Beiträge von r3z5

    Hi,

    es ist meiner Meinung nach ein Programmfehler. Ich habe mir mal den Quellcode näher angeschaut. Ich vermute, das die Entwicklung sehr ubuntu nah ist. Die Meldung

    Zitat


    Bitte installiere das tesseract-Paket 'tesseract-ocr-deu' und starte...

    wird im Coding zusammengebaut. Lediglich der Zusatz "deu" wird von der Laufzeit ermittelt. Unter ubuntu gibt es das Paket auch:

    Code
    ubuntudesktop:~$ apt show tesseract-ocr-deu
    Package: tesseract-ocr-deu
    Version: 1:4.0.0+git39-6572757-1ppa1~bionic1
    Status: install ok installed
    ....

    Eigentlich müsste man die Meldung unabhängig vom Paketanbieter präsentieren.


    Warum kommt es zur Fehlermeldung?

    Gscan2Pdf versucht die installierten Tesseractpakete zu ermitteln und prüft das mit der Lokalisierung. Was dann zu solchen Hinweisen kommt, die man bei Dir unter opensuse sieht.

    Dazu wird folgender Befehl abgesetzt und das Ergebnis in ein internes array gespeichert.

    Code
    ubuntudesktop:~$ tesseract --list-langs
    List of available languages (3):
    deu
    eng
    osd

    Die Logik schneidet dabei "List of avaiable..." weg. Übrig bleibt dann

    deu, eng, osd.


    Unter opensuse sieht das Ergebnis des Befehls aber so aus:

    Code
    opensuse > tesseract --list-langs
    [DS] Profile read from file (tesseract_opencl_profile_devices.dat).
    [DS] Device[1] 0:(null) score is 0.482032
    [DS] Selected Device[1]: "(null)" (Native)
    Warning: Parameter not found: enable_new_segsearch
    List of available languages (3):
    deu
    deu_frak
    eng

    Mit diesen zusätzlichen Ausgaben kommt die Logik nicht klar und steigt vermutlich aus. Der eigentlich vorhandene Eintrag "deu" wird nicht mehr gefunden.

    Eigentlich müsste diese Stelle robuster gestaltet werden und jede Ausgabezeile gegen die "harte" white list mit gültigen Werten geprüft werden oder die Zusätze anders unterdrücken.

    Das existiert auch noch in der frischen Version 2.12.1 (lib/Gscan2pdf/Tesseract.pm, sub languages, ff.).


    Warum sieht die Ausgabe hier anders aus? Ich vermute, dass die Opensusepakete mit dem Zusatz --enable-opencl gebaut wurden?


    Ich sehe auch gerade dass es einen recht frischen Bugreport dazu gibt:

    https://sourceforge.net/p/gscan2pdf/bugs/386/

    Sogar mit einem Korrekturvorschlag. Wenn ich das bei mir einbaue klappt es nun unter opensuse.


    Am besten mal warten..

    Zitat

    elektronischen Archivierung meiner Post. Und das scheint mit gscan2pdf zu funktionieren.

    ja ich auch. Dann macht Texterkennung schon sinn. So kannst Du später mit einer Volltextsuche (z.b Recoll) nach Texten im Dokument suchen.


    Unabhängig von der Sinnhaftigkeit kann man im Fehlerdialog unten rechts ankreuzen, ob man einen Fehler zukünftig unterdrücken möchte.

    Im Scandialog kann man auch die Texterkennungsengine einstellen (tessract oder GOCR). Hier kann man das auch deaktivieren. Ggf. hilft einer der Punkte, um den Dialog weg zu bekommen.

    DVD’s sind inzwischen auf dem Status einer Audio -und Videokassette angekommen. Steinzeittechnik, um die sich nur noch einige wenige eingefleischte Technikenthusiasten bemühen.

    ja stimmt. Wobei DVD's noch offiziell verkauft werden. Daher kommt vermutlich auch diese Anfrage, eine DVD so zu rippen, dass der Film dann über kodi oder ähnliches zeitgemäß bzw. "pre-cloud gemäß" konsumiert werden kann. Wäre auf jeden Fall mein erster Schritt gewesen, wenn noch ein Laufwerk hätte.

    Hi SuseRookie,

    ich benutze gscan2pdf produktiv (nicht unter opensuse). Bei Gscan2pdf ist auch selbst noch viel Bewegung drin. Das Projekt ist aktiv. Siehe:

    https://launchpad.net/~jeffreyratcliffe/+archive/ubuntu/ppa

    Unter ubuntu läuft das bei mir auch ohne Probleme.


    Das Programm greift auf andere (Perl) Komponenten zurück, die teilweise scheinbar nicht weiter entwickelt werden.

    Das muss aber nicht heißen, dass es ein Problem ist. Warum es unter opensuse so holpert, kann ich nicht beurteilen, hängt primär aber nicht mit den Programm/darunter liegenden Komponenten zusammen.


    Kannst Du PDF, Bildedateien speichern?

    Wenn es nur ein Problem mit tesseract gibt, bist du schon nahe dran.

    Benötigst Du überhaupt Texterkennung?


    Ansonsten kommt an gscan2pdf vom Funktionsumfang nur gimagerreader ran. Die anderen hier vorgeschlagenen können entweder scannen oder bieten ocr-Erkennung aber nicht alles in einem.

    Hi,

    hast du das Paket perl-GooCanvas2 installiert?

    Ggf. kommst Du dann weiter. Vermutlich werden dann noch Folgeprobleme kommen, falls gscan2pdf hoch kommen sollte.
    Ich habe unter opensuse (tumbleweed) gscan2pdf zwar zum laufen bekommen. Scannen geht aber ich kann nichts speichern und die Texterkennung fliegt mir um die Ohren. Es ist also nicht benutzbar.

    Bei mir hängt es angeblich fehlenden Abhängigkeit zu libtiff zusammen (trotz installierten Paket) . Es stimmt auch grundsätzlich etwas nicht mit tessr-act Umgebungsvariablen im Zusammenspiel mit gscan2pdf.


    Aber ggf. hast Du unter 15.2 mehr Erfolg. *shakka* ;)


    Ansonsten geht auch noch gImageReader. Es ist zwar nicht so intuitiv (find ich) aber hier klappt es aber mit Scannen, Texterkennung und Speichern unter opensuse.

    Der Umstand, dass gImageReader läuft, lässt vermuten, dass da auch irgendwas bei gscan2pdf selbst nicht sauber implementiert ist. Aber ich spekuliere nur.


    Schönen Restfeiertag.

    Hi,

    mal noch ein Denkanstoß in eine komplett andere Richtung. Ggf. kommt auch ein älteres/schlechteres Kabel mit der Auflösung vom neuen Laptop nicht klar.

    Ob ein neues HDMI Kabel notwendig ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Der 4K-Übertragungsstandard wird in Theorie bereits seit vielen Jahren für HDMI Kabel aller Art unterstützt (Stichwort: Highspeed). Allerdings kann es immer mal sein, dass die Kabel nicht in der Lage ist, die hohen Auflösungen zu übertragen.

    Für externe 4K-Monitore über HDMI verwenden Sie bitte hochwertige HDMI-Kabel der Spezifikation mind. HDMI 2.1.

    ok, danke für die Erklärung. Nur um das noch mal sacken zu lassen. Was passiert bei:

    Code
    LANG=fr_FR.UTF-8 sort -nk 1,1 zz.txt

    bzw.

    Code
    LANG=fr_FR.UTF-8 ls -l /usr/bin/ | LANG=fr_FR.UTF-8 sort --debug -nrk 5 | head -n 60

    und

    Code
    LANG=fr_FR.UTF-8 ls -l /usr/bin/ | LANG=fr_FR.UTF-8 sort --debug -nrk 5,5 | head -n 60

    Der erste und letzte Befehl sollte ja klappen oder? Hier würde dann sort das Ende richtig erkennen (Leerzeichen)? Und somit kommen dann keine Leerzeichen mehr im Key vor, die vom fr-locale als Zahl interpretiert werden? Koerrekt?


    Wenn das was beim locale ist, müsste das Paket glibc-locale sein oder? Sollte man da nicht mal den Paketbetreuer anfixen?

    Code
    > rpm -qif /usr/lib/locale/fr_FR.utf8/
    Name        : glibc-locale
    Version     : 2.32
    Release     : 4.1
    Architecture: x86_64
    Install Date: Fr 25 Dez 2020 21:50:17 CET
    Group       : System/Libraries

    Steckt hier jemand noch tiefer in der Materie drin?

    Hi,

    ich konnte nicht raus lesen, ob das bei euch unter Tumbleweed (coreutils 8.32, Release : 6.1) mit fr_FR.UTF-8 geklappt hat oder auch noch ein Problem gab. Bei mir liefen hier alle Versuche sauber.

    Zitat

    Ich habe aber keine Ahnung, wie man ein locale reparieren kann...

    Ich vermute, das da ist was mit sort nicht in Ordnung ist (in Verbindung mit einzelnen locales, bzw. Sonderzeichen). Wenn es in tumbleweed sauber läuft, wurde das schon gefixt (siehe https://lists.gnu.org/archive/…ils/2020-08/msg00019.html ?).


    Um das heraus zu finden, könnte man auch unter Leap 15.2 eine neuere Version von core utils einspielen. Es existieren Community-Versionen von 8.32. Ob man das einfach machen darf und das eine gute Idee ist kann ich aber nicht beurteilen. Da fehlt mir das wissen.