An Deiner Stelle würde ich mir die SUSE noch ein zweites Mal in der VirtualBox installieren und dann damit den Test tumbleweed starten.
So bleibt Dir wenigstens die funktionierende SUSE 13.2 erhalten.
Beiträge von Suse-Newbie
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Frohe Weihnachten Euch allen!
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Kannst Du uns noch verraten, wofür der Drucker eingesetzt werden soll?
Viele Textdokumente oder randlos Fotodruck, etc.? -
Mit ganzen zwei Jahren Verspätung haben die Entwickler des KDE 3-Nachfolgers Trinity die Version R14.0.0 der freien Desktopumgebung veröffentlicht.
Das Trinity Desktop Environment wurde im April 2010 offiziell für die Weiterentwicklung von KDE 3 verantwortlich. Das Projekt pflegt den Quellcode der Weiterentwicklung in einem Zweig des KDE-Quellcodeverwaltungssystems. Somit stellt es eine echte Fortführung des ausgereiften Desktop-Systems KDE 3.5 dar, allerdings unter neuem Namen. Nach der Freigabe der letzten Version hatten die Entwickler versprochen, Trinity R14 bis Ende des Jahres (2012) zu veröffentlichen. Doch daraus wurde nichts, mehr als zwei Jahre mussten die Anwender auf eine neue Version warten. Die enthält jetzt aber auch zahlreiche Neuerungen.
Die neue Versionsnummer wurde gewählt, um sich stärker von KDE SC abzugrenzen und jede Verwechslung mit KDE 3 zu vermeiden. Zudem wollen die Entwickler in der Versionsnummer auch die eingeflossenen Änderungen reflektieren, was allerdings bei KDE bereits ähnlich gehandhabt wurde. Die Hauptversionsnummer soll bei größeren Änderungen hochgezählt werden, wenn beispielsweise eine Komponente ausgetauscht wird, die Unterversionsnummer bei normalen, inkrementellen Änderungen und die Revisionsnummer bei reinen Korrekturen.
Zu den zahlreichen Verbesserungen von Trinity R14.0.0 gegenüber Trinity 3.5.13.1 zählen ein neuer Hardware-Manager, der HAL überflüssig macht, wenn udev verfügbar ist. HAL bleibt verfügbar für Systeme wie BSD, die es noch benötigen.
Viele Anwendungen, Bibliotheken und Pakete wurden umbenannt, um Konflikte mit anderen Desktop-Umgebungen, speziell KDE, zu vermeiden. So kann Trinity parallel zu KDE 4 oder KDE 3 installiert werden. Der Fork der Qt-Bibliothek 3.3.8, TQt3, erhielt einige Verbesserungen wie eine neue, moderne Style-Engine, Unterstützung für Threads, erhöhte Geschwindigkeit und Korrekturen.
Die Unterstützung für Network-Manager wurde an die aktuelle Version 0.9 angepasst. Zudem gibt es einen komplett neu geschriebenen Compositor Compton-TDE. Die Kompatibilität zur XDG-Spezifikation wurde wesentlich verbessert, und der MIME-Typ von Dateien wird jetzt mit Hilfe der Bibliothek libmagic erkannt. Weitere Einzelheiten sind den Anmerkungen zur Veröffentlichung zu entnehmen.
Trinity R14.0.0 ist im Quellcode sowie als Binärpakete für mehrere Linux-Distributionen erhältlich. Binärpakete gibt es für Debian und Ubuntu, Pakete für Red Hat, Fedora, Mageia, Opensuse und PCLinuxOS sind in Arbeit. Neu ist, dass es auch Binärpakete für die ARM-Architektur gibt, und zwar für armel und armhf in Debian und armhf auf Raspbian Wheezy.
Quelle: Pro-Linux
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Das Fedora-Projekt hat die 21. Ausgabe der Linux-Distribution freigegeben. Ein ganzes Jahr nach Fedora 20 kommt die grundlegend neu strukturierte Distribution jetzt in den Varianten Cloud, Server und Workstation.
Fedora 20 war eine Woche vor Weihnachten 2013 erschienen und turnusmäßig wäre die nächste Version im Mai 2014 fällig gewesen. Doch das Projekt gönnte sich eine Pause, um die Initiative Fedora.next auszuarbeiten. Im Rahmen dieser Initiative wurde Fedora in drei »Produkte« aufgeteilt: Cloud, Server und Workstation. Die Fedora Spins, abgeleitete Distributionen für spezielle Einsatzzwecke oder spezifische Vorauswahl von Paketen, beruhen auf einem dieser Produkte und bleiben im Wesentlichen erhalten.
Die gemeinsame Basis des soeben veröffentlichten Fedora 21 sind die grundlegenden Pakete, vom Kernel über das Installationsprogramm Anaconda, Systemd, RPM und einige mehr, die für sich allein aber noch keine benutzbare Distribution ergeben, sondern durch weitere Pakete ergänzt werden müssen. Der Vorteil dieser Basis ist, dass sie vergleichsweise klein ist und kaum Änderungen unterliegt. Das macht sie zu einer stabilen Plattform, auf die andere Initiativen aufbauen können.
Die Neuerungen in Fedora 21 sind umfangreich. Die Cloud-Version bringt Images, die sowohl in privaten als auch in öffentlichen Clouds nutzbar sind. Durch die Aufteilung der Kernel-Module in ein kleines Paket, das auf die wenigen in der Cloud benötigten Treiber reduziert wurde, und ein Paket mit all den weiteren Treibern, konnten die Images gegenüber Fedora 20 um 25% verkleinert werden. Eine weitere Variante ist ein »Atomic-Server«, der nur eine minimale Auswahl von Paketen mitbringt und der mithilfe von rpm-ostree erstellt wurde. Das im April gestartete Projekt Atomic hat das Ziel, eine Server-Umgebung zu schaffen, die speziell für den Einsatz von Docker optimiert ist.
Fedora Server bringt zahlreiche neue Verwaltungswerkzeuge wie das webbasierte universelle Cockpit, Rolekit und OpenLMI. Der Server kann in eine Domain Controller-Rolle schlüpfen und bringt die integrierte Identitäts- und Authentifikationslösung FreeIPA mit.
Die bisherige Desktop-Edition Fedora Workstation bringt die Desktop-Umgebung Gnome in Version 3.14. Andere Desktops stehen als »Spins« zur Verfügung, darunter MATE 1.8 und das aktuelle KDE SC 4.14 mit den Bibliotheken des KDE Frameworks 5. Gnome 3.14 lässt sich fast ohne merkliche Einschränkungen mit Wayland verwenden, das als Technologievorschau dabei ist. Allerdings bleibt X11 noch bis mindestens Fedora 22 der Standard.
Der Software-Installer ist das Zentrum für Anwender, die zusätzliche Pakete für ihr System suchen. Das Programm wurde in dieser Version schneller und benutzerfreundlicher und bietet eine stark vergrößerte Paketauswahl an. Neu ist das Werkzeug DevAssistant, das Entwicklern helfen soll, Entwicklungsumgebungen für ihre Projekte einzurichten, so dass sie sich mehr auf das Schreiben von Code konzentrieren können. Da Entwickler viel mit Terminals arbeiten, wurde hier zusätzlicher Komfort eingebaut, unter anderem die Option eines transparenten Hintergrunds, automatische Aktualisierung des Titels, Umschalter zum Deaktivieren von Tastenkürzeln und Suche nach Terminals anhand des Namens in der Gnome-Desktop-Übersicht.
Die Installation der Desktop-Edition soll besonders einfach vor sich gehen und im Wesentlichen nur aus der Festlegung der Partitionierung bestehen. Da Installationen von USB-Flash-Medien wesentlich komfortabler sind, haben die Entwickler auch ein neues Programm geschaffen, das das Installations-Image nach dem Download ganz einfach auf das USB-Medium bringt.
Man kann Web-Dienste in Fedora 21 fast wie native Anwendungen aussehen lassen, indem man sie in einem Browser-Fenster ohne die üblichen Bedienelemente laufen lässt. Eine weitere Desktop-weite Änderung ist die Unterstützung für Displays mit sehr hoher Auflösung.
Fedora 21 beruht auf dem Linux-Kernel 3.17. SDDM wird bei KDE SC als neuer Anmeldemanager verwendet. Einige neue Systemd-Funktionen kommen ebenfalls zum Einsatz. So bietet jede Service-Datei zwei Schalter, die die Sicherheit erhöhen können. Mit PrivateDevices=yes/no und PrivateNetwork=yes/no kann der Zugang zum Netz und der zu /dev nach Bedarf geregelt werden. Zudem kann das Journal dahin gehend konfiguriert werden, dass es Logs im Formal von journald an andere Rechner ausliefert. Weitere Aktualisierungen sind Make 4.0, Mono 3.4, PHP 5.6, Python 3.4, Ruby on Rails 4.1 und RPM 4.12. Alle Pakete wurden mit GCC 4.9 generiert.
Die Images für Fedora 21 sind zum Download in allen Varianten auf den Servern zu finden. Bei den Cloud Images findet sich auch ein speziell auf Docker ausgelegtes Abbild.
Quelle: Pro-Linux
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Jeder hat mal klein angefangen und mit den Lösungen Deiner Probleme lernst Du automatisch dazu.
Ausserdem:
In dem Du openSUSE verwendest, hilfst Du , diese tolle Distri weiter bekannt zu machen.
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Der Hard- und Softwarehersteller Nvidia hat neue Versionen seines regulären und des »Legacy-Treibers« herausgegeben. Beide bringen eine Unterstützung der ABI 19 des X.org-Servers 1.17 und korrigieren zahlreiche Fehler.
Nvidia hat mit der Version 343.36 des Standard-Grafikkartentreibers und der Version 304.1250 des Legacy-Treibers jeweils neue Versionen der Pakete herausgegeben. Beide Versionen fügen den Treibern eine Unterstützung der ABI 19, die im X.org-Server 1.17 zum Einsatz kommt, hinzu. Zudem wurde in beiden Paketen die Kompatibilität zu aktuellen Kernel-Versionen verbessert. In neuen Versionen des Servers wird ab sofort die Abschaltung der GLX-Kontext-Erstellung unterstützt, was unter anderem mittels der neuen Option »AllowIndirectGLXProtocol« erreicht werden kann. Darüber hinaus haben die Entwickler diverse Verbesserungen am Installer der Treiberpakete vorgenommen.
Wie der Hersteller weiter bekannt gab, haben die Entwickler des Unternehmens vor allem den Standard-Grafikkartentreiber von diversen Problemen befreit. So wurde der als »Disco-Bug« bekannte Fehler und ein Absturz in UnrealEngine 4-Anwendungen in der aktuellen Variante der Treiber korrigiert. Neu ist ebenfalls die Korrektur einer Regression, die den Treiber daran hinderte, das Layout korrekt zu erkennen. Zudem wurde der Treiberversion 343.36 eine neue Parameteroption »UseSysmemPixmapAccel« hinzugefügt, die eine GPU-Beschleunigung bei X-Zeichenoperationen in Pixmaps im Speicher festlegt.
Eine Liste aller Änderungen kann dem Änderungslog für die aktuellen Versionen entnommen werden. Alle Nvidia-Grafiktreiber für FreeBSD (x86/64), Linux (ARM und x86/64) und Solaris findet man auf der Hersteller-Treiberseite. Wie immer besteht der proprietäre Treiber aus einem binären Modul und einer Anpassungsschicht im Quellcode, die mit make und GCC compiliert werden kann, sofern kein passendes Binärmodul gefunden werden konnte.
Quelle: Pro-Linux
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Linux-Initiator Linus Torvalds hat Version 3.18 des Linux-Kernels freigegeben. Unter anderem enthält der neue Kernel das Dateisystem OverlayFS und erweiterte Netzwerkfunktionalität und bringt eine höhere Netzwerkgeschwindigkeit.
Zwei Monate nach Linux 3.17 ist nun Linux 3.18 fertiggestellt. Mehr als 11.000 Änderungen flossen in diese Version ein. Mit einem Abstand von genau zwei Monaten zum Vorgänger haben die Entwickler nun genau den Rhythmus eingehalten, den sie vor einigen Jahren als Ziel ausgegeben haben.
Wie Linus Torvalds mitteilte, gibt er den neuen Kernel trotz eines noch nicht geklärten Fehlers frei. Dieser Fehler wurde bisher aber nur in Stresstests von Dave Jones gefunden und noch von keinem anderen Benutzer gemeldet. Er führt zum kompletten Stillstand des Systems, und die bisher erhaltenen Stacktraces geben keinen klaren Hinweis auf die Ursache. Dave Jones versucht immer noch, die Änderung, die den Fehler verursachte, einzugrenzen, was ziemlich zeitaufwendig ist. Es besteht auch die Vermutung, dass ein Compilerfehler von GCC 4.9.1 die Ursache sein könnte und GCC vor 4.9 noch in Ordnung ist.
Linux 3.18 enthält das Dateisystem OverlayFS, das nach dem Ende der offiziellen Integrationsphase noch aufgenommen wurde. OverlayFS ist ein Mechanismus, um ein (in der Regel änderbares) Dateisystem über ein schreibgeschütztes Dateisystem zu legen, ein Mechanismus, der auch als Union-Dateisystem bezeichnet wird.
Neue Funktionen in Linux 3.18 sind die Just-in-Time-Compilierung von Extended Berkeley Packet Filter (eBPF)-Programmen auf der arm64-Architektur, parallele Ausführung von kryptografischen Operationen mit Hilfe mehrerer Puffer, wenn die Hardware dafür ausgelegt ist, die NFS 4.2 SEEK-Operation im NFS-Server und atomare Schreibvorgänge und FITRIM im Dateisystem F2FS.
Berkeley Packet Filter wird allmählich zur universellen virtuellen Maschine im Kernel und ist nun über den Systemaufruf bpf allgemein verfügbar. Noch fehlen allerdings andere Komponenten, um ihn nutzen zu können. Die Netzwerk-Sendefunktion wurde beschleunigt, wie hier beschrieben. Zusätzlich besteht nun die Möglichkeit, beliebige Protokolle über UDP zu tunneln. Außerdem wurde Data Center TCP (DCTCP) Congestion Control implementiert.
Ein Fehler wurde im Systemaufruf fanotify_init korrigiert. Dies könnte Auswirkungen auf Programme haben, die sich auf das falsche Verhalten verlassen haben. Der Systemaufruf prctl unterstützt jetzt eine weitere Operation, um das Adress-Layout eines Prozesses zu ändern. Auch das Perf-Subsystem wurde wieder beträchtlich erweitert.
Xen erhielt ein »pvSCSI«-Subsystem, mit dem Gastsysteme SCSI-Geräte direkt ansteuern können. Die SPARC-Architektur wurde auf vierstufige Seitentabellen umgestellt, was den nutzbaren Adressraum nochmals drastisch erhöht. Das Zugriffskontrollsystem SMACK erhielt einen »Bring up« genannten Modus, der beim Entwickeln der Zugriffsregeln helfen soll. RCU wurde um ein Task-Subsystem erweitert, und für Device Trees steht mit dem »Resolver« eine Art von dynamischem Linker zur Verfügung.
Intern wurden einige Optionen hinzugefügt, um den Kernel für kleine Systeme noch kleiner zu machen, indem auf bestimmte Funktionalität verzichtet wird. Modulparameter können nun mit dem neuen Flag unsafe markiert werden. Das hat zur Folge, dass der Kernel als »Tainted« markiert wird, wenn solch ein Parameter geändert wird. Außerdem können Kernelmodule jetzt in komprimierter Form installiert werden. Treibern steht jetzt ein »Device-Coredump«-Mechanismus zur Verfügung, der zum Debuggen von Firmware eingesetzt werden kann.
Darüber hinaus wurden zahlreiche Treiber aktualisiert, erweitert oder kamen neu hinzu. Eine Liste aller Änderungen kann man dem Git-Repositorium entnehmen. Die Seite Kernelnewbies.org wird in Kürze eine übersichtliche Zusammenfassung der Änderungen veröffentlichen. Die aktuelle Version von Linux kann von kernel.org und zahlreichen Spiegel-Servern in Form von Patches oder tar-Paketen heruntergeladen werden.
Quelle: Pro-Linux
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Wie Marcus Meissner in einer E-Mail an die Security-Liste des Projektes schreibt, endet die Unterstützung der Version 12.3 von Opensuse planmäßig Anfang Januar 2015. Benutzer dieser Version sollten zu einer der noch unterstützten Versionen wechseln.
OpenSuse Linux 12.3 wurde im März 2013 veröffentlicht und erhielt bis jetzt eine Reihe von Sicherheitsupdates. Benutzer der alten Version sollten allerdings bis Januar über eine Migration ihrer Systeme auf eine neue Version der Distribution nachdenken. Wie Markus Meissner auf der Mailingliste bekannt gab, wird es nach dem 4. Januar 2015 keine weiteren Sicherheitsupdates mehr für Opensuse 12.3 geben.
Dieser Zeitpunkt liegt genau zwei Monate hinter der Freigabe von Opensuse 13.2. Das Ende der Unterstützung kommt damit genau den ursprünglichen Plänen entsprechend zwei Monate nach der Freigabe der übernächsten Version. Benutzer von Opensuse 12.3 können relativ einfach auf die beiden noch unterstützten Versionen 13.1 oder 13.2 wechseln. Wie lange diese beiden Versionen noch genau unterstützt werden, steht laut Meissner allerdings noch nicht fest. Das hängt davon ab, wann die nächsten beiden Opensuse-Versionen erscheinen. Man kann allerdings von einer Lebensdauer zwischen 18 und 24 Monaten ausgehen.
Wer nur auf die Version 13.1 von Opensuse wechselt, hat es nicht nur leichter, sondern kann auch davon ausgehen, dass diese Version ähnlich wie aktuell OpenSuse 11.4 im Zuge des Evergreen-Projektes weiter gepflegt wird. Dadurch wird sich das Ende der Unterstützung von Mai 2015 auf November 2016 verschieben.
Quelle: Pro-Linux
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Clement Lefebvre, Gründer und Mitentwickler des Ubuntu-Derivats Linux Mint und der Desktop-Umgebungen Mate und Cinnamon, hat die Veröffentlichung von Linux Mint 17.1 Mate und Cinnamon bekannt gegeben.
Seit der im Juni veröffentlichten Version Linux Mint 17 möchten die Mint-Entwickler nur noch die Ubuntu-LTS-Versionen als Grundlage für ihr Derivat nutzen. Linux Mint 17.1 baut auf einem Kernel 3.13 sowie den Paketen aus Ubuntu 14.04 auf und wird bis 2019 mit Updates versorgt. Die aktuell veröffentlichte Version hört auf den Namen Rebecca. Die Entwickler frischten in den Desktop-Varianten Cinnamon und Mate viele Softwarepakete auf.
Rebecca Cinnamon kommt mit der vom Linux-Mint-Team entwickelten Desktopumgebung Cinnamon 2.4. Cinnamon nutzt die modernen Funktionalitäten aus Gnome 3, bildet aber Aussehen und Bedienung von Gnome 2 nach. Der in der Linux-Mint-Mate-Variante enthaltene Gnome-2-Fork unterstützt von Haus aus Compiz und bringt zusätzlich den Mate-eigenen Window-Manager Marco mit. Die weiteren Neuerungen betreffen sowohl Linux Mint Mate als auch Cinnamon.
Der überarbeitete Update-Manager gruppiert nun Pakete gemäß der Softwarequellen. Im Update-Dialog werden nicht mehr einzelne Pakete aufgeführt, sondern alle Pakete, die von der Aktualisierung eines Pakets betroffen sind und ebenfalls auf einen neuen Stand gebracht werden müssen. Der Dialog für die Kernel-Auswahl macht Änderungen deutlicher und möchte so Anwendern die Entscheidung erleichtern, ob er einen Kernel aktualisiert oder beibehält.
Die Schnittstelle für die Spracheinstellungen zeigt mehr Informationen und bietet eine Auswahl der Eingabemethode, was vor allem Anwendern helfen soll, die oft Zeichen eingeben müssen, die nicht auf der Tastatur verfügbar sind. Die Entwickler feilten am Aussehen des Login Screens und beschränkten dessen Log-Ausgabe auf 200 KB pro Sitzung, womit sie »Warn-Spam« vermeiden möchten.
In beiden Desktop-Varianten wurde das Artwork aktualisiert. Die Entwickler spendierten dem System ein neues pastebin-Kommando, mit dem sich Code-Schnippsel sofort zu dem gleichnamigen Online-Dienst senden lassen. search sucht nun standardmäßig im aktuellen Ordner und das Apt-Kommando wird von der Bash-Vervollständigung unterstützt.
Linux Mint 17.1 erfordert mindestens ein System mit 512 MB RAM und 9 GB freien Festplattenspeicher. Das freie Betriebssystem ist als Abbild für DVDs oder USB-Speichermedien auf verschiedenen Spiegelservern erhältlich.
Quelle: Pro_Linux