Beiträge von Suse-Newbie

    Da ja bekanntlich morgen die Welt untergeht möchte ich die Gelegenheit noch nutzen und Euch für die tolle Zusammenarbeit danken.
    Der Ablauf des morgigen Tages sieht wie folgt aus:


    05:00 Wecken der Weltbevölkerung mit Glocken und Sirenen
    06:00 Ankunft der Maja
    07:00 Ankunft der Ausserirdischen
    08:00 Ankunft der Präsidenten der G8 Länder
    09:00 Ankunft der Heiligen, Märtyrer etc.
    10:00 Hymne zum Ende der Welt: "Highway to Hell" und "Adieu mein kleiner Gardeoffizier"
    10:30 Grußworte des Papstes
    11:45 Apokalypse Brunch
    13:00 Uno Generalversammlung zum Ende der Welt
    15:00 Schweigeminute
    15:05 Beginn des öffentlichen Festaktes
    17:00 Buffet Eröffnung
    18:00 Abreise der Maya
    19:00 Feuerwerk und Fußballmatch: Brasilien gegen Weltauswahl
    21:00 Abreise aller Erzengel und Engel
    22:00 Ende der Zeremonie - Afterhour (open bar) Freibier
    23:30 Vergabe von 3D Brillen (gratis)
    24:00 WELTUNTERGANG (inkl. the final countdown)

    Von der für März 2013 geplanten Linux-Distribution Opensuse 12.3 ist der zweite Meilenstein erschienen und sucht Tester. Erstmals liegt darin eine Beta- anstelle einer offiziellen Version von KDE vor.


    In dem Monat seit der Herausgabe des ersten Meilensteins wurden nach Angaben der Entwickler über 470 Pakete aktualisiert, mehr als je zuvor zu einem so frühen Zeitpunkt. Dabei wurde vor allem LibreOffice erneuert, das von Version 3.5.4 auf Version 3.6.3 gebracht wurde. KDE SC 4.10 Beta 2 wurde in das Factory-Repositorium aufgenommen, in Abweichung von der bisherigen Regelungen, nur offizielle Versionen von KDE vorzuhalten. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass viele KDE-Entwickler das Factory-Repositorium nutzen, und ein frühzeitiger Test der Integration von KDE ermöglicht.


    Mit KDE wurde auch kwebkitpart 1.3 aufgenommen. In der Standardinstallation ist jetzt auch appmenu-qt zu finden, das es möglich macht, Anwendungsmenüs am oberen Bildschirmrand einzublenden oder einen Menü-Button im Fensterrahmen zu platzieren. Gnome wurde auf Version 3.6.3 aktualisiert, Claws Mail auf 3.9. Glibc liegt nun in Version 2.17 vor, die die ARM- und Multi-Arch-Unterstützung verbessert.


    Weitere Updates im zweiten Meilenstein sind D-Bus 1.6.8, Qemu 1.3.0, LLVM 3.2 rc2 und Mono 3. Der Kernel blieb noch bei Version 3.6, aber Version 3.7 ist in Vorbereitung. Für die Paketverwaltung ist die neue Version 12.5 von libzypp von Bedeutung, die die Transaktionen der Paketverwaltung in einem Log festhalten kann.


    Schon im ersten Meilenstein waren weitere Änderungen eingebaut oder begonnen worden, so der Abschluss des Wechsels des Init-Systems von Sysvinit zu Systemd, die Ablösung von Mkinitrd durch Dracut, die Abschaffung des Konfigurationswerkzeugs Suseconfig und das Hinzufügen des Webservers Nginx.


    Der zweite Meilenstein von Opensuse 12.3 ist als Installations-DVD, als Live-Variante mit Gnome oder KDE und als Netzwerkinstallation für 32- und 64-Bit-Architekturen im Download-Bereich des Projekts verfügbar.


    Quelle: Pro-Linux

    Hilfreich ist auch die Homepage selber von ffDiaporama.
    Klicke einfach auf Hilfe und dann findest Du auf der rechten Seite Dokumentationen über alles mögliche. Mit der Doku "Videos erstellen" bin ich mit den Einstellungen für Windows XP/Vista schlussendlich zum Ziel gekommen.

    Linux-Initiator Linus Torvalds hat Version 3.7 des Linux-Kernels mit der ersten Implementierung der 64-Bit-ARM-Architektur freigegeben. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Neuerungen und Verbesserungen ergeben sich Änderungen, die zu den größten in der bisherigen Geschichte von Linux zählen.


    Knapp zweieinhalb Monate nach Linux 3.6 ist nun Linux 3.7 fertiggestellt. Die neue Version umfasst weit über 10.000 Änderungen, und die Änderungen sind größer als die letzten beiden Versionen zusammengenommen. Einer der Gründe dafür ist die Aufnahme der 64-Bit-ARM-Architektur, die anfänglich eine vollständig separate Kopie des bisherigen ARM-Codes darstellt. Eine weitere große Änderung ist die Trennung der Definitionen, die für Anwendungen nötig sind, von denen, die ausschließlich im Kernel verwendet werden, in separate Header-Dateien. Die neuen Header-Dateien findet man im Kernel unter include/uapi und arch/$(ARCH)/include/uapi. Sie hatten eine umfangreiche Reorganisation zur Folge, die zweifellos zu einer Vereinfachung der Kernel-internen Header führte. Für absehbare Zeit hat Torvalds nun allerdings genug von solchen Änderungen, die seiner Ansicht nach total sinnlos sind.


    Die Vereinheitlichung der ARM-Architektur mit ihren unzähligen Varianten trägt nun erste Früchte. Durch den sogenannten Device Tree lassen sich ARM-Kernel generieren, die auf mehreren Systemarchitekturen lauffähig sind. Dies ist vor allem für Distributoren interessant, die dadurch weniger spezialisierte Kernel erzeugen müssen.


    Kernel-Module können jetzt kryptografisch signiert werden, was unter anderem für die Unterstützung von UEFI Secure Boot nötig ist. Benutzer-Namensräume kamen in benutzbarer Form zurück. Die ARM-Architektur unterstützt jetzt Virtualisierung und Xen. Das Programm perf erhielt ein Unterkommando trace, das ähnlich wie strace funktioniert, aber neben Systemaufrufen auch andere Ereignisse anzeigen kann. Auf Intel-Prozessoren wird nun »Supervisor Mode Access Prevention (SMAP)« unterstützt.


    Das Dateisystem CIFS unterstützt jetzt SMB 2.1 vollständig. NFS 4.1 gilt nicht mehr als experimentell, und MD RAID unterstützt nun die TRIM-Operation der Hardware. Die Server-Unterstützung für TCP Fast Open wurde implementiert. Das Sicherheitsmodul YAMA kann nun gemeinsam mit anderen Sicherheitsmodulen verwendet werden. Der Kernel lädt Firmware direkt, ohne den Umweg über udev zu nehmen. Grund dafür ist ein heftiger Streit über eine Änderung, die die udev-Entwickler zur Integration in systemd vornahmen; sie kann zu unakzeptablen Verzögerungen beim Laden von Firmware führen.


    Der Kern des Nouveau-Treibers für Nvidia-Chips wurde komplett neu geschrieben, da die Hardware jetzt viel besser verstanden wird als zum Beginn der Entwicklung. Der neue Code soll dieses Wissen reflektieren. Das Video4Linux2-Subsystem wurde vollständig neu organisiert. Zudem wurde der DVB-USB-Kern neu geschrieben und einige Treiber an diesen angepasst. Das Soundtreiber-Subsystem ALSA erhielt ein neues API zur Verwaltung von Audiokanälen. Ein neues internes Subsystem befasst sich mit Kühler-Komponenten.


    Eine Liste aller Änderungen kann man dem Git-Repositorium entnehmen. Die Seite Kernelnewbies.org wird in Kürze eine übersichtliche Zusammenfassung der Änderungen veröffentlichen. Die aktuelle Version von Linux kann von kernel.org und zahlreichen Spiegel-Servern in Form von Patches oder tar-Paketen heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    »Zurück in die Zukunft« ist das Motto der Version 6.0 der neuen Version des Content-Management-Systems Typo3. Mit der neuen Version wurde unter anderem der Quellcode umfangreich modernisiert und teilweise sogar komplett neu geschrieben. Neu ist unter anderem die Einführung des File Abstraction Layers (FAL).


    Nach Version 4 kommt bei Typo3 nicht Version 5, wie lange Zeit angenommen, sondern 6. Denn Assoziationen mit dem parallel entwickelten »Typo3 Neos«, das lange Typo3 5.0 genannt wurde, sollten vermieden werden.


    Also »Zurück in der Zukunft« und weg mit dem alten Ballast. So wurde an vielen Stellen der Code massiv vereinfacht oder neu geschrieben. Der Typo3 Extension Manager wurde beispielsweise auf Basis von Extbase komplett neu entwickelt. Durch die Einführung von Namensräumen und die konsequente Umbenennung von Klassennamen wurde auch die Basis für die Weiterentwicklung nach modernen Standards gelegt.


    Die Code-Qualität von Typo3 soll in Version 6.0 durch die Einführung neuer Qualitätssicherungsrichtlinien gesteigert sein. So ist 6.0 die erste Version, bei der während der Entwicklung bei jeder Änderung ca. 5.000 Unit-Tests automatisiert ausgeführt werden. Zusätzlich wird kein Code mehr in den Typo3-Kern aufgenommen, wenn nicht eine Reihe von Code-Style-Tests erfolgreich durchlaufen wird. Durch diese Mechanismen soll nicht nur die Code-Qualität insgesamt weiter gesteigert, sondern auch die Integration von Code von neuen Autoren erleichtert werden.


    Doch auch Neuerungen sind in die aktuelle Version eingeflossen. Durch die Einführung des »File Abstraction Layer« (FAL) kann Typo3 verwendete Dateien ab sofort nicht nur lokal auf dem Webserver ablegen, sondern auch an anderen Orten wie z.B. in der Cloud. Dabei stehen Treiber für WebDAV und Amazon S3 bereits zur Verfügung. Weitere Treiber sind in der Entwicklung. Dadurch müssen Dateien bei mehrfachem Einsatz auf einer Website nicht mehr kopiert werden, sondern nur noch referenziert werden. Gleichzeitig können Dateien mit beliebigen Meta-Informationen versehen werden. Diese Meta-Daten werden zentral verwaltet und stehen somit an allen Stellen zur Verfügung, wo eine Datei zum Einsatz kommt.


    Neu sind auch Verbesserungen der Anwenderfreundlichkeit. Unter anderem kommt das System mit einem schnelleren Backend mit jQuery-Integration anstelle von Prototype/Scriptaculous. Die Unterstützung von mobilen Endgeräten wurde weiter verbessert und die Konfiguration des Systems veinfacht. Ebenfalls neu ist der Extension Manager, der laut Aussage der Ersteller komplett umgeschrieben wurde und unter anderem auf Extbase aufsetzt. Zudem haben die Entwickler die Unterstützung von alternativen Sprachen aus dem Manager entfernt und in ein eigenes Modul verlagert. Im Puncto Administration wurde »Backend User« überarbeitet und den Administratoren unter anderem ein Werkzeug in die Hand gelegt, mit dem sie Sessions von angemeldeten Nutzern beenden können. Ein Begleitartikel auf der Seite des Projektes enthält eine Liste aller Änderungen.


    Typo3 steht unter der GPL. Die aktuelle Version 6.0 des verbreiteten CMS kann als tar.gz- oder zip-Archiv von der Downloadseite des Projekts heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux