Beiträge von lush

    Vor allem sollte man nicht vergessen, dass es sehr häufig für helfende einfach viel schneller geht, sich die Ausgabe eines Befehls durchzulesen, als alles mühselig für die GUI zu beschreiben.
    (Evtl. auch noch mit Screenshots etc.)


    Dann muss man bedenken, dass jeder Nutzer ein anderes DesktopEnvironment benutzen könnte.
    Teilweise unterscheiden sich die Grafischen Oberflächen untereinander auch (deutlich!) in ihren Bedienkonzepten. Im Terminal ist das einheitlich unter einem Befehl (vorausgesetzt das Problem handelt sich um Desktopoberflächenunabhängige Probleme).


    Das soll jetzt alles in allem nicht bedeuten, dass GUIs im Vergleich zu Shells unbrauchbar sind, sondern viel mehr, dass es teilweise einfach um einiges sinnvoller und effizienter ist die Ausgabe eines Befehls auszuwerten, als die teilweise unpräzise Beschreibung des Inhalts einer GUI auszuwerten.


    Das soll bedeuten, es wird nicht generell in Foren behauptet:
    Die Shell ist das einzige sinnvolle Interface zwischen Nutzer und Betriebssystem.


    Sondern es wird eben einfach nur gerner mit der Shell gearbeitet, weil es einfach ist damit zu helfen,


    HIER habe ich dargelegt, weshalb mir Xfce viel besser zusagt als KDE.

    Ich habe mir mal erlaubt den Titel zu ändern.
    In deinem Beitrag argumentierst du für Xfce (zumd. sehe ich das so :D ), der Titel war aber vom Sinn her:
    "Warum KDE statt Xfce"
    Falls ich (wider meines Erwartens) Falsch liege, kannst du das gerne wieder "zurücksetzen".


    Wissen, was man tut und warum man es tut ist in jedem Fall besser, als von vermeintlich wohlmeinenden im Unklaren gehalten zu werden. Im Übrigen erkläre ich meine Meinung gerade über die versteckten Dateien nicht zum Nonplusultra der Gemeinschaft, sondern ich versuche, meine Betriebserfahrungen mitzuteilen. Wer nämlich sieht, was alles so das /home-Verzeichnis füllt, der wird hoffentlich erkennen, dass es ein Systemverzeichnis ist. Wer die Ansicht ohne die Anzeige der versteckten Dateien sieht, wird wohl nie drauf kommen. Er wird es allerdings auch nicht schaffen, beispielsweise die LOo-Icons auf die Bedienoberfläche zu bekommen – weil die wegen eines schon mehrere Jahre alten Fehlers eben nicht von selber aufgenommen werden.


    Ach ja, ich erlaube mir sogar hin und wieder die grafische Root-Anmeldung. Trotzdem habe ich damit noch kein System zerschossen. Diese Gefahr ist bei Dateimanipulationen auf einer Konsole viel größer.


    Falk

    Systemverzeichnis ist relativ, im home Verzeichnis liegt nur die Konfiguration der einzelnen Programme für den konkreten Nutzer.
    Systemverzeichnis als Bezeichnung ist (meiner Meinung nach) unpassend.
    Da die Konfiguration meistens nur kleine Config-Files sind, sollten diese Dateien nicht sonderlich viel Speicherplatz rauben.

    Wegen der strikten Trennung von Daten und System? /home ist ein Systemverzeichnis. Ich kann nur jedem empfehlen, im jeweils genutzten Dateimanager sofort und generell die Anzeige sämtlicher, auch versteckter Ordner und Dateien einzuschalten und als generelles Verhalten auch für neue Verzeichnisse vorzugeben. Überraschte Gesichter sind garantiert. Das Verhalten von Linuxen ist in diesem Punkt ähnlich schlecht und bevormundend wie das von Windows.
    Ein Multibootsystem, auch ein nur angedachtes, erfordert diese Trennung ohnehin. Seitdem der Schreibzugriff von Linux auch auf ntfs gut funktioniert, ist auch FAT(32) für Datenpartitionen nicht mehr notwendig.

    War hier die Rede von einem Multiboot-System ?
    Wenn ich mich recht entsinne, war diese Information nie gegeben, und damit ist es meiner Meinung nach schlicht sinnlos.
    Was bringt es die Fotos auf einer eigenen Partition auszulagern ?
    (Ernst gemeinte Frage, wenn es sinnvoll ist, dann kläre mich bitte etwas detaillierter damit auf :D )
    Wenn er das System neu aufsetzt, kann er die /home Partition einfach wieder übernehmen.