Beiträge von Suelkun

    Das Problem ist gelöst, trotzdem eine Anmerkung: Ich weiß nicht, ob dieses Forum der richtige Ort dafür ist, wüßte aber nicht, wo ich sie sonst vorbringen oder wen ich mit ihr ansprechen könnte.

    Voraussschicken will ich, daß ich über viele Jahrzehnte Rechnererfahrung verfüge, mich in dieser Zeit mit vielen unterschiedlichen Betriebssystemen beschäftigt habe und Programme für industrielle Anwendungen in vielen unterschiedlichen Sprachen und für unterschiedliche Betriebssysteme, darunter auch diverse Unix-Derivate, entwickelt habe.


    Meine ersten PC's liefen natürlich unter Windows. Dies änderte sich erst, als der Lieferant eines Verwaltungsprogramms (laufend unter Windows) nach einem Programmupdate Geld für ein Feature verlangte, welches vor diesem Update kostenlos war. Ich ärgerte mich maßlos und begann danach zu suchen, wie diese Forderung zu umgehen war. Die Lösung war ein selbst entwickeltes Linux-Programm, welches erforderliche Daten aus dem Internet zog, diese in das Importformat des Verwaltungsprogramms wandelte, welches ich dann, wieder unter Windows, einlesen konnte.

    Das Linux-Programm habe ich nach und nach erweitert, bis es vor ca. 15 Jahren die Funktionalität seines Windows-Pendants erreichte und ich Windows als eigenständig startbares Betriebssystem abgeschaltet habe. Windows fristet seither bei mir nur noch ein Dasein als virtuelle Maschine, gebraucht für ein Dokumenten-Management-System, weil ich für Linux bisher noch nichts entsprechendes gefunden habe.

    So weit so gut.

    Aber: Mein Linux verwandelte sich dadurch in ein Produktivsystem. Sämtliche Daten sind entweder direkt (oder indirekt über das Dokumenten-Management-System) darin abgelegt.

    Das Update vom 3.10. hat mich so auf dem falschen Fuß erwischt. Nicht nur, daß das Update einen Neustart verlangte, nach dem mein System nur noch schwarzen Bildschirm zeigte, auch eine Neuinstallation zeigte dasselbe Verhalten. (Klar, weil die gleiche Systemdatei zum Einsatz kam). Mit der ganzen Erfahrung stand ich erst einmal auf dem Schlauch.

    Mit der Historie ergibt sich auch, daß ich schon viele Versionen von SUSE eingesetzt habe. Bei keiner ist bisher ähnliches geschehen wie am 3.10..

    Wie soll ein Neuling mit so etwas umgehen? Einer, der nur einmal Linux ausprobiert?


    Ist es möglich, daß SUSE ein Qualitätsproblem hat? Nicht nur wg. oben beschriebenem Verhalten. Ich erhalte natürlich regelmäßig Updates. Es ist dabei in jüngerer Zeit nicht selten, daß Updates eben nicht eingespielt werden können, weil irgendetwas inkonsistent ist. Dann werde ich immer wieder aufgefordert, fällige Updates einzuspielen. Wenn ich das dann doch mal wieder abnicke, bekomme ich gesagt: "geht nicht wg. Inkonsistenzen". Auch das kam bei früheren Versionen von SUSE nie vor.

    Das ist eine Radeon HD6450 1GB.


    ... Meine Bemerkung war bestimmt kein Vorwurf. Das System ist in der Tat schon länger gelaufen (so lange es eben Leap 15.2 gibt) und vor Leap 15.2 unter Leap 15.1. und davor unter 42.3.

    Nach dem Update ist das System einfach gestartet und zwar so, daß ich nicht wußte, was eigentlich los ist. Wenn das System in den alphanumerischen Modus gestartet wäre, dann hätte ich ganz anders gesucht. So aber blieb nur der Bildschirm schwarz. Zuvor hat der Monitor mir noch mitgeteilt, daß es kein Signal gibt.


    Die Grafikkarte hatte schon viele problemlose Updates überstanden, ohne daß ich irgendwie Hand anlegen hätte müssen.. Bei einer Nvidia-Karte hätte ich gewußt: "Achtung Vorsicht". So aber bin ich auf dem linken Fuß erwischt worden.


    Na ja, jedenfalls wieder was dazugelernt. :)

    ... das ist schon ziemlich merkwürdig:


    Nachdem ich meinen Rechner unter 15.2 partout nicht zu laufen bekam (na ja: er lief zwar, aber ich konnte nichts sehen) habe ich erst eine völlig neue Installation von Leap 15.2 in ein paar freien Partitionen durchgeführt. Diese (neue) Installation lief völlig fehlerfrei durch. Ich konnte die gesamte Installation auf dem Bildschirm sehen, nichts und niemand hat gemeckert, wg. inkompatibler oder nicht unterstützter Hardware.

    Zum Schluß der Installation wird das neue System 15.2 neu gebootet und voila: Meine Grafik war weg. Es blieb nur der Ausknopf. (In Unkenntnis der oben zitierten Vorgehensweise).


    Ich habe eine ziemlich einfache Grafikkarte, weil ich nicht spiele. Die Grafikkarte ist aber verhältnismäßig neu (vielleicht 1-2 Jahre alt). Nachdem auch eine nigelnagelneue Installation bei mir nicht läuft, kam mir der Gedanke, ob vielleicht die Grafikkarte nicht mehr unterstützt wird.

    Also Grafikkarte raus und eine ältere Grafikkarte rein, die von den Spiele-PCs der Kinder übriggeblieben ist (die Karte ist einiges älter als meine).


    Ergebnis: Leap 15.2 kommt einwandfrei mit funktionsfähiger Grafik hoch.


    Erwartet hätte ich schon, daß zuerst geprüft wird, ob die Hardware voll unterstützt wird, bevor ein Update kommt, welches den Rechner nicht voll unterstützt. Erwartet hätte ich auch, daß die Kompatibilität der Hardware bei Installation gecheckt wird.


    Mein Problem ist jetzt erledigt. Es war aber einiges an Arbeit.

    Ich benutze seit einiger Zeit Leap 15.2.
    Damit beziehe ich auch die regulären Systemupdates zum System., so auch vor 1-2 Tagen.


    Nachdem ich heute den Rechner starten will, kommt die Grafik nicht hoch. D.h. ich sehe zwar Grub schnell starten (und wieder verscheinden), aber ich sehe den Anmeldebildschirm nicht.


    Das System scheint ganz normal hochzufahren, ich höre jedenfalls den Startsound, den ich in einen (eigenen) systemd-Dienst eingebaut habe.


    Wenn ich ein paarmal auf den Ausknopf drücke, scheint das System auch ganz normal herunterzufahren. Jedenfalls höre ich auch den Stop-Sound, den besagter Dienst ausgibt, wenn die Sicherung abgeschlossen ist, die ich bei jedem Herunterfahren des Systems durchführe. Passend dazu flackert auch die HDD-LED.

    Auf dem System ist auch noch eine lauffähige Installation Leap 15.1, die ich ganz normal starten kann und die die Grafik ganz normal anspricht. Mit Hilfe dieser schreibe ich gerade diese Meldung hier.

    Ich bin aber momentan ratlos, wie ich wieder meine 15.2-Installation zur Zusammenarbeit überreden kann. Hat jemand eine Idee, wie ich den Fehler finden und beseitigen kann?


    Die Platten mit der 15.2 Installation kann ich (unter 15.1) mounten und anschauen. Ich könnte natürlich Leap 15.2 neu installieren, aber bevor ich das Problem so löse wüßte ich gerne was da los ist. Für Hinweise wäre ich dankbar.

    ... Vielen Dank für die Antwort, aber an knappen Resourcen kann es meiner Meinung nach nicht liegen. Der Rechner ist zwar selbst zusammengebaut, aber das mache ich schon seit Mitte der 90-iger Jahre so.

    RAM = 24 GB, swap = 30 GB, keine Partition mehr belegt als 56%, bin mir jetzt nicht bewußt, ob Hibernate installiert (jedenfalls nicht absichtlich), /tmp wird beim Runterfahren gelöscht (ist also beim Neustart immer leer) und hat 150 GB Platz, es gibt nur SSDs im Rechner (1x 1 TB M2-SSD, 1 TB Boot Device, 2 TB für Sicherungsstände, 1 TB noch unbenutzt (mit einem alten 43.2 System).

    Nein, die eigentliche Ursache liegt meiner Meinung nach wo ganz anders: Als allererstes mal an der Person, die vor dem Bildschirm sitzt.


    Ich habe ein Dokumenten-Management-System, welches nur unter Windows läuft. Bei mir läuft es in einer virtuellen Windows-Maschine, die unter Linux läuft.

    Vor einigen Wochen kam von VMWare eine neue Version. Nach deren Einspielen verweigerte VMWare den Dienst. Wie sich herausstellte, weil mein Prozessor (damals Phenom II X6) nicht mehr unterstützt wird. Grund: zu alt.

    Ich konnte zwar wieder zurück auf die alte Version, aber es war klar nur noch eine Lösung auf Zeit.


    Also Umbau des Rechners (Neuer Prozessor = neues Main-Board = , neues RAM,...).


    Bei diesem Umbau habe ich temporär auch Leap 15.2 installiert und auf die unveränderte /home-Partition losgelassen. Das wird die Ursache gewesen sein.


    Jedenfalls sind meine Mails inzwischen wieder zugänglich (da konnte ich eine Sicherung einspielen). Nach ein bißchen Fummelei mit den Ordnern, laufen die Mails jetzt wieder so wie vorher.

    Mit den Kontakten habe ich noch Probleme, aber das bekomme ich auch wieder hin, da bin ich mir inzwischen sicher.


    Solange ich mit 15.2 nur experimentiere, halte ich 15.2 hübsch fern von meiner /home-Partition.

    Schwierig zu erklären, was eben passiert. Aber der Reihe nach:


    Ich habe erst einmal die Umbenennung der Ordner durchgeführt, und mich ab- und wieder angemeldet. Danach lief Akonadi, aber ich hatte (natürlich) keine Mails mehr und keine Kontakte.

    Danach habe ich die Sicherungskopie meiner Mails wieder eingespielt. Das quittierte Akonadi mit Absturz.


    Heute morgen habe ich den Befehl "akonadictl fsck" eingegeben. Das schien etwas zu bringen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich weiterkomme, werde aber am Problem weiterarbeiten.

    Na ja: So einfach ist es scheinbar nicht.


    Die Befehlssequenz konnte ich natürlich problemlos eingeben. Nachdem ich Akonadi die Basis mit den ersten 4 Befehlen entzogen habe konnte ich mit dem 5. Befehl Akonadi problemlos starten.

    Sobald ich Akonadi aber wieder auf die Originaldaten losgelassen habe, schmiert Akonadi sofort wieder ab.

    Ich muß wohl die Sicherung der Mails (die gibt es) in das junfräuliche KMail einspielen und irgendwoher eine Sicherung des Adressbuchs (das wird schwieriger) in Kadressbook einspietlen.


    Trotzdem erst einmal vielen Dank, ich habe jetzt wenigstens Ansätze, wie ich evtl. weiterkommen kann. Die Ursache ist mir aber gleichwohl unbekannt.

    Noch eine kurze Zusatzinformation:

    Unter Leap 15.2 läuft mein Mail-Dienst (also auch Akonadi) einwandfrei. Ich bin aber noch nicht so weit, daß ich grundsätzlich auf 15.2 umsteigen könnte.


    Und nun zu den erbetenen zusätzlichen Informationen:

    Code
    @Mozart:~> akonadictl status
    Akonadi Control: stopped
    Akonadi Server: stopped

    Das Startprotokoll der Ausgabe des Befehls "akonadictl start" als Datei, weil das Ergebnis dann doch zu länglich ist

    Beide Kommandos wurden als Benutzer (nicht als root) eingegeben.

    Icb benutze Leap 15.1 und (unter anderem) KMail.


    Seit heute läuft bei mir KMail nicht mehr. Es kommt die Fehlermeldung "Der Akonadi-Dienst zur persönlichen Informationsverwaltung läuft nicht. Diese Anwendung kann ohne ihn nicht gestartet werden.".

    Wenn ich auf den unter dieser Meldung stehenden Button "Starten" klicke, dann flackert der Bildschirm ca. 3 Mal (sieht für mich so aus, als würde 3-mal versucht, die Anwendung zu starten) und dann kommt wieder die og. Meldung.


    Wenn ich den Befehl "akonadictl start" eingebe (als root), dann erhalte ich die Fehlermeldung lt. angefügtem screenshot.

    Änderungen am System gab es keine mit Ausnahme der Aktualisierung des Systems über den Aktualisierungsdienst.


    Was kann ich tun?

    Ich bin zum Schluß gekommen, daß das geschilderte Problem mit meinen zugehörigen (Mail-) Daten oder meinem eigenen Account zu tun hat. Schließlich läuft KMail mit den gleichen Programmversionen bei anderen Benutzern des Rechners völlig problemlos.


    Ich habe eine halblebige Sicherung des Verzeichnisses /home, Dieses Sicherungs-Verzeichnis habe ich über fstab als /home angezogen und damit läuft KMail bei mir. Datenverlust ca 1 Monat Mails für mich (verkraftbar), sonst keine weiteren Verluste. Die home-Verzeichnisse der übrigen Benutzer habe ich als root mit den richtigen Rechten ins neue home-Verzeichnis kopiert. Datenverlust für die anderen Benutzer: keine.


    Ich glaube nicht, daß es sich lohnt, weiter Zeit in das geschilderte Problem zu investieren. Vielen Dank an alle, die sich mein Problem angesehen haben und Ideen für die Lösung gepostet haben.


    Ich werde entsprechende Sicherungen in mein allgemeines Sicherungsskript einbauen, welches beim Herunterfahren des Rechners ausgeführt wird, damit auch die Ordner /home/.config gesichert werden.