image, das ein Medium mit mindestens 4 GB voraussetzt, kommt mit einer kompletten X-Umgebung und enthält ein Git-Repositorium des ganzen Systems. Aus diesem kann der Code einfach ausgecheckt und von den Master-Repositorien aktualisiert werden. Zusätzliche Applikationen für DragonFly BSD können über das Ports-System installiert werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Suse hat eine aktualisierte Version seines Open Build Service freigegeben, die unter anderem erstmals ARM-Unterstützung für 64-Bit-Architekturen sowie für das PKGBUILD-Paketformat von Arch Linux bietet.


    Mit dem OpenSuse Build Service, der öffentlich zugänglichen und kostenlos verwendbaren Version von Open Build Service (OBS), bauen nicht nur die Macher des OpenSuse-Projekts ihre Distributionspakete. OpenSuse Build Service kommt inzwischen auch bei zahlreichen Entwicklern von Ubuntu und anderen Distributionen zum Einsatz. Die Software erlaubt ein automatisiertes, verteiltes Übersetzen von Quellpaketen in Binärpakete für verschiedenste Distributionen, Prozessorarchitekturen und Paketformate. Alle Einzelheiten zur neuen Version finden sich im Opensuse-Blog sowie in der Veröffentlichungsankündigung.


    Offenbar sind die führenden Suse-Entwickler mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das erläutert Stephan Kulow in der zugehörigen Pressemitteilung. So habe man die Architektur grundlegend aufgeräumt und nach und nach Funktionen aus der UI in das API verfrachtet, wo sie laut Hendrik Vogelsang auch hingehören. Neu in Open Build Service 2.4 ist neben der Unterstützung für 64-Bit-ARM-Systeme (ARM v8) auch, dass sich Kernel und Bootloader für UEFI Secure Boot signieren lassen. Ferner haben die Entwickler laut Stephan Kulow ein neues Web-GUI für Tests mit GSoc- und Rail3-Komponenten implementiert. Neu sind auch das Request Data-Modell, Code Mirror 3 und die Verfügbarkeit von Pre-Install-Images. Ebenfalls neu sind die sogenannte »Build Job Constraints«, mit denen sich spezielle Anforderungen für Build Hosts festlegen lassen. Distributions-Entwickler können so etwa definieren, dass OBS einzelne Pakete auf den Build Hosts nur mit einer bestimmten Kernel-Version übersetzt. Darüber hinaus erlauben Build Job Constraints auch das Festlegen von Hardware-Anforderungen, wie eine Mindestanzahl an Prozessorkernen, Prozessor-Flags oder der Speicherausstattung.


    Quelle: Pro-Linux