Beiträge von dosludwig

    Danke, dass Du Dich noch mal meldest. Zu Deinem ersten Hinweis: Aus dem Ergebnis von ps ax | grep dh werde ich nicht schlau:

    Code
    899 ?        S      0:00 /sbin/dhclient -d -4 -sf /usr/lib/nm-dhcp-client.action -pf /var/run/dhclient-eth0.pid -lf /var/lib/dhc
     2842 pts/1    S+     0:00 grep --color=auto dh


    Deswegen hatte ich einfach mal den Eintrag in die conf probiert, allerdings ohne positives Ergebnis.


    Zu Deinem zweiten Hinweis: Ich habe mittlerweile gelernt, dass die zitierte Fehlermeldung nur dann auftaucht, wenn in den Yast/Netzwerkeigenschaften statt des networkmanagers die "traditionelle Methode ifup" ausgewählt ist. Wenn ich in yast die Option networkmanager auswähle, erscheint die Fehlermeldung nicht!
    Ich hatte ja nur den Rat von Sauerland befolgen wollen und versucht, den networkmanager ganz abzustellen. Die "ifup"-Einstellung in yast scheint aber nicht zu verhindern, dass trotzdem beim booten versucht wird, den Networkmanager zu starten!?!


    Der Befehl systemctl status NetworkManager.service zeigt mir bei korrekt eingestellten yast/netzwerkeigenschaften (also aktuell) einen korrekt laufenden networkmanager an:

    Code
    NetworkManager.service - Network Manager
              Loaded: loaded (/lib/systemd/system/NetworkManager.service; enabled)
              Active: active (running) since Mon, 13 May 2013 18:49:48 +0200; 27min ago
             Process: 572 ExecStartPre=/usr/bin/test x${NETWORKMANAGER} = xyes (code=exited, status=0/SUCCESS)
            Main PID: 582 (NetworkManager)
              CGroup: name=systemd:/system/NetworkManager.service
                      ├ 582 /usr/sbin/NetworkManager --no-daemon
                      └ 899 /sbin/dhclient -d -4 -sf /usr/lib/nm-dhcp-client.action -pf /var/run/dhclient-eth0.pid -lf /var/lib/...


    - oder ist hier irgendwas ungewöhnlich?


    Was müsste ich denn konkret machen, das beim booten der networkmanager garnicht erst aufgerufen wird (dann müsste ja die große Verzögerung entfallen)? Eine Kommandozeile beim booten bietet grub2 mir ja dummerweise nicht mehr an.

    Danke für den Tip. Ich habe das Ergebnis von "ps ax | grep dh" mal so interpretiert, dass ich
    dhcp=dhcpcd
    in die Networkmanager.conf eintragen musste. Das war wohl falsch, denn jedenfalls hat sich dadurch beim booten nichts verbessert, dafür hatte ich danach dann allerdings keine Netzverbindung.


    Habe noch folgendes versucht, um noch einmal den Tip von Sauerland zu reproduzieren:
    - in yast: Systemdienste (runlevel): network-manager-Dienst deaktiviert
    - dann in yast/Netzwerkeinstellungen das automatische Aktivieren beim Booten abgestellt
    (unter „Globale Optionen“: „Methode für Netzwerkaufbau“ wechseln auf „Traditionell mit ifup“; Reiter „Übersicht“: Hier für Netzwerk- und WLAN-Karte die „Geräte-Aktivierung“ von „bei Systemstart“ auf „Manuell“ gestellt (durch Klick auf „Bearbeiten“ usw.))


    Wieso erhalte ich jetzt beim Booten eine Fehlermeldung, wo doch der Networkmanager garnicht aktiviert wird ??
    siehe boot.log:

    Code
    ...
    Starting LSB: SUSE Meta PPP Daemon...                                          
    Starting Network Manager...                                                    
    Started ACPI Event Daemon                                              [#[1;32m  OK  #[0m]
    Starting LSB: X Display Manager...                                             
    Failed to start Network Manager                                        [#[1;31mFAILED#[0m]
    See 'systemctl status NetworkManager.service' for details.                     
    Dependency failed. Aborted start of Network Manager Wait Online        [#[1;31m ABORT#[0m]


    Hat jemand noch eine Idee?
    Wie kann man den Networkmanager komplett neu sauber aufsetzen?


    Nachtrag:
    Habe noch folgendes gemacht:
    - teamviewer
    - skype
    deinstalliert - kein Effekt! Der einzige Effekt, den ich reproduzieren kann, ist, dass ein aktivierter ntp mich noch mal 20 Sekunden mehr kostet! Aber auch ohne den ntp habe ich stets eine Boot-Zeit von 1min25 Sekunden (Stoppuhr!).
    Das einzige was noch interessant ist: An der Stelle, wo der Bootvorgang zu "hängen" scheint (nach Starting networkmanager), findet ein permanenter Festplattenzugriff statt (Led leuchtet, entsprechendes Geräusch). Ist hier ein Log zu groß geworden oder sind zu viele temporäre Dateien irgendwo angehäuft?

    Ok, hier die fstab:

    Code
    /dev/disk/by-id/ata-ST9500325AS_6VE3NHNZ-part3 /                    ext4       acl,user_xattr        1 1
    /dev/disk/by-id/ata-ST9500325AS_6VE3NHNZ-part1 swap                 swap       defaults              0 0
    proc                 /proc                proc       defaults              0 0
    sysfs                /sys                 sysfs      noauto                0 0
    debugfs              /sys/kernel/debug    debugfs    noauto                0 0
    usbfs                /proc/bus/usb        usbfs      noauto                0 0
    devpts               /dev/pts             devpts     mode=0620,gid=5       0 0


    - was kann man daraus erkennen?
    Kann ich eigentlich den Network-Manager komplett deinstallieren und dann wieder neu installieren (ohne Netzverbindung!? von DVD)?
    Habe noch mal systemd-analyse laufen lassen:

    Code
    49114ms NetworkManager.service
     28629ms smpppd.service
      4438ms console-kit-log-system-start.service
      3256ms systemd-vconsole-setup.service
      2550ms systemd-modules-load.service
      2031ms localnet.service
      1721ms cycle.service
    ...


    Der smpppd-Service hat sich bei meinem letzten yast-Zugang installiert - brauche ich den denn? Ich wähle mich doch nirgendwo ein (normaler DSL-Zugang).

    Danke für den Hinweis. Damit ich wie von Sauerland vorgeschlagen, den Networkmanager deaktivieren konnte, musste ich den umgekehrten weg gehen: in yast die Netzwerkeinrichtung von Networkmanager auf ifu umstellen, nur so konnte ich dann unterbinden, dass der Networkmanager beim booten startet. Es hat auch einen Effekt gehabt: das booten geht nun vielleicht 20 sec schneller, ist mit 1min25sec aber immer noch zu lang.


    Bezüglich ipv disabeln bin ich dem Link von Sauerland gefolgt. Das war auch hilfreich, aber nur insofern, weil ich nun definitiv weiß, dass ipv6 deaktiviert ist, das steht nämlich ausdrücklich in der Datei
    /etc/sysctl.conf
    so drin, bei mir sogar zweimal hintereinander:

    Code
    net.ipv6.conf.all.disable_ipv6 = 1


    Also: den networkmanager abstellen hilft, endlich stellt sich mal ein Effekt ein, aber es ist nicht der große Bringer - und schließlich will ich ja nicht auf den Netzdienst verzichten!?


    Ich hatte auch vor einiger Zeit einmal mit meiner FritzBox als NAS und dem Netzwerkdienst in Dolphin herumgespielt. da gab es eigentlich keine großen Probleme oder Fragezeichen (ich hatte auch so einen Dropbox-Ersatz installiert, mirall oder so ähnlich, ist aber wieder deinstalliert). Ob es daran liegt?

    Danke für die Hinweise.


    IPv6 hatte ich in Yast unter


    Netzwerk-Geräte / Netzwerk-Einstellungen / Globale Optionen / IPv6-Protokolleinstellungen / IPv6 aktivieren


    deaktiviert (Häkchen rausgenommen). Dies ist auch nach wie vor deaktiviert (anders als bei ntp, hier war an der entsprechenden Stelle in yast nach dem "Häkchen-Rausnehmen" alles wieder beim alten !?).
    Im KDE-Kontrollmodul "Netzwerk verbinden" ist bei allen drahtgebundenen und drahtlosen Verbindungen im IPv6-Register jeweils deaktiviert.


    Zu dem anderen Hinweis: Eine Datei /etc/modprobe.d/50-ipv6.conf ist bei mir nicht vorhanden !? Nur eine 50-ipw2200.conf.


    PS: Ich hab mal vor einiger Zeit einen Repeater (TP-Link) eingerichtet - kann es daran liegen?

    Danke für den Tip, funktioniert auch so wie Du beschrieben hast. Der Neustart braucht aber dann wieder genau so lange wie zuvor, und der ntp-Dämon ist genauso aktiv !?!
    Können wir morgen nachmittag weitermachen? Danke, bis denne!

    Danke für die Hinweise!!


    1) IPv6 war tatsächlich aktiviert, nach Deaktivierung => Neustart => leider kein Effekt!
    Wenn ich allerdings in yast unter "Rechnernamen" schaue, sind dort noch einige Einträge mit ipv6-Bezug vorhanden. Wenn ich heinen von denen bearbeiten möchte kommt der Hinweis, dass es sich um einen System-Host handelt, ob ich dann wirklich fortfahren möchte - soll ich?


    2) Das Skript /etc/NetworkManager/dispatcher.d/nfs beinhaltet:


    - da versteh ich leider nur Bahnhof!?


    3) ntp in Yast auf manuell umgestellt => Neustart => kein Effekt, ABER dann mal in Yast nachgeschaut:
    steht trotzdem wieder auf "mit ntp-Server synchronisieren" !?! - wo kann ich den ntp denn wirkungsvoll abstellen?

    Ok, habe also den systemd-analyse installiert, hier die ersten Einträge:


    Neben diesem avahi habe ich also wohl noch ein Problem mit dem network manager !? Hier der Log-Auszug:


    Zeilen 38-39: Der network-manager braucht 2 Minuten bis er startet!?
    Was macht der "nm-dispatcher"?
    Ich hatte vor einiger Zeit mit meiner Fritz-Box und einem angeschlossenen USB-Stick (als quais-NAS) gespielt. Dann hatte ich in Dolphin dafür einen Netzwerkordner eingerichtet - hatte eigentlich auch alles geklappt

    Hallo zusammen,


    bis zum Erscheinen des Anmeldebildschirms (mehrere Nutzerkonten) benötigt das Hochfahren meines Asus-Notebooks (Kernel: Linux 3.4.33-2.24-desktop x86_64 mit openSUSE 12.2 (x86_64), KDE: 4.8.5 (4.8.5) "release 2") mehr als 1,5 Minuten. Das ist mir zu langsam.
    Wenn ich nun während des Boot-Vorgangs F2 drücke, sehe ich ja das Starten der einzelnen Dienste. dabei ist mir aufgefalen, dass das System quasi "hängt" beim Eintrag
    "Started console system starting logging".
    Weitere Dienste wie Avahi (was ist das?) und "Suse Firewall 2 Phase 2" benötigen ebenfalls recht lange. Allerdings erscheinen danach keine Fehlermeldungen.
    Das boot-Log sieht folgendermaßen aus:


    - sieht alles in Ordnung aus, oder?


    Bei den var/log/messages habe ich mal nur die error herauskopiert, egrep 'error|fail' /var/log/messages ergibt:

    Code
    May  9 12:14:47 linux-9udc kernel: [    0.093709]  pci0000:00: ACPI _OSC request failed (AE_SUPPORT), returned control mask: 0x0c
    May  9 12:15:22 linux-9udc udev-configure-printer: failed to claim interface
    May  9 12:15:51 linux-9udc dbus-daemon[545]: Failed to issue method call: Unit winbind.service failed to load: No such file or directory. See system logs and 'systemctl status winbind.service' for details.
    May  9 12:17:17 linux-9udc kernel: [    0.093710]  pci0000:00: ACPI _OSC request failed (AE_SUPPORT), returned control mask: 0x0c
    May  9 12:17:53 linux-9udc udev-configure-printer: failed to claim interface
    May  9 12:18:19 linux-9udc dbus-daemon[541]: Failed to issue method call: Unit winbind.service failed to load: No such file or directory. See system logs and 'systemctl status winbind.service' for details.
    May  9 12:19:33 linux-9udc hp-systray: hp-systray[1764]: error: option -s not recognized
    May  9 12:19:41 linux-9udc udisksd[1851]: Error opening /etc/crypttab file: Failed to open file '/etc/crypttab': No such file or directory (g-file-error-quark, 4)
    May  9 12:31:58 linux-9udc systemd-tmpfile[2148]: stat(/run/user/daniel/gvfs) failed: Permission denied


    - da scheint ja einiges im Argen zu sein! Insbesondere beim udev-printer, allerdings hatte ich meinen HP-Drucker über das hp-setup gerade frisch neu aufgesetzt !?


    Zu diesen (scheinbaren?) Hauptursachen


    1) "Started console system starting logging"
    2) udev-configure-printer


    finde ich auch durch googeln keine Abhilfe. Hat jemand eine Idee?


    Danke für jeden Hinweis!
    dosludwig