Beiträge von Dachstein

    Ich kenne diesen Kontroller nicht. Das Internet sagt mir aber :

    Der GP107GL High Definition Audio Controller ist der integrierte HDMI/DisplayPort-Audiochip auf NVIDIA-Grafikkarten der Pascal-Architektur.


    Wenn dort kein Audio-Gerät dran hängt dann ist klar dass der auf "Aus" steht.

    Weil Du das Paket nicht brauchst!


    Mach Dich mal schlau wie das heute unter Leap 16.0 und vermutlich auch unter Tumbleweed ausschaut.

    Die /etc/resolv.conf ist in der Tat nur noch ein Link auf /run/netconfig/resolv.conf. Diese liegt in einem temporären Filesystem und wird bei jedem Start von Linux neu erzeugt.

    Das ist mir bis heute noch gar nicht aufgefallen. War das unter Leap 15.x auch schon so ?


    Sicher kann man versuchen wenn das nicht gefällt da irgend etwas drum herum zu basten, nur wird einem das vermutlich irgendwann bei einem Update wieder vor die Füße fallen.

    Was bedeutet der Zusatz "localhost", der früher beim Terminal-Prompt nicht erschien?



    Das bedeutet dass es bei Dir die DNS-Namensauflösung zerschossen hat. Außer dem localhost mit der IP 127.0.0.1 (was es auf

    jedem Linux-System gibt) kennt Deine Kiste nichts mehr. Vermutlich steckt der Fehler in der /etc/resolv.conf, wo Dein Router mit

    seiner IP Adresse als nameserver eingetragen sein muss.

    Danke für den Hinweis. Diese 21c-Express-Edition kannte ich noch gar nicht.


    Dieses orarun Package gibt es heute auch noch. Ich habe in meinem Bericht vergessen zu erwähnen dass ich als Vorbereitung für die Installation in Myrlyn das Schema "Oracle-Server-Basis" ausgewählt habe, wodurch dann neben ein paar anderen kleinen

    Paketen noch dieses orarun Paket nachinstalliert wurde.

    Hallo zusammen,


    gestern Abend war es so weit, und ich bin ein schon länger geplantes "Projekt" angegangen.

    Als alter Linuxer und jemand der auch beruflich mit Oracle Datenbanken zu tun hat hatte ich schon seit Anfang dieses Jahrtausends immer eine Oracle

    Installation unter Linux am Laufen. Zuerst Oracle 8, dann Oracle 11, und zuletzt hatte ich vor ca. 10 Jahren Oracle 12c unter Leap 42.x ans Laufen gebracht.


    Das Ganze als Spielwiese wo man mal gefahrlos irgend etwas mit so einer Datenbank ausprobieren kann.


    Diese Installation habe ich nun bis Leap 16.0 immer weiter mitgenommen, aber nun war sie sehr in die Jahre gekommen, da zum Beispiel für den Zugriff auf das

    Enterprise Manager Web Interface der Adobe Flashplayer benötigt wird, den es ja schon längst nicht mehr gibt. Es gibt zwar Emulatoren für den Flashplayer, aber

    keiner von denen funktioniert im Zusammenspiel mit dem Oracle Enterprise Manager 12c.


    Heruntergeladen habe ich Oracle 19c von hier :


    https://www.oracle.com/database/technologies/oracle19c-linux-downloads.html


    Die Installation habe ich an Hand dieser beiden URLs vorgenommen :


    https://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/ftp.suse.com/partners/oracle/docs/OracleDB_19c_on_SLES15_SP6.pdf

    https://forums.oracle.com/ords/apexds/post/how-to-install-oracle-19c-on-suse-leap-15-1-1269


    Passt halt nicht so ganz weil es sich da um Leap 15.1 bzw. und SLES15_SP6 handelt.
    Geholfen hat bei mir vermutlich auch dass ich schon mal Oracle 12c am Laufen hatte und somit verschiedene Installationsvoraussetzungen wie installierte Softwarepakete vorab gegeben waren.


    Was ich so in den beiden Anleitungen nicht gefunden hatte :


    Ich musste dem Installer von Oracle 19c vorgaukeln dass ein unterstütztes Linux installiert sei : Oracle Linux 8

    Code
     export CV_ASSUME_DISTID=OL8

    Danach war diese Hürde überwunden, aber bei der Installation lief der Compiler in einen Fehler. Den genauen Fehler hab ich mir leider nicht gemerkt, aber nach einiger Googlelei

    hat sich herausgestellt dass eine Library fehlt die bei moderneren Linuxen einfach nicht mehr vorhanden ist :


    Code
    ln -s /usr/lib64/libpthread.a /usr/lib64/libpthread_nonshared.a

    Dieses Kommando von Hand als Oracle-User führt dann den vorher fehlgeschlagenen Schritt erneut aus :


    Code
    cd $ORACLE_HOME/bin;./genclntsh

    und danach lief der Installer weiter und compilierte die Oracle-Binaries fertig und erstellte eine leere Datenbank.


    So war die ganze Sache nach rund 2 Stunden erstaunlich unkompliziert für mich durch.


    Gewisse Meldungen des Installers bezüglich nicht installierter Softwarepakete wie zum Beispiel den gcc-4.8.2 habe ich dabei ignoriert.


    Platzbedarf auf dem Laufwerk (Oracle Binaries + Datenbank) : ca. 13GB

    Da die Datenbank eine System Global Area von etwas über 7GB erwartet dürfte ab 12GB Ram eine lauffähige Installation möglich sein.


    Beste Grüße


    Dachstein