Beiträge von Suse-Newbie

    Die Programmsammlung des KDE-Projektes wurde in der korrigierten Version 14.12.2 veröffentlicht. KDE Applications enthält zahlreiche Programme, die in der neuen Version weiter stabilisiert und von Fehlern befreit worden sind.


    KDE Applications 14.12 war die erste Version der Programmsammlung des KDE-Projektes, die einem neuen Versionsnummern-Schema folgte. Bis zur Version 4.14.3 waren die Anwendungen ein integraler Bestandteil der KDE 4-Veröffentlichungen, weshalb sie auch deren Versionsnummer trugen. Da KDE 4 jedoch keine weitere Veröffentlichung mehr erleben wird und nur noch stabilisiert wird, war es an der Zeit die Versionsnummer zu ändern. So haben sich die Entwickler entschieden, künftig die KDE Applications alle vier Monate zu veröffentlichen und das Freigabedatum als Versionsnummer zu verwenden. Dazwischen erscheinen - wie bei KDE üblich - in einem monatlichen Rhythmus fehlerbereinigte Pakete.


    Dementsprechend beinhaltet auch die zweite Aktualisierung von KDE Applications 14.12 lediglich Korrekturen von gefundenen Fehlern. Die meisten davon flossen in die PIM-Komponenten. Unter anderem wurde der Versand von E-Mails korrigiert und die Erkennung von Icedove im Import-Wizard verbessert. Zudem ignoriert Kmail nicht mehr die Fonteinstellungen in HTML-E-Mails und Akonadi-Komponenten kommen besser mit den Online- und Offline-Modi klar. Wie weiterhin dem Changelog entnommen werden kann, wurden in der neuen Version der PIM-Komponenten auch diverse Gründe für Abstürze korrigiert.


    Zu den weiteren Neuerungen der aktuellen Version 14.12.2 der KDE Applications gehören zahlreiche Korrekturen in dem UML-Modeller Umbrello und im Print-Manager, dessen Konfigurationsdialog für Drucker nun verbessert wurde. Weitere Änderungen flossen in den Vokabel-Trainer Parley und in den Dokumentenbetrachter Okular. Zudem wurde in der Globus-Anwendung Marble das Photo-Plugin korrigiert.


    Eine Liste aller Änderungen kann dem Changelog der Veröffentlichung entnommen werden. Die aktuelle Version der KDE Applications ist im Quellcode von download.kde.org erhältlich. Binärpakete der neuen Version für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den jeweiligen Distributoren. Weitere Hinweise kann man der Informationsseite zu KDE Applications 14.12.2 entnehmen.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Zeichenprogramm Inkscape ist in Version 0.91 erschienen, die zahlreiche kleine Änderungen mitbringt. So geht Inkscape nicht nur flotter zu Werke, auch den Import von CorelDraw-Bildern haben die Entwickler verbessert.


    Inkscape 0.91 nutzt ab sofort Cairo zur Darstellung der Zeichnungen auf dem Bildschirm sowie für den PNG-Export. Des Weiteren verteilen alle Filter ihre Berechnungen auf sämtliche verfügabren Prozessorkerne (via OpenMP). Durch diese Maßnahmen soll das Zeichenprogramm schneller arbeiten und die Zeichnungen flotter darstellen. Darüber hinaus soll der Speicherverbrauch sinken.


    Verbessert haben die Entwickler das Text-Tool. Hinzugekommen sind ein Mess-Werkzeug, eine neue Symbol-Bibliothek und Unterstützung für Visio-Stencils. Zudem kennt das Zeichenprogramm jetzt Maßeinheiten aus der „echten Welt“, wie etwa Millimeter. Inkscape 0.91 bietet auf allen Betriebssystemen den Im- und Export von WMF- und EMF-Grafiken, die entsprechenden Filter haben die Entwickler komplett neu geschrieben. Abschließend gab es zahlreiche Fehlerkorrekturen. Sämtliche Änderungen listeten die Release-Notes auf.


    Quelle: Linux Community

    Die Document Foundation hat die Version 4.4 der freien Office-Suite LibreOffice freigegeben. Neben mehr Microsoft-Kompatibilität bietet die neue Version eine Politur der Oberfläche und weitere Verbesserungen.


    Größere Neuerungen sind in LibreOffice 4.4, das ein halbes Jahr nach Version 4.3 erscheint, ausgeblieben. Stattdessen brachten die Entwickler zahlreiche kleinere Verbesserungen ein.


    Die freien Schriftarten Caladea und Carlito gehören ab sofort zum Lieferumfang von LibreOffice. Sie sind ein direkter Ersatz für die Microsoft-Schriften Cambria und Calibri. PDF-Dateien können beim Export aus LibreOffice signiert werden. Neue Importfilter wurden für Adobe Pagemaker 6/7, MacDraw, MacDraw II, RagTime und Sony BroadBand eBook hinzugefügt. LibreOffice kann nun Dokumente direkt von Sharepoint und OneDrive öffnen und speichern. Die Unterstützung der OOXML-Formate von MS Office wurde verbessert.


    Auch bei der Oberfläche wurde vieles verbessert, ohne es zu stark zu ändern. So wurden jetzt die letzten Dialoge auf das in LibreOffice 4.0 eingeführte WidgetLayout umgestellt. Lineale sind jetzt standardmäßig verborgen. Sie können durch eine Tastenkombination aktiviert und deaktiviert werden und sollen durch kleinere Ziffern und bessere Optik weniger stören. Vorlagen sind nun direkt im Startcenter wählbar. Außerdem wurde LibreOffice um einige neue Standardvorlagen bereichert.


    Neu ist auch die Farbauswahl, mit der man schnell eine der definierten Farben auswählen kann. Weitere Verbesserungen gab es in anderen Dialogen, in der Seitenleiste und in Kontextmenüs. Auch die Werkzeugleisten der einzelnen Komponenten wurden überarbeitet.


    Eine der größten Neuerungen in der Textverarbeitung Writer sind Vorlagen für Master-Dokumente. Obwohl es Master-Dokumente, die eine Aufteilung eines Werkes in mehrere einzelne Dokumente ermöglichen, schon lange gibt, konnte man bisher keine Vorlagen für sie anlegen. Diese Möglichkeit wurde nun geschaffen.


    In geometrischen Figuren (Shapes) kann jetzt eine Textbox angelegt werden, in der auch komplexe Inhalte stehen können. Bei der Änderungsverfolgung springen die Kommandos zum Akzeptieren oder Zurückweisen von Änderungen jetzt automatisch zur nächsten Änderung. Es gibt außerdem neue Icons und weitere Buttons in der Werkzeugleiste der Änderungsverfolgung. Das Stil-Dropdown-Menü bietet nun auch die direkte Möglichkeit zum Editieren des ausgewählten Stils an. Das Aktivieren von Zeilennummern in Kopf- und Fußbereichen ist nun einfacher.


    Der Statistik-Wizard in der Tabellenkalkulation Calc erhielt die neuen Funktionen Quartile, z-test und Chi square test. Die Formel-Engine erhielt die Funktion aggregate, die die Interoperabilität mit MS Excel verbessert.


    Im Präsentationsprogramm Impress ist der Text in der Vorschau in der Master-Ansicht nicht mehr editierbar, weil Änderungen hier offenbar noch nie eine Auswirkung hatten. Teile der Gliederung lassen sich jetzt aber einfach hinzufügen oder verbergen. Elemente lassen sich auch direkt in der Master-Ansicht löschen. Das Formelmodul Math kann nun die 16 grundlegenden HTML-Farben verwenden.


    Intern hat die Office-Suite weitere Fortschritte gemacht. So wurden die meisten deutschsprachigen Kommentare inzwischen durch englische ersetzt. Große Teile des Codes von Writer wurden neu strukturiert. Anhand von Coverity-Scans haben die Entwickler die generelle Code-Qualität verbessert. Dazu kommen stellenweise einige Geschwindigkeitsverbesserungen und zahlreiche kleinere neue Funktionen. Eine Übersicht über die Neuerungen in LibreOffice 4.4 bieten die Anmerkungen zur Veröffentlichung.


    Die LibreOffice 4.4 steht als Quellcode sowie als Binärpakete in über 110 Sprachen für Linux (32 und 64 Bit), Mac OS X und MS Windows zum Download bereit.


    Quelle: Pro-Linux

    Das KDE-Team hat Plasma, den Desktop von KDE, in Version 5.2 veröffentlicht. Viele neue Module sind alte Bekannte aus KDE 4, die Plasma 5 bisher noch fehlten.


    Plasma ist der Desktop des KDE-Projekts. Die aktuelle Version 5.x des Desktop-Systems ist noch nicht als reif für die breite Benutzung anzusehen, da sie auf die neue 5. Generation der KDE-Bibliotheken und Qt 5 aufsetzt und noch kaum verbreitet ist. Es wird noch Monate dauern, bis eine signifikante Zahl von KDE-Anwendungen auf die neue Generation der KDE-Umgebung portiert ist, und ein bis zwei Jahre nach Einschätzung des KDE-Projektes bis alle Programme auf Frameworks 5 portiert sind. Wie es mit Programmen aussieht, die extern entwickelt werden, ist noch nicht einzuschätzen. Das KDE-Projekt erwartet, dass die führenden Distributionen in den nächsten Monaten Plasma 5 statt KDE 4 anbieten werden. Bei Distributionen, die mehr auf Stabilität Wert legen, wird es noch deutlich länger dauern. KDE 4, das Anfang 2008 erstmals veröffentlicht wurde, wird keine neuen Funktionen mehr erhalten.


    Plasma 5.2 bringt gegenüber Plasma 5.1 eine Reihe von Verbesserungen und neuen Komponenten. Die erste der neuen Komponenten ist BlueDevil. Sie dient zur Verwaltung von Bluetooth-Geräten. KSSHAskPass sorgt dafür, dass man das Passwort eingeben kann, das zur Entschlüsselung von SSH-Schlüsseln nötig ist. Muon ist das bekannte Programm zur Installation und Verwaltung von Software-Paketen, das jetzt auch für Plasma 5 zur Verfügung steht. Dem neuen Login-Manager SDDM steht jetzt ein Modul zur Seite, um Themes für den Login-Bildschirm zu konfigurieren. Erstmals ist auch KScreen, das Programm zur Einrichtung des Displays auf mehreren Monitoren, für Plasma 5 verfügbar.


    Mit dem Aussehen befassen sich zwei weitere neue Module. »GTK Application Style« ermöglicht die Konfiguration von Themes für GTK-Anwendungen, und KDecoration soll es leichter machen, Themes für den window-Manager KWin zu erstellen. Beim ersten Login werden anfängliche GTK-Themes eingerichtet.


    Eine weitere größere Neuerung ist, dass sich Änderungen am Layout des Plasma-Desktops jetzt leicht rückgängig machen lassen. Dazu kommen einige weitere Neuerungen. Die Suchergebnisse in KRunner werden nun besser sortiert. Das neue Theme Breeze ist jetzt die Standardeinstellung, nachdem etliche Icons neu erstellt wurden. Neu ist auch das weiße Mauszeiger-Theme für Breeze. Als neue Plasma-Widgets sind »15 Puzzle«, »Webbrowser« und »Showdesktop« zu verzeichnen. In KRunner lässt sich nun auch die Audio-Wiedergabe steuern. Das Anwendungsmenü Kicker kann Anwendungen aus dem Menü installieren und das Menü editieren. Die Desktop-Suchmaschine »Baloo« wurde optimiert, so dass sie jetzt deutlich weniger CPU-Zeit beim Starten benötigt. Die Bildschirmsperre kann nun logind nutzen, und Touchpads können mit Hotkeys aktiviert und deaktiviert werden.


    Die vollständige Liste der Änderungen kann man dem Änderungslog entnehmen. Plasma 5.2 kann ab sofort vom Server des Projektes heruntergeladen werden und benötigt unter anderem KDE Frameworks 5.3.


    Quelle: Pro-Linux

    Der Gründer und langjährige Chef von Opera, Jon von Tetzchner, hat mit seinem isländischen Startup-Unternehmen Vivaldi Technologies AS den Browser Vivaldi vorgestellt.


    Das 20-Mann-Unternehmen hat rund 18 Monate an der jetzt vorgestellten technischen Vorschau gearbeitet, die für Linux, Mac OS und Windows vorliegt. Vivaldi strebt eine ähnlich umfassende Funktionalität an, wie sie Opera bis zu Version 12 aufweisen konnte. Spätere Versionen setzten nicht mehr auf die hauseigene Render-Engine Presto sondern nutzen Googles Blink-Engine. Aber mehr noch verärgerte die Anwender der Wegfall von E-Mail- und Chat-Client sowie weiterer nützlicher Funktionen. Zudem wurde die Linux-Version zeitweise ausgesetzt. Opera verlor durch diese Maßnahmen viele Anwender, die Vivaldi nun bedienen möchte.


    Die technische Vorschau von Vivaldi setzt ebenso wie Opera auf die Chrome-Engine Blink und die V8 JavaScript-Engine. Eine Verwendung von Presto kommt für von Tetzchner nicht infrage, hier sei zu lange Stillstand gewesen um Presto mit vertretbarem Aufwand einzusetzen. Zudem ist Presto nicht frei. Die Oberfläche zeigt sich aufgeräumt und unaufdringlich, zusätzliche Funktionen über das simple Browsen hinaus werden in frei platzierbaren Panels zugeschaltet. Derzeit sind Panels für E-Mail, Adressbuch, Notizen, Lesezeichen und Downloads integriert, die aber noch nicht alle mit Inhalten befüllt sind. So ist etwa der E-Mail-Client noch nicht implementiert.


    Ansonsten finden sich eine Menge kleiner hilfreicher Funktionen wie Tabs, die sich gruppieren lassen, eine Schnappschuss-Funktion, um die jeweilige Webseite abzulichten oder die Möglichkeit, Webseiten von Fall zu Fall ohne Bilder darstellen zu lassen. In der Funktionsleiste am unteren Rand befindet sich zudem ein Schalter mit dem Titel »Webseiten-Aktionen«. Dort sind 15 mehr oder weniger nützliche Filter zusammengefasst, um eine Webseite im Aussehen zu manipulieren. Darunter sind Graustufen-, Sepia- und Schwarz-Weiß-Darstellung, Invertieren oder das Umschalten zum Monospace-Font.


    Der Browser funktioniert bereits gut, die Umsetzung ins Deutsche ist komplett, das von Opera bekannte Speed-Dial bereits an Bord. In den Einstellungen sind bereits viele Tastatur-Shortcuts vordefiniert. Besuchte Tabs nehmen die Schmuckfarbe der jeweiligen Webseiute an. Eine interessante Funktion, die bisher nur angekündigt ist, nennt sich »Spatial Navigation« und will den Browser komfortabel durchgängig per Keyboard bedienbar machen.


    Zudem stehen Synchronisation mit anderen Browsern und die Verwendung von Chrome-Erweiterungen auf der ToDo-Liste der Isländer. Der Browser kann von der Webseite für Linux, Mac OS und Windows in einer 64-Bit-Version heruntergeladen werden. Auch die von Opera bekannte Community-Seite ist bereits vorhanden. Dort stehen Forum, Blog und später ein Webmail-Client zur Verfügung. Eiune weitere, allerdings bedauerliche Gemeinsamkeit mit Opera ist die Tatsache, dass Vivaldi nicht Open Source ist.


    Quelle: Pro-Linux

    Drei Monate nach Blender 2.72 steht mit Blender 2.73 eine weitere funktionserweiterte Version des 3D-Modellierungs- und Animationsprogramms zum Download bereit. Neu sind unter anderem zahlreiche Verbesserungen am Modelling und dem internen Renderer Cycles, der unter anderem verbessertes Volume Rendering anbietet.


    Über zwanzig Jahre nach dem initialen Start und zwölf Jahre nach der Freigabe der Quellen ist Blender eine der wichtigsten freien Anwendungen zum Modellieren und Rendern von 3D-Welten unter Linux – aber auch unter anderen Betriebssystemen. Der Funktionsumfang der Applikation wurde sukzessive erweitert und kann mühelos auch mit kommerziellen Lösungen konkurrieren, auch wenn die Größe des Pakets im Vergleich mit anderen Lösungen relativ klein ausfällt. So arbeitet Blender mit Polygon-Netzen, Bezierkurven, NURBS-Oberflächen, Metaball- und Text-Objekten zusammen. Ferner besitzt es Material- und Texturierungswerkzeuge, die unter anderem auch 3D-Malwerkzeuge beinhalten, die das direkte Zeichnen auf Modellen erlauben. Darüber hinaus enthält es ein integriertes Animationswerkzeug, das unter anderem Shape-Keys, Charakteranimationen, Simulation elastischer Objekte, Kleidungssimulation, Partikel mit Kollisionserkennung und Flüssigkeitsdynamik unterstützt. Neben internen Render-Engines unterstützt Blender auch die Einbindung von externen High-End Renderengines. Zu den weiteren Funktionen von Blender gehören unter anderem ein Videoschnittprogramm, ein knotenbasierter Compositor und ein Tracker, um Punkte in Videos zu verfolgen, und Matchmoving.


    Mit der Freigabe der Version 2.73 hat die Blender Foundation, die maßgeblich an der Entwicklung der Anwendung beteiligt ist, weitere neue Funktionen in Blender vorgestellt. Eine der interessanteren Neuerungen stellt dabei die erweiterte Unterstützung von Volume Rendering in der Cycles-Renderingengine dar. So lassen sich ab sofort Kameras auch innerhalb von Volume-Meshes platzieren. Zudem hilft die Voxel-Interpolation dabei, Artefakte bei kleinen Bildern zu vermeiden. Zu den weiteren Neuerungen des Renderers gehört zudem eine Unterstützung von GeForce 9xx-GPUs und verbessertes Rendering mit der Bereichsbeleuchtung (Area Lights).


    Zahlreiche Neuerungen haben die Entwickler auch in die Oberfläche der Anwendung einfließen lassen. Eine neue Vollbild-Ansicht ohne Bedienelemente soll einen besseren Überblick über eine Szene geben. Der Hintergrund lässt sich mittels einer separaten Option festlegen und die Handhabung von chinesischen und japanischen Zeichensätzen wurde verbessert. Weitere Verbesserungen flossen zudem in die Modellierungswerkzeuge - und im Besonderen in das Messerwerkzeug – ein. Zudem haben die Entwickler das Zeichnen von Texturen verbessert und dem Animationswerkzeug zahlreiche Neuerungen spendiert.


    Eine Liste aller Änderungen samt Erklärungen der neuen Funktionen liefert die Übersichtsseite der Version 2.73. Die neue Version kann sowohl im Quellcode als auch als bereits kompilierte Pakete für Linux, Mac OS X und Windows von der Webseite des Projektes heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Nach fast zwei Jahren ohne Lebenszeichen ist jetzt endlich eine neue Version des Window Managers Fluxbox erschienen. Neben ein paar Fehlerkorrekturen gibt es allerdings nur wenige Änderungen.


    Fluxbox ist ein einfacher und leichtgewichtiger Window Manager, der ursprünglich von Blackbox abstammt. Ein Artikel über Fluxbox findet sich im LinuxUser 03/2012.


    Fast zwei Jahre ließen sich die Entwickler mit einer neuen Version Zeit. Das Fluxbox-Team nimmt diese Verzögerung mit Humor: Die neue Version 1.6.3 trägt den Codenamen „It's about time“. Sie behebt vor allem Fehler. So haben die Entwickler unter anderem die Race Condition beim Herunterfahren behoben, zudem funktioniert jetzt die Anzeige von langen Texten korrekt. Zu den zwei Neuerungen zählt die „ArrangeWindowsStack“-Action. Des Weiteren behandelt Fluxbox Fenster mit WM_CLASS == "DockApp" als DockApps.


    Sämtliche Änderungen und Fehlerkorrekturen listet die offizielle Ankündigung auf.


    Quelle: Linux-Community

    Die Macher der auf Debian basierenden Distribution SparkyLinux haben eine Variante namens „GameOver“ veröffentlicht, die sich primär an Spieler richtet.


    Wie ihr Name verrät, basiert sie auf dem aktuellen SparkyLinux 3.6 (Codename „Annagerman“) und ist voll kompatibel zu Debian Jessie (Testing). Als Desktop-Umgebung kommt LXDE zum Einsatz, als Standardbrowser liegt Iceweasel 34.0 bei.


    Die Distribution bringt von Haus aus die Clients für Steam und Desura mit. Letztgenannten muss man allerdings erst über den Desura Installer mit einem Mausklick nachinstallieren. WINE und PlayOnLinux sorgen für den Betrieb von Windows-Spielen. Das Liquorix-Repository ist standardmäßig aktiviert. Wer SparkyLinux auf der Festplatte installiert, bekommt darüber den Linux-Kernel 3.18 und WINE 1.7 nachgeliefert.


    SparkyLinux 3.6 „GameOver“ liegen zudem zahlreiche Open-Source-Spiele bei, wie etwa SuperTux oder Super Tux Cart. Über die Anwendung Sparky APTus Gamer lassen sich komfortabel alle verfügbaren Emulatoren nachinstallieren. Neu an Bord sind die Emulatoren EPSXE, PPSSPP und Kega Fusion.


    Listen mit den mitgelieferten Emulatoren und Spielen finden sich in der offiziellen Ankündigung. Die Entwickler stellen SparkyLinux 3.6 „GameOver“ in 32- und 64-Bit-Versionen als DVD-Image zum Download bereit. Weitere Informationen zu SparkyLinux liefert der Artikel Individualist aus dem LinuxUser 07/2014.


    Quelle: Linux Community

    ZevenOS, eine auf Ubuntu aufbauende Linux-Distribution, die ihr Hauptaugenmerk auf eine Ähnlichkeit zu BeOS gelegt hat, wurde in Version 6.0 veröffentlicht. Sie beruht auf Ubuntu 14.04 LTS und wird sich die nächsten zwei Jahre voraussichtlich kaum ändern.


    ZevenOS 6.0 ist die erste Aktualisierung seit ZevenOS 5.0 vor über einem Jahr. Während die früheren Versionen teilweise auf Ubuntu-Ausgaben mit kurzem Support-Zeitraum aufbauten, ist das bei ZevenOS 6.0 anders. Das System beruht auf Ubuntu 14.04 LTS, welches volle fünf Jahre lang mit Aktualisierungen versorgt wird, aus Anwendersicht aber weitgehend unverändert bleibt. Auch ZevenOS 6.0 soll fünf Jahre lang unterstützt werden. Dadurch entfällt die Notwendigkeit einer baldigen Aktualisierung und die nächste Version wird wahrscheinlich erst in zwei Jahren auf Basis von Ubuntu 16.04 LTS erscheinen. ZevenOS 6.0 erhielt daher den Namen »Goodbye Edition«, der zugleich auf das Ende des Jahres 2014 anspielt.


    ZevenOS 6.0 verwendet Linux 3.13 als Kernel und bringt auch ansonsten die meisten Aktualisierungen von Ubuntu 14.04 mit, darunter X.org 7.7 und PulseAudio 4.0. Weitere Aktualisierungen sind unter anderem Firefox 34, OpenShot 1.4.3, Inkscape 0.48.4, Abiword 3.0, Audacity 2.0.5, Claws-Mail 3.9.3, Gimp 2.8.10 und Thunar 1.6.3.


    Brasero wurde durch xfburn ersetzt. Die Kernel-Geschwindigkeit soll durch einige angepasste Sysctl-Einstellungen und aktiviertes zram in einigen Punkten erhöht werden. Die Deskbar wurde durch den Deskbar-Modus von xfce4-panel ersetzt, ist aber bei Bedarf noch im Repositorium zu finden. Die Icon- und GTK-Themes wurden aktualisiert. Die Skript wurden ebenfalls aktualisiert und enthalten nun auch btrfs-snapshot.sh script von der Neptune-Distribution.


    Der Desktop beruht auf Xfce 4.10.1 mit Aktualisierungen und dem Fenstermanager Sawfish 1.9.2. Die neue Version steht als DVD-Image für x86-Rechner nur in 32 Bit zum Download zur Verfügung.


    Quelle: Pro-Linux