Beiträge von Suse-Newbie

    Cross-Posting wird ja nicht gern gesehen, aber Du hast es wenigstens sofort mitgeteilt, danke!
    Bitte gib uns noch den Link zu Deinem Thema im Linux-Club an, damit man nachlesen kann, welche Tipps schon gegeben wurden.

    Mit der jetzt veröffentlichten Version 1.99 ermöglicht der GRand Unified Bootloader (GRUB) erstmals vom Hause aus einen direkten Systemstart von BtrFS- oder ZFS-Partitionen. Zu den weiteren Neuerungen der aktuellen Version gehören Korrekturen von Fehlern sowie weitere neue Funktionen.


    Der GRand Unified Bootloader (GRUB) gehört wohl zu den bekanntesten freien Bootloadern für Linux. Einst als Ersatz für LILO im Zuge des GNU-Hurd-Projektes entwickelt, kommt kaum eine Distribution ohne ihn aus. Denn der modulare Bootloader unterstützt eine Reihe von Plattformen und bietet Funktionen, die in anderen Systemen vergeblich gesucht werden. Unter anderem kann GRUB über das Dateisystem auf die als Dateien gespeicherten Betriebssystemkerne zugreifen. Im Gegensatz zu LILO ist GRUB also nicht darauf angewiesen, die genaue Position der Dateien zu kennen. Doch auch die Tage von GRUB sind bereits gezählt, denn mit GRUB2 steht ein komplett überarbeiteter Nachfolger des Projektes in den Startlöchern.


    Mit der nun erfolgten Freigabe der Version 1.99 verlässt GRUB2 offiziell das Alpha-Stadium. Dem entsprechend ist die neue Version nicht mehr unter alpha.gnu.org, sondern unter ftp.gnu.org zu finden. Zu den wohl herausragendsten Funktionen der aktuellen Version gehört die Unterstützung von ZFS- und vor allem von BtrFS-Partitionen. Btrfs ist seit einiger Zeit als produktiv einsetzbar deklariert und wird als der kommende Standard unter Linux gehandelt. Doch gerade das direkte Booten von Btrfs-Partitionen unterstützte GRUB2 offiziell noch nicht. Zwar existieren bereits seit geraumer Zeit Patches, um von Btrfs sowohl von GRUB als auch von GRUB2 zu booten, doch erforderten diese immer eine manuelle Änderung im System. Alternativ mussten Anwender eine separate Boot-Partition erstellen, auf die GRUB2 zugreifen konnte.


    Weitere Änderungen der neuen Version stellen die Unterstützung von Tastaturlayouts und bidirektionalem Text, ein Parser für alte GRUB-Konfigurationsdateien sowie ein neues lsacpi-Kommando dar. Das Build-System wurde nun auf Automake umgestellt. Zudem wurde GRUB2 eine Unterstützung für AMD Geode CS5536 spendiert. Unter Linux werden nun auch DM-RAID-Geräte und symbolische Links unter /dev/mapper unterstützt. Die in GRUB2 enthaltene Skriptsprache »GRUB Script« bietet unter anderem Elemente für For- und While-Schleifen sowie logische Operatoren wie »until« und »elif«, sowie Funktionsparameter.


    Eine Liste aller Änderungen kann der Readme-Datei im Paket oder der Ankündigung auf der Liste des Projektes entnommen werden. GRUB 1.99 kann ab sofort vom FTP-Server des GNU-Projektes heruntergeladen werden. Das Team rund um den Bootloader empfiehlt GCC 4.4 zum Compilieren des Systems. Offiziell wird GCC ab der Version 4.1.3 unterstützt.


    Quelle: Pro-Linux

    Arkeia Software bietet eine kostenlose Dauerlizenz von Arkeia Network Backup Version 9 für kleine Netzwerke an. Sie lässt sich auf allen verfügbaren Linux-Distributionen einsetzen und ist für alle Linux-Distributionen kostenlos erhältlich, wobei sie allerdings diverse Limitierungen enthält.


    Mit der nun erfolgten Freigabe einer »Free Edition« für Linux will Arkeia nach eigenen Angaben ein Zeichen der Anerkennung für die Arbeit der zahlreichen Linux-Nutzer und Entwickler setzen. Die Lösung enthält einen Backup-Server für eine beliebige unterstützte Linux-Distribution, zwei Backup-Agenten für den Einsatz auf zwei Rechnern mit Windows, Linux, Mac OS X oder BSD, Unterstützung für bis zu 250 GB für das Backup auf Festplatte sowie Unterstützung für ein Bandlaufwerk. Lizenzierungen für weitere Backup- oder Hot Backup-Agenten, Zusatz-Features wie progressive Deduplizierung und Replikation von Backups in die Cloud sind in der Free Edition nicht enthalten.


    »Arkeia Network Backup Free Edition« ist ab sofort als Download auf der Seite des Herstellers verfügbar. Die Lösung unterstützt Backup-Server und Backup-Agenten mit Binärpaketen für Red Hat Enterprise Linux, Novell SLES & OES, OpenSUSE, Debian, Mandriva, Ubuntu, Slackware, CentOS Scientific Linux und Fedora. Dank der generischen Installation unterstützt Arkeia praktisch jede andere Linuxdistribution. Die Lizenz gilt für den individuellen persönlichen Gebrauch sowie für Firmen und erfordert eine Registrierung. Der Einsatz von »Arkeia Network Backup Free Edition« ist zeitlich unbegrenzt.


    Quelle: Pro-Linux

    Backtrack Linux, eine Distribution mit zahlreichen Security-Tools, ist in Version 5 verfügbar.


    Die Entwickler haben die Release auf Ubuntu 10.04 LTS aufgesetzt und ihr den Codenamen Revolution gegeben. Sie verwendet Kernel 2.6.38 mit zahlreichen WLAN-Treibern und Injection-Patches. Das Exploit-Framework Metasploit ist in Version 3.7.0 an Bord. Als Desktopumgebungen stehen KDE 4.6 und Gnome 2.6 zur Auswahl.


    Die 32- und 64-Bit-Intel-Versionen der Distribution lassen sich von DVD oder USB-Speicher auch im Forensik-Modus booten. Daneben existiert ein Stealth-Mode, der keinen Netzwerkverkehr erzeugt. Zusätzlich existiert es ein rudimentäres ARM-Image für Android-fähige Geräte. Weitere Informationen sowie den Download von Images für DVD und USB-Medium oder als VM-Abbild gibt es auf der Backtrack-Homepage.


    Quelle: Linux-Community

    Die SimplyMEPIS-Entwickler haben die Version 11.0 ihres Debian-Derivates für 32- und 64-Bit-Architekturen veröffentlicht. SimplyMEPIS hat den Anspruch, einfach zu installieren, zu nutzen und anzupassen zu sein.


    SimplyMEPIS 11 kommt mit einem Kernel 2.6.36.4 und setzt bei der grafischen Oberfläche auf KDE 4.5.1. Zu den standardmäßig installierten Anwendungen gehören das Büropaket LibreOffice 3.3.2, der Firefox 4.0.1, die Mediaplayer VLC 1.1.3 und Amarok 2.4. Mittels Kdenlive können Anwender ihre Videos bearbeiten und mit Digikam 1.9 ihre Fotosammlungen verwalten. Gimp 2.6 und Inkscape 0.48 sind für die Bearbeitung von Pixel- und Vektorgrafiken an Bord, weitere Anwendungen lassen sich aus den MEPIS- und Debian-Repositories installieren.


    SimplyMEPIS wird seit 2002 von der MEPIS LLC entwickelt, die von Warren Woodford gegründet wurde. Woodford war der Meinung, dass alle zu dieser Zeit erhältlichen Linux-Distributionen zu kompliziert für Anfänger waren und wollte eine Alternative schaffen. Die erste stabile Version erschien 2003. Fast alle MEPIS-Versionen basierten auf Debian. Ausnahmen bildeten SimplyMEPIS 6.0 und 6.5, deren Grundlage Ubuntu war. Woodford hoffte damals, dass er Anwender kontinuierlich mit aktuellen Programmversionen versorgen könnte. Als sich diese Hoffnung nicht erfüllte, kehrte er Ende 2007 wieder zu Debian zurück.


    SimplyMEPIS 11 ist als CD- oder DVD-Abbild auf verschiedenen Spiegelservern erhältlich. Bei beiden Varianten handelt es sich um Live-Medien, die vor der Installation getestet werden können.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Tiny Core-Entwickler haben die Version 3.6 des Mini-Linux veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehören neben Software-Aktualisierungen unter anderem ein verbessertes Installationsprogramm und Verbesserungen der GUI.


    Tiny Core Linux wurde von Robert Shingledecker gegründet, die Version 1.0 wurde im Januar 2009 veröffentlicht. Seitdem erscheinen häufig neue Versionen. Die Idee hinter Tiny Core war, eine schnelle und »nomadische« Distribution zu schaffen. Ist ein (kabelgebundener) Internetzugang vorhanden, kann Tiny Core Anwendungen ins RAM nachladen, diese aber auch auf einem Datenträger ablegen. Trotz seiner geringen Größe hat Tiny Core einen Window-Manager an Bord. Wem dieses System zu aufgeblasen ist, kann zur Microcore-Variante greifen, die noch einmal 4 MB kleiner ist und gänzlich ohne grafische Komponenten auskommt.


    Neu in der nun freigegebenen version 3.6 von Tiny Core Linux herrschen kleinere Änderungen vor. Die Squashfs-Module wurden aktualisiert. Der Kernel beruht weiterhin auf Linux 2.6.33. Das Installationsprogramm besitzt eine verbesserte Option zur Installation auf USB-Medien, und eine auf FLTK beruhende grafische Oberfläche soll die Installation sowohl auf diesen Medien als auch auf normalen Festplatten erleichtern.


    Das neue Skript tcemirror.sh ermöglicht die komfortable Auswahl von Spiegelservern. Darüber hinaus gab es zahlreiche Verbesserungen an der grafischen Oberfläche und den zugehörigen Programmen. Eine Liste aller Änderungen kann man der Ankündigung der Version 3.6 entnehmen.


    Tiny Core 3.6 kann direkt vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Seinen Einsatz findet es nach Angaben der Entwickler in Desktop-, Netbook-, Appliance- oder Server-Systemen.


    Quelle: Pro-Linux

    Theo de Raadt hat die Verfügbarkeit von OpenBSD 4.9 bekannt gegeben. In die neue Version des freien UNIX-Ablegers flossen über 1.100 Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen ein. Werden die Änderungen in einzelnen Paketen mitgezählt, steigt die Zahl der Verbesserungen auf über 6.800.


    Wie zu jeder neuen OpenBSD-Version veröffentlichten die Entwickler auch einen zur Version 4.9 gehörigen Song. In »The Answer« wird die OpenBSD-Version 4.2 besungen, in der viele neue Technologien enthalten waren, von denen auch noch die aktuelle Version profitiert.


    Mit OpenBSD 4.9 erhalten Anwender die Desktopumgebungen Gnome 2.32.1, KDE 3.5.10 und Xfce 4.8.0. Bei den Office-Paketen können sie zwischen OpenOffice.org 3.3 oder LibreOffice 3.3 wählen, zum Surfen können die Browser Firefox 3.5.16, 3.6.13 oder Chromium 9.0 eingesetzt werden. Weitere mitgelieferte Anwendungen sind der E-Mail-Client Mozilla Thunderbird 3.1.7, die Editoren Emacs 21.4 und 22.3 sowie Vim 7.3.3 und für Entwickler PHP 5.2.16, Python 2.4.6, 2.5.4 und 2.6.6, Ruby 1.8.7 und 1.9.2, Mono 2.8.2 sowie die Datenbanken MySQL 5.1.54 und PostgreSQL 9.0.3.


    OpenBSD 4.9 für AMD64- und i386-Architekturen kann standardmäßig mit NTFS formatierte Partitionen lesen und der enthaltene Kernel unterstützt auch Rechner mit mehr als 64 Prozessorkernen. Rechner mit i386-kompatiblen Prozessoren können bis zu 2 GB RAM verwalten. Die aktuelle OpenBSD-Version unterstützt die AES-NI-Instruktionen moderner Intel-Prozessoren und kann auf Rechnern mit mehr als 16 Festplatten nach dem Kernel-Boot-Device suchen. Die OpenBSD-Varianten für andere Prozessor-Architekturen wurden ebenfalls Verbesserungen unterzogen, die aber nicht so zahlreich ausfallen.


    Die aktuelle OpenBSD-Version unterstützt deutlich mehr Hardware als die Vorgängerversion, darunter viele neue Ethernet-, WLAN- und UMTS-Adapter, Grafikchipsätze und Festplatten-Controller. Der Netzwerkstack wurde an vielen Stellen überarbeitet, was unter anderem zu Geschwindigkeitssteigerungen führt. Alle Änderungen verglichen mit der Version 4.8 sind im Changelog aufgelistet.


    OpenBSD 4.9 ist als ca. 230 MB großes CD-Abbild auf verschiedenen Spiegelservern verfügbar. Neben den Installations-CDs bieten die Entwickler auch andere Installationsmedien wie Disketten-Images an.


    Quelle: Pro-Linux

    Mozilla hat ein Security-Update für Firefox 4.0 veröffentlicht.


    Zwei der Sicherheitsprobleme werden als gefährlich eingestuft, weil sie möglicherweise für Exploits und Code-Einschleusungen empfänglich sind. Dazu zählt die WebGLES-Lücke, die in der neu eingeführten WebGL-Funktion von Firefox 4.0. Ein Bufferoverflow öffnet dort Möglichkeiten für Angreifer. Unter Windows sind die WebGL-Bibliotheken zudem gefährdet, weil sie ohne das Sicherheitsmerkmal ASLR (Address Space Layout Randomization) kompiliert wurden, heißt es im Advisory. Dadurch kann ein Angreifer eventuell ASLR bei Windows umgehen.


    Einige Speicherprobleme in der Browser-Engine sorgen laut dem zugehörigen Advisory für weitere potenzielle Einfallstore für Angreifer. Davon betroffen sind auch Produkte, die sich die Engine teilen. Mozilla zählt Firefox, Thunderbird und Seamonkey auf. In den folgenden Versionen sind die Fehler behoben: Firefox 4.0.1, 3.6.17, 3.5.19; Thunderbird 3.1.10, Seamonkey 2.0.14.


    Quelle: Linux-Community

    Patrick Volkerding hat nach ca. einjähriger Entwicklungszeit Slackware 13.37 veröffentlicht. Den Sprung von Version 13.1 auf die 13.37 erklärte er damit, dass ihm Version 13.2 zu langweilig erschien und die 37 das Fehlen eines Codenamens ausgleichen soll.


    Slackware gilt als die älteste noch aktive Linux-Distribution. Die neue Version basiert auf einem Kernel 2.6.37.6, der in zwei Varianten mitgeliefert wird. Es gibt die großen Kernel, die fast jeden möglichen Treiber enthalten und nur für die Installation gedacht sind. Lief die Installation erfolgreich ab, können Anwender auf einen kleineren generischen Kernel umsteigen, der nötige Treiber als Module nachlädt und eine initiale Ramdisk (initrd) erfordert, die die Anwender erstellen müssen. Neben dem oben genannten Kernel befinden sich auch noch die Kernelversionen 2.6.38.4 und 2.6.35.12 (mit Long Term Support) in den Repositorien.


    Slackware wird mit den Desktopumgebungen KDE 4.5.5 und Xfce 4.6.2 ausgeliefert und setzt weiterhin auf den Bootloader Lilo. Hal und Udev kümmern sich um die Hardware-Verwaltung, ConsoleKit und PolicyKit um Sitzungen am System angemeldeter Nutzer und Zugriffsrechte. Zum Surfen im WWW bringt Slackware 13.37 die Browser Konqueror 4.5.5, Seamonkey 2.1b3 und Firefox 4.0 mit. Um mit Bekannten in aller Welt in Kontakt zu bleiben, sind Thunderbird 3.1.9, Pidgin und XChat enthalten. Standardmäßig wird GCC 4.5.2 installiert, zusätzlich finden Entwickler in Slackware 13.37 auch PHP 5.3.6, Perl 5.12.3, Python 2.6.6, Ruby 1.9.1 und mehrere Anwendungen zur Versionsverwaltung vor. Pakete lassen sich in Slackware mit dem Werkzeug Slackpkg verwalten, mit dem sich auch bereits installierte Versionen aktualisieren lassen.


    Das Slackware-Repositorium ist im Vergleich mit den Paketspeichern anderer Distributionen relativ klein, so dass Anwender öfter selbst zum Compiler greifen müssen. Slackware richtet sich eher an Nutzer, die bereits mit Linux vertraut sind, bzw. an motivierte Neulinge. Die Distribution ist recht anspruchslos, was die Systemressourcen angeht, so dass sie sich bereits auf einem 486er mit 64 MB Ram und 5 GB Festplattenspeicher installieren lässt. Die aktuelle Version kann für 32- und 64-Bit-Architekturen von vielen Spiegelservern heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux