Beiträge von Suse-Newbie

    Die Virtualisierungslösung Xen wird von Citrix gesponsort, steht unter der GPL und ermöglicht es, mehrere verschiedene Gast-Betriebssysteme auf einem Host-System zu betreiben. Insgesamt flossen über 1900 Änderungen in die neue Xen-Version ein.


    Zu den neuen Features in Xen 4.1 zählen ein überarbeiteter XL-Toolstack, dessen Funktionalitäten nun fast denen von XM/XEND gleichen und der XM über kurz oder lang ersetzen soll. CPU-Pools erlauben eine ausgefeilte Zuteilung der Rechenkraft eines Hostsystems an seine Gäste. Die Prozessorleistung des Hostsystems lässt sich dazu in CPU-Pools mit jeweils eigenen Scheduler aufteilen, die einzelnen virtuellen Maschinen gezielt zugewiesen werden. Xen 4.1 unterstützt Hostsysteme mit mehr als 255 Prozessoren und die x86 Advanced Vector eXtension (AVX). Eine neue Memory Access API ermöglicht es, Sicherheitslösungen verschiedener Hersteller in eine virtualisierte Umgebung einzubinden.


    Der Credit2-Scheduler ersetzt zukünftig den Credit1-Scheduler. Er weist deutlich geringere Latenzzeiten als der Vorgänger auf und eignet sich so für virtualisierte Systeme, in denen Leistung wichtig ist. Bei Credit2 handelt es sich noch um einen Prototyp, der aber schon als hinreichend stabil eingestuft wurde.


    Während der Entwicklung arbeitete das Xen-Team mit mehreren Linux-Distributionen, um sicherzustellen, dass die Xen-Dom0- und Xen-Guest-Unterstützung funktionieren, ohne dass große Änderungen an den Host-Systemen vorgenommen werden müssen. Daraus resultierend soll sich Xen unkomplizierter installieren und nutzen lassen als Vorgängerversionen. Die Veröffentlichungsnotizen listen weitere Neuerungen auf.


    Xen 4.1 kann in Form eines TAR-Balls von der Projektwebseite herunter geladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Zenwalk-Entwickler haben ihr Slackware-Derivat in der siebten Version veröffentlicht. Zenwalk zeichnet sich durch sparsamen Umgang mit Systemressourcen aus und ist so auch für ältere Rechner geeignet.


    Zenwalk 7.0 beruht auf einem Kernel 2.6.37.4 mit leicht aktivierbarer KMS-Unterstützung. Erstmalig verzichtet der französische Slackware-Ableger auf HAL und setzt stattdessen auf udev/GIO. Zu den auffälligsten Neuerungen der Version zählen die Desktop-Umgebung Xfce 4.8.1 und der Wechsel vom OpenOffice.org zu LibreOffice, das in der Version 3.3.1 enthalten ist. Zum Surfen haben die Entwickler den zu Firefox kompatiblen Browser Icecat 3.6.15 beigelegt, zum Empfangen und Versenden von Emails ist Icedove an Bord und zum Chatten kann auf Pidgin zurückgegriffen werden.


    Das Zenwalk-Team legt großen Wert auf Benutzerfreundlichkeit, weshalb auf der Installations-CD für jeden Zweck selten mehr als ein Programm enthalten ist. Wicd kann zum Konfigurieren von Netzwerken genutzt werden, Totem und der GMusicbrowser dienen zum Absielen von Audio- und Videodateien. Für Entwickler sind die kleine Entwicklungsumgebung Geany und Entwicklerwerkzeuge wie GCC, Git oder Subversion enthalten. Mit Gimp lassen sich Bilder bearbeiten und mit Brasero CDs und DVDs brennen. Fehlen Programme, können sie mit dem Paketmanager netpkg aus den Zenwalk- oder Slackware-Repositorien nachinstalliert werden. Mit der Version 7.0 führten die Entwickler ein neues System zur Paketverwaltung ein. Jetzt führen alle Repositorien eine Versionsnummer mit. Die bisherige Bezeichnung »current« entfällt, weil sie bei einigen Anwendern für Verwirrung gesorgt hat.


    Um flüssig zu laufen, erfordert Zenwalk 7.0 mindestens einen Rechner mit Pentium III-Prozessor, 256 MB RAM und 4 GB freiem Festplattenspeicher. Das ca. 580 MB große ISO-Abbild kann von mehreren Spiegelservern heruntergeladen werden. Neben der Xfce-Edition bieten die Entwickler verschiedene andere Zenwalk-Varianten (Core, Live, Gnome, Openbox) an, die momentan jedoch noch nicht in der aktuellen Version vorliegen.


    Quelle: Pro-Linux

    Das neueste LinuxUser-Sonderheft liegt seit dieser Woche am Kiosk. Es widmet sich dem Thema Sicherheit und bringt ein Starter Kit zu OpenSuse 11.4 mit.


    Das neueste LinuxUser-Sonderheft 02/2011 liegt seit heute am Kiosk aus. Es widmet sich im Schwerpunkt dem Thema Sicherheit mit Artikeln zur Verschlüsselung von Festplattenpartitionen und USB-Sticks, Firewall-Setup, Benutzerrechten und Rootkits. Einige Artikel aus dem LinuxUser-Sonderheft gibt es hier auf der LinuxCommunity frei online. Das komplette Inhaltsverzeichnis finden Sie im Shop der Linux New Media AG.


    30 Seiten OpenSuse 11.4
    Der vordere Teil des Hefts widmet sich ganz der neuen OpenSuse-Version mit dem Codenamen Celadon. Auf rund 30 Seiten beschreibt das LinuxUser-Sonderheft die Installation und die Arbeit mit den wichtigsten Programmen sowie die Administration des Rechners mit YaST. Das LinuxUser-Sonderheft ersetzt für die aktuelle OpenSuse-Version aus vertriebstechnischen Gründen das traditionelle EasyLinux-Starter Kit und enthält deshalb auch die 32- und die 64-Bit-Version von OpenSuse 11.4 auf der Heft-DVD.


    Das LinuxUser-Sonderheft 02/2011 kostet am Kiosk 8,90 EUR. Zu diesem Preis können Sie es auch versandkostenfrei in unserem Shop bestellen.


    Quelle: Linux-Community

    Nachdem vor kurzem Version 11.4 der Linux-Distribution openSUSE erschienen ist, macht sich das Team Gedanken, wie die kommenden Versionen nummeriert werden sollen. Ein Neuanfang mit einem neuen Nummernschema ist für die Projektverantwortlichen denkbar.


    openSUSE-Programm-Manager Andreas Jäger hat bekannt gegeben, dass der openSUSE-Vorstand beim letzten Treffen im IRC Überlegungen zur Versionsnummerierung angestellt hat. Dabei wurde nur entschieden, dass Jäger eine entsprechende Umfrage in der openSUSE-Gemeinschaft starten solle. Die erste, noch unverbindliche Umfrage ist schon einige Tage online.


    Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Feststellung, dass die Versionsnummern von openSUSE recht willkürlich sind - ob die nächste Version 11.5 oder 12.0 genannt wird, hängt nicht davon ab, welche Änderungen in die Distribution einfließen. Die Versionsnummern sagen also nichts aus außer der Reihenfolge ihres Erscheinens.


    Jäger stellt eine Reihe von Alternativen für die Zukunft vor. Dabei ist zu bedenken, dass openSUSE alle acht Monate in einer neuen Version erscheint - zyklisch im November, Juli und März. Das Verfahren nach der »alten Schule« würde jeweils nach vier Versionen die Hauptversionsnummer hochzählen, die nächste Version wäre 12.0, und 12.1, 12.2, 12.3 und 13.0 würden folgen. Möglich wäre auch andere Zählweisen: mit Ganzzahlen a la Fedora, a la Mandriva mit Jahreszahlen und der Unterversion .0 und .1, »Old School Mandriva« mit zweistelligen Jahreszahlen, eine Zählung wie bei Ubuntu mit zweistelligem Jahr und Monat, dasselbe mit vierstelligen Jahren, eine Zählung mit Oktalzahlen (die mit 012 statt mit 014 beginnen würde, obwohl die oktale 012 der Dezimalzahl 10 entspricht), oder eine Benennung nach den Jahreszeiten, also Autumn 2011, Summer 2012, Spring 2013 usw. Gegen letzteres wurde bereits eingewandt, dass es nicht in jeder Region vier Jahreszeiten gibt und auf der Südhalbkugel die Jahreszeiten umgekehrt liegen. Außerdem wäre die Internationalisierung ein Problem.


    Die unter den Entwicklern populärsten Vorschläge sollen auf openSUSE Connect nochmals zur Abstimmung gestellt werden. Wie dann weiter verfahren wird, ist noch nicht bekannt.


    Quelle: Pro-Linux

    Das LibreOffice-Projekt hat die Verfügbarkeit der Version 3.3.2 der gleichnamigen Office-Suite angekündigt. Die neue Version enthält ausschließlich Korrekturen.


    Das LibreOffice-Projekt hat die Verfügbarkeit der neuen Version 3.3.2 der freien Office-Suite bekannt gegeben. Die Aktualisierung, die ab sofort für alle Plattformen auch auf Deutsch zur Verfügung steht, bringt den Anwendern nur einige Korrekturen.


    Seit September 2010 sind nach Angaben des Projektes über 100 neue Beitragende dazugestoßen. LibreOffice bietet einige »Easy Hacks« als Einstieg, danach arbeiten viele der neuen Entwickler an fortgeschrittenen Aufgaben und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Software.


    Wie das Projekt angibt, ist nach dem erfolgreichen Start der Spendenkampagne, bei der binnen acht Tagen der notwendige Kapitalstock in Höhe von 50.000 Euro zusammengekommen ist, und in der bislang insgesamt fast 100.000 Euro gespendet wurden, die Gründung als Stiftung nach deutschem Recht in Vorbereitung. Finanzielle Unterstützung nimmt die Document Foundation auch weiterhin gerne entgegen.


    LibreOffice 3.3.2 ist in verschiedenen Sprachen verfügbar, darunter auch in Deutsch. Die aktualisierte Version ist auf den Webseiten des deutschsprachigen Projektes unter de.libreoffice.org erhältlich. Die LibreOffice-Box, die Version auf DVD, wird demnächst ebenfalls in einer aktualisierten Version zur Verfügung stehen.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Debian-Projekt hat die erste Aktualisierung des neuen stabilen Zweiges seiner Distribution herausgegeben. Die neue Version korrigiert Fehler im Installationsprogramm und zahlreichen Paketen und ermöglicht die Installation auf mehr Geräten.


    Mit der Freigabe von Debian GNU/Linux »Squeeze« 6.0.1 fasst das Debian-Projekt wichtige Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates der letzten sechs Wochen seit dem Erscheinen von Debian 6.0 zusammen. Auch in Version 6.0.1 hält sich Debian an die Richtlinie, nach der Herausgabe einer stabilen Version nichts mehr außer Korrekturen von Sicherheitslücken und Fehlern aufzunehmen.



    Debian GNU/Linux 6.0.1 behebt schwere Fehler in rund 70 Paketen und integriert die bisher angefallenen Sicherheitsupdates, die bereits im Zuge der regulären Sicherheitsmeldungen verteilt wurden. Auch im Kernel wurden einige Probleme behoben sowie einige Treiber hinzugefügt.


    Auch der Debian-Installer wurde aktualisiert. So wurde das Problem behoben, dass die Tastatur-Layouts für Deutsch (Schweiz), Bulgarisch und Schwedisch unbenutzbar waren. Außerdem kann Debian nun auf den NAS-Systemen QNAP TS-112, TS-212, TS-412 und TS-419P+ sowie Buffalo Linkstation LiveV3 und Mini installiert werden. Die Installationsmöglicheit auf iBook G4, Cobalt und SPARC-Hardware wurde wieder hergestellt.


    Die neue Version steht mit neuen Installationsmedien auf allen offiziellen Debian-Spiegelservern zur Verfügung. Alternativ werden auch CDs und DVDs zum Download bereitgestellt. Wer bereits frühere Installations-Images besitzt, kann diese aber in vielen Fällen weiterhin verwenden. Vorhandene Installationen können online oder mit den neuen Installationsmedien aktualisiert werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Aufgrund der Beschimpfung hilfsbereiter User habe ich den Benutzer lux mit einer gelben Karte vewarnt. Weitere Ausraster dieser Art werden nicht geduldet, ansonsten sehen wir uns gezwungen, lux zu sperren!

    Für alle Fans von OpenSuse und von Rolling Releases stellt das OpenSuse-Projekt seit kurzem ein neues Repo mit dem Namen Tumbleweed bereit. Darin befinden sich aktuelle und getestete Versionen des Kernels und von Programmen. Tumbleweed stellt damit einen idealen Kompromiss zwischen dem praktisch tagesaktuellen Factory-Zweig und der aktuellen stabilen Version (jetzt 11.4) dar. Zudem erspart das neue Repos größere Updates. Mit Tumbleweed ist man stets auf dem aktuellen Stand.


    Wie Ihr das Repo installiert und was es zu beachten gilt, lest Ihr bitte auf Linux-Community nach.

    Mit einigen Problemen weniger und viel Feintuning kommt der zweite Release Candidate von Libre Office 3.3.2 daher.


    Die Arbeit der Lokalisierungsteams ist eine der Verbesserungen: Menüs und Wörterbücher (österreichisches und Schweizer Deutsch) sind weiter übersetzt worden. Sollte doch noch ein Unterpunkt fehlen, haben die Entwickler ein Fallback auf die englische Variante integriert. Des Weiteren ist die Cursornavigation von Fehlern befreit und der Import von Makros für Dokumente des Formats "docxm" funktioniert, heißt es im Changelog.


    Zu den behobenen Mängeln zählen falsch gerenderte Menügrafiken und das Auftauchen von leeren Startseiten bei Präsentationen. Die Funktionen "Online-Update" und "Improvement Programm" sind entfernt. Der Release Candidate 2 steht für Linux, Windows und Mac OS X bereit. In der Ankündigung der Entwickler ist alles Nötige zum Download und für eventuelle Fehlermeldungen verlinkt.


    Quelle: Linux-Community

    Calculate Linux, eine Business-orientierte Distribution auf Gentoo-Basis, ist in Version 11.3 für Desktop und Server erhältlich.


    Die Desktop-Ausgabe CLD erhielt mit KDE 4.6.1 und Gnome 2.32 aktualisierte Desktopumgebungen, HAL entfiel. Als freie Bürosuite löst Libre Office die Software Open Office ab. Daneben haben die Entwickler die Unterstützung für Samsung-Drucker integriert und Installationsprobleme aus USB-Festplatten beseitigt.


    Für die Varianten Calculate Directory Server (CDS) and Calculate Scratch Server (CSS) bedeutend: Sie lassen sich nun auch auf dem Smart-Array von HP-Servern installieren, das unter Linux als Gerät "/dev/cciss" erscheint.


    Mit den Scratch-Ausgaben kann der Administrator selbst angepasste Installations-Images für seine Systeme erstellen. Die resultierenden Systeme sind nach Angaben des Projekts zu 100 Prozent kompatibel mit Gentoo Linux.


    Weitere Informationen über Calculate Linux sowie ISO-Images für Desktop, Scratch und Server für i686 und x86_64 gibt es auf der Calculate-Linux-Homepage


    Quelle: Linux-Community