Hallo,
Zitat
...ich nutze zur Zeit ein Serriales Modem wollte aber eine Karte einbauen aber so habe ich gehört ist das bei linux eher schlecht...
Es gibt zwei Ausführungen von (Telefon-)Modems:
(1) Sogenanntes "Softmodem" (auch "WinModem" genannt) -- dies sind Modems welche keine eigenen Kontroller haben. Es wird (Windows-)Software/Treiber und der Prozessor vom PC verwendet um die Modem Funktionen zu realisieren. Solche Modems sind für Linux ungeeignet und funktionieren meistens nicht (es gibt Ausnahmen). Diese Modems sind generell billig zu haben (intern sowie extern).
(2) "Richtiges" Hardware-Modem (auch "Controller-based Modem") welches eigenen Prozessor haben und alle Modem-Funktionen unabhängig vom Betriebssystem (Linux, Windows, Macs) realisieren. Diese sind relativ teuer und heute auch nicht mehr einfach zu kriegen (der Bedarf ist wegen DSL nicht mehr gross).
(3) Es gibt noch Modems welche "zwischen" (1) und (2) sind -- Modems welche einen DSP eingebaut haben. Diese sind schneller als "Softmodems" aber langsamer als "Hardware-Modems" und sind vom (Windows-)OS abhängig wie "Softmodem".
Generell: "Softmodem" haben wenig Elektronik (sind klein), "Hardware-Modem" haven viel Elektronik (sind grösser).
Ich habe früher (vor DSL) zuerst viel mit "Softmodems" experimentiert und hatte ständig Probleme (langsam, regelmässige Verbindungs-Abbrüche, etc.). Als ich dann ein "richtiges" Modem (PCI mit eigenem Controller) eingebaut hatte, funktionierte dies tadellos (Setup mit YaST).
Mein Modem:
ZOOM/FaxModem 56K
Controller-based Internal for Windows® and Linux Model 1125 (auch Model 2920).
http://www.zoomtel.com/documentation/oem/11251102.pdf
Hier ist noch ein Bild eines anderen Models:
http://www.usr.com/images/products/product.asp?prod=5610c
Gruss,
Roland