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    Die Gemeinschaft um das freie Trouble-Ticket-System OTRS soll einen Vorstand und eine Satzung erhalten. Dazu hat sich ein vorläufiger Vorstand aus der Gemeinschaft formiert.


    Das seit 2001 frei verfügbare Trouble-Ticket-System OTRS wurde von Martin Edenhofer ins Leben gerufen und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem der populärsten Trouble-Ticket-Systeme. Es ist unter der AGPLv3 frei verfügbar. Support ist von der OTRS AG und weiteren Anbietern erhältlich.
    Um das freie Projekt hat sich eine ansehnliche Gemeinschaft gebildet, die Rückmeldungen und Code beiträgt. Um den Kontakt mit dieser Gemeinschaft zu stärken, hat die OTRS AG vor kurzem Shawn Beasley zum Community Manager ernannt, der seine ganze Zeit der Arbeit mit der Gemeinschaft widmet. Auf seine Initiative hin hat sich nun ein Vorstand gebildet, der in Zukunft die Gemeinschaft vertreten soll.
    Während der initiale Vorstand sich selbst ernannt hat, sollen die zukünftigen Vorstandsmitglieder von der Gemeinschaft gewählt werden. Der erste Vorstand will dafür den Weg bereiten und eine Satzung ausarbeiten. Spätestens Ende 2012 soll ein neuer Vorstand gewählt werden.
    Die Aufgaben des Vorstands werden unter anderem folgende Punkte umfassen: Interne Organisation der Gemeinschaft, Errichtung einer Infrastruktur der Gemeinschaft, Kommunikation mit der Gemeinschaft und mit Unternehmen, die sie unterstützen, und Kommunikation mit der OTRS-Firmengruppe.
    Aus: Pro-Linux


    Die Entwickler des freien X-Servers von X.org haben fast ein halbes Jahr nach der letzten Version die Version 1.10.0 veröffentlicht. Neben zahlreichen Korrekturen bringt sie diverse Änderungen. Funktionen wie RandR 1.4 oder Multi-Touch-Erweiterungen wurden allerdings verschoben.


    Nur 24 Stunden mach dem dritten und Veröffentlichungskandidaten des X-Servers 1.10.0 haben die Entwickler die finale Version veröffentlicht. Im direkten Vergleich zu Version 1.9.0, die vor knapp sechs Monaten veröffentlicht wurde, erhielt der neue Server vor allem zahlreiche Korrekturen und Verbesserungen bestehender Systeme. Große Neuerungen waren abgesehen von wenigen Ausnahmen nicht geplant.
    Vor allem Peter Hutterer steuerte zahlreiche Korrekturen und diverse kleinere Änderungen bei, die die Grundstruktur des Servers verbessern. Unter anderem überarbeitete er das PreInit-API. Darüber hinaus haben die Entwickler die von Nvidia entwickeltes Fence-Schnittstelle in den Server eingebaut. Die »X Synchronization Fences« wurden bereits etliche Monate zuvor vorgestellt und befanden sich seit geraumer Zeit unter einem öffentlichen Review. Sie erlauben unter anderem eine Synchronisierung zwischen dem X-Rendering und einem beispielsweise OpenGL-basierenden Clienten.
    Entgegen der ursprünglichen Planungen mussten die Entwickler allerdings in der Version 1.10.0 auf die wichtigsten geplanten Änderungen verzichten. So wurde beispielsweise das lang erwartete RandR 1.4 (Resize and Rotate) - nachdem es planmäßig integriert wurde - im dritten Veröffentlichungskandidaten wieder entfernt. Nach Angaben von Keith Packard erreichte die Client-Schnittstelle nicht die gewünschte Reife und konnte bis zur finalen Version 1.10.0 nicht mehr korrigiert werden. Dem entsprechend ist mit der Freigabe von RandR 1.4 mit per-CRTC-Pixmaps-Unterstützung erst in der kommenden Version des Servers zu rechnen. Ferner ist auch erst in der Version 1.11.0 des X-Servers mit einer Erweiterung der Multi-Touch- und Gesten-Funktionen zu rechnen.
    Durch seine modulare Bauweise kann der neue X-Server 1.10.0 mit X.org 7.6 benutzt werden. Die letzte Version des X.org-Systems wurde im Dezember des vergangenen Jahres freigegeben.
    Aus: Pro-Linux


    Laut einer Meldung von Kate Stewart vom Ubuntu Release Team wird die kommende Version von Ubuntu ohne einen Veröffentlichungskandidaten auskommen müssen. Statt dessen wird das Team eine Woche früher eine zweite Betaversion veröffentlichen.


    Wie Kate Stewart auf der Liste des Ubuntu-Projektes schreibt, wird das Team in der kommenden Version auf die Freigabe eines Veröffentlichungskandidaten verzichten. Das Problem, das Ubuntu mit dem Freigabetermin sieht, ist, dass der Termin den ursprünglichen Plänen zufolge nur eine Woche vor der offiziellen Version und damit genau vor dem Osterwochenende liegen sollte. Das könnte dazu führen, dass zu wenige Entwickler für die Korrektur von Fehlern mobilisiert werden können.Das Veröffentlichungsteam entschied sich deshalb, die Termine zu korrigieren. Der neuen Planung nach wird der bisherige Veröffentlichungskandidat verworfen. Statt dessen planen die Verantwortlichen, eine Woche vor dem ursprünglichen Termin noch eine weitere Betaversion zu veröffentlichen. Damit solle es der Planung nach genug Zeit für die Korrektur der Fehler geben, ohne, dass man die Gefahr läuft, dass Entwickler über Ostern ihre Zeit in die Korrektur von Fehlern investieren müssen.



    Aus: Pro-Linux

    Der Prozessorhersteller Intel hat mit BIOS Implementation Test Suite (BITS) ein auf GRUB 2 basierendes Werkzeug zum Testen von BIOS veröffentlicht.



    Bereits 2006 stellte Intel ein Firmware Developer Kit vor, das das BIOS eines Rechners untersucht und mögliche Unverträglichkeiten der Firmware unter Linux meldet. Nun hat der Prozessorhersteller mit der BIOS Implementation Test Suite (BITS) ein weiteres Werkzeug herausgebracht, das BIOS-Entwicklern und Anwendern nicht nur den Test, sondern auch direkte Modifikationen ermöglicht.
    Zu den Funktionen von BITS zählen neben der Möglichkeit, Tests zu starten und so herauszufinden, ob beispielsweise die Initialisierung der CPU oder der Mainboard-Hardware korrekt erfolgt, auch diverse Tools zur Modifikation. So lassen sich unter anderem Funktionen der Hardware einschalten, die normalerweise vom BIOS nicht initialisiert würden. Anschließend lässt sich das reguläre System mit veränderten Einstellungen starten.
    BITS baut auf einer veränderten Version von GRUB 2 auf und kann ab sofort in Form eines ZIP-Archivs vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Das Archiv enthält neben einer Installationsanleitung ein modifiziertes Boot-Verzeichnis mit allen benötigten Dateien. Darüber hinaus sind dem knapp 3 MB großen Archiv auch die geänderten Quellen von GRUB 2 und die Quellen von BITS beigelegt.
    Aus: Pro-Linux


    Die zwölfte Betaversion von Firefox 4.0, eine der letzten vor der Freigabe der neuen Browser-Version, verbessert die Geschwindigkeit beim Ansehen von Flash und bringt viele Korrekturen.



    Die neue Betaversion, die zweieinhalb Wochen nach der letzten kommt, enthält laut den Anmerkungen zur Veröffentlichung drei größere Änderungen. So soll die Geschwindigeit beim Ansehen von Flash-Videos gestiegen sein. Die Kompatibilität von Plugins mit Hardware-Beschleunigung wurde verbessert. Und das Bewegen des Mauszeigers auf einen Link zeigt die URL nun am Unterrand des Fensters an statt in der URL-Leiste.
    Außerdem wurden in Firefox 4 Beta 12 zahlreiche Fehler korrigiert und die Geschwindigkeit und Kompatibilität weiter verbessert. Einzelheiten sind dem umfangreichen Änderungslog zu entnehmen, das auch Links zu den entsprechenden Einträgen im Bugtracking-System enthält.
    Die zwölfte Betaversion ist in mindestens 77 Sprachen übersetzt, die meisten davon bereits vollständig. Firefox 4 Beta 12 kann vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Eine 64-Bit Version für Linux findet man im Download-Verzeichnis von Mozilla.
    Aus: Pro-Linux


    Mit Version 2.91.90 starten die Gnome-Entwickler die finale Testphase für Gnome 3.0
    Nach Version 2.91.90 folgt laut Gnome-Fahrplan noch eine weitere Beta und ein Release Candidate. Für Anfang April ist die Veröffentlichung von Gnome 3.0 geplant. An den Features ändert sich bis zur finalen Ausgabe nichts mehr. Lediglich eine Umstellung auf Funktionen einer neueren Version des Network-Managers wird noch erwogen.
    Die Website Gnome3.org informiert über die Neuigkeiten im Desktop. Der Download kann über den Gnome-FTP-Server erfolgen. Das Projekt unterscheidet zwischen Core und Apps. Wer nur einen Blick riskieren will, findet auch eine ältere Alpha-Ausgabe von Gnome 3 als Live-Version.
    Informationen zum Selbstbau aus dem Quelltext-Repository gibt es inklusive Buildskript auf einer Wiki-Seite. Die gegenüber der Vorgängerversion behobenen Bugs nennt Gnome-Entwickler Owen Taylor in seiner Ankündigung.

    Aus: http://www.linux-magazin.de/NE…me-3-geht-in-den-Betatest

    Die Splashtop Inc. hat ihr kleines, auf Linux basierendes Betriebssystem für alle Interessierten zum Download frei gegeben. Bisher war Splashtop bei vielen PCs im Bios integriert. Es bietet schnellen Zugriff auf das Internet, ohne dass das Betriebssystem des Rechners hochgefahren werden muss.


    Die Betaversion von Splashtop OS 1.0 wurde bereits letztes Jahr im November veröffentlicht. Inzwischen haben die Entwickler aufgetretene Fehler soweit ausgemerzt, dass sie das System als stabil bezeichnen können. Zudem werden jetzt die meisten Rechner unterstützt, die Betaversion funktionierte nur mit Hardware von HP.
    Herzstück von Splashtop ist der Webbrowser Chromium. Die meisten in dem System enthaltenen Anwendungen laufen in der Cloud, so dass es für Anwender interessant ist, die viel Zeit mit Facebook, Twitter und Konsorten verbringen. Das System soll innerhalb weniger Sekunden booten und sich dank Tausender verfügbarer Web-Applikationen an die Bedürfnisse der Anwender anpassen lassen. Splashtop ist für Windows-Nutzer gedacht, die oft schnell ins Internet möchten, dabei aber nicht warten wollen, bis ihr wenig performantes System hochgefahren ist. Bei der Installation richtet Splashtop die nötigen Einträge im Bootmanager automatisch ein.
    Beim Kernel setzen die Splashtop-Entwickler auf die Version 2.6.32, die eine breite Bandbreite älterer und neuerer Hardware unterstützt. Als Dateisystem wird SqashFS genutzt, die grafische Umgebung stellen X11 und der Windowmanager Blackbox bereit. Einen Überblick über weitere enthaltene Pakete gibt die Credits-Seite. Splashtop OS kann in Form einer 2,1 MB großen EXE-Datei von der Splashtop-Webseite heruntergeladen werden.
    Aus: http://www.pro-linux.de/news/1…-fuer-windows-nutzer.html

    Das auf FreeBSD beruhende PC-BSD ist in Version 8.2 erschienen. PC-BSD Version 8.2 enthält im Wesentlichen die Neuerungen von FreeBSD 8.2 und einige eigene Ergänzungen.


    PC-BSD ist ein Betriebssystem, das auf FreeBSD beruht, KDE als Benutzeroberfläche vorsieht und einige Erweiterungen mitbringt. Anders als FreeBSD wird PC-BSD mit einem grafischen Installationsprogramm ausgeliefert und richtet sich vor allem an Desktop-Nutzer. Als Standard-Paketsystem kommt nicht das von FreeBSD bekannte Ports-System zum Einsatz, sondern PBI. Zu den Grundfunktion dieses Paketsystems gehört unter anderem die Möglichkeit, die komplette Administration der Software direkt über eine grafische Oberfläche durchzuführen. Das Ports-System kann allerdings weiter benutzt werden.Die neue Version PC-BSD 8.2 baut auf dem gleichzeitig erschienenen FreeBSD 8.2 auf und bringt dementsprechend einen neuen Kernel, einige kleine neue Funktionen, Korrekturen, Erweiterungen der Hardware-Unterstützung, Aktualisierungen der mitgelieferten Software und KDE 4.5.5 mit. Während der automatischen Partitionierung können nun der Dateisystemtyp und Verschlüsselung gewählt werden. Bei den Partitionen besteht die Wahl zwischen MBR- und GPT-Partitionen. Mehr über die Änderungen erfährt man im Änderungslog. Die Anmerkungen zur Veröffentlichung informieren unter anderem über die Systemvoraussetzungen und enthalten eine Paketliste.
    PC-BSD 8.2 »Hubble Edition« steht auf den Spiegelservern des Projektes zum Download als DVD- und USB-Image bereit. Zwei kleinere CD- bzw. USB-Images enthalten nicht die vollständige Installation, sondern sind für die Installation übers Netz gedacht.
    Aus: http://www.pro-linux.de/news/1…d-82-veroeffentlicht.html

    Wie die Ersteller des freien OpenOffice.org-Forks LibreOffice bekannt gaben, konnte die Organisation binnen acht Tagen das Spendenziel von 50.000 Euro erreichen. Damit steht einer Gründung einer Stiftung nach deutschem Recht nichts mehr im Wege.

    In nur 8 Tagen habe ca. 2000 Unterstützer aus aller Welt 50.000 Euro gespendet.
    »Wir können es noch gar nicht glauben«, sagt Florian Effenberger, Mitglied des Steering Commitee. »In so kurzer Zeit so viele Spenden zu bekommen, das hat selbst unsere kühnsten Träume mehr als übertroffen. Im Namen der gesamten Community möchten wir uns ganz herzlich bei euch allen für diese großartige Unterstützung bedanken!«


    Nach deutschem Recht werden die 50.000 Euro für den Kapitalstock einer Stiftung benötigt.


    Quelle: http://www.pro-linux.de/news/1…erreicht-spendenziel.html