Beiträge von adler53

    Ich habe Opensuse jetzt endlich auf 42.2 upgedatet und wieder Plasma 5.8.3 installiert.
    Meine Installation "strotzt jetzt vor Stabilität" und Plasma stürzt auch nicht mehr ab.


    Nur einige Applikationen (Gwenview) mußten nachgeeicht werden, da sie wegen Abhängigkeiten gelöscht wurden.
    Ich habe dann Gwenview5 über software.opensuse installiert und dann ging es wieder.


    Schwierigkeiten bei der Videounterstützung legten sich, nachdem ich über YAST-Softwareinstallation "Systemdateien auf Packman" umgestellt hatte. :smilie_pc_011:


    Auch der Systemstart scheint schneller geworden zu sein.
    :smilie_pc_011::):thumbup:

    Opensuse 42.2 funktioniert sehr gut, kann jedoch keine Videos abspielen.
    VLC meldet fehlende Codecs und hängt sich in einer Endlosschleife auf,
    andere, wie MPLAYER spielen nur den Ton.
    Wer weiß, wie man unter Kaffeine oder VLC mp4-Videos abspielen kann, ohne 20 Euro an Fluendo löhnen zu müssen.
    Nach Erfahrung mit älteren Opensuse-Versionen hinken die Codecs oft mehrere Monate nach der Verfügbarkeit hinterher.


    Weiß jemand etwas aktuelleres ?
    P.S. auch das Packman-Repo konnte nicht weiterhelfen.

    Gelegentlich -wie heute- kommt es vor, dass der Download von Opensuse-Servern extrem langsam ist, mit Geschwindigkeiten von 800 B/s bis 3 kB/s.
    Da man nicht immer so lange warten kann, bis die Server wieder repariert bzw. ihre Geschwindigkeit wieder erreicht haben, wäre es sinnvoll, Alternativserver "anzuzapfen", damit der Download eines Sicherheitspatches nicht einige Stunden dauert, sondern etwas kürzer.


    Wo kann man sich zuverlässige Ersatzserver suchen ? Gibt es eine Vorgehensweise, wie man die in den Repositories gespeicherte Adressen "schnellstmöglich (z. B. suchen/ersetzen) " umstellen kann ?


    Wer hat darin Erfahrung ?

    Nach dem Update läuft die Oberfläche im wesentlichen Einwandfrei ! :thumbup:


    Allerdings gibt es Probleme mit der Energieverwaltung !
    Das alte Thema "Benutzeroberfläche wacht nach dem Screensaving nicht mehr auf, Bildschirm bleibt schwarz, obwohl Amarok weiter läuft und andere Programme auch"


    Ich konnte an die Programme nicht mehr heran, wechselte auf Konsolenebene über Strg+Alt F1 und machte erst init 3, dann init 5.


    Eine Stichprobe bei XFCE und sddm ergab, daß deren Energieverwaltung dagegen einwandfrei funktioniert.
    Bei CINNAMON kam es auch schon mal zu solchen Aussetzern, aber nicht generell.


    Welche Software ist konkret für die Energieverwaltung von Plasma und gibt es Alternativen. Auf was muß ich achten ?


    Weiterhin funktioniert der Punkt "Benutzer wechseln" auch nicht mehr !

    Mein Problem ist gelöst !


    Es war die Datei /etc/default/grub-installdevice !
    Sie enthält in der ersten Zeile die ID-Nummer der gesamten Festplatte,
    in der zweite Zeile die ID-Nummer der Startpartition.


    Zur Zeit des Fehlers waren auf meinem Clon die Eintragungen der Quellplatte vorhanden, die natürlich nicht stimmen konnten.
    Ein Ausflug in /dev/disk/by-id/ ergab dann, was in die beiden oberen beiden Zeilen hineingehört.


    Nach dem Patchen startete ich YAST2 und dort den Bootlader. Und schon meldete er sich !
    Zur Sicherheit habe ich (war das nötig ?) den Bootlader noch mal gespeichert und einen Neustart gemacht.
    Dann überprüfte ich noch einmal YAST2 "Kernel-Einstellungen". Auch dieses Programm startete einwandfrei !


    Das Thema kann also geschlossen werden !
    :smilie_pc_011::thumbup:

    Vorläufiges Resumee und Gedanken über das Problem:


    Ich hatte am Montag ein Experiment gemacht:
    Von einem Clon meiner Festplatte schrieb ich auf meine Festplatte zurück, auf der ich Opensuse 42.1 im Dezember vorigen Jahres NEUINSTALLIERT hatte. Es war ein binäres Kopieren von der MBR bis zum Plattenende.
    Diese Kopie wurde dann in meinem PC eingefügt und gestartet.
    Die Kopie ließ sich auch starten. Als ich die Bootlader startete, fuhr er ohne Fehlermeldung hoch. Auch die YAST2-Option "Kernel-Einstellungen" lief einwandfrei.


    Das bedeutet, daß ein Start dieser Programme auf einer Festplatte, wo das LINUX-System oder eine Vorversion als NEUINSTALLATION vorliegt oder vorgelegen hat, einwandfrei ist.
    Würde man auf einem Clon und Update durchführen wollen, würden die beiden YAST2-Optionen mit der o. g. Fehlermeldung abbrechen. Dies taten die Clone auch dann, wenn sie mit Hilfe des Tools SUPERGRUB2 gestartet worden waren. ?(


    Eine Neuinstallation wäre also an eine bestimmte Festplatte gebunden. Wer also z. B. sich eine neue Festplatte zulegt, müsste also entweder die neue LINUX-Version als Neuinstallation auf die neue Harddisk bringen oder die gegenwärtige Version (z.B. 42.1) neuinstallieren. Würde er diese auf 42.2 dann updaten, würde der Fehler nicht auftreten.


    Praktisch hinterließe jede Neuinstallation auf der Festplatte einen "Stempel", der dann auf andere Festplatten nicht anzuwenden wäre. Updaten ließe sich das System wohl, aber migrieren nur in Form einer NEUINSTALLATION des bestehenden Systems. :cursing:


    Und dies auch, wenn in der fstab die Partitionen als "id by path" oder "id by label" eingestellt wurden. ?(


    Darüber müsste man nachdenken, wenn man die "verantwortlichen" Dateien finden will. :smilie_pc_057:

    Als ich damals von Opensuse 13.2 auf 42.1 updatete, erkannte das Installationsmedium die alten Partitionen nicht mehr.
    Nach dem Abbruch des Updates ging ich in den Partitionierer, änderte für die Partitionen von "ID by Path" auf "ID by Device-Nr."
    Das Update lief danach einwandfrei; Meine Root-Partition wurde auf Anhieb erkannt.
    Nachdem mein Opensuse 42.1-System durchgecheckt worden war, änderte ich die Kennungen wieder auf "ID by Path". Dies war ich schon seit
    Suse 6.0 gewohnt.
    Wenn ich einen USB-Datenträger einband, der ein Clon meiner Festplatte war, konnte ich z. B. im Krusader an den Paths die Datenträger gut unterscheiden.
    Außerdem wenn sich Grub auf eine Festplattenbezeichnung, wie /dev/sda bezieht, hat man es nach dem Clonen leichter, den Clon als Ersatz für die Original-Platte per Wechselrahmen
    auszutauschen.
    Das funktionierte eigentlich bis heute, aber jetzt kann ich weder über Yast Einstellungen des Bootladers vornehmen, noch mir den Kernel zur Brust nehmen, was ja auch über Yast erledigt wird.


    Vor einem oder 2 Jahren war bei einer Opensuse-Version "ID by Device-Nr." voreingestellt.
    Nch dem Clonen der Platte konnte ich das System nicht mehr starten, weil Grub den Dienst verweigerte (wegen fehlender "Originalplatte").
    Nachdem ich mir das Know-How verschafft hatte, was für Möglichkeiten man hat, stieg ich dann immer auf "ID by Path" um.
    Soweit zu meinen Motiven.


    Das mit den Ruby-Dateien sehe ich mir nochmal genauer an.........