Informationsquellen
Die verwendeten Informationen stammen alle aus einem Artikel des PC-Welt Linux Sonderheftes 01/2012.
Bildquellen
Die verwendeten Bilder sind alle manuell für diesen Thread angelegt worden.
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Erweitert man den Verzeichnisbaum einzelner Snapshots, so werden die alten Dateien/Verzeichnisse sichtbar.
Setzt man nun einen Haken bei einer Datei, beziehungsweise eines ganzen Ordners, so kann man diese selektierten Dateien wiederherstellen.
(siehe Screenshot)
Setzt man den Haken bei einem Verzeichnis, so werden alle Unterverzeichnisse und Dateien automatisch selektiert.
Der Restore Selected-Button, stellt die selektierten Dateien wieder vollständig her.
Mit YaST kann man sich sehr schnell die Änderungen der einzelnen Snapshots anzeigen lassen.
Unter Current Konfiguration kann man zwischen den einzelnen Konfigurationen wechseln.
Wechselt man in eine Konfiguration, werden die einzelnen Snapshots mit Beschreibungstext angezeigt.
(siehe Screenshot)
Wählt man einen dieser Snapshots aus, und klickt auf den Button Show Changes, werden die veränderten Dateien in einem Verzeichnisbaum angezeigt. (siehe Screenshot)
Wählt man eine Datei, wird (je nach Auswahl) entweder die Veränderung vom aktuellen Snapshot zum ausgewählten Snapshot, oder die Änderung vom ausgewähltem Snapshot zum aktuellen Snapshot angezeigt.
Falls das Plugin zu Snapper für YaST nicht installiert ist (warum auch immer), kann dieses wie folgt nachinstalliert werden:
In den Standard-Repositories ist ein grafischer Frontend in Form eines Plugins für YaST erhältlich.
Das zu installierende Paket "schimpft" sich
Installieren kann lässt es sich ganz einfach mithilfe von
oder mithilfe eines Terminals (bzw. Zypper ![]()
Snapper löscht die stündlich angelegten Sicherungen automatisch.
Von den Sicherungen werden maximal zehn pro Tag, Monat und Jahr behalten.
Um dies zu erreichen setzt Snapper den Lösch-Algorithmus auf timeline
Um Snapper manuell angelegte Snapshots automatisch löschen zu lassen, lautet der Befehl (zur Änderung):
Für die eigenen Daten, wäre der Befehl also:
Um die timeline beim anlegen eines manuellen Snapshots einzuschalten, wird folgender Befehl verwendet:
Soll das löschen nicht nach einem Zeitplan, sondern nach einer Anzahl erfolgen, wird statt timeline number verwendet:
Mit der Option number werden bis zu 100 Sicherungen behalten.
Btrfs führt zwar ein inkrementelles Backup durch, dass heißt es werden nur die Änderungen gesichert und nicht alles, wie bei einem absoluten Backup üblich, aber es kann trotzdem passieren, dass der Platzverbrauch zu enorm wird.
Einzelne Snapshots in jeder Konfiguration haben eine eindeutige ID, diese wird benötigt, um einen bestimmten Snapshot zu löschen.
Wie man diese ID bekommt, beschreibt bereits der Abschnitt Konfiguration und Snapshots auslesen.
Zum eigentlichen löschen wird nun ein anderer Befehl verwendet:
Der Befehl, um den 3 Snapshot aus der Konfiguration home zu löschen lautet demnach:
Der 2 Snapshot aus dem Root-Verzeichnis wird mit:
gelöscht.
Der Befehl
listet alle eingerichteten Konfigurationen auf.
Beispiel:
tim@linux:~> sudo snapper list-configs
Config | Subvolume
--------+--------------
root | /
home | /home
tim@linux~>
Um nun die genauen Snapshots der einzelnen Konfiguationen ausgeben zu lassen, dient folgender Befehl:
(Auch hier muss eine Konfiguration für /home eingerichtet sein, wie hier gezeigt)
Der Befehl
listet demnach alle Sicherungen des Root-Verzeichnisses auf.
Um ein Manuelles Snapshot der eigenen Daten anzulegen, wird der folgende Befehl genutzt:
Dazu muss der vorherige Beitrag abgearbeitet sein.
Um ein Manuelles Snapshot des Root-Verzeichnisses anzulegen, wird der folgende Befehl genutzt:
Nachdem nach einer frischen Installation mit aktiviertem Btrfs einige Aktualisierungen auf die Festplatte gespielt wurden, steht das Tool snapper, bereits konfiguriert, zur Verfügung.
Standardmäßig sichert Snapper nichts, man muss es explizit anweisen, von einem bestimmten Verzeichnis ein Snapshot (stündlich) anzulegen.
Eine Konfiguration für das Root-Verzeichnis existiert schon nach der Installation von openSUSE, diese muss allerdings erst aktiviert werden (Terminal ![]()