Resultat nach vielen Stunden "Retrieving.." es geht so nicht - zumindest nicht sauber!
Es erscheint "Checking for file conflicts" und am Ende bekommt man ein inkonsistentes System mit der fatalen Auswahl aus mehreren Paketen Files gleichen Namens mit unterschiedlichem Inhalt überschrieben zu bekommen.
Als SuSE von tgz-Tarballs (force = last tgz wins) zu RPM wechselte und diese Paketinkompatibiläten anfingen einem dem letzten Nerv zu rauben, da hatte ich gesagt:
"RPM ist prinzipiell eine gute Idee, aber diese Idee wurde nicht zu Ende gedacht, da es keinen automatischen Prozeß gibt, der Paketabhänigkeiten ohne Zutun des Nutzers in jedem Fall automatisch auflöst, notfalls an den Punkt zurückkehrt wo es das letzte mal 100% funktioniert hat."
Das KI-Problem dahinter hat damals keiner verstanden, aber ich habe damit Recht behalten - RPM ist halbrussisch solange das Thema nicht streng deterministisch gelöst ist ohne manuellen Pflegeaufwand und das geht nicht ohne interne automatische Prüfung durch den Paketmanager auf der Linker-Ebene welche Datei zu welchen Symbolen oder Hardware Beziehungen in welcher passfähigen Version aufbaut.
Das muss bereits beim Linken für den Paketbau automatisch erfasst werden, denn später geht es nicht mehr aufzudröseln ohne manuellen Eingriff weil die dafür nötige Information nach dem Linken nicht mehr vorhanden ist. Es geht dann irgendwie oder es kracht und genau dann sind wir wieder auf dem Level von tgz.
Das noch schwierigere Unterproblem dazu wäre (bei debian-System massives Problem): Wie kann der Nutzer mit wenigen EIngaben eine für bestimmten Zuschnitt (reiner Server, Desktop, Entwicklerarbeitsplatz usw) eine 100% funktionierende Grundinstallation bekommen, die mindestens die Pakete enthält, die er im vorherigen System bei sich auch manuell nachinstalliert hat (mc, fte, emiclock usw) die aber nicht zwingend einer Kategorie zugeordnet werden können, ebenso wieder ohne Paketkonflikte und wieder alles ohne manuellen Pflegeaufwand.