Beiträge von Sauerland

    Ich habe die Repositories jetzt auf gwdg.de gelegt, schon deswegen, weil das der einzige deutsche Spiegelserver ist, der noch sämtliche Repositories enthält.

    Deswegen gibt es:

    download.opensuse.org und cdn.opensuse.org sowie mirrorcache -xx,opensuse.org, wobei die beiden letzteren nicht von openSUSE verwaltet werden, sondern durch Sponsoren zur Verfügung gestellt werden.


    Und dann kommt auch noch der Beitrag von Alero, das libzypp noch einmal verzweigt.


    https://talks.openalt.cz/media/openalt-2023/submissions/CLWKF7/resources/lkocman-opensuse-cdn_ltNRkha.pdf

    Wenn ich das so sehe, da scheint aber einiges im Argen zu liegen mit den Servern ...

    Das ist innerhalb von zypper, da wird noch einmal verzweigt.

    Wenn ein Server gerade am Updaten ist, wirst du diese Meldung bekommen, es kann aber auch sein, das der Server selber Schluckauf hat. Daher wird dann ein Spiegelserver genommen, und das Update hat ja bei dir funktioniert........


    Übrigens nicht von openSUSE zu beeinflussen, das sind alles Server, die per rsync von openSUSE ihre Updates bekommen. openSUSE darf nur über diese Server seine Pakete verteilen. Daher halt dieser Mechanismus, war vorher anders und dein Update hat nicht funktioniert........

    Leap 16 basiert auf der neuen Alp-Codebasis (Adaptable Linux Platform). Das System trennt das minimale, stabile Basissystem strikt von den Anwendungen. Große Desktop-Programme wie DigiKam werden nun standardmäßig über Flatpak bereitgestellt, um solche Abhängigkeitskonflikte (Dependency Hell) mit Systembibliotheken wie ffmpeg/libavfilter dauerhaft zu vermeiden.

    Das ist nun mal so, wenn man kein Windows verwendet. Leap 16 stellt ein an Linux Enterprise angelehntes sehr stabiles Minimalsystem zur Verfügung. Anwendungen werden - wie meines Wissens auch bei einigen anderen Distributionen - über Flatpak bereitgestellt. "Susi" kümmert sich - mit Ausnahmen - nicht mehr um die Anwendungen und die entsprechenden alten Suse-Quellen sind dann veraltet. Letztere werden bei Upgrades aber mitgeschleppt, Systembibliotheken werden erneuert hinsichtlich des Basissystems und schon gibt es Konflikte: Das Eine bremst das Andere aus.

    Davon kann man halten was man will - ich finde das gut, denn Stabilität des Basissystems hat bei mir oberste Prämisse!

    Ich habe eigentlich gar nicht viel nachgedacht, sondern rigoros den alten Mist deinstalliert und dgikam von flatpak installiert:

    Äh mal ne Frage:

    Hab ich hier etwas verpasst oder warum ist mein System noch immer so wie vorher oder auch Tumbleweed ist?



    Spaß beiseite, @Hildlago:

    Leap 16.0 ist nicht immutable und auch werden standardmäßig keine flatpacks benutzt. Man kann immer noch alles ohne Probleme mit Leap 16.0 anstellen, selbst das System zerstören......

    Flatpacks kann man über discover oder per Kommandozeile installieren, bei mir kommt digikam aber aus einem Repo:

    Code
    zypper se -s digikam
    Repository-Daten werden geladen...
    Installierte Pakete werden gelesen...
    
    S  | Name                          | Type       | Version                  | Arch   | Repository
    ---+-------------------------------+------------+--------------------------+--------+-----------
    i+ | digikam                       | Paket      | 9.1.0-lp160.274.3        | x86_64 | KDE-Extra
    v  | digikam                       | Paket      | 8.7.0-bp160.1.3          | x86_64 | OSS-DO-org

    Wenn ich die Prüfsummendatei herunterladen will, kommt eine 404er Fehlermeldung der Webseite. Oder hängt das dann mit dem wechsel von 256 auf 512 zusammen, dass das noch nicht verlinkt ist?

    Ja.

    Schau mal hier auf der letzten Seite:

    /distribution/leap/16.0/offline - openSUSE Download



    bzw. direkter Download Link:


    https://download.opensuse.org/distribution/leap/16.0/offline/Leap-16.0-online-installer-x86_64-Build178.27.install.iso.sha512

    Zitat
    Code
    sha512sum -c Leap-16.0-online-installer-x86_64-Build178.27.install.iso

    Mit Parameter -c musst du nicht das ISO angeben, sondern die iso.sha512 Datei,

    sha512sum: Leap-16.0-online-installer-x86_64-Build178.27.install.iso.sha512: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

    die natürlich heruntergeladen und in dem Verzeichnis liegt, in dem das ISO liegt, hier noch einmal mit der sha256:


    Genau - daher lade ich mir bei "exotischen" Repos i.d.R. das src-rpm herunter und baue das Paket lokal neu. Das ist mir lieber als ein binary aus unbekannter Quelle ...

    Hast du das gemacht:


    Ich hab das Build- und Build-tmp Verzeichnis in meinem /home:

    Code
    stephan@linux64:~> cat .rpmmacros 
    %_topdir %(echo $HOME)/rpmbuild
    %_tmppath %{_topdir}/tmp
    stephan@linux64:~> 

    Einfach nur die Datei anlegen.

    Und die Verzeichnisse als User anlegen:

    Code
    mkdir -p ~/rpmbuild/{BUILD,RPMS,SOURCES,SPECS,SRPMS,tmp}


    Danach kannst du mit

    Code
    rpmbuild --rebuild xxxxx.src.rpm

    das rpm bauen, das rpm liegt dann in ~/rpmbuild/RPMS


    Das Verzeichnis kannst du dann als Repo hinzufügen, bei mir:

    Code
    12 | RPMS                             | Rpmbuild                         | Ja      | ( p) Ja   | Ja      | -    |   70     | plaindir | dir:/home/stephan/rpmbuild/RPMS  


    Und dann kannst du ganz bequem installieren:

    Code
    zypper in xxxxx

    Du kapierst es einfach nicht, oder? Niemand rät hier zu einer 1-Klick-Installation. Es gibt die 1-Klick-Installation und die Expert-Installation. Ich rate schon IMMER! zur Expert-Installation. Und die bindet keine Repos ein, die man nicht will. Ich bin erstaunt, das du diese Variante nicht kennst. Oder unterstellst du das absichtlich, das man angeblich zu 1-Klickern rät?

    Sinnlos ...

    Ob 1-Klick oder Expert ist eigentlich egal, es wird das Repo hinzugefügt und nachher gibt es wieder 50 verschieden eingebunden Repos.

    Daher mein Tip

    Finger weg von der Seite, Finger weg von opi.............

    Danke, ich probiere das mal gelegentlich. Du meinst das repackaging des Fedora-RPM nach dem Beispiel von hopsk ?


    Mit OBS habe ich mich bisher nicht beschäftigt, sondern eher mal einen kernel oder ein package aus der Source kompiliert.

    Ne ich meinte einfach, das Repo von hopsk zu kopieren (nennt sich branch) und als Endziel Slowroll einzutragen. Alles in deinem Account (home) im OBS.

    Geht ganz einfach mit klicken und Maus.

    Wenn du schon einen Account bei forums.opensuse.org hast, kannst du diesen im OBS benutzen.