Beiträge von Mark

    Einrichtung des NFS – Servers:


    Der NFS – Server ist ein Verzeichnis Freigabe Server von Linux. Dazu gibt es auch einen NFS – Client. Dies läuft folgendermaßen ab, man erstellt auf dem Server ein Verzeichnis und gibt es über den NFS – Server frei. Auf dem Client, bindet man dieses Verzeichnis wieder ein.



    Einrichtung des Samba – Servers:


    Einen Samba – Server richtet man unter OpenSuse mit yast ein. Dazu muss man nach dem Start von yast in die Gruppe Netzwerkdienste wechseln und dort das Icon Samba-Server anklicken. Sollte dieses Icon nicht zu finden sein muss man den Samba – Server erst mit yast nachinstallieren. Nach dem Aufruf vom Samba – Server Konfigurationsmenü sieht man viele Reiter. Dort kann man dann seine Einstellungen vornehmen. In dem Reiter „Start“ Kann man auswählen wann der Samba – Server Dienst starten soll, hier wählt man am besten „Beim Systemstart“. Bei den Firewall Einstellungen gibt es den Punkt Firewall – Port öffnen, dort einen Hacken setzten. Im Reiter „Freigaben“, kann man Verzeichnisse sehen die von Grund auf Freigegeben sind. Man kann diese Voreinstellung lassen oder sie abändern. Im Reiter „Identität“ findet man folgendes was man einstellen kann. Bei den Basiseinstellungen: → Kann man eine Arbeitsgruppe oder einen Domainnamen festlegen. Man kann dort jeden beliebigen Namen vergeben. Bei den Domain – Controller: → Hier kann man wählen ob man einen PDC oder einen BDC einrichten will. Bei „wins“ kann man den Radiobutton bei Unterstützung für wins – Server machen. Dies kann man auch ändern je nach dem was man haben möchte. Im Reiter Vertrauenswürdige Domains und LDAP Einstellungen braucht man vorerst nichts anzupassen. Wenn die alles gemacht ist ist der Samba – Server grundsätzlich eingerichtet und verrichtet seinen Dienst.



    Einrichten des DNS – Servers:


    Denn DNS – Server richtet man ebenfalls mit yast ein. Auch den DNS – Server findet man unter der Gruppe Netzwerkdienste. Beim DNS – Server muss man einen Forwarder einstellen, dies ist die IP – Adresse des Gerätes das mit dem Internet verbunden ist. Dies kann ein Modem oder eine Router sein. Diesen Forwarder muss man einstellen, damit der DNS – Server auch Anfragen beantworten kann von Adressen die er nicht kennt. Dies ist ein Teil den man machen muss. Dann legt man sogenannte DNS-Zonen an, denn man muss sich seinen DNS-Server so langsam aufbauen. In diesen DNS-Zonen legt man dann sein Client PC an und deren IP Adressen. Dann sollte es möglich sein einen PC mit Namen oder mit IP – Adresse ansprechen zu können.

    Einrichtung des Servers:


    Alle Programm Installationen und Einstellungen von OpenSuse macht man mit YaST. Das heißt nach der Anmeldung am System muss man als erstes YaST starten um seine Programme zu installieren und seine Einstellungen zu machen. Da wir ein Server System einrichten wollen müssen wir die Server Dienste die wir benötigen installieren. Dazu muss man in YaST in der Gruppe Software auf das Icon Software installieren oder Löschen klicken. Nun wählt man am besten die Ansicht Schemata aus. Dort gibt es dann die Server Funktionen die man installieren kann.


    Man wählt die Paketgruppen „File – Server, Druck – Server, LDAP – Server, Web – Server, Verschiedene – Server, MySql - Server, DHCP/DNS – Server und Netzwerkverwaltung“ hinzu. Die Paketgruppe „Spiele“ wählt man ab. Das währe im Prinzip erstmal alles. Man kann später immer noch fehlende Pakete nachinstallieren. Nachdem die Installation abgeschlossen ist kann es mit der Einrichtung weiter gehen.


    Im Gegensatz zu einer Standard Installation wo man im Normalfall die IP Adresse per DHCP bezieht. Wird sie bei einem Server als feste IP Adresse eingestellt. Denn der Server soll immer über die gleichen Adresse erreichbar sein. Dazu geht man unter YaST in die Gruppe Netzwerk und klickt auf das Icon Netzwerkeinstellungen. Dort sind dann die erkannten Netzwerkkarten aufgeführt. Hier kann man auch die Einstellungen der Karten verändern.


    Hier dann erstmal unter Globalen Optionen die Traditionelle Methode mit ifup wählen. Nun kann man mit den restlichen Einstellungen fortfahren. Dazu wählt man seine Karte aus und klickt auf den Button bearbeiten. In diesem Menü ist eigentlich nur der Reiter Adresse wichtig. Dort dann die Einstellungen von DHCP auf Statisch ändern. Dort eine IP Adresse eingeben die für Heimnetzwerke bzw. nicht öffentliche Netzwerke gedacht ist, wie z.B.: 192.168.x.x. Die Einstellungen in den anderen Reitern kann man so lassen. Dann noch einem Hostnamen und einen Domänen Namen vergeben. Den Hostnamen nach belieben auswählen hier wurde der Name „SERVER“ gewählt. Die Domäne in einem Lokalen Heimnetzwerk heißt entweder „.local“ oder „.lan“. Und einen Standard Gateway festlegen. Die IP Adresse des Standard Gateways ist die des Geräts das eine Verbindung mit dem Internet herstellt, wie z.B: Modem oder Router. Nun alles speichern und die Netzwerkkarten Einstellungen verlassen.


    Jetzt geht es weiter mit Benutzerkonten anlegen. In den Hauptpunkt „Sicherheit und Benutzer“ wechseln. Hier dann „Benutzer bearbeiten und Anlegen“ auswählen. Lokale Benutzer für den Server selbst müssen keine angelegt werden. Aber für die Fremdrechner die sich an den Server anmelden wollen. Dies gilt für Windows – Clients genauso wie für Linux – Clients. Beide benötigen ein Konto um auf den Samba – Server und auf NFS – Freigaben zugreifen zu können. Nachdem die Benutzer angelegt sind werden die Einstellungen gespeichert und der „Benutzer anlegen“ Bereich beendet.


    Jetzt müssen noch die benötigten Server – Dienste gestartet werden. In Yast den Hauptpunkt „Netzwerkdienste“ auswählen. Dort den Punkt „DHCP – Server“ auswählen. Hier dann den Installations Assistenten folgen und alle Einstellungen durchführen. Dann beenden und speichern. Jetzt den Punkt „DNS – Server“ auswählen und hier erstmal nur den Forwarder Einstellen (bedeutet nur die IP - Adresse z.B.: des Routers eingeben). Nun den Punkt „HTTP – Server“ auswählen. Und den Installations Menü folgen das was wir nicht so übernehmen wir vorgegeben ist der Port und die Skript – Sprachen die der Web – Server können soll. Bei den Skript – Sprachen wählen wir alle aus. Den Port stellen wir von 80 auf Port 90 bzw. einen noch höheren Port auswählen (z.B.: einen Port über 10000). Warum wir dies machen wird später noch erklärt. Die anderen Einstellungen werden wie vorgegeben übernommen. Danach wird der Punkt „LDAP – Server“ ausgewählt. Hier wird nur der „LDAP – Server“ aktiviert. Der „NFS/NIS – Server“ wird nicht aktiviert den er wird momentan nicht benötigt. „TFTP – Server“ und der „Proxy – Server“ wird ebenfalls nicht benötigt. Jetzt den Punkt „Samba – Server“ auswählen (nur wenn man Windows – Clients in seinen Netzwerk hat und die auf den Linux Server zugreifen sollen). Da wir hier Windows – Clients betreiben aktivieren wir auch den „Samba – Server“. Nun als erstes den „Samba – Server“ einen Domänen Namen geben. Dieser kann nach belieben auswählt werden. Jetzt noch auswählen das dieser „Samba – Server“ ein PDC sein soll. Nur wenn kein anderer im Netzwerk vorhanden ist. Jetzt alles so lassen und die Einstellungen speichern und beenden. Für alle Dienste gilt das Sie beim Start geladen werden sollen.


    Jetzt in den Hauptpunkt „Hardware“ wechseln. Dort kann man wenn hat noch einen Drucker installieren und diesen dann auch noch freigeben. Zum Freigeben des Druckers muss man im Einrichtungs Assistenten den Punkt „entfernten Zugriff“ wählen und diesen dann auf „ja“ setzen. Dies war jetzt die grobe Vorgehensweise in den nächsten Kapiteln wird genauer auf diese Server Dienste eingegangen. Genauer eingegangen wird auf den NIS, NFS, Samba und DNS Server Dienst. Einrichtung des NIS – Servers Dazu wie unter OpenSuse üblich yast starten und in die Gruppe Netzwerkdienste wechseln. Dort dann das Icon NIS-Server anklicken. Hier den Radiobutton auf NIS Master Server installieren und einrichten setzten und auf den Button weiter klicken. Nun werden evtl. zusätzliche Pakete installiert. Jetzt einen NIS Domänennamen vergeben wie .z.B.: TEST.LAN oder TEST.LOCAL, die . LAN und .LOCAL sind für Heimnetzwerke gedacht. Den Hacken bei aktiven Slave – Server für NIS vorhanden kann entfernt werden, das haben wir in diesen Fall nicht. Einen Hacken setzten bei Firewallport öffnen. Dann auf den Button weiter klicken. Jetzt kommt die Konfiguration der NIS Server Maps, hier muss man auf jeden Fall welche auswählen. Dies muss man machen den der NIS Server muss ja wissen was er alles zur Verfügung stellen muss. Um es einfach zu machen kann man alles auswählen. Danach auf den Button weiter klicken. Nun kommt die Konfiguration des NIS Server Query Hosts, die voreingestellten beiden IP Adressen müssen auf jeden Fall stehen bleiben(255.0.0.0 und 127.0.0.0). Diese braucht man um den Zugriff auf den eigenen Rechner zu ermöglichen bzw. zuzulassen. Nun muss man aber den andren Rechner die sich anmelden wollen auch die Möglichkeit geben. Dazu muss hier noch die entsprechende IP Adresse eingeben werden. Wenn man es sich einfach machen will nimmt man 0.0.0.0, als IP Adresse und Netzmaske. Dann haben alle sich im Netzwerk befindlichen Rechner Zugriff auf den NIS Server. Man kann hier natürlich auch den Entsprechen IP Bereich eingeben. Dies währe dann z.B.: 192.168.x.x und die Netzmaske 255.255.255.0, das sollte auch gehen. Dann haben nur die Rechner Zugriff auf den NIS Server die sich in diesen Bereich befinden. Dann auf den Button Beenden klicken und die NIS Server Einrichtung ist abgeschlossen. Sollte eine Verbindung nicht zustanden kommen ist der Firewallport nicht freigegeben wurden, dies scheint wohl ein kleiner Bug zu sein. Um dies jetzt nachzuholen muss man in Yast zu der Gruppe Sicherheit und Benutzer wechseln. Und dort dann das Icon Firewall anklicken. Hier kann man dann den NIS Server als erlaubten Dienst hinzufügen.


    Am Client muss man dann unter Yast in der Gruppe Netzwerkdienste das Icon NIS-Client anklicken. Dort dann den Radiobutton auf NIS verwenden setzten. Und den NIS-Server Domainnamen angeben. Wenn man dann auch suche klickt sollte der NIS Server erscheinen. Und man kann auf den Button beenden klicken. Nach einem Neustart sollte dann alles klappen und der Client ist in der NIS-Server Domäne angemeldet. Jetzt sollten am Anmeldebildschirm die Benutzerkonten des NIS Servers zu sehen sein, diese müssen natürlich zuvor auf den Server angelegt werden. Am Client muss man jetzt noch den Server Benutzernamen in die Gruppe Users einbinden, dies macht man über Yast. Dann muss man noch das Homeverzeichnis des neuen Benutzers im Ordner Home anlegen. Danach das neu angelegte Homeverzeichnis für den neuen Benutzer durch zuweisen der entsprechenden rechte zugänglich machen. Dann kann man sich endlich am NIS Server anmelden.

    OpenSuse als Server:


    Hier wird von OpenSuse 11.1 mit einem Highpoint Rocketraid 2300 Controller ausgegangen. Aber vom Prinzip her kann man diese Info immer zu rate ziehen wenn man vor hat einen Server mit OpenSuse aufzusetzen.



    Vorwort:


    Diese Anleitung beschreibt die Installation von OpenSuse 11.1 auf einem Highpoint Rocket Raid 2300 Controller. Und die Einrichtung der Free-Office Verison des Axigen Mailservers. Des weiteren werden typische Server Dienste wie z.B.: DNS, NIS, NFS und SAMBA beschreiben.



    Installation des Servers:


    Hier wird davon ausgegangen das sich die Festplatten in einem Raid Verbund befinden. Diese Festplatten werden von einem Highpoint Rocket Raid 2300 Controller angesteuert. OpenSuse 11.1 kann diesen Raid Verbund nicht erkennen und es kann somit auch nichts installiert werden.


    Darum muss man die Installation über die Live CD Funktion starten. Dazu die CD/DVD einlegen und im Boot Menü der CD/DVD die Option Live CD – Gnome Desktop wählen. Dann wird die Grafische Oberfläche Gnome von der CD/DVD gestartet.


    Da der Standard Raid Treiber(sata_mv) nicht funktioniert. Muss man den Hersteller Treiber erst installieren. Dazu geht man auf die Seite http://www.highpoint-tech.com, hier dann in den Support Bereich. Dort dann Bios und Treiber auswählen, dann den passenden Treiber für seinen Raid Controller wählen in diesem Fall währe das der RocketRaid 2300 Raid Version. Dort dann den Treiber für OpenSuse 11.1 herunterladen.


    Nun kann mit der Treiber Installation begonnen werden. Dazu muss die Gepackte .tgz Datei mit dem Dateimanager entpackt werden. Dann ein Terminal Fenster öffnen, hier dann in das Verzeichnis gehen in dem der Entpackte Treiber liegt. Sich nun mit su – root-rechte verschaffen und mit dem Befehl sh install.sh den Treiber installieren. Der Treiber wird jetzt installiert und geladen. Die Festplatten können jetzt verwendet werden und Opensuse kann installiert werden wie es der OpenSuse installer vorschlägt.


    Nach einem Neustart steht einem das installierte OpenSuse 11.1 System zur Verfügung. Die Grundinstallation ist jetzt abgeschlossen man kann jetzt wie im nächsten Schritt beschrieben mit der Einrichtung des Servers weiter machen.

    Dabei muss man das Gastsystem erst einmal Starten und in Betrieb nehmen. Ist dies getan, müsst ihr nun auf Geräte klicken und dann auf Gasterweiterungen Installieren und schon sollte es losgehen. Dann wird euch ein Pop Up eingeblendet welches ihr anklicken könnt aber nicht müsst, aber es euch zeigt das das entsprechende Medium angesprochen wurde und auch den Pfad der euch zeigt wo die Gasterweiterung liegt was das Installieren mit Hilfe der Konsole vereinfacht.


    Nun öffnet ihr eine Konsole


    SuSE-Start Panel / Anwendungen / System / Terminals eine Konsole ( Terminal )


    und werdet Root / Admin, wie das geht sollte jetzt eigentlich klar sein.


    Jetzt wechselt ihr mit dem folgenden


    cd /cdrom/VBoxLinuxAdditions.run ( Pfad wo die Gasterweiterung liegt )


    in das entsprechende Verzeichnis welches ihr Cleverer weise ja in dem geöffneten Pop Up sehen könnt. Nun braucht ihr nur die Adresse ( siehe Beispiel im Kasten ) heraus zu kopieren und ihn die Konsole zu setzen. Dies noch mit »Enter« zu bestätigen und es sollte die Gasterweiterung' s - Installationsprozedur beginnen.


    Oder aber,


    ihr ladet euch das zur vorhandenen Version passende VirtualBox - Gasterweiterungen - ISO File von der dortigen VirtualBox/Download - Seite herunter. Dann Speichert ihr das » VBoxGuestAdditions-ISO-File « in einem extra angelegten & benannten Ordner ab. Jetzt könnt ihr mit einem Klick auf Geräte und bindet dann den Ordner mit dem abgespeicherten » VBoxAdditions-Iso File « ein und startet dann den eigentlichen Gasterweiterung' s-Installation' s Vorgang.


    Ist alles abgeschlossen müsst ihr noch das Gastsystem Neu - Starten = Reboot und dann sollte es schon fast gewesen sein.


    Fast, aber eben noch nicht ganz!



    USB Unterstützung - Aktivieren:


    Denn nun kommt noch ein sehr wichtiger eingangs schon erwähnter Punkt. Ihr wisst doch noch, na die Sache mit der USB Unterstützung. Hier wird es ein klein wenig schwieriger, aber nicht unlösbar!


    Dazu brauchen wir aber einige Werkzeuge zum ausführen der kommenden Aufgaben. Wir brauchen dafür einen Editor und eine Konsole. Ich persönlich nutze als Editor am liebsten »Kwrite« zum Editieren.


    Um an den Editor zu kommen, brauchen wir nur die folgende Tastenkombination auszuführen,


    alt F2


    dann in die Kommandozeile noch folgendem eingeben,


    kdesu kwrite


    damit wird nach erfüllen der Passwortanforderung der Editor=Kwrite mit Root / Admin Rechten geöffnet die wir auch dafür benötigen.


    Ebenfalls im Rahmen der Vorbereitung brauchen wir noch eine Konsole um die Nutzer ID = VBoxUsers Nummer die genutzt wird in Erfahrung zu bringen.


    Das geht mit Konsole und folgendem


    Befehl: grep vboxuser /etc/group


    jetzt sollte eine Ausgabe in der Konsole erscheinen die so ähnlich wie diese Meinige hier aussieht


    vboxusers:!:1234:mark,mark


    aber eben mit dem eurigen Namen versteht sich.


    Die Nutzer - Nummer = ID ist das was gebraucht wird. Bei mir Bspw. hier die 1234 die wir für den folgenden zusätzlichen Eintrag in die fstab = Starteintrag benötigen.


    Damit beim wir in der VBox auch USB nutzen können, müssen wir den Starteintrag = fstab Bearbeiten bzw. auch einen zusätzlichen Eintrag hinzufügen. Damit sorgen wir dafür das die USB Anschlüsse in die VBox durch geleitet werden können um in der VBox dann auch benutzt werden zu können.


    Das geht folgendermaßen, wir nehmen den zuvor geöffneten Editor und Suchen die folgende Datei


    /etc/fstab


    diese gefunden, öffnen wir diese auch um dann den folgenden Eintrag,


    /sys/bus/usb/drivers /proc/bus/usb usbfs devgid=( xxxx ),devmode=664 0 0


    durch hinzufügen zu erweitern.


    Die in Klammern gesetzten Kreuzchen sind samt durch die o.g. Nutzer ID zu ersetzten.


    Was dann an meinem Bsp. so aussieht,


    /sys/bus/usb/drivers /proc/bus/usb usbfs devgid=1234,devmode=664 0 0


    aber bitte darauf achten das die Nutzer - ID auch stimmig ist mit der eurige Nutzer - ID, ansonsten habt ihr mächtiges Problem am Hals. :)


    Außerdem muss noch vor die folgende Zeile / Eintrag,


    usbfs /proc/bus/usb usbfs noauto 0 0


    das folgende Zeichen,


    1. gesetzt werden. Was dann z.b. so aussieht,


    # usbfs /proc/bus/usb usbfs noauto 0 0


    Eine komplette Übersicht meiner fstab sieht dann komplett angepasst folgendermaßen aus,


    Ist die alles so Eingetragen & Angepasst wie hier Beschrieben & Gefordert, könnt ihr die Datei ( fstab = Startdatei ) Abspeichern & wieder Schließen. Aber nicht den Editor schließen, denn den brauchen wir nochmal.


    Aber nicht das Speichern beim Schließen vergessen, sonst war alles umsonst!


    Ich hoffe man kann das auf dem Bild auch gut erkennen. Aber denkt bitte daran, das ist ein Bsp meiner Einträge, die eurigen können & werden u.U. abweichen. Aber die Einträge die zugefügt bzw angepasst werden mussten, sollten ersichtlich sein so das mein Ziel des besseren erklären' s erreicht werden könnte.


    etzt müssen wir zu guter letzt noch einen Eintrag in einer Datei anpassen bzw ergänzen und dann ist' s getan.


    Also wir nehmen wieder unseren hoffentlich noch offenen Editor und suchen die folgende Datei / Script


    /etc/init.d/boot.local


    und fügen am Ende der Datei / Script den folgendem Befehl


    mount -a


    an und schließen dies dann auch wieder nachdem es auch ordentlich abgespeichert wurde.


    Die geänderte Datei / Script sieht dann bei mir so aus
    VirtualBox-Editor→ Bootlocal


    Wie gesagt, nicht das Speichern vergessen beim Schließen der Datei / Script, sonst war das umsonst bzw funktioniert das ganze nicht!


    Damit das ganze zum Abschluss kommt brauchen wir nochmal die Konsole. Diesmal aber reicht es als Normaler User angemeldet zu sein um noch folgenden


    → Befehl


    rm -r /tmp/.vbox-EuerUserName-ipc/


    asuzuführen. Was an meinem Bsp. so aussieht:


    rm -r /tmp/.vbox-linuxsusefan-ipc/


    mein Name ist natürlich durch den eurigen zu ersetzen, aber das sollte klar sein. Übrigens wird mit diesem Befehl das angegebene “ alte “ Verzeichnis gelöscht, welches mit dem kommenden Neustart frisch angelegt wird.


    Jetzt folgt noch ein System Neustart und ihr habt es fast geschafft.


    Nun müsst ihr noch USB & Filter in der VBox aktivieren, damit ihr wisst was ich meine, schaut aufs Bild
    VirtualBox→USB Aktivieren


    Und ob dies alles jetzt auch erfolgreich war was gemacht wurde, werdet ihr beim Start der Gast - Distribution bemerken wenn ihr die USB Geräte auch nutzen wollt. Denn jetzt sollten, wenn ihr auf Geräte / USB Geräte Klickt die vorhandenen USB Geräte aufgeführt und farblich Schwarz hinterlegt sein. Damit ist ersichtlich das die USB - Erweiterung aktiv und funktionstüchtig ist.


    Nur sollten zwei Sachen nicht unerwähnt bleiben, wenn ihr im Gastsystem USB Geräte nutzt, können diese im Hostsystem nicht mehr verwendet werden.


    Und, nach jedem Hostsystem basiertem Kernel-Update muss unter Umständen beim nächsten Start der Virtualbox der folgende


    → Befehl:


    /etc/init.d/vboxdrv setup


    in der Konsole als Root mit Admin-rechten ausgeführt werden.


    Aber das werdet ihr eh als Fehlermeldung angezeigt bekommen, damit ist dieser Befehl gemeint der gleich als Lösungsvorschlag angeboten wird.



    VirtualBox Versionen:


    Seit April 2009 kann man die neueste Version der VirtualBox 2.2.0 Downloaden. Eine der vielen Neuerungen dieser Version ist u.a. auch das sich hier nun 3D Grafik sowie auch 64 Bit Betriebssysteme nutzen bzw. betreiben lässt. Weitere zahlreiche Neuerungen kamen hinzu als die Version 3.0 im Juli 2009 freigegeben wurde, was im einzelnen alles bereit steht kann man in den entsprechenden Medien nachlesen.


    Wie weiter zu sehen ist, kann man auch entsprechende Einstellungen vornehmen wenn man über mehr RAM verfügt als über die “ Üblichen 2 GB “, hier lassen sich bis 4 GB RAM verwenden. An der eigentlichen Nutzung der VirtualBox 3.0 an sich hat sich für den Normal-User nicht' s wesentliches geändert, hier ist eigentlich alles wie immer.



    Nachwort:


    Ich hoffe das euch die Bilder beim Basteln behilflich sind euch auch mal ein Virtuelles Gastsystem zu Installieren und zu betreiben. Wie ihr sehen könnt ist das zur Zeit etwas umfangreicher, aber ihr habt immer die Möglichkeit im Forum zu fragen falls es Probleme oder ähnliches gibt. 3D Darstellungen des Gastes sowie die Verwendung von mehr als 2 GB RAM, aber auch der Betrieb einer 64 Bit Maschine sind jetzt auch mit der VirtualBox 3.0 möglich.


    Ihr könnt alles was hier an Schritten / Ordnern beschrieben steht die ich hierfür nutze auch entsprechend an eure Gegebenheiten bzw. Bedürfnisse anpassen wie ihr wollt. Der hier beschriebene Weg ist der den ich nutzte und nur ein Beispiel wie es gehen kann aber nicht muss! Das gute an Linux ist das viele Wege nach……führen, na ja ihr wisst was & wie ich das meine, oder?! Ich denke doch!


    Ich will aber auch nicht unerwähnt lassen das bei solchen Aktionen / Beschreibungen / Anleitungen / HowTo' s immer, ob direkt oder indirekt, viele Mitwirken. Auf diesem Wege sollen alle erwähnt und allen gedankt sein. Das ist eben das schöne an & um Linux, das alle vieles Wissen und dieses dann alles an viele & alle weiter geben. Sagt, wo gibt es so was heutzutage sonst noch? Und das ganze auch noch alles Kostenlos.

    Wird gerade überarbeitet von Mark!!!!



    Virtualbox:


    VirtualBox - ist eine von Innotek entwickelte freie, mittlerweile aber von SUN - Microsystems übernommen und weitergeführte, Software, die es Erlaubt die verschiedenste Betriebssysteme als Gastsysteme auf einem Hostsystem Virtuell laufen zu lassen. Angefangen von den verschiedensten Windows Versionen bis zu vielen verschiedensten Linux Distributionen und neuerdings, seit der VirtualBox 1.6.0 Version, sogar auch Apple' s Leopard OS X die Virtuell betrieben werden können. Mit der Veröffentlichung der VirtualBox 2.0 kann auf 64Bit - PC auch eine 64Bit Gastdistribution betrieben werden und seit der Freigabe der VirtualBox 3.0 sind 3D Darstellungen sowie auch das zuweisen von Arbeitsspeicher des Gastes ( RAM ) je nach vorhandener Hardware möglich.



    Vorwort:


    Die Vorteile liegen klar auf der Hand, es lassen sich mehrere Betriebssysteme auf einem PC gleichzeitig betreiben und das sogar fast ohne bzw. wenn dann nur mit wenigen ab strichen. Es lässt sich so gut wie alles nutzen als wäre das Gastsystem fest Installiert. So ist in der letzten und gleichzeitig neuesten Version auch 2.0 USB Anschlüsse dabei die sich mit Hilfe eines Controller' s betreiben lassen. Oder auch im Vollbild - , Nahtlos - Randlos Modus ist der Desktop des Gastes bzw. Host' s darstellbar. Aber auch Netzwerkanschluss oder auch CD/DVD-Lauwerk' s Einbindung und auch Serielle Anschlüsse für Bspw. Drucker sind vorhanden, auch Externe - Festplatten Ein- & Aushängen und vieles andere mehr.


    Die Installation von VirtualBox ist relativ einfach und nicht weiter kompliziert. Man kann sich Virtualbox von dieser Seite(http://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads) direkt laden und nach Auswählen der entsprechenden Distribution diese dann per Mausklick Installieren. Oder aber man kann diese auch über die offiziellen OpenSuSE Quellen per YaST Installieren.



    Installation von Virtualbox:


    Um Virtualbox mit YaST zu installieren muss man erst die Paketquellen für Virtualbox hinzufügen(wie das geht steht hier beschrieben - Systemverwaltung YaST


    Und dann kann man wie gewohnt mit YasST das Programm installieren.


    Auch über den oben genannten Link kann man Virtualbox installieren, wobei diese Installation Methode meiner Meinung zu bevorzugen ist.


    Habt ihr die VirtualBox erfolgreich Installiert, müssen noch einige Kleinigkeiten erledigt werden.


    Das Bspw. wäre das in der Benutzerverwaltung des Host-System' s noch ein Häkchen bei »vboxusers« gesetzt werden muss.
    Dies macht man mit YaST unter Benutzer und Sicherheit. Dort kann man unter andrem die rechte der Benutzer festlegen und auch Benutzer in die Entsprechenden Gruppen zufügen.


    Damit wird erreicht das der Nutzer der VirtualBox auch entsprechende Rechte in / um & mit der VirtualBox hat Dienste auszuführen. Das darf nicht vergessen werden, denn schließlich ist das einer der meisten vermeidbaren Fehler.



    Gasterweiterung installieren:




    kann man die Gasterweiterung' s - ISO-File der jeweiligen aktuellen VirtualBox Version als ISO-File herunterladen & installieren. Man wähle einfach durch einem Klick auf die Aktuelle VBox-Version und dann das betreffenden » VBoxGuestAdditions_ISO-File « aus. Dies dann auf der Festplatte in einem vorgesehenem Ordner speichern, lässt sich dies wiederum dann laut allg. Anleitung einbinden und entsprechend der Anweisung installieren.



    VirtualBox Starten:


    Wenn ihr Virtualbox startet kann es sein das jetzt eine Fehlermeldung erscheint. Diese Meldung gibt euch diesen Befehl den ihr im Terminal eingeben müsst.
    Der Befehl lautet so: /etc/init.d/vboxdrv


    Lösung:


    Dazu müsst ihr nur die VirtualBox wieder schließen und den obigen Befehl in eine Root / Admin - Konsole einfügen und dies dann mit Enter bestätigen. Damit werden benötigte Kernel Module für die VirtualBox gebaut. Dann könnt ihr die VBox wieder öffnen und weiter machen. Wo & wie ihr die Konsole findet bzw Root / Admin werdet, könnt ihr weiter unter im nächsten Kapitel nachlesen.



    Gast Systeme Installieren:


    Wenn dann Virtualbox läuft muss man ein Gastsystem seiner Wahl installieren. Mann kann nahezu jedes Gastsystem installieren von Linux bis Windows.






    Gleiches Prozedere gilt beim Gastsystem - OpenSuSE 11.0 - die ich auch mal zu Testzwecken auf das 11.0' er-SuSE Host-System Installiert hab. Auch hier ist der Weg der gleiche wie auch bei den hier genannten Gast - Distri' s ( Ubuntu etc). Das selbe gilt auch für die Gasterweiterungen der 11' er SuSE. Auch hier ist die Installation der Gasterweiterungen selbst gleich geblieben wie bei allen anderen zuvor auch. Ebenso hab ich mal ein Windows Vista als Gastsystem eingespielt was sich nur bei der Installation der Gasterweiterungen unterscheidet.



    Gasterweiterungen Installieren:


    Wie das mit den Gasterweiterungen Installieren geht, ist von Distri ~ Distri abhängig und demnach auch verschieden einfach oder nicht. Am einfachsten finde ich geht das bei Windows Betriebssystemen. Da muss man nicht weiter darauf eingehen, denn dort muss man nur nach der Installation selbst noch auf Gasterweiterungen Installieren Klicken und schon läuft das Automatisch und ohne größeres zu tun ab.


    Anders ist das bei Linux - Betriebssystemen, da muss man schon etwas mehr tun. So z.b. sollten dann je nach Gast - Linux - BS Kompilierung ' s Werkzeuge nach installiert werden. Das unterscheidet sich, welche genau will ich mal am Bsp. zeigen.


    Für OpenSuSE ist das


    linux-kernel-headers kernel-source kernel-syms gcc make


    diese Tools lassen sich von der Installations - DVD nach installieren, denn dort sind diese Tools drauf. Das kann man dann im Gastsystem mit der Gast - Konsole und einem entsprechenden Konsolen Befehl erledigen.


    Ist die Konsole geöffnet, was so geht


    SuSE-Start Panel / Anwendungen / System / Terminals eine Konsole ( Terminal )


    muss man sich als Root / Admin anmelden mit su dann Passwortanforderung erfüllen und dann folgenden


    → Befehl:


    zypper in linux-kernel-headers kernel-source kernel-syms gcc make


    Nun dann noch alle kommenden Fragen mit Ja beantworten, das war es dann schon. Jetzt kann mit der Installation der Gasterweiterungen begonnen werden.

    WINE ist eine Plattform für Linux Anwender, welche Windowsapplikationen in ihrem Linux benutzen möchten.



    Vorwort:


    Mit dieser Applikation ist es möglich Windows Software und einige Direct-X Applikationen/Spiele zu betreiben. Leider ist die Plattform kein Windows-Ersatz und dadurch lassen sich auch nicht alle Programme/Spiele ausführen. Jedoch arbeiten die Entwickler täglich daran, so dass fast jeden Monat eine neue Version bereitgestellt wird, in der Bug's behoben sind und Neuerungen implementiert sind. Für nähere Informationen zur Unterstützung kann man auf der Homepage von WINE nachsehen. Diese Homepage lautet: http://www.winehq.org



    Repositorie / Paketquelle hinzufügen:


    Für WINE finden sich schon eine fertige Paketquelle/Repositorie in YAST. Um diese Auszuwählen und hinzuzufügen gehen wir wie folgt vor :


    1. Wir öffnen YaST und bestätigen mit dem root Password. Daraufhin wird YaST gestartet, dort klickt man auf den Button Software Repositories.


    2. Dann öffnet sich ein neues Fenster, hier klicken wir ganz unten Links auf Hinzufügen.


    3. Nun wählen wir im folgendem Fenster Community/Gemeinschafts-Repositories und bestätigen mit einem Klick auf Weiter


    4. Wir fügen das das entsprechende Repositorie für WINE hinzu: Wine-CVS-Pakete Repositorie. Einfach markieren und mit OK bestätigen.
    Nun noch die Abfrage mit Import des Schlüssels mit OK bestätigen und das Repro wird eingebunden.



    Installation & Einrichtung:


    Nachdem wir erfolgreich die Paketquelle/Repositorie hinzugefügt haben, können wir uns der eigentlichen Installation des Programms widmen. Dazu gehen wir wieder in Yast und wählen diesmal Software installieren oder löschen aus. Es öffnet sich die Paketverwaltung mit folgendem Fenster, indem wir auf Anzeige klicken und den Reiter Installationsquellen auswählen und hier dann die Wine-quelle.


    Wenn die Häkchen gesetzt sind, nur noch unten Links auf Akzeptieren klicken und es wird installiert.



    Einrichtung :


    Zur Einrichtung öffnen wir ein Terminal/Konsole deiner Wahl und tippen ein "winecfg" ein. Hier könnt ihr alles festlegen bzgl.. Festplatten, Sound, Grafik und welches Windows ihr verwenden wollt.


    Mit einem Klick auf OK das ganze abschließen.



    Software/Spiele installieren:


    Wie schon oben erwähnt funktioniert nicht jedes Windows-Progamm mit wine, jedoch müsst ihr selbst raus finden was geht oder auch nicht. Eine Hilfestellung bzgl.. funktionierender Software/Spiele findet ihr auf der Wine HP mit entsprechender Bewertung und Installationshilfe. Wenn ihr z.B. eine datei.exe heruntergeladen habt im Bsp. ordner /home/dein_Username/Download, gehst Du wie folgt damit um : Terminal öffnen und mit dem Befehl cd /home/dein_Username/Download in den Ordner wechseln (indem sich die besagte .exe befindet). Anschließend gibst Du den Befehl wine datei.exe ein. Es öffnet sich ein Fenster in dem ihr (wenn alles funktioniert) zu einer ganz normalen Windows Installation aufgefordert wird.



    Software/Spiele ausführen:


    Nehmen wir an ihr habt im Standard Verzeichnis von Windows installiert c:\Programme je nachdem wie ihr Wine konfiguriert habt kann das variieren, aber ich gehe jetzt mal vom Standard Ordner aus, ansonsten müsst ihr dies natürlich ändern. Dieser Standard Ordner befindet sich wenn ihr mit dem Terminal arbeitet hier : cd /home/dein_Username/.wine/drive_c/Programme/euer_Programm wenn ihr in diesen Ordner gewechselt habt, startet ihr euer_Programm mit dem Befehl "wine euer_Programm.exe" So das war alles.


    Ursprünglicher Ersteller dieses Beitrags ist Phantom.

    Systemverwaltung YaST


    Das Programm YaST wird unter OpenSuse verwendet um Systemeinstellungen durchzuführen.



    Vorwort:


    YaST ist eine Abkürzung für Yet another Setup Tool, dies bedeutet: noch ein weiteres Installationswerkzeug. Yast verwendet man unter OpenSuse um viele seiner Systemeinstellungen vorzunehmen. Dazu gehören z.B.: zufügen von Paketquellen, Netzwerkeinstellungen und Einrichtungen von Geräten, Einrichten von Diensten auch Server und Client Dienste.



    YaST ausführen:


    YaST kann man starten mithilfe des K-Mnenüs, dort gibt es das Icon YaST.


    Wenn man dieses Icon anklickt erscheint eine Kennwort Eingabeaufforderung. Hier muss man das root Kennwort eingeben. Denn Systemeinstellungen mit YaST kann nur der Benutzer root durchführen.


    Nachdem man das root Kennwort eingeben hat und dies bestätigt hat. Startet YaST.


    Hier kann man dann die Einzelnen Dienste Einstellen und Programme dazu installieren oder löschen. Auch ist es Möglich weitere Paketquellen einzubinden.



    Zusätzliche Paketquellen einbinden:


    Eine der wichtigsten Aufgaben die man nach einer Neu Installation von OpenSuse hat ist das einbinden von Paketquellen. Dies macht man mit YaST, wenn man dich im YaST Hauptfenster befindet muss man dazu folgendes Icon anklicken: Software-Repositories Mit diesem YaST Unterprogramm kann man Paketquellen einbinden oder auch eingebundene Quellen entfernen.


    Wenn man Paketquellen hinzufügen möchte klickt man auf das Icon Software-Repositories.


    Hier findet man die Paketquellen die bereits eingebunden sind. Wenn man weitere Paketquellen hinzufügen möchte. Muss man auf den Button Hinzufügen klicken.


    Meist wählt man hier die Community/Gemeinschafts-Repositories. Und klickt auf den Button Weiter.


    Nach einer kurzen Wartezeit wurden die Verfügbaren Repositories eingelesen.


    Jetzt kann man die benötigten Paketquellen auswählen und einbinden lassen. Hat man die Paketquellen gewählt die man gerne haben möchte. Bestätigt man dies indem man auf den Button OK klickt.


    Nun kommt die Abfrage ob man den Schlüssel importieren will von diesen Paketquellen. Diese Abfrage muss man mit Ja beantworten, damit die Paketquellen eingebunden werden.


    Nachdem dies gemacht würde ist man wieder bei dem Hauptfenster Software-Repositories, hier muss man dann nur noch die Paketquelle der DVD bzw. der CD deaktivieren. Nun auf den Button OK Klicken. Jetzt ist man wieder beim YaST Hauptfenster angelangt.



    Software installieren oder löschen:


    Um Software zu installieren oder zu löschen muss man das YaST Unterprogramm Software installieren oder löschen starten.


    Nachdem man das Icon Software installieren oder löschen angeklickt hat öffnet sich das entsprechende Fenster.


    Nachdem alle Repositories aktualisiert worden sind, kommt man in das eigentliche Menü. Dort kann man über suche oder über die Schemata Software auswählen und installieren lassen.



    Software Suchen:


    Hier kann man nach Programmen suchen. Dies ist eine einfache Funktion für die, die wissen wie das Programm heißt das sie installieren wollen.


    Man kann aber auch zur Schemata Ansicht wechseln und dort in den einzelnen Gruppen Software aussuchen.


    Wenn man sich seine Programme ausgesucht hat bestätigt man dies mit dem Button Akzeptieren. Je nach ausgewählten Programmen, kann es sein das noch Pakete automatisch dazu gewählt werden um die benötigten Abhängigkeiten aufzulösen. Dazu öffnet sich nachdem man auf den Button Akzeptieren geklickt hat ein weiteres Fenster. Dort bestätigt man die Installation dieser benötigten Pakete.



    Links zum Thema YaST:


    Wenn man noch mehr über YaST erfahren möchte, kann man dies auf diesen Internet Seiten machen. Hier nenne ich mal 2 Seiten auf denen was über das Programm YaST steht.


    http://de.wikipedia.org/wiki/YaST


    http://de.opensuse.org/YaST

    Da Linux ein Unix Betriebssystem ist es auch wichtig das man einige Kommandos beherrscht. Denn die Grafische Oberfläche die Linux einen Heute bietet ist nur ein Aufsatz auf die Textbasierte Oberfläche.


    Wieso eigentlich Befehle wissen?


    Das ist eine Frage die sich vielleicht viele stellen, wenn Sie die schöne Grafische Oberfläche von Linux sehen. Da denkt man doch das dies eigentlich unnötig ist. Nur dies ist falsch, man braucht spätestens dann Befehle wenn mal die Grafische Oberfläche nicht starten sollte. Oder man Treiber bzw. Kernel Module installieren muss die man nur im reinen Textmodus installieren kann. Und absolut unerlässlich sind sie, wenn man entfernte Rechner administriert oder einfach nur nutzt.
    Zudem ist das Hantieren mit Textbefehlen wesentlich schneller, als das Klicken mit der Maus, wie schon viele Untersuchungen gezeigt haben.


    Was kann man mit den Befehlen alles machen?


    Vom Prinzip her alles. Es gibt viele Linux Befehle die denen man viele Funktionen auslösen kann. Man kann sein System einstellen mit YaST, Dateien löschen oder verschieben, auch Dateien umbenennen. Es ist auch möglich die rechte von Dateien zu ändern. Dies waren nur ein paar Beispiele. Und auch wenn das völlig absurd erscheint: Man kann in einer Konsole (in Linux heißt das "DOS_Fenster" "Terminal" oder "Konsole") sogar sich Bilder oder Videos ansehen.


    Übersicht über einige Befehle


    Hier eine wenn auch nicht vollständige Befehls Liste für die Linux Konsole.


    chmod -> Ändert die Zugriffsrechte auf Dateien und Verzeichnisse
    chmod [-Rcfv] Modus Datei
    -c (change) nur geänderte Dateien werden angezeigt
    -v (verbose) alle Aktionen werden angezeigt
    -R (recursive) die Rechte aller Dateien und Unterverzeichnisse werden auch geändert Beispiel: chmod 755 test.txt chmod –f a-w test.txt


    chown -> Ändert den Besitzer und die Gruppe einer Datei


    chown [-chfRv] Besitzer [:Gruppe] Datei | Verzeichnis -h -R ändert den Besitz nur für einen symbolischen Link (recursive) der Besitz aller Dateien und Unterverzeichnisse wird auch geändert Beispiel: chown erwin.erwin texte.txt chown –R erwin.erwin /home/erwin


    cd -> Wechselt das aktuelle Verzeichnis


    cd [-] [Pfad (relativ/absolut)] .. - wechselt ins übergeordnete Verzeichnis wechselt ins vorhergehende Verzeichnis wechselt ins Heimatverzeichnis (auch mit Tilde ~)


    cp -> Kopiert Dateien


    cp [-abdfilprsuvxPR] [-S [sufix]] [-V {numbered, existing, simple}] Quelle Ziel -f -i -r (force) Dateien im Zielverzeichnis werden ohne Nachfragen überschrieben (interactive) erwartet Bestätigung vor dem Überschreiben kopiert die Dateien der Unterverzeichnisse mit Beispiel: cp –b texte/* /home/erwin/daten.backup cp –r /www/texte/* /home/erwin/daten.backup/


    df -> Zeigt den freien Festplattenplatz an


    df [-aikPv] [-t fstype] [Pfad...] -a -k (all) zeigt alle Dateisysteme an (kilobytes) zeigt den freien Platz in Kilobyteblöcken


    free -> Zeigt den freien Arbeitsspeicher und Swapbereich an


    free [-msribpc] [-d Blockdevice] [-S Intervall] [Swapdevice] -m zeigt den freien Speicherplatz im Arbeitsspeicher in MB an


    fsck -> Dateisysteme prüfen


    fsck Partition z.B. fsck -V /dev/hda1


    gunzip -> Dekomprimieren von Dateien


    gunzip [-acfhlLnNrtvV19] [-S suffix] [Datei(en)] -c -f -v die Datei wird nach stdout dekomprimiert es wird vor überschreiben gewarnt zeigt eine ausführliche Ausgabe an


    gzip -> Komprimieren von Dateien


    gzip [-cdfhLrtvV19] [Datei(en)] -c -d -r schreibt die Datei auf die stdin, anstatt sie zu ersetzen entspricht gunzip (recursive) komprimiert alle Dateien in den angegebenen Unterverzeichnissen


    ls -> Listst den Inhalt eines Verzeichnisses auf


    ls [-abcdfiklmnpqrtuxABCFGLNQSX1] [-l Muster] [Verzeichnis] [Datei] -a -i -l -x -C -F -R (all) listet auch Dateien, die mit ».« beginnen zeigt die Inode-Nummer zu jeder Datei (long) zeigt den Inhalt mit mehr Informationen an


    mkdir -> Erzeugt ein Verzeichnis


    mkdir [-p] [-m Modus] Verzeichnis -p nicht existierende Eltern-Unterverzeichnisse werden angelegt Beispiel: mkdir –m 0750 chip mkdir –p /www/barbapappa/text


    mkfs -> Erstellt ein neues Dateisystem


    mkfs [-V] [-t Dateisystem] [-cv] Gerät -c -t -v es wird nach defekten Blöcken gesucht festlegen des Dateisystemtyps ausführliche Angabe von Informationen während des Vorgangs


    mount -> Mounten (einhängen) von Dateisystemen


    mount -a [-t Dateisystem] [-o Optionen] Device-Verzeichnis(Mountpoint) -a -o -t alle in /etc/fstab angegebenen Dateisysteme werden gemountet Optionen sind z.B.: ro (read only), rw (read/write) für dei Spezifizierung des Dateisystemtyps Beispiel: Mount –t msdos /dev/fd0 /mnt


    mv -> Verschiebt oder benennt Dateien/Verzeichnisse um


    mv [-bfiuv] [-S [suffix]] [-V { numbered, existing, simple}] Quelle Ziel


    rm -> Löscht Dateien. Fehlt die Schreibberechtigung für eine Datei, wird nachgefragt


    rm [-firvR] [--] Datei -f -i -r -- (force) keine Nachfrage, keine Fehlermeldungen (interaktiv) erwartet Bestätigung (recursive) Unterverzeichnisse und deren Dateien werden auch gelöscht die folgenden Argumente sind keine Optionen. So können Dateien, die mit »-« beginnen, gelöscht werden Beispiel: rm datei1.txt rm -- -texte.txt


    rmdir -> Löscht leere Verzeichnisse


    rmdir [-p] Verzeichnis -p löscht mehrer Verzeichnisse rekursiv, wenn alle leer sind Beispiel: rmdir chip


    rpm -> Installieren und deinstallieren von Software. Red Hat-Package-Manager


    rpm [-ivhqladefUV] [-force] [-nodeps] [-oldpackage] Paketliste -h -i -U -v --hash, zeigt den Installationsfortschritt an, in Verbindung mit -v installiert neue Pakete


    tar -> Archiviert und dearchiviert Dateien und Verzeichnisse


    tar [code=c][v][x][z][f Dateiname] Datei/Verzeichnis -c -v -x -z ein neues Archiv anlegen Dateinamen werden während des Archivierens angezeigt extrahieren von Dateien packen oder entpacken mit gzip bzw. gunzip


    umount -> Unmountet ein Dateisystem aus den aktuellen System


    umount -a [-nrv] [-t Dateisystemtyp] Mountpoint -a -t unmounten aller Dateisysteme (außer das proc-Dateisystems) in der /etc/fstab nennen eines bestimmten Dateisystemtyps, welcher ungemountet werdensoll


    Weitere Befehle die hier nicht stehen bitte ergänzen!!

    OpenSuse 32 und 64 Bit Version


    Von OpenSuse gibt es eine 32 Bit Version und eine 64 Bit Version. Da fragt man sich dann schon was ist eigentlich der Unterschied zwischen der 32 Bit und der 64 Bit Version. Dies soll hier ein bisschen veranschaulicht werden. Auch welche Voraussetzung der PC braucht und warum man eine 64 Bit Version braucht.


    Welche Voraussetzung braucht der PC um ein 64 Bit Betriebssystem nutzen zu können?


    Dies ist eigentlich schnell beantwortetet, denn man braucht nur einen 64 Bit fähigen Prozessor. Man kann es auch so sagen, dass man nur einen Prozessor mit 64 Bit Architektur braucht. Wobei dies Heutzutage kein Problem mehr darstellt, inzwischen hat jeder Intel Core2 Duo eine 64 Bit Architektur. Dies bedeutet also das ein 64 Bit Prozessor 64 Adressleitungen hat. Und somit mehr Speicher Adressieren kann. Wenn der PC einen 64 Bit Prozessor hat ist die Voraussetzung um ein 64 Bit Betriebssystem nutzen zu können schon erfüllt.


    Warum ein 64 Bit Betriebssystem verwenden?


    Ein 64 Bit Prozessor mit einem 64 Bit Betriebssystem kann mehr als 4 GB Hauptspeicher adressieren. Dies kann ein 32 Bit Prozessor mit einen 32 Bit Betriebssystem im Normalfall nicht. Wie ein 32 Bit Betriebssystem doch 4 GB Speicher nutzen kann wir auch noch erläutert.


    Nachteile von 64 Bit Betriebssystemen


    Es bringt nur dann einen Vorteil wenn die Anwendersoftware auch 64 Bit fähig ist. Man muss evtl. Programmteile mit 32 Bit Nachinstallieren, weil es eine 64 Bit Veriosn noch nicht gibt. Im Moment stehen die Flashplayer Plugins noch nicht in einer 64 Bit Version zur Verfügung, das heißt wenn man mit seinem Browser einen Flash Inhalt ansehen will muss man auf die 32 Bit Version des Browsers zurück greifen.


    Welche Voraussetzung braucht der PC um ein 32 Bit Betriebssystem nutzen zu können?


    Hier ist nur ein ganz Normaler Prozessor nötig. Ob der alt oder neu ist spielt beim 32 Bit Betriebssystem keine Rolle. Dieser Prozessor hat dann eine 32 Bit Architektur und hat somit nur 32 Adressleitungen zur Verfügung. Und kann somit auch nur bis zu 4 GB Speicher adressieren. Der Nutzbare Speicher liegt ungefähr bei 3.2 - 3.75 GB.


    Warum 32 Bit Betriebssystem verwenden?


    Ein 32 Bit Betriebssystem ist Standard das kann man immer verwenden. Mit jedem Prozessor ist es verwendbar und mit jeder Software.
    Nachteile von 32 Bit Betriebssystemen


    Der größte Nachteil das ein 32 Bit Betriebssystem nicht mehr als 4 GB Speicher adressieren kann. Bereits weiter oben bzw. hier werden die ersten aufschreie kommne die lauten: "Das geht ja doch!" Und dazu kommen wir jetzt wie das geht und was da geht.


    Beim 32 Bit Betriebssystem doch 4GB Speicher nutzen


    Man kann unter Linux auch mit einem 32 Bit Prozessor 4 GB Speicher bzw. mehr als 4 GB Speicher nutzen. Dies geht mit PAE, dazu muss der Prozessor PAE unterstützen. Ist dies der Fall wird bei der OpenSuse Installation automatisch der PAE-Kernel installiert. Dann ist es Möglich auch die 4 GB Speicher zu nutzen. Nach wie vor ist es aber so das der 32 Bit Prozessor nicht mehr als 4 GB Speicher adressieren kann. Mit PAE wird nur der Speicher physikalisch erweitert. Aber richtig adressieren kann er dies nicht.


    PAE = Physikalische Adress Erweiterung
    Internet Seiten zu diesem Thema


    Wenn man sich damit weiter beschäftigen will, gibt es auch hier weiterführende Internet Seiten.


    Hier was zum Thema PAE: http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension


    Hier was zur 64 Bit Architektur: http://de.wikipedia.org/wiki/64-Bit-Architektur

    Hallo,


    wenn du den DNS Server über Yast einrichtest gibt es doch ein Auswahlmenü wie der DNS Server gestartet werden soll.


    Man kann es auch über den Runlevel Editior machen. Dort kann man den DNS Server im Runlevel 3 und 5 schon mal sarten lassen bzw. was einem der Runlevel Editor für diesen Dienst vorgibt.



    Vielleicht hilft dir das weiter um deinen DNS Server einzurichten.