Beiträge von Suse-Newbie

    Nach der Erfüllung einiger Auflagen der Kartellbehörden ist der Verkauf von Novell jetzt abgeschlossen. Für die Novell-Kunden soll sich kaum etwas ändern.


    Der im November 2010 beschlossene Verkauf von Novell an Attachmate konnte jetzt nach einer Mitteilung von Novell fast im Zeitplan abgeschlossen werden. Damit ist Novell nicht mehr an der Börse vertreten und wird zu einer Abteilung von Attachmate. Für die Novell-Kunden soll sich nicht viel ändern, wie Jeff Hawn, Geschäftsführer von Attachmate, schon im Dezember versichert hatte. Ebensowenig soll sich etwas an openSUSE ändern, das der Manager als wichtigen Teil des Geschäfts von SUSE sieht. SUSE wird neben Novell eine eigenständige Abteilung von Attachmate.


    Der strittigste Teil der Übernahme war der Verkauf von 882 Patenten an das eigens für diesen Zweck gegründete Firmenkonsortium CPTN, das aus Apple, EMC, Microsoft und Oracle besteht. Nach Interventionen des deutschen und des US-Kartellamts wurde eine neue Regelung gefunden, wonach das Konsortium binnen drei Monaten wieder aufgelöst wird, alle beteiligten Firmen (mutmaßlich auch Novell) eine Lizenz für alle Patente erhalten und Microsoft seinen Anteil an den Patenten an Attachmate verkauft. Der Preis für die Patente beträgt 450 Mio. US-Dollar.


    Attachmate selbst gehört den Investoren Golden Gate Capital, Francisco Partners und Thoma Bravo und stellt Software für Terminal-Emulation, System- und Sicherheitsverwaltung und Anwendungsintegration her.


    Quelle: Pro-Linux

    Für Version 6.0 der Partitionierungs-CD Parted Magic haben die Entwickler den Bootvorgang überarbeitet, damit er auch auf älteren Rechnern funktioniert.


    Zu diesem Zweck haben sie Kernelmodule, Udev und Firmware in das Initram-FS verlagert. Zudem ersetzt ein einfacheres Bootmenü das bisherige, das mit seiner komplexen Grafik auf einigen Laptops und Notebooks nicht funktionierte.


    Als aktualisierte Softwareversionen sind unter anderem Kernel 2.6.38.2, Udev 165, Glibc 2.13 und LVM 2.02.84 an Bord. Ebenfalls neu sind Xfsprogs-3.1.4, Squashfs-4.2, Ntfs-3g_ntfsprogs-2011.4.12, Btrfs-progs-20110327 und Jfsutils-1.1.15. Nwipe erfuhr ein Downgrade zu Version 0.03.


    Weitere Informationen sowie Images für CDs und PXE-Boot finden sich auf der Parted-Magic-Homepage.


    Quelle: Linux-Community

    Rekonq, ein freier Browser auf Webkit-Basis für den KDE-Desktop, ist in Version 0.7.0 mit neuen Features erhältlich.


    Die Entwickler haben Unterstützung für die Open-Search-Spezifikation eingebaut, mit der sich unter anderem Site-spezifische Websuchen in den Browser einbinden lassen. Daneben kann der Anwender nun die User-Agent-Kennung umstellen. Außerdem merkt sich der Webbrowser nun die Vergrößerungsstufe der Ansicht für jeden Host einzeln.


    Weitere Verbesserungen betreffen das Cache-Management, die Verwaltung der Lesezeichen sowie das Wiederherstellen einer Sitzung. Ab KDE SC 4.6 gibt es auch einen verbesserten Private-Browsing-Modus.


    Rekonq ist unter GPLv3 lizenziert. Die neue Version 0.7.0 steht als Quelltext-Tarball zum Download bereit.


    Quelle: Linux-Community

    Opera Software hat den Webbrowsers Opera in Version 11.10 veröffentlicht. Die unter dem Codenamen »Barracuda« freigegebene Version enthält Verbesserungen von zwei von Operas meistgenutzten Funktionen: Der Schnellwahl und Opera Turbo.


    Opera Turbo stellt eine serverseitige Optimierungs- und Kompressionstechnologie dar, welche das Browsen deutlich beschleunigen soll. Dies geschieht, indem der Traffic durch einen Proxy-Server des Herstellers umgeleitet und dabei komprimiert wird, bevor er zum abrufenden Nutzer geht - ein Prinzip, das schon beim Opera Mini eingesetzt wird und mit Opera 10 eingeführt wurde. Mit Opera 11.10 hat der Hersteller die Turbo-Funktion weiter verbessert. So wurde durch den Einsatz des Bildformates WebP die Kompression weiter verbessert. Seiten sollen so bis zu 54 Prozent kleiner ausfallen und sich bis zu 40 Prozent schneller laden lassen.


    Weitere Verbesserungen erfuhr die Schnellwahlseite. Das neue Update bietet eine unbegrenzte Anzahl von anpassbaren Schnellwahlen. Es gibt mehr Möglichkeiten, das Layout zu konfigurieren und einen Regler zur Einstellung der Vergrößerungsstufe in einem neuen Konfigurationsmenü, damit die Schnellwahl auf jedem Monitor optimal dargestellt wird. Während die Schnellwahl sich automatisch an die jeweilige Bildschirmgröße anpasst, lässt sich dieses Verhalten vom Nutzer verändern, um sie an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.


    Mit der Einführung eines neuen Browserkerns hat Opera nach eigenen Angaben nicht nur die Geschwindigkeit verbessert, sondern führt auch zahlreiche Neue Funktionen ein. So fügt der Browser die Unterstützung für mehrere Spalten und lineare Verläufe in CSS3, das Web Open Font Format (WOFF) und das Bildformat WebP hinzu. Zudem ist der Browser in der Lage, das Flash-Plugin ohne Neustart zu installieren. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch andere Plugins folgen.


    Weitere Verbesserungen gab es in dem Debug-Tool Dragonfly sowie in der Mail-Komponente, die nun unter anderem über eine verbesserte Suche verfügt. Eine Liste aller Änderungen kann dem Changelog entnommen werden.


    Opera 11.10 kann für Linux, Mac OS X und Windows von der Downloadseite des Herstellers heruntergeladen werden. Unter Linux werden diverse Distributionen und Paketformate unterstützt.


    Quelle: Pro-Linux

    Die open-slx GmbH, bekannt als Anbieter der »OpenSuse Box« und des OpenSuse-Anwender-Supports, kündigte mit »Balsam Professional« ein auf Endanwender abgestimmtes Angebot, bestehend aus einer auf OpenSuse basierenden Linux-Distribution und Installations- und Anwendungssupport, an.


    Die »OpenSuse Box« wird zukünftig unter dem Namen »Balsam Professional« vertrieben. open-slx, Hersteller der Box-Version von OpenSuse, hat entschieden, den Namen des Flagschiffprodukts zu ändern, um mehr Klarheit für die Kunden zu schaffen. Ein weiterer Grund für die Umbenennung stellt die künftige Umstrukturierung des Umgangs mit dem OpenSuse-Marken dar. Deutlichere Richtlinien sollen helfen, die Marke OpenSuse besser zu schützen und die Benutzung durch Dritte deutlicher zu gestalten. Wie der Hersteller bekannt gab, respektiert und unterstützt die open-slx GmbH dieses Vorhaben und vertreibt Balsam Professional unter Beachtung dieser neuen Richtlinien.


    Balsam Professional stellt ein auf OpenSuse aufbauendes Softwareprodukt für Endanwender dar, das Software für Desktops, Laptops und Server mit einem Informationsangebot und professionellem Anwendersupport kombinieren will. Die Box bietet eine vereinfachte Installation und kommt mit zusätzlicher Software. Dazu arbeitet der Hersteller zusammen mit der OpenSuse-Gemeinschaft an einem auf Endanwender abgestimmten Produkt. Die Mission von open-slx ist, ein anwenderfreundliches System für existierende und neue Endnutzer bereitzustellen, und dabei eng mit sogenannten Upstream Communities zusammenzuarbeiten. In Zukunft soll darüber hinaus insbesondere neuartigen Geräteklassen, wie zum Beispiel Tablet-Computern, besondere Beachtung zukommen.


    Quelle: Pro-Linux

    Der freie Mediaplayer Banshee ist in der Version 2.0 erschienen. Banshee kann sowohl Video- als auch Audiodateien und Podcasts abspielen, die Mediabestände auf verschiedenen Endgeräten synchronisieren und für digitale Einkaufstouren genutzt werden.


    Die Entwickler haben die neue Banshee-Version in den letzten sechs Monaten mit einer Vielzahl neuer Funktionen ausgestattet. Die Möglichkeit, alle ausgeführten Aktionen wie Abspielen, Verschieben oder Editieren, aufzuzeichnen, kann jetzt nicht nur für das gesamte Programm, sondern auch für ausgewählte Künstler und im Album-Browser genutzt werden. Neue Alben lassen sich mittels der neuen Option »Play after« leichter an eine bestimmte Stelle in der Playlist einfügen, so dass sie nach dem aktuellen Stück, Album oder Künstler abgespielt werden.


    Die Nutzeroberfläche wurde von den Entwicklern überarbeitet, so dass sie jetzt aufgeräumter erscheint. Die Erweiterungen für den Ubuntu One Music Store und SoundMenu wurden zu Kern-Erweiterungen erklärt und sind nicht mehr im Verzeichnis der Gemeinschaftserweiterungen vorhanden. Banshee 2.0 unterstützt den Amazon Cloud Player, die Playlist lässt sich im »Populate Mode« löschen und kürzlich abgespielte Medien werden in einer speziellen Playlist vorgehalten, so dass Anwender schnellen Zugriff auf ihre momentan favorisierten Stücke haben.


    Banshee 2.0 unterstützt mehrere neue Geräte, darunter die Huawei Ideos Android-Smartphones, LGs Ally und Optimus S oder das Nexus S. Neben zahlreichen Verbesserungen haben die Entwickler auch 277 Fehler behoben, die seit der letzten stabilen Version 1.8 auftraten. Eine genaue Übersicht über alle Neuerungen und Verbesserungen geben die Veröffentlichungsnotizen.


    Banshee 2.0 ist als Quellcode im Download-Bereich des Projekts verfügbar und sollte in Kürze als Binärpaket für viele Distributionen erhältlich sein.


    Quelle: Pro-Linux

    Mit einem Fork unter dem Namen Mplayer2 plant eine Gruppe von Entwicklern die bekannte Multimedia-Applikation zu entschlacken und teils radikal umzubauen. Nun stellten sie als erste Veröffentlichung Version 2.0.0 von Mplayer2 vor.


    Anders als man vermuten könnte handelt es sich bei Mplayer2 nicht um den offiziellen Nachfolger, sondern um einen Fork von Mplayer. Ziel der Entwicklung ist nach Angaben der beteiligten Entwickler die Überarbeitung der Codebasis von Mplayer und die Integration neuer Funktionen, die bisher nicht im offiziellen Mplayer zu finden waren.


    So bietet die neue Version eine bessere Handhabung von Pausen und ermöglicht unter anderem die Ausführung von Kommandos, während die Wiedergabe gestoppt ist. Darüber hinaus bietet Mplayer2 eine bessere Unterstützung von Matroska-Audio- und Videodaten und integriert die neueste Version von FFmpeg, die unter anderem mit mehreren Threads arbeiten kann.


    Zu den weiteren Neuerungen von Mplayer2 gehört die verbesserte Unterstützung von VDPAU-Funktionen unter Nvidia-Karten. Unter anderem soll die Geschwindigkeit bei der Wiedergabe höher sein, und eine höhere Abspielrate jenseits der Monitorfrequenz soll möglich sein. Zudem wurde die interne Kopie von FFmpeg entfernt.


    Im Zuge der Codebereinigung haben die Entwickler MEncoder aus der Anwendung entfernt. Nach ihren Angaben ist die Codebasis von MEncoder fehlerhaft und kaum noch wartbar. Eine der Funktionalität von MEncoder vergleichbare Lösung soll in späteren Versionen von Mplayer2 implementiert werden. Ferner wurde die interne GUI aus Mplayer2 entfernt. Statt dessen soll das API weiter ausgebaut werden, so dass externe Lösungen besser mit der Anwendung zusammenarbeiten können. Da das API vorerst aber nicht verändert wurde, ist die Nutzung von alten GUIs weiterhin möglich.


    Eine Liste aller Änderungen gegenüber MPlayer kann der Projektseite entnommen werden. Mplayer2 steht in der ersten Testversion sowohl im Quelleocde, als auch als Binärpakete für Linux, Mac OS X und Windows zum Download bereit.


    Quelle: Pro-Linux

    Der KDE-Entwickler Martin Gräßlin hat in seinem Blog vorgeschlagen, künftig auf Menüs in KDE-Applikationen komplett zu verzichten. Statt dessen regt er an, ähnlich wie die aktuellen Browserversionen, ein in der Titelleiste eingebundenes Menü zu nutzen.


    Es gibt nur wenige Paradigmen, die sich so lange in der Computerszene bewährt haben, wie die Menü-Leiste. Die ursprünglich von Apple für Apple Lisa vorgestellte technologische Neuerung stellt auch fast 30 Jahre nach ihrer Einführung einen Standard dar, der nur selten von Programmierern ignoriert wird. Vor allem unter Linux ist kaum eine Applikation vorstellbar, die nicht auf eine Menüleiste setzt. Mit zunehmender Funktionalität einer Anwendung bietet sie doch einen einfachen und schnellen Zugriff auf die Funktionen der Applikation, ohne dass der Anwender kryptische Kommandos eingeben muss.


    Zunehmend gerät aber auch die Menüleiste in die Schusslinie der Compuer-Design-Ergonomie. So setzten mittlerweile fast alle Browser-Hersteller in ihren neuesten Versionen unter Windows nicht mehr auf eine Menüleiste, sondern nur noch auf einen Menü-Button. Unter Linux sind es vor allem Opera, Chrome und zuletzt auch Firefox, die auf ein Standard-Menü komplett verzichten und dem Nutzer so mehr Fläche für den eigentlichen Inhalt des Fensters bieten.


    Sollte es nun nach dem Willen des KDE-Entwicklers Martin Gräßlin gehen, so könnte auch KDE künftig ohne Standardmenüs auskommen. Wie der Entwickler in seinem Blog vorschlägt, könnten die Anwendungen in KDE künftig die obere Leiste komplett ausblenden und sie statt dessen in einen Button auf der Titelleiste verlagern. Erst ein Klick auf den Button würde die weiteren Optionen der Applikation zum Vorschein bringen. Laut Gräßlin wäre der Vorschlag mit relativ wenig Aufwand dank der bereits existierenden Architektur realisierbar.


    Einen ähnlichen Vorschlag hatte einen Tag zuvor auch der Dolphin-Erfinder und KDE-Entwickler Peter Penz vorgetragen. Auch er sieht die Menüleiste als eine Art »heiligen Gral« an. Laut Penz wird die Leiste allerdings weniger zum Navigieren benutzt, sondern eher, um Tastenkombinationen zu erlernen oder Funktionen der Anwendung zu überblicken. Bei der täglichen Arbeit findet nur selten ein wirklicher Einsatz der Leiste statt. Was läge also näher, als die Leiste komplett auszublenden und sie in ein eigenes Menü zu verlagern.


    Auch Penz vertritt die Meinung, dass der Aufwand der Implementierung sich in Grenzen halten würde. Die Lösung würde eine Architektur umfassen, die das Ausblenden der Leiste ermöglicht, zudem aber auch für Traditionalisten die alte Lösung anbietet.


    Die Reaktionen der Anwender fallen gemischt aus. Während sehr Viele den Schritt begrüßen und begeistert eigene Vorschläge einsenden, argumentieren andere wiederum, dass die Entfernung der Leiste in diversen Applikationen ein massives Unterfangen darstellen würde. Zudem äußert mancher Anwender Bedenken bezüglich des Aussehens. Da nicht davon auszugehen sei, dass sich alle Entwickler dem Vorschlag anschließen werden, sei ein uneinheitliches Aussehen der Anwendungen vorprogrammiert. Zudem könne man davon ausgehen, dass sich auch die Entwickler anderer Umgebungen nicht an den Vorschlag halten werden.


    Noch ist es fraglich, ob der Vorschlag eine breite Basis finden wird. Ein Großteil der Anwender in beiden Blogs zeigte allerdings durchaus Interesse an der neuen Lösung. Folglich ist davon auszugehen, dass sowohl Penz als auch Gräßlin ihre Ideen nicht kommentarlos streichen, sondern an ihnen weiter arbeiten werden und womöglich einen Bruch der herrschenden Paradigmen herbeiführen.


    Quelle: Pro-Linux

    Trisquel, eine auf Ubuntu aufbauende Linux-Distribution ohne jegliche proprietären Komponenten, wurde in Version 4.5 veröffentlicht.


    Trisquel GNU/Linux zählt zu den von der Free Software Foundation (FSF) empfohlenen Distributionen, da sie sämtliche proprietären Komponenten, soweit sie bekannt sind, aus der Distribution entfernt. Trisquel kommt aus der spanischen Provinz Galizien und beruht in der neuen Version 4.5 »Slaine« auf Ubuntu 10.10. Anders als die Vorgängerversion Trisquel 4.0, die eine Distribution mit langfristigem Support (LTS) war, soll diese Version nur für ein Jahr lang mit Aktualisierungen unterstützt werden.


    Trisquel 4.5 setzt als Kernel Linux-libre 2.6.35 ein, eine Variante des Kernels ohne proprietäre Firmware-Dateien. Xorg 7.5, GNOME 2.32, OpenOffice.org 3.2, Gimp 2.6, ein »Mozilla-basierter Web Browser«, wohl Icecat 3.6.15, und der »FlashVideoReplacer« Gnash 0.8.8 gehören zum Lieferumfang der Standard-Edition. Die Mini-Edition, die demnächst folgen soll, enthält stattdessen das Desktopsystem LXDE und den Webbrowser Midori.


    Die neue Version enthält auch einen neuen Boot-Manager für Live-CDs, einen verbesserten Installer, den Remote Desktop Client Remmina, den Client für soziale Netze Gwibber und das Backup-Programm Deja-dup. Der Webbrowser erhielt einige Verbesserungen, die auch die Privatsphäre schützen sollen. Standardmäßig wird außerdem die Suchmaschine DuckduckGo verwendet.


    Der freie Grafiktreiber Nouveau ist nun Bestandteil der Distribution, womit erstmals 3D-Beschleunigung einiger Nvidia-Karten mit ausschließlich freier Software möglich wird. Der Treiber muss allerdings von Hand ausgewählt werden, da er noch nicht mit jeder Hardware gut genug läuft.


    Trisquel 4.5 wird in Form von ISO-Dateien in 32- und 64-Bit-Versionen zum Download bereitgestellt. Ein Update ohne Neuinstallation ist von der Version 4.0 LTS möglich.


    Quelle: Pro-Linux

    Wie Marcus Meissner in einer E-Mail an die Security-Liste des Projektes schreibt, endet im kommenden Monat planmäßig die Unterstützung der Version 11.2 von OpenSuse.


    OpenSuse Linux 11.2 wurde im November 2009 veröffentlicht und erhielt bis jetzt eine Reihe von Sicherheitsupdates. Benutzer der alten Version sollten allerdings Ende des kommenden Monats über eine Migration ihrer Systeme auf eine neue Version der Distribution nachdenken. Wie der Hersteller bekannt gab, wird es ab dem 12. Mai keine weiteren Sicherheitspatches mehr für das alte Produkt geben. Fortan wird OpenSuse 11.2 offiziell nicht mehr gepflegt.


    Ob OpenSuse 11.2, ähnlich OpenSuse 11.1, im Zuge des Evergreen-Projektes weiter gepflegt wird, steht noch nicht fest. Anwender, die auch nach dem 12. November eine offizielle Unterstützung des Herstellers erhalten wollen, werden angehalten, eine neuere Version der Distribution zu nutzen oder auf eine Unternehmensvariante des Produktes zu wechseln. Für die aktuellen Versionen OpenSuse 11.3 und OpenSuse 11.4 wird der Hersteller weiterhin Sicherheitsupdates anbieten. Der Support soll bei OpenSuse 11.3 am 15. Januar 2012 und bei OpenSuse 11.4 am 15. September 2012 enden.


    Quelle: Pro-Linux