Beiträge von Dirk.M

    So, habe mich jetzt schon mehr mit Leap 16 angefreundet. Mit Cockpit und Myrlyn bekomme ich das meiste gut hin. Ansonsten hilft die Konsole und Google.

    Jetzt habe ich nicht nur meinen Laptop, sondern auch noch meine Gaming-PC. Auch dort hatte ich Leap 16 drauf und X-Plane 12 (Flugsimulator). Im Dual Boot ist noch Windows 11 drauf und auch X-Plane 12. Das Windows habe ich deshalb, da es einige Plugins nur für Windows gibt, besonderes TrackIr (Headtracker).

    Jetzt habe ich ein Tool gefunden, linuxtrack, das ich compilieren musste. Allerdings brachte Leap 16 einige notwendigen Lib's nicht mit und liesen sich aus anderen Quellen nicht nachinstallieren. Deshalb bin ich auf ein akteulles Kubuntu umgestiegen. Auch hier gibt es Cockpit und Synaptics als Paketverwaltung und Kubuntu bringt alles mit, was ich zum compilieren benötigte.

    Das ist das schöne an Linux. Es gibt so viele Möglichkeiten, das man immer eine Lösung findet. Und es gibt immer ein wichtiges Werkzeug, die Konsole.

    Gruß

    Dirk

    Werden sie vielleicht nicht sagen, eher:

    - beschäftige dich doch einfach mal mit den Änderungen bzw. den neuen Tools in Leap 16.

    - Dual-Boot? Wozu noch Windows, wenn ich Linux habe.


    Aber du hast recht, es ist noch einiges in Leap 16 "unausgegoren".

    Na ja, zum einen benötige ich Windows noch für berufliche Tätigkeiten und auch für X-Plane, da es viele Plugins/Hardware (TrackIR) gibt, die nur unter Windows laufen. Habe mich schon versucht in wine einzuarbeiten, bisher aber ohne Erfolg.


    Es ist ja nicht so, dass ich Leap 16 erst heute installiert hätte. Ich habe es, glaube ich, inzwischen 4 mal istalliert und mit try and error meine Installation auf meine Bedürfnisse zu optimieren. So schnell schmeiße ich nicht die Flinte ins Korn. Auch komme ich immer besser zurecht. Mal schauen wie es sich weiter entwickelt.

    Hallo

    ich bin Dirk 61 Jahre alt und verwende opensuse seit ca 1996.

    Das Alleinstellungsmerkmal von Suse war Yast. Mit diesem Tool konnte man fast alles ohne Konsole einstellen.

    Ich glaube ich habe für die normale Arbeit mit dieser Distribution in den letzten 15 Jahren keine Konsole benötigt. Installation und Konfiguration liefen alle über Yast.

    Ich habe zwischenzeitlich im Dualboot Debian, Ubuntu und Mint getestet. Bei allen diesen Distributionen hat mir das zentrale Verwaltungstool Yast gefehlt. Ich musste mich durch diverse Werkzeuge durcharbeiten, um die Installation und Konfiguration zu erstellen. Das war mir zu umständlich, so dass diese Distributionen mich nicht überzeugten.


    Und jetzt wird Yast aufgegeben und nichts vergleichbares nachgeschoben. Weder Discover noch Cockpit kommen an Yast ran. Gerade mal Myrlyn erleichtert die Arbeit bei der Installation von Programmen.

    Ich frage mich echt was das soll. Opensuse war sowieso in den letzten Jahren eine Distribution unter ferner liefen. Wenn es jetzt kein Yast mehr gibt, dann wird diese Distribution über kurz oder lang vom Markt verschwinden.


    Ja, die Enthusiasten unter euch werden sagen, dann geh doch zum Klickibunti Windows. Aber das ist die falsche Einstellung. Wenn man Umsteiger auf Linux den Weg erleichtern will, muss man ihnen das passende Werkzeug an die Hand geben.

    Z.B bei der Installation. Hier wird eine Vorgabe gemacht, die für ein Dual-boot mit Windows extrem gefährlich ist, denn es wird alles platt gemacht, wenn man nicht aufpasst. Mit Yast konnte man die bisherigen Partitionen einfach berücksichtigen und freien Platz auf den Speichermedien mit wenigen Mausclicks für Opensuse wählen.

    Das einstellen von Grub war ein Kinderspiel. Die Freigabe von Samba Shares war einfach erledigt.


    Nur weil Browserbassierte Anwendungen heute der neueste Scheiß ist, ist das was da Opensuse abliefert, ich will nicht sagen, unbrauchbar, aber ein Untergang im Sumpf der vielen Distirbutionen.


    Nur meine Meinung


    Gruß

    Dirk