Beiträge von Suse-Newbie

    Das LibreOffice-Projekt hat die Verfügbarkeit der Version 3.6.5 der freien Office-Suite angekündigt. In diesem letzten planmäßigen Update vor Version 4.0 werden nochmals einige Fehler behoben.


    Nur noch etwa eine Woche müssen die Anwender auf LibreOffice 4.0 warten. Für alle, die noch eine Weile bei LibreOffice 3.6 bleiben, hat The Document Foundation (TDF) eine verbesserte Version der freien Office-Suite für Linux, Mac OS X und Windows veröffentlicht. LibreOffice 3.6.5 behebt eine Reihe von Fehlern und verbessert darüber hinaus die Stabilität des Programms. Die vollständige Liste von Korrekturen kann man dem Änderungslog entnehmen. Neue Funktionen wurden nicht hinzugefügt.


    Die TDF empfiehlt, den Einsatz in größeren Firmen in Zusammenarbeit mit einem Support-Partner zu planen, der die spezifischen Anforderungen beurteilen, die Migration unterstützen und maßgeschneiderte Unterstützung für auftretende Probleme anbieten kann. Durch den Erwerb von Support für LibreOffice bei einem TDF-Partner können, so die TDF, Organisationen indirekt einen finanziellen Beitrag zum Projekt und zur Weiterentwicklung der Software leisten, der es erlaubt, die Stabilität weiter zu verbessern und die Entwicklung zu beschleunigen.


    LibreOffice 3.6.5 ist in etwa einhundert Sprachen verfügbar. Die aktualisierte Version ist auf den Webseiten des Projektes unter de.libreoffice.org erhältlich.


    Das LibreOffice-Projekt wird auf der Konferenz FOSDEM am 2. und 3. Februar in Brüssel vertreten sein. Es stellt einen Stand, nutzt einen eigenen Entwicklerraum für Entwicklungsthemen, und Michael Meeks hält einen Vortrag über die Bereinigung und Refaktorisierung des LibreOffice-Codes. Außerdem ist LibreOffice auf der CeBIT in Hannover vom 5. bis 9. März am Stand von Univention vertreten.


    Quelle: Pro-Linux

    Der nichtlineare Video-Editor Kdenlive wurde in Version 0.9.4 veröffentlicht. Zu den Neuerungen der aktuellen Variante gehören neben einem neuen DVD-Wizard ebenso Verbesserungen bei Clip-Markern und eine neue Analyse-Funktion.


    Kdenlive (KDE Non-Linear Video Editor) stellt, wie der Name suggeriert, eine nichtlineare Videoschnittsoftware für die KDE-Plattform dar. Das Projekt setzt auf dem MLT-Framework auf und ermöglicht das Zusammenfügen und das Bearbeiten von Video- und Audio-Clips. Den Ursprung findet Kdenlive in einem von Jason Wood im Jahre 2002 gestarteten Projekt. Mittlerweile wird die Anwendung von einem Team von Entwicklern betreut, das die Anwendung um neue Funktionen erweitert und Fehler korrigiert.


    Der nichtlineare Video-Editor unterstützt als Eingangsformate alle Quellen, die von FFmpeg gelesen werden können. Die Ausgabe kann auf eine mannigfaltige Art und Weise erfolgen und schließt unter anderem einen Export als Datei, oder aber auch als fertiges Produkt, wie beispielsweise eine DVD, ein. Das Programm untersteht den Bedingungen der GNU General Public License (GNU GPL) und ist für diverse Plattformen, darunter auch Linux, verfügbar.


    Mit der Freigabe der Version 0.9.4 haben die Entwickler Kdenlive weiter ausgebaut und um neue Funktionen ergänzt. So wurde der DVD-Wizard komplett umgeschrieben. Das Tool ermöglicht nun unter anderem die Erstellung von 16:9 Menüs und erkennt das Format der Videos. Neu ist ebenso die verbesserte Unterstützung von Clip-Markern, die nun kompatibel mit Audacitys sind, in Gruppen katalogisiert und sowohl im- wie auch exportiert werden können.


    Die Screen-Capture-Funktion wurde weitgehend überarbeitet und setzt nicht mehr auf RecordMyDesktop, sondern auf FFmpeg/Libav auf. Zudem weist Kdenlive eine Unterstützung von Clips mit mehreren Streams auf, die als separate Quellen in die Anwendung eingebunden werden können. Neu ist ebenso die Clip-Analyse, die in der Lage ist, automatisch Szenen in einem Clip zu erkennen. Zudem kann die Anwendung Objekte in einem Video erkennen (Motion-Tracking) und als Quelle für Effekte verwenden. Ferner ist es in der neuen Version möglich, Audio-Spuren automatisch auszurichten und als Ausgabe standardmäßig Raw-YUV zu nutzen.


    Quellcode und Binärpakete des in mehrere Sprachen übersetzten Programms finden Interessenten auf der Downloadseite des Projekts. Zum einfachen Compilieren des Quellcodes, der von zahlreichen Bibliotheken Gebrauch macht, bietet das Team auch ein Script an.


    Quelle: Pro-Linux

    Während KDE SC 4.10 kurz vor der Veröffentlichung steht, hat im Hintergrund die Arbeit an KDE Frameworks 5 und der nächsten Plasma-Version längst begonnen.


    KDE-Entwickler Sebastian Kügler gibt in seinem Blog einen detaillierten Überblick über den derzeitigen Stand der Entwicklung. Grob teilt sich die anstehende Arbeit in zwei Hauptfelder. Das sind Modularisierung und Portierung nach QtQuick beziehungsweise QtQuick2. Basierend auf Qt5 soll die nächste Generation von KDE SC sowohl auf X11 als auch auf Wayland aufsetzen können und OpenGL zum Rendern verwenden.


    Kügler teilt die Arbeit an Frameworks 5 in sieben sogenannte Epics ein, wovon drei bereits abgeschlossen sind. Dabei handelt es sich um die Dokumentation und Koordination, das Einbringen von benötigtem Code in Qt5 und die Entfernung von Klassen, die alternativ auch von anderen Klassen in Qt5 abgebildet werden können.


    Von den vier verbleibenden, teils sehr umfangreichen Aufgaben sind drei bereits in Angriff genommen. Grundlegend muss das Build-System angepasst werden. Alex Neundorf und Stephen Kelly haben sich daran gemacht, nötige Anpassungen an CMake vorzunehmen und dessen Modularisierung voranzutreiben. David Faure hat sich an das Aufräumen bei den kdelibs gemacht. Hier stehen viele minimale Codeänderungen an, was dieses Epic sehr zeitaufwendig macht, wobei aber etwa die Hälfte bereits erledigt ist. Die dritte Aufgabe, derer sich ebenfalls David Faure angenommen hat, heißt »Qt 5.1 Merging«. Hier werden die Dinge gesammelt, die nicht mehr in Qt 5.0 einfließen konnten. Es ist wichtig, alle ausstehenden Änderungen in Qt 5.1 einzubringen, um Probleme mit dem Zeitrahmen der Gesamtentwicklung zu vermeiden. Der letzte, ebenfalls umfangreiche Epic ist das Aufsplitten der kdelibs. Kevin Ottens, der diese Aufgabe betreut, wird alle Bibliotheken für die nötigen Änderungen in Frameworks 5 anpassen, unnötige Abhängigkeiten entfernen und das Build-System anpassen. Frameworks 5 kann zurzeit bereits gegen Qt5 gebaut werden und grundsätzliche Dienste wie kdeinit5 laufen bereits.


    Plasma auf dem Weg zu Plasma2 durchläuft ebenfalls notwendige Architekturänderungen. Ziel ist ein schlankeres Plasma-API und weniger Abhängigkeiten. So soll die Oberfläche nach Plasma Quick ausgelagert werden, wobei Plasma Quick ein für diesen Zweck erweitertes QtQuick ist. Ein Aufsetzen auf Qt5 und Wayland ermöglicht die Nutzung von OpenGL und die Abkehr von X11-basiertem Rendering. Dies alles bedingt eine Refaktorisierung der Plasma-Bibliotheken und -Komponenten. Die entsprechenden Nutzerschnittstellen müssen nach QML portiert werden, was größtenteils bereits abgeschlossen ist. Ebenso müssen viele Plasma-Bibliotheken von QGraphicsView nach QML übersetzt werden. Für libplasma2 sind diese Schritte bereits abgeschlossen.


    Kwin ist schon länger in einem Wandlungsprozess, was Modularisierung und die Übersetzung der UI nach QML angeht, begriffen. Die weitere Strategie für Kwin lautet Portierung auf Qt5 und das Aufsetzen auf KMS anstelle von X11. Der nächste Schritt ist Kwin als Compositor für Wayland. Danach kann die Abhängigkeit von X11 entweder entfernt oder optional beibehalten werden.


    Der derzeitige Stand wird von Martin Gräßlin skizziert. Kwin soll für KDE SC 4.11 auf Qt5 portiert sein. Da aber eine solche Kombination nicht veröffentlicht werden wird, geht es eher darum, Kwin mit Qt5 compilieren zu können. Ebenso für KDE SC 4.11 soll Kwin auf KMS aufsetzen können. Auch das ist vorerst eher als »Proof of Concept« interessant. Für KDE SC 4.12 soll Kwin dann optional als Wayland Compositor einsetzbar sein. Dies hängt aber stark vom Entwicklungsstand von Qt 5/KF 5 und QtCompositor ab. Gräßlin betont, die Abhängigkeit für den optionalen Einsatz von X11 für den Desktop werde auf absehbare Zeit erhalten bleiben. Für Plasma Active soll es aber die Möglichkeit geben, Kwin ohne X zu bauen.


    Bei den Plasma Workspaces ist die Portierung der Plasmoids nach QML in vollem Gange, wobei System Tray, Pager, Notifications, Device Notifier, Battery, Weather und Wallpaper bereits portiert sind, der Rest soll bis KDE SC 4.11 fertig sein.


    Somit scheint ein zukünftiges KDE SC 5 auf einem guten Weg zu sein, während die meisten Distributionen noch auf KDE SC 4.10 warten. Kügler stellte als Antwort auf einen Kommentar noch klar, dass die Veröffentlichung von KDE SC 5 wesentlich weniger komplex sein werde, als der Umstieg auf KDE SC 4 es war. Da die fünfte Version auch sukzessive veröffentlicht werden könne, sei hier nicht mit großen Problemen beim Umstieg zu rechnen.


    Quelle: Pro-Linux

    Matthias Clasen hat die Neuerungen des kommenden Gnome 3.8 vorgestellt. Besondere Aufmerksamkeit dürfte der neue Classic-Modus erhalten, mit dem Gnome versucht, verprellte Benutzer zurückzugewinnen.


    Mehr als die Hälfte des Entwicklungszyklus zu Gnome 3.8 ist bereits vorbei und alle wesentlichen Neuerungen dürften implementiert sein, da nur noch zwei Monate bis zur geplanten Freigabe verbleiben. Gnome-Entwickler Matthias Clasen hat das jetzt zum Anlass genommen, in seinem Blog die größten sichtbaren Neuerungen vorzustellen.


    Unter anderem wird Gnome 3.8 mehr Einstellmöglichkeiten bieten und einige Einstellungen passender gruppieren. Intern wurden die Tests verbessert und eine D-Bus-Schnittstelle geschaffen. Die Geschwindigkeit soll nun höher sein, da die einzelnen Unterseiten keine separaten ladbaren Module mehr sind, sondern ins Kontrollzentrum integriert wurden.


    Benachrichtigungen lassen sich weiter global ein- und ausschalten, zusätzlich können aber auch einzelne Kategorien ein- und ausgeschaltet werden. Die Privatsphären-Einstellungen wurden erweitert und in einem Dialog zusamengefasst. Auch die Einstellungen, die die gemeinsame Nutzung von Ressourcen betreffen, wurden zentralisiert. Im neuen Dialog der Sucheinstellungen lässt sich festlegen, was bei einer Suchanfrage alles berücksichtigt wird und in welcher Reihenfolge die Module ihre Ergebnisse liefern.


    Die Gnome-Shell nutzt in der kommenden Version XInput2, was eine bessere Möglichkeit verspricht, die Benachrichtigungsleiste einzublenden, und in späteren Versionen auch Mausgesten besser unterstützt. Tastenkürzel sollen konsistenter funktionieren.


    Suchergebnisse in der Übersicht der Gnome-Shell werden in einem neuen Layout präsentiert, und die Reihenfolge hängt von den Einstellungen im Kontrollzentrum ab. Auch das Layout der Fenster-Vorschaubilder in der Übersicht wurde verbessert. Der Wechsel zwischen verschiedenen Eingabequellen wird mit einem On-Screen-Display realisiert, das in IBus bereits vorhanden war, jetzt aber in die Gnome-Shell integriert ist.


    Die vielleicht am sehnlichsten erwartete Änderung in Gnome 3.8 ist der Classic-Modus, der sich wieder eng an die Bedienung von Gnome 2 anlehnen soll. Technisch baut der Classic-Modus aber vollständg auf die modernen Features von Gnome 3 auf. Im Grunde handelt es sich nur um die Gnome-Shell, die mittels einiger Erweiterungen angepasst wurde. Der aktuelle Stand, der noch nicht unbedingt endgültig ist, zeigt eine Fensterliste am unteren Bildschirmrand, die Uhr an ihrer klassischen Position und Graustufen, die an Gnome 2 erinnern. Zudem sind die klassischen Menüpunkte Anwendungen und Orte wieder vorhanden. Der neue Benachrichtigungsbereich kann problemlos mit der Fensterliste koexistieren.


    Gnome 3.8 wird ferner weitere kleine neue Anwendungen mitbringen. Es handelt sich um das Programm Bijiben zur Verwaltung von Notizen, eine simple Fotoverwaltung und eine Wetter-Applikation.


    Schon zuvor hatten die Entwickler das in Gnome 3.6 begonnene Portieren sämtlicher Komponenten von der Gstreamer-Version 0.8.x auf die Version 1.0 abgeschlossen und Gnome-Online-Accounts mit Unterstützung für OwnCloud und Flickr sowie OAuth 2.0 zum Anbinden an Google-Dienste versehen.


    Quelle: Pro-Linux

    Der US-Spielehersteller und Distributor Valve hat seine einstigen Spielehits Half Life und Counter-Strike für Linux herausgegeben. Eine erste Betaversion kann ab sofort von der Seite des Herstellers heruntergeladen werden.


    Trotz oder gerade wegen ihres Alters gehören Half Life und Counter-Strike zu den Klassikern der modernen Spiele. Während das erstgenannte Spiel neue Maßstäbe in puncto Grafik und Spieldesign setzte, eroberte Counter Strike - ursprünglich eine Modifikation von Half Life - binnen kürzester Zeit die Hallen, Wohnzimmer und den E-Sport. Bis heute gilt Counter-Strike als eines der bekanntesten E-Sport-Spiele.


    Kaum verwunderlich, dass Valve nach der Bekanntgabe der neuen Strategie und der zunehmenden Fokussierung auf Linux auch seine einstigen Hits in den Ring wirft und Ende der vergangenen Woche beide Spiele für Linux vorstellte. Anwender, die die Spiele bereits für Windows besitzen, finden sie ab sofort in ihrer Bibliothek und können sie installieren und starten. Wer allerdings ein flüssiges Spiel erwartet, wird enttäuscht sein. Wie der Hersteller betont, befinden sich beide Spiele in einer Betaversion und dienen lediglich als Demonstration. Käuflich erwerben kann man sie erst zu einem späteren Zeitpunkt. Dem entsprechend fehlt im Store selbst noch jeder Hinweis auf die Existenz der Linux-Varianten.


    Mit der Veröffentlichung der Linux-Varianten halten zugleich auch die zahlreichen Modifikationen der beiden Spiele Einzug in die Linux-Welt. So berichten unter anderem Anwender, dass es möglich sei, Team Fortress Classic, The Specialists oder Natural Selection auch unter dem freien Betriebssystem zu spielen. Weitere Modifikationen, wie beispielsweise Opposing force oder Day of Defeat sollen zwar bereits funktionsfähig sein, doch noch über diverse Probleme verfügen.


    Mitte des vergangenen Jahres hatte Valve angekündigt, verstärkt Linux als Spieleplattform nutzen zu wollen. Dazu hatte der Hersteller seine Vertriebsplattform Steam und die Source Engine unter dem freien Betriebssystem zugänglich gemacht und zugleich die Portierung diverser Spiele sowohl im eigenen Hause als auch bei Drittherstellern vorangetrieben. Wie bei allen wirtschaftlich denkenden Unternehmen ist allerdings auch Valves Strategie nicht der Nächstenliebe geschuldet, sondern folgt einer früheren Ankündigung. So hatte das Unternehmen bereits recht früh das neue Windows 8 kritisiert und die Neuauflage als eine »Katastrophe« bezeichnet. Auch die Herausgabe einer eigenen, auf Linux-aufsetzenden Spiele-Konsole spielt eine zentrale Rolle bei den neuesten Aktivitäten der Firma.


    Quelle: Pro-Linux

    Kurz nachdem Michal Hrušecký vergangene Woche vorgeschlagen hatte, die Standard-Datenbank in Opensuse 12.3 von MySQL auf MariaDB umzustellen, konnte er jetzt bereits Vollzug melden.


    Michal Hrušecký hatte am vergangenen Wochenende in einer E-Mail an die Gemeinschaft vorgeschlagen, die Standard-Datenbank in Opensuse 12.3 auf MariaDB umzustellen. Überraschend konnte Michal Hrušeck bereits heute in seinem Blog den Vollzug der Umstellung vermelden.


    Damit ist Opensuse 12.3 nicht nur die erste Distribution überhaupt, die den MySQL-Ableger MariaDB als Standard-Datenbank enthält, die Umstellung dürfte auch die letzte Änderung sein, die noch in Opensuse 12.3 einfließt, nachdem die Betaversion bereits im Umlauf ist.


    Laut Michal Hrušecký wird die Umstellung von den meisten Anwendern wohl gar nicht wahrgenommen werden, da API und Protokolle ja gleich blieben. In einem klassischen LAMP-Stack mit Opensuse steht also ab sofort das »M« für MariaDB. Michal Hrušecký vergleicht die Entscheidung in seinem Blog auch mit der damaligen Umstellung des Standard-Desktops auf KDE und erinnert daran, dass Opensuse trotzdem stets die jeweils aktuellste Gnome-Version zur Verfügung stelle, damit jeder Nutzer nach eigenem Wunsch Erfahrungen mit der Gnome Shell machen könne. Er betont auch, dass die Wahlfreiheit des Nutzers Teil der Opensuse-Philosophie sei, derzufolge MySQL weiter über die Paketquellen verfügbar und damit installierbar bleibe. Jeder könne mit Opensuse 12.3 auf Wunsch auch die aktuellen Betaversionen von MariaDB 10.0 und MySQL 5.6 ausprobieren, die beide in den Paketquellen enthalten seien.


    Quelle: Pro-Linux

    Red Hat hat die neunte Aktualisierung von Red Hat Enterprise Linux 5 veröffentlicht, die bessere Hardware-Unterstützung, einige Software-Updates und Korrekturen bringt. Zudem enthält die neue Version alle bis dato veröffentlichten Sicherheitsupdates.


    Die neueste Aktualisierung der Unternehmensdistribution von Red Hat setzt auf einen erweiterten Kernel 2.6.18 auf. Die Abwärtskompatibilität mit allen Anwendungen für Red Hat Enterprise Linux 5 bleibt gewahrt. Dennoch enthält Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 5.9 zahlreiche Verbesserungen.


    Wie bei jeder Aktualisierung wurde auch in Version 5.9 die Unterstützung von Geräten weiter ausgebaut. Die Sicherheitsmechanismen wurden erweitert, unter anderem mit der Möglichkeit, die Stärke von neuen Passwörtern zu prüfen, wie es die neuesten Richtlinien der US-Behörden verlangen. Außerdem wird bei Verwendung von RAID-Geräten der Federal Information Processing Standard (FIPS) unterstützt.


    OpenJDK 7 ist in RHEL 5.9 erstmals offiziell verfügbar. Die Trace-Lösung SystemTap wurde in vielen Punkten verbessert. Rsyslog wurde auf Version 5 aktualisiert. Samba liegt nun in Version 3.6 bei, die Unterstützung für SMB2 bringt.


    Auch bei der Virtualisierung gab es Erweiterungen. So enthält RHEL 5.9 die Microsoft Hyper-V-Treiber, so dass das System unter Hyper-V schneller läuft. Und schließlich wurde auch die Abonnement-Verwaltung für die Kunden überarbeitet, die die Arbeit durch eine verbesserte Oberfläche und bessere Berichtsfunktionen erleichtern soll.


    Red Hat Enterprise Linux 5 wurde im März 2007 freigegeben und bot gegenüber der zwei Jahre früher veröffentlichten Version 4 neue Funktionen wie Virtualisierung, verbesserte Leistung und Sicherheit sowie verbesserte Interoperabilität mit MS Windows und UNIX. Das System wird insgesamt 13 Jahre mit Updates versorgt. Aktuell befindet sich RHEL 5 in der Phase »Production 2«, in der sich Erweiterungen auf ausgewählte Treiber beschränken und ansonsten nur Fehler korrigiert werden. In der in einem halben Jahr beginnenden Phase »Production 3«, die dreieinhalb Jahre dauert, sollen nur noch Sicherheits-Updates und Fehlerkorrekturen geliefert werden. Danach können die Kunden optional noch einmal drei Jahre Support in Anspruch nehmen.


    Red Hat Enterprise Linux 5.9 ist ab sofort für Red Hat-Kunden verfügbar und kann direkt über das Management-Tool bezogen werden. Zusätzlich stehen ab sofort im Software-Channel von RHEL ISO-Dateien für die Plattformen IA-32, IA-64, PPC, s390x und x86_64 zum Bezug bereit. Die freien Derivate Scientific Linux und CentOS sowie das kommerzielle Oracle Linux werden in den nächsten Wochen ebenfalls mit der Version 5.9 nachziehen.


    Quelle: Pro-Linux

    Bei der Deinstallation ist was fehlgeschlagen. Irgendwie hat es mir da einen Pae-Kernel installiert und der lies beim Neustart die VBox abstürzen. Mit Recoveri gestartet war der Bildschirm so klein und alle Scrollbalken weg, dass es mir auch nicht mehr möglich war, nach dem Kernel zu suchen und zu deinstallieren. Darum habe ich nun nochmals von vorne begonnen, XFCE mit allen Updates installiert und werde mich nochmals Schritt für Schritt hier durch die Tipps durcharbeiten. Sobald ich dann wieder anstehe, werde ich mich melden. Da nun aber der Arbeitsalltag wieder einkehrt, könnte es etwas dauern.

    Sorry, ich bin nur Deiner Logik gefolgt und habe entfernt, was entfernt gehört hat. Dass nun dieser Thread auch für die Katze ist, ist uns durchaus klar.
    Doch bevor wir den auch schliessen, soll auch noch jeder die Möglichkeit haben, seine Meinung zu hinterlassen.