Beiträge von Suse-Newbie

    Google Earth 6 ist da. Wir erklären, was es an Neuem bringt und wie man es unter OpenSuse 11.2 und 11.3 sowie Ubuntu und seinen Derivaten installiert und dabei die vorhandenen Bugs umschifft.


    Von Google Earth gibt es seit dieser Woche eine neue Version. Die 6. Auflage von Googles kostenloser Weltkarte bringt einige Verbesserungen und Veränderungen mit. So integriert sich Streetview besser, tauchen in einigen Städten Bäume auf und spielt das historische Kartenmaterial eine größere Rolle.


    In Städten wie New York, Tokyo und San Francisco, aber auch Berlin, prägen nun ca. 80 Millionen Bäume das Stadtbild. Dabei verwendet Google Dutzende von verschiedenen Baummodellen, ein Film in Googles Blog gibt einen schönen Eindruck. Wenn man die Software allerdings installiert, zeigen sich die Bäume nur mit Konturen, es handelt sich um einen Bug. Um die Bäume in ihrer vollen Pracht zu erleben, startet man Google Earth über die Kommandozeile. Der Befehl LANG=en_EN googleearth ruft die Software in englischer Sprache auf, was merkwürdigerweise auch die Baumtexturen sichtbar macht.Die brauchen allerdings ordentlich Systemressourcen, mit Rucklern in der Darstellung lässt sich fast garantiert rechnen.


    Streetview ist in Deutschland gerade erst gestartet, aber auch in Google Earth integriert. Die Entwickler haben die Bedienbarkeit von Streetview in der neuen Version von Google Earth spürbar verbessert. Wie in der Online-Version lassen sich die Straßen nun über Pegman ansteuern. So heißt das kleine gelbe Männchen, das man neben den Steuerelementen von Streetview findet. Pegman lässt sich per Drag & Drop auf einer der Straßen ziehen. Diese färbt die Software blau ein, sobald man Pegman mit gedrückter linker Maustaste bewegt und die Straße auch als Streetview-Ansicht vorliegt.


    Eine weitere nützliche Verbesserung in Streetview ist de Steuerung. Bis zur Version fünf konnte man in Google Earth nur mit Hilfe von Mausklicks auf Kameraicons durch die Straßen fahren. Ein Klick auf das nächste Kamerasymbol brachte den Beobachter ein Stück weiter. Das ist nun wesentlich besser, denn man kann sich mit Hilfe der Pfeiltasten bewegen, was auch der Steuerung in der Online-Version von Streetview entspricht.


    Google Earth für OpenSuse


    Unter OpenSuse 11.2 und 11.3 sollte man Google ebenfalls zunächst deinstallieren, falls es sich bereits auf der Platte befindet. Dann installiert man über den Paketmanager das Paket lsb und lädt anschließend das offizielle BIN-Paket von Googles Download-Seite herunter. Man wechselt in das Verzeichnis, in dem das heruntergeladene Paket liegt und öffnet eine Konsole. In die gibt man chmod u+x GoogleEarthLinux.bin ein und führt den Installer dann aus ./GoogleEarthLinux.bin . Um die Software zu starten, wechselt man nach der Installation in das Verzeichnis $HOME/google-earth und gibt dort ./googleearth ein.


    Quelle: Linux-Community

    Recovery is Possible (RIP), eine Live-Distribution zur Datenrettung, ist in Version 11.2 mit aktualisierter Software erhältlich.


    Zu den aufgefrischten Programmen gehören Htop 0.9, Tar 1.25, Ddrescue 1.14-pre1, Cdrtools 3.01a01 sowie Xfsprogs 3.1.4. Das Changelog enthält die komplette Liste der Updates.


    RIP lässt sich von CD/DVD sowie von USB-Medien starten. Auf der RIP-Homepage steht daneben auch eine Variante zum Booten über PXE zur Verfügung, ebenso wie Images mit und ohne X-Server.


    Quelle: Linux-Community

    Mit der Herausgabe von Debian GNU/Linux »Lenny« 5.0.7 fasst das Debian-Projekt wichtige Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates der letzten fünf Monate seit dem Erscheinen von Debian 5.0.6 zusammen. Auch in Version 5.0.7 hält sich Debian an die Richtlinie, nach der Herausgabe einer stabilen Version nichts mehr außer Korrekturen von Sicherheitslücken und Fehlern aufzunehmen.


    Debian GNU/Linux 5.0.7 behebt schwere Fehler in zwei Dutzend Paketen und integriert die bisher angefallenen Sicherheitsupdates, die bereits im Zuge der regulären Sicherheitsmeldungen verteilt wurden. Da auch im Kernel einige Probleme behoben wurden, wurde auch der Debian-Installer aktualisiert.


    Die neue Version steht mit neuen Installationsmedien auf allen offiziellen Debian-Spiegelservern zur Verfügung. Alternativ werden auch CDs und DVDs zum Download bereitgestellt. Wer bereits frühere Installations-Images besitzt, kann diese aber in vielen Fällen weiterhin verwenden. Vorhandene Installationen können online oder mit den neuen Installationsmedien aktualisiert werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Tiny Core-Entwickler haben die Version 3.3 des Mini-Linux veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehören neben Software-Aktualisierungen unter anderem ein integrierter Dateimanager und ein minimalistischer Editor.


    Tiny Core Linux wurde von Robert Shingledecker gegründet, die Version 1.0 wurde im Januar des letzten Jahres veröffentlicht. Seitdem erscheint fast monatlich eine neue Version. Die Idee hinter Tiny Core war, eine schnelle und »nomadische« Distribution zu schaffen. Ist ein (kabelgebundener) Internetzugang vorhanden, kann Tiny Core Anwendungen ins RAM nachladen, diese aber auch auf einem Datenträger ablegen. Trotz seiner geringen Größe hat Tiny Core einen Window-Manager an Bord. Wem dieses System zu aufgeblasen ist, kann zur microcore-Variante greifen, die noch einmal 4 MB kleiner ist und gänzlich ohne grafische Komponenten auskommt.


    Neu in der nun freigegebenen version 3.3 von Tiny Core Linux ist ein FLTK-basierter Dateimanager enthalten, der unter anderem Dateizuweisungen beherrscht und die Arbeit mit der Distribution erleichtern soll. Ferner haben die Entwickler einen neuen minimalistischen Editor hinzugefügt. Auch bei diesem setzt das Team auf FLTK. Der AppBrowser wurde weiter ausgebaut und die Struktur des Control Panels verändert. So finden sich oft benutzte Funktionen nun im System-Tools-Menü. Eine Liste aller Änderungen können Interessierte der Ankündigung der Version 3.3 entnehmen.


    Tiny Core 3.3 kann direkt vom Server des Projekts heruntergeladen werden. Seinen Einsatz findet es nach Angaben der Entwickler in Desktop-, Netbook-, Appliance oder Server-Systemen.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Erklärung zitiert Jeff Hawn, den Vorsitzenden und Geschäftsführer von Attachmate. In der kurzen Erklärung heißt es, dass das openSUSE-Projekt ein wichtiger Teil des Geschäfts von SUSE sei. Attachmate will SUSE als eigenständige Abteilung weiterführen. Die Übernahme soll keine Änderungen im Verhältnis zwischen SUSE und dem openSUSE-Projekt zur Folge haben.


    Die Übernahme war gestern verkündet worden und soll im ersten Quartal 2011 abgeschlossen sein, sofern die Behörden sowie die Novell-Aktionäre zustimmen. Teil der Vereinbarungen ist der Verkauf von 882 Patenten für etwa 450 Mio. US-Dollar an das von Microsoft geführte Konsortium CPTN, das offenbar eigens für den Erwerb dieser Patente aufgebaut wurde.


    Attachmate, ein Hersteller von Software für Terminal-Emulation, System- und Sicherheitsverwaltung und Anwendungsintegration, zahlt 2,2 Milliarden US-Dollar für Novell, erhält aber im Gegenzug die Geldreserven von Novell in Höhe von 1,0 Milliarden Dollar sowie die 450 Mio. Dollar von CPTN. Attachmate ist ein privat geführtes Unternehmen, das einer Investorengruppe gehört, an der Golden Gate Capital, Francisco Partners, Thoma Bravo und künftig auch Elliott, einer der größten Aktionäre von Novell, beteiligt sind.


    Quelle: Pro-Linux

    Mozilla Messaging hat die erste Testversion von Version 3.3 des E-Mail-Clients Thunderbird freigegeben. Thunderbird 3.3 wird auf der Layout-Engine Gecko 2.0 beruhen und enthält eine neue Erweiterungsverwaltung.


    Thunderbird 3.3 Alpha 1 verwendet mit Gecko 2.0 dieselbe Layout-Engine wie die kommende Generation von Firefox. Gecko 2.0 befindet sich, genauso wie Firefox 4, noch in der Entwicklung und stellt den Hauptgrund für die Veröffentlichung von Thunderbird 3.3 Alpha dar. Laut Aussagen der Entwickler wollen sie wissen, ob mit dem Plattformwechsel weitere Probleme einher gehen, und diese im Vorferld eliminieren. Mit dem Wechsel der Plattform wird Thunderbird auch die Unterstützung für PowerPC-Architekturen unter Mac OS aufgeben.


    Neu ist eine Dateigrößen-Anzeige für E-Mail-Anhänge sowie die Unterstützung für 32- und 64-Bit-Mac-Systeme. Ferner enthält die Alphaversion von Thunderbird 3.3 eine neue Erweiterungsverwaltung sowie ein neues API für Erweiterungen. Die Benutzeroberfläche soll allerdings bis zur finalen Version noch einigen Änderungen unterzogen werden. Zudem gab es in der aktuellen Testversion Änderungen an der Benutzeroberfläche für Windows-Systeme und über 190 Korrekturen, die zahlreiche Bereiche betreffen.


    Wer sich von den Warnhinweisen der Entwickler nicht abschrecken lassen und erste Alphaversion des kommenden Thunderbird 3.3 ausprobieren will, findet das Paket in englischer Sprache für Linux, Mac OS X und Windows im Downloadbereich des Mozilla-Messaging-Projekts.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwickler der Fotoverwaltungssoftware Digikam haben Version 1.6.0 veröffentlicht. Zugleich wurden auch die kipi-plugins 1.6.0 freigegeben.


    Wie die Entwickler bekannt gaben, bietet die knapp eineinhalb Monate nach Digikam 1.5.0 freigegebene Version der Anwendung zahlreiche Korrekturen. So wurden dem Schwerpunkt entsprechend zahlreiche Fehler in Digikam beseitigt, unter anderem auch diverse Abstürze bei der Verwaltung der Bilder. Zu den neuen Funktionen gehört die Möglichkeit, Tags in der Album-Ansicht auszuschließen und neue Optionen im Image Editor. Unter anderem behält der Editor die Originalgrößenverhältnisse beim Zuschneiden eines Bildes.


    Zeitgleich mit der Freigabe von Digikam 1.6.0 haben die Entwickler auch eine aktualisierte Version der kipi-plugins freigegeben. Zu den Neuerungen der Erweiterungen, die sich mittels der KDE Image Plugin-Schnittstelle auch in andere Applikationen einbinden lassen, gehören zahlreiche Fehlerkorrekturen, darunter auch diverse Abstürze. Ferner haben die Entwickler auch in diesem Paket, genauso wie in Digikam selbst, Probleme beim Kompilieren unter Mac OS X behoben.


    Sowohl Digikam als auch kipi-plugins können ab sofort direkt von der Seite des jeweiligen Projekts heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Attachmate kündigte heute an, den Software-Hersteller Novell fast komplett übernehmen zu wollen. Ein Teil der Urheberrechte übernimmt zudem ein von Microsoft geführtes Konsortium.


    Die seit fast einem Jahr brodelnden Gerüchte um eine Übernahme des Technologieunternehmens Novell haben nun ein Ende. Wie Attachmate, das eigentlich nur als Käufer für einige Produktsparten gehandelt wurde, bekannt gab, plant das Unternehmen Novell fast vollständig zu übernehmen. Den Kaufpreis gibt das Unternehmen mit 6,10 US-Dollar pro Aktie, bzw. rund 2,2 Milliarden US-Dollar, an. Damit liegt das Angebot lediglich 35 Cent pro Aktie höher als das, das der Hedgefonds Elliot Associates LP im Februar dieses Jahres geboten hatte und von Novell abgelehnt wurde. Attachmate selbst gehört den Investoren Golden Gate Capital, Francisco Partners und Thoma Bravo und stellt Software für Terminalemulation, Systems und Security Management und Application Integration her.


    Die Unternehmen hoffen, die komplette Transaktion bis Ende des ersten Quartals 2011 über die Bühne zu bringen. Die Voraussetzung dafür stellt allerdings die Zustimmung der Aktionäre und der beteiligten Behörden dar. Nach Angaben von Attachmate wird Novell danach in zwei separate Unternehmenssparten aufgeteilt. Zum einen wird der Hersteller unter dem Eigennamen Novell und zum anderen als Suse weiter bestehen.


    Neben Attachmate wird sich auch Microsoft indirekt an Novell beteiligen. Ein von den Redmondern geführtes Konsortium wird für insgesamt 450 Millionen Dollar eine ganze Sammlung von Intellectual Property von Novell übernehmen. Alle Vereinbarungen seien bereits unterzeichnet worden, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Um welches geistige Eigentum von Novell es sich handelt, gab das Unternehmen allerdings nicht bekannt.


    Quelle: Pro-Linux