Dabei muss man das Gastsystem erst einmal Starten und in Betrieb nehmen. Ist dies getan, müsst ihr nun auf Geräte klicken und dann auf Gasterweiterungen Installieren und schon sollte es losgehen. Dann wird euch ein Pop Up eingeblendet welches ihr anklicken könnt aber nicht müsst, aber es euch zeigt das das entsprechende Medium angesprochen wurde und auch den Pfad der euch zeigt wo die Gasterweiterung liegt was das Installieren mit Hilfe der Konsole vereinfacht.
Nun öffnet ihr eine Konsole
SuSE-Start Panel / Anwendungen / System / Terminals eine Konsole ( Terminal )
und werdet Root / Admin, wie das geht sollte jetzt eigentlich klar sein.
Jetzt wechselt ihr mit dem folgenden
cd /cdrom/VBoxLinuxAdditions.run ( Pfad wo die Gasterweiterung liegt )
in das entsprechende Verzeichnis welches ihr Cleverer weise ja in dem geöffneten Pop Up sehen könnt. Nun braucht ihr nur die Adresse ( siehe Beispiel im Kasten ) heraus zu kopieren und ihn die Konsole zu setzen. Dies noch mit »Enter« zu bestätigen und es sollte die Gasterweiterung' s - Installationsprozedur beginnen.
Oder aber,
ihr ladet euch das zur vorhandenen Version passende VirtualBox - Gasterweiterungen - ISO File von der dortigen VirtualBox/Download - Seite herunter. Dann Speichert ihr das » VBoxGuestAdditions-ISO-File « in einem extra angelegten & benannten Ordner ab. Jetzt könnt ihr mit einem Klick auf Geräte und bindet dann den Ordner mit dem abgespeicherten » VBoxAdditions-Iso File « ein und startet dann den eigentlichen Gasterweiterung' s-Installation' s Vorgang.
Ist alles abgeschlossen müsst ihr noch das Gastsystem Neu - Starten = Reboot und dann sollte es schon fast gewesen sein.
Fast, aber eben noch nicht ganz!
USB Unterstützung - Aktivieren:
Denn nun kommt noch ein sehr wichtiger eingangs schon erwähnter Punkt. Ihr wisst doch noch, na die Sache mit der USB Unterstützung. Hier wird es ein klein wenig schwieriger, aber nicht unlösbar!
Dazu brauchen wir aber einige Werkzeuge zum ausführen der kommenden Aufgaben. Wir brauchen dafür einen Editor und eine Konsole. Ich persönlich nutze als Editor am liebsten »Kwrite« zum Editieren.
Um an den Editor zu kommen, brauchen wir nur die folgende Tastenkombination auszuführen,
alt F2
dann in die Kommandozeile noch folgendem eingeben,
kdesu kwrite
damit wird nach erfüllen der Passwortanforderung der Editor=Kwrite mit Root / Admin Rechten geöffnet die wir auch dafür benötigen.
Ebenfalls im Rahmen der Vorbereitung brauchen wir noch eine Konsole um die Nutzer ID = VBoxUsers Nummer die genutzt wird in Erfahrung zu bringen.
Das geht mit Konsole und folgendem
Befehl: grep vboxuser /etc/group
jetzt sollte eine Ausgabe in der Konsole erscheinen die so ähnlich wie diese Meinige hier aussieht
vboxusers
1234:mark,mark
aber eben mit dem eurigen Namen versteht sich.
Die Nutzer - Nummer = ID ist das was gebraucht wird. Bei mir Bspw. hier die 1234 die wir für den folgenden zusätzlichen Eintrag in die fstab = Starteintrag benötigen.
Damit beim wir in der VBox auch USB nutzen können, müssen wir den Starteintrag = fstab Bearbeiten bzw. auch einen zusätzlichen Eintrag hinzufügen. Damit sorgen wir dafür das die USB Anschlüsse in die VBox durch geleitet werden können um in der VBox dann auch benutzt werden zu können.
Das geht folgendermaßen, wir nehmen den zuvor geöffneten Editor und Suchen die folgende Datei
/etc/fstab
diese gefunden, öffnen wir diese auch um dann den folgenden Eintrag,
/sys/bus/usb/drivers /proc/bus/usb usbfs devgid=( xxxx ),devmode=664 0 0
durch hinzufügen zu erweitern.
Die in Klammern gesetzten Kreuzchen sind samt durch die o.g. Nutzer ID zu ersetzten.
Was dann an meinem Bsp. so aussieht,
/sys/bus/usb/drivers /proc/bus/usb usbfs devgid=1234,devmode=664 0 0
aber bitte darauf achten das die Nutzer - ID auch stimmig ist mit der eurige Nutzer - ID, ansonsten habt ihr mächtiges Problem am Hals. 
Außerdem muss noch vor die folgende Zeile / Eintrag,
usbfs /proc/bus/usb usbfs noauto 0 0
das folgende Zeichen,
1. gesetzt werden. Was dann z.b. so aussieht,
# usbfs /proc/bus/usb usbfs noauto 0 0
Eine komplette Übersicht meiner fstab sieht dann komplett angepasst folgendermaßen aus,
Ist die alles so Eingetragen & Angepasst wie hier Beschrieben & Gefordert, könnt ihr die Datei ( fstab = Startdatei ) Abspeichern & wieder Schließen. Aber nicht den Editor schließen, denn den brauchen wir nochmal.
Aber nicht das Speichern beim Schließen vergessen, sonst war alles umsonst!
Ich hoffe man kann das auf dem Bild auch gut erkennen. Aber denkt bitte daran, das ist ein Bsp meiner Einträge, die eurigen können & werden u.U. abweichen. Aber die Einträge die zugefügt bzw angepasst werden mussten, sollten ersichtlich sein so das mein Ziel des besseren erklären' s erreicht werden könnte.
etzt müssen wir zu guter letzt noch einen Eintrag in einer Datei anpassen bzw ergänzen und dann ist' s getan.
Also wir nehmen wieder unseren hoffentlich noch offenen Editor und suchen die folgende Datei / Script
/etc/init.d/boot.local
und fügen am Ende der Datei / Script den folgendem Befehl
mount -a
an und schließen dies dann auch wieder nachdem es auch ordentlich abgespeichert wurde.
Die geänderte Datei / Script sieht dann bei mir so aus
VirtualBox-Editor→ Bootlocal
Wie gesagt, nicht das Speichern vergessen beim Schließen der Datei / Script, sonst war das umsonst bzw funktioniert das ganze nicht!
Damit das ganze zum Abschluss kommt brauchen wir nochmal die Konsole. Diesmal aber reicht es als Normaler User angemeldet zu sein um noch folgenden
→ Befehl
rm -r /tmp/.vbox-EuerUserName-ipc/
asuzuführen. Was an meinem Bsp. so aussieht:
rm -r /tmp/.vbox-linuxsusefan-ipc/
mein Name ist natürlich durch den eurigen zu ersetzen, aber das sollte klar sein. Übrigens wird mit diesem Befehl das angegebene “ alte “ Verzeichnis gelöscht, welches mit dem kommenden Neustart frisch angelegt wird.
Jetzt folgt noch ein System Neustart und ihr habt es fast geschafft.
Nun müsst ihr noch USB & Filter in der VBox aktivieren, damit ihr wisst was ich meine, schaut aufs Bild
VirtualBox→USB Aktivieren
Und ob dies alles jetzt auch erfolgreich war was gemacht wurde, werdet ihr beim Start der Gast - Distribution bemerken wenn ihr die USB Geräte auch nutzen wollt. Denn jetzt sollten, wenn ihr auf Geräte / USB Geräte Klickt die vorhandenen USB Geräte aufgeführt und farblich Schwarz hinterlegt sein. Damit ist ersichtlich das die USB - Erweiterung aktiv und funktionstüchtig ist.
Nur sollten zwei Sachen nicht unerwähnt bleiben, wenn ihr im Gastsystem USB Geräte nutzt, können diese im Hostsystem nicht mehr verwendet werden.
Und, nach jedem Hostsystem basiertem Kernel-Update muss unter Umständen beim nächsten Start der Virtualbox der folgende
→ Befehl:
/etc/init.d/vboxdrv setup
in der Konsole als Root mit Admin-rechten ausgeführt werden.
Aber das werdet ihr eh als Fehlermeldung angezeigt bekommen, damit ist dieser Befehl gemeint der gleich als Lösungsvorschlag angeboten wird.
VirtualBox Versionen:
Seit April 2009 kann man die neueste Version der VirtualBox 2.2.0 Downloaden. Eine der vielen Neuerungen dieser Version ist u.a. auch das sich hier nun 3D Grafik sowie auch 64 Bit Betriebssysteme nutzen bzw. betreiben lässt. Weitere zahlreiche Neuerungen kamen hinzu als die Version 3.0 im Juli 2009 freigegeben wurde, was im einzelnen alles bereit steht kann man in den entsprechenden Medien nachlesen.
Wie weiter zu sehen ist, kann man auch entsprechende Einstellungen vornehmen wenn man über mehr RAM verfügt als über die “ Üblichen 2 GB “, hier lassen sich bis 4 GB RAM verwenden. An der eigentlichen Nutzung der VirtualBox 3.0 an sich hat sich für den Normal-User nicht' s wesentliches geändert, hier ist eigentlich alles wie immer.
Nachwort:
Ich hoffe das euch die Bilder beim Basteln behilflich sind euch auch mal ein Virtuelles Gastsystem zu Installieren und zu betreiben. Wie ihr sehen könnt ist das zur Zeit etwas umfangreicher, aber ihr habt immer die Möglichkeit im Forum zu fragen falls es Probleme oder ähnliches gibt. 3D Darstellungen des Gastes sowie die Verwendung von mehr als 2 GB RAM, aber auch der Betrieb einer 64 Bit Maschine sind jetzt auch mit der VirtualBox 3.0 möglich.
Ihr könnt alles was hier an Schritten / Ordnern beschrieben steht die ich hierfür nutze auch entsprechend an eure Gegebenheiten bzw. Bedürfnisse anpassen wie ihr wollt. Der hier beschriebene Weg ist der den ich nutzte und nur ein Beispiel wie es gehen kann aber nicht muss! Das gute an Linux ist das viele Wege nach……führen, na ja ihr wisst was & wie ich das meine, oder?! Ich denke doch!
Ich will aber auch nicht unerwähnt lassen das bei solchen Aktionen / Beschreibungen / Anleitungen / HowTo' s immer, ob direkt oder indirekt, viele Mitwirken. Auf diesem Wege sollen alle erwähnt und allen gedankt sein. Das ist eben das schöne an & um Linux, das alle vieles Wissen und dieses dann alles an viele & alle weiter geben. Sagt, wo gibt es so was heutzutage sonst noch? Und das ganze auch noch alles Kostenlos.