Diese Leap 16.0 ist doch wirklich das mieseste, was SuSE bisher veröffentlicht hat.
Es ist schlichtweg eine ZUMUTUNG.
- SuSEfirewall2 ist nicht mehr da. OK, Es wurde schon lange gesagt, dass SuSEfirewall2 obsolet ist. Trotzdem war es bis 15.6 vorhanden und funktional. Ohne Ankündigung rausnehmen ist nicht die feine Art. Man hätte durchaus bei 15.6 sagen können, dass es ab der nächsten Release nicht mehr vorhanden sein wird. das "Migrationsscript SuSEfirewall2 nach firewalld funktioniert ja auch nicht. Der von mir gemeldete Fehler wurde bis heute nicht bearbeitet. Der während der 16.0 Installation erfolgte "Umstieg" auf firewalld hat u.a. erstmal ssh blockiert. Als ich das korrigiert hatte, musste ich feststellen, dass meine gesamte firewall Konfiguration zerschossen worden war. Also "Rücksturz zur Erde" mittels snapper auf Leap 15.6. Dann lange Sitzungen, bis firewalld so konfiguriert war, wie vorher die firewall Einstellungen gewesen waren. Dann erneut Upgrade auf Leap 16.0 .
- Nächste Entdecklung: yast fehlt jetzt komplett. Toll, also named von hand (scripts) konfigurieren, sobald ich was ändern muss. Das dns-server plugin von yast hatte die reverse tables automatisch erzeugt. Danke, dass ich das wieder selbst machen muss. Alle anderen yast-plugins fehlen natürlich auch. cockpit ist kein Ersatz dafür, es fehlt fast alles.
- pxe boot der leap 16-0 Installation geht nicht mehr, zumindest nicht wie bisher bei 15.6 konfiguriert. Wenn ihr schon was ändert, dann dokumentiert es doch auch.
Ich nutze SuSE seit über 25 Jahren. Zum ersten mal denke ich über einen Distributions-Wechsel nach.
Oder kommt da jemand zur Besinnung?
Beiträge von Suworow
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Ich habe jetzt nochmal Leap 15.6 als Installaltionsquelle eingerichtet auf dem PXE Server.
Mit (hier GRUB.CFG für UEFI Installation)
LABEL openSuSE Leap 15.6 Installer
MENU LABEL openSuSE Leap 15.6 Installer
KERNEL /openSuSE/Leap15.6/linux
APPEND initrd=/openSuSE/Leap15.6./initrd splash=silent showopts install=nfs://fhserver.fhotz.local:/data/nfs/opensuse15.6
lässt sich Leap 15.6 problemlos vom PXE Server installieren, sowohl mit UEFI als auch mit BIOS.
Was ist bei 16.0 anders? -
Ich hatte auch den Upgrade von 15.6 auf 16.0 mit dem Migrationstool gemacht.
Danach war der SSH-Zugriff weg.
Der Grund war recht einfach zu finden: Die SuSEfirewall2 wurde bei dem Upgrade durch firewalld ersetzt, aber nicht ordentlich migriert, sondern durch eine Standard-Konfiguration der firewalld ersetzt. Es steht nicht in den Release Notes, dass die SuSEfirewall2 nicht mehr unterstützt wird. Ja, ich weiss, es wird schon seit einigen Releases zum Umstieg auf die firewalld geraten. Aber bis 15.6 war die SuSEfirewall2 noch nutzbar. Und nun ist sie sang- und klanglos weg.
Ich bin dann erst mal mit zapper auf die 15.6 zurück gegangen.
Das Migrationsskript von SuSEfirewall2 nach firewalld funktioniert nicht.
Auch beherrscht firewalld im Gegensatz zu SuSEfirewall2 keine symbolischen Namen, sondern nur IP-Adressen.
Das bläht die Konfiguration auf und ist fehlerträchtig, weil ich nun IP-Adressen an mehreren Stellen eintragen muss, wo sonst Namen stehen konnten, due ausschliesslich in named aufgelöst wurden. Aber das war ja auch schon in DHCPD6 so, während DHCPD4 noch symbolische namen konnte.Was SuSE da mit der 16.0 gemacht hat, das hat es in den 25 Jahren, die ich SuSE nutze, so noch nie gegeben.
Das ist schlichtweg eine Riesensauerei.
Ich habe eine Woche gebraucht, firewalld so zu konfigurieren, dass die Funktionalität mit der vorher genutzten SuSEfirewall2 identisch war.
Und ich bin gewiss kein dimpy, sondern hochentwickelter Informatiker. -
Ich habe einen PXE server laufen.
Leap 16 lässt sich davon nicht mehr installieren.
Bis Leap 15.6 ging alles.
Alle anderen Distros lassen sich per PXE starten. Der PXE server ist also korrekt konfiguriert.
Hier mal die Startkonfiguration.DEFAULT vesamenu.c32
PROMPT 0
TIMEOUT 300
MENU TITLE PXE Network Boot Menu
LABEL local
MENU LABEL Von Festplatte starten
MENU DEFAULT
LOCALBOOT 0
LABEL memtest
MENU LABEL Speichertest mit memtest86+ v4.20
KERNEL memtest
LABEL ubuntu22.04.3-desktop
MENU LABEL Ubuntu 22.04 Desktop live
KERNEL /ubuntu_22.04.3-desktop/vmlinuz
APPEND ip=dhcp nfsroot=192.168.100.2:/data/nfs/ubuntu_22.04.3/ netboot=nfs ro file=/cdrom/preseed/ubuntu.seed boot=casper initrd=/ubuntu_22.04.3-desktop/initrd locale=de_DE bootkbd=de console-setup/layoutcode=de systemd.mask=tmp.mount --
LABEL openSuSE Leap 16.0 Installer
MENU LABEL openSuSE Leap 16.0 Installer
KERNEL /openSuSE/Leap16.0/linux
APPEND initrd=/openSuSE/Leap16.0/initrd splash=silent showopts install=nfs://fhserver.fhotz.local:/data/nfs/opensuse16.0
LABEL MSDOS 6.22
MENU LABEL Boot MSDOS 6.22
KERNEL memdisk
APPEND iso raw initrd=DOS/DOS622.iso
LABEL pmagic
MENU LABEL Parted Magic
LINUX parted_magic/bzImage
INITRD parted_magic/initrd.img,parted_magic/fu.img,parted_magic/m.img,parted_magic/files.cgz
APPEND edd=on vga=normal
Ausser opensuse Leap 16 startet alles korrekt. Leap 16.0 läuft in endlose darcut errors und ladet dann im admin mode.