Beiträge von neoghb

    Also was jetzt?


    Meine Frage rührt daher, dass ich in verschiedenen Quellen gelesen hatte, wie einfach es sei, im Linux-Desktop die Einstellungen von einer Installation auf die andere zu übertragen: einfach alle Konfigurationsdateien (in der Regel versteckt mit .punkt) im Home-Verzeichnis rüberkopieren.


    Das mag sein, du sprichst aber von einem Update und nicht von einer Neuinstallation. Da musst du auch keine Datein im $HOME herumkopieren.

    Sowas wäre schon längst angekündigt, also nein. Ev. kommt etwas, da sie ja was mit den RHEL Sourcen machen wollen. Aber sicher nichts was 2024 prod. Nutzbar wäre.


    Die Subscription kann sich schnell ändern, da hast du recht, aber du kannst A) im Notfall ne Paid Subscription kaufen und kannst dir so Zeit kaufen. Zudem kannst du B) immer noch zu Rocky Linux - was ja ein 1:1 Nachbau ist - migrieren. Da gibt es auch ganz gute Tools. Rocky Linux ist auch vom ehem. Gründer von CentOS, von daher hab ich da schon etwas Vertrauen zu.

    Bei einem Umstieg von Centos 7 auf was aktuelles wird es vermutlich eh eine komplette Neuinstallation und Konfiguartion - da kann man gleich auf Container (wenn Sinnvoll) setzen und Configs in Ansible und Co festhalten. Dann ist ein erneuter Systemwechsel auch nur halb so wild.


    Ubuntu hat auch mitlerweile 10 Jahre Support für Privatpersonen (allerdings nicht kommerziell Nutzbar) - aber da bist du natürlich auch der Gnade von Canonical ausgeliefert und gewisse Sachen sind nicht dabei (Kernel Livepatches z.b. nur das Betatesting Programm, nicht die Stable Version).

    Eigentlich sollte es mit Yast funktionieren, sonst kannst du noch die /etc/hostname ändern. Ein Hostname hat aber immer Name.Domain, also blabla.localdomain - oder schöner: blabla.home.arpa für ein Heimnetz ohne eigene Domain :)

    Sowohl Alma Linux als auch Rocky Linux wollen ein direkter Nachfolger für CentOS sein. Wirklich 1:1 Kompatibel ist nur Rocky Linux, da das weiterhin aus den src Paketen von RHEL gebaut wird, Alma geht mitlerweile einen leicht anderen Weg, sollte aber immer noch ABI Kompatibel sein. Details bitte auf der Alma Seite suchen wenn es dich interessiert.


    Zusätzlich hat aber auch RHEL ihr Angebot mit der Developer Subscription massiv ausgebaut. Da kannst du jetzt bis zu 16 Serverlizenzen gratis nutzen, großteils auch kommerziell (genaue Details entnehme dann bitte dem entsprechendem Lizenzvertrag). Ebenso ist das ganze Management Gedöns von RHEL dabei und die Live Kernelupdates.


    Ich privat nutze nur noch diese - also die RHEL Dev Subscription - für meine Linux Server, einen FreeBSD Server hab ich auch noch laufen.


    Im Unternehmen haben wir derzeit nen Wildwuchs aus RHEL Dev, Alma und Rocky, vermutlich wird es aber auf Rocky hinauslaufen mit der Zeit nach derzeitigem Stand, mit 2-3 RHEL Dev wo ich die Livepatches für den Kernel will (sind leider bei Rocky nicht dabei).



    Dinge wie ALP/MicroOS sind vom Gedanken ganz interessant für nen Server, aber nichts was ich in nächster Zeit großflächig ausrollen würde, da wird erstmal evaluiert und getestet und erstmal sowieso noch gewartet.

    Es gibt ja eine Consolenversion von Yast und die ist sogar sehr gelungen. Normal ist die automatisch installiert und wird ausgeführt, wenn man in der console yast eintippt.

    Eventuell installiert die Server Rolle nicht alles, da weiß ich leider nicht bescheid. Probier mal die Nachinstallation mit zypper in yast2_basis yast2_server