Beiträge von lush

    Das liegt daran, dass GRUB von openSUSE GRUB2 von (K)Ubuntu nicht erkennt.


    Da musst du mal openSUSE booten, dann die Datei /boot/grub/menu.lst mit folgender Befehlfolge bearbeiten:


    Code
    Alt + F2


    Code
    kdesu kwrite
    Passwort eingeben ...


    Dann hast du das Standard-Textbearbeitungsprogramm mit ROOT-Rechten gestartet.
    Jetzt öffnest du die oben genannte /boot/grub/menu.lst


    Und fügst in der Datei folgenden Eintrag hinzu:


    Code
    title Kubuntu VERSION
    root (hd0,Partition)
    kernel (hd0,Partition)/boot/grub/core.img


    Partition ersetzt du mit der Nummer, der Partition
    (ACHTUNG: Grub fängt bei 0 an, also
    Festplatte 1, partition 1 ist: (hd0,0))


    Das startet dir den Bootloader von Kubuntu,
    so habe ich es zum. immer eingerichtet...


    Dann kannst du den openSUSE-Bootloader "behalten".



    So mache ich es wie gesagt immer,
    kann aber auch gut sein, dass es um einiges leichter geht.


    Gruß Tim


    //EDIT:


    Sorry, hast natürlich recht, muss /boot/grub/menu.lst, da stand ich mal wieder neben mir und habe einfach so ohne groß zu überlegen auf die Tastatur gehämmert...


    Habs jetzt verbessert :D

    Die openSUSE-Entwickler haben den zweiten und letzten Veröffentlichungskandidaten von openSUSE 12.1 zum Download bereit gestellt. Die stabile Version ist für den 16. November geplant, vorher soll es noch einen »Goldmaster« geben.


    Die Entwickler weisen darauf hin, dass der zweite Veröffentlichungskandidat von openSUSE 12.1 so ziemlich die letzte Gelegenheit ist, um die Distribution vor ihrer Fertigsstellung auf Fehler zu prüfen. Dementsprechend bitten sie die openSUSE-Gemeinschaft, die ISO-Abbilder auf ihren virtuellen oder realen Rechnern auf Herz und Nieren zu testen und gefundene Fehler zu melden.openSUSE 12.1 wird mit vielen Neuerungen ausgeliefert werden. Mit dabei ist das Init-System systemd, dass den Bootvorgang erheblich beschleunigen soll. openSUSE 12.1 basiert auf einem Kernel 3.1. Für bunte Oberflächen zeichnen sich KDE's Plasma Workspace 4.7 und Gnome 3.2 verantwortlich. Wer kein Fan großer Desktopumgebungen ist, kann gewöhnlich auch auf alternative Windowmanager zurückgreifen. Weitere Neuerungen sind die von Google entwickelte Programmiersprache Go und Snapper. Snapper ist ein BTRFS-basiertes Werkzeug, mit dessen Hilfe Anwender Schnappschüsse ihrer Festplatten erstellen können. Kommt es später zu Problemen oder Datenverlusten, lassen sich leicht frühere Versionen des Dateisystems wiederherstellen.
    Die Entwickler überspringen die Versionsnummer 12.0, so dass auf die aktuelle version 11.4 sofort die 12.1 folgt. Sie haben sich zu ddiesem Schritt entschlossen, weil jede neue Version voller Neuerungen steckt und eine »0« hinter dem Dot nicht mehr Aufmerksamkeit bekommen soll als eine andere Ziffer. openSUSE 12.1 ist als DVD oder LiveCD mit KDE bzw. Gnome für 32- und 64-Bit-Architekturen auf verschiedenen Spiegelservern erhältlich. Wer das Projekt unterstützen möchte ohne Code oder Pakete beizusteuern, kann gern die anstehende Veröffentlichung bekanntmachen, »Launch-Parties« organisieren oder sich an Übersetzungen beteiligen.

    Ubuntu 11.10 »Oneiric Ocelot« bringt eine aktualisierte Version der neuen Desktopumgebung Unity und ein neues Minimal-Ubuntu, das als Ausgangspunkt für eigene Distributionen dienen kann.




    [Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/n_dash-von-unity-in-ubuntu-1110.jpg]



    Mark Shuttleworth
    Dash von Unity in Ubuntu 11.10
    Mit der neuen Version 11.10 »Oneiric Ocelot« von Ubuntu führt Canonical zwei neue Varianten der Distribution ein. Die erste nennt sich »Ubuntu Core« und ist eine reduzierte Ausgabe von Ubuntu, die besser als Basis für angepasste Distributionen geeignet sein soll. Die zweite ist Lubuntu, die die Desktop-Umgebung LXDE vorinstalliert. Außerdem wird die Distribution weiter für ARM-basierte Systeme ausgebaut. So hat die Ubuntu-Gemeinschaft Installations-Images für ARM-Systeme erstellt. wegen der Vielfalt der ARM-Architektur ist zunächst ein Image für das Netbook Toshiba ac100 und eines für das Freescale i.MX53 Quick Start-Entwicklungs-Board verfügbar.
    [Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/n_muon-software-center-in-kubuntu-1110.jpg]



    Canonical
    Muon Software Center in Kubuntu 11.10
    Ubuntu 11.10 kommt auf verkleinerten DVD-Images, die nur noch 1,5 GB groß sind. Damit sind sie laut Canonical besser handhabbar. CD-Images sind weiterhin verfügbar.Die »private Cloud« der Benutzer, Ubuntu One, wurde um die Möglichkeit erweitert, seine Musiksammlung dorthin zu verlagern und sie zu allen Geräten zu streamen, was PCs und Smartphones mit Android oder iOS einschließt.
    Unity wurde weiterentwickelt, so wurde das Konzept der »Orte« zu »Blickfelder (Scopes) und Linsen« erweitert. Eine Linse zur Suche nach der online gespeicherten Musik und Musik im Ubuntu One-Musikladen wurde hinzugefügt. Die Indikatoren wurden optisch verbessert und ein separater Energiestatus-Indikator wurde eingefügt. Evolution wurde durch Thunderbird als E-Mail-Client ersetzt. Déjà Dup wurde als Standard-Backup-Werkzeug aufgenommen. Der Twitter-Client Gwibber soll in der neuen Version schneller und an Gnome 3 angepasst sein. Gnome selbst ist in Version 3.2 enthalten. Die Fallback-Sitzung bei nicht vorhandener Hardware-3D-Beschleunigung ist nicht mehr Gnome 2, sondern Unity-2D.
    Das Ubuntu Software Center wurde um eine Ansicht der bestbewerteten Pakete in allen Kategorien erweitert, ermöglicht das Ändern und Löschen von eigenen Reviews und soll Pakete deutlich schneller installieren. Es wurde ferner um die Funktionalität von OneConf erweitert. OneConf dient zur Synchronisation von Konfigurationsdateien zwischen Rechnern. Im Kontext des Software Centers sollen sich so auch die installierten Anwendungen zwischen Rechnern synchron halten lassen.
    Darüber hinaus wurde der Kernel auf Linux 3.0.3 aktualisiert, GCC liegt in Version 4.6 vor und NetworkManager in Version 0.9. 32-Bit-Bibliotheken und -Anwendungen lassen sich nun auf 64-Bit-Systemen ohne Umstände installieren.
    Ubuntu Server enthält jetzt wieder den Hypervisor Xen, aber auch Unterstützung für Linux-Container (LXC). Enthalten ist auch Orchestra, eine Sammlung der besten freien Software-Dienste, um die Infrastruktur in Rechenzentren zu verwalten. Ferner wurde Juju, das unter dem Namen Ensemble entwickelt wurde, integriert, ein Werkzeug, um die Verteilung und Verwaltung von Diensten auf Cloud- und normalen Servern zu ermöglichen. Auch vom Server gibt es eine ARM-Variante.
    Kubuntu enthält nun KDE SC 4.7, die neue KDE-PIM-Suite mit KMail 2, Amarok 2.4.3 und das Muon Software Center und zugehörige Komponenten für die Paketverwaltung. Xubuntu hat einige Standard-Anwendungen ausgetauscht und setzt nun unter anderem auf Leafpad als Texteditor, gThumb als Bildverwaltung und LightDM statt GDM als Display-Manager.
    Edubuntu enthält erstmals ein vollständig übersetztes Installationsprogramm. LTSP wurde neu geschrieben und ist nun vollständig übersetzbar und arbeitet mit NetworkManager zusammen. Der Login-Bildschirm und der Hintergrund wurden erneuert. Mythbuntu wurde auf den Display-Manager lightdm umgestellt und MythTV wurde aktualisiert.
    Ubuntu Studio, eine komplett von Freiwilligen gepflegte Variante von Ubuntu zur Musikproduktion, erhielt aufgrund von Zeitmangel kaum Neuerungen. Es wird jetzt ein normaler Kernel eingesetzt, der aufgrund von Verbesserungen bei der Interrupt-Priorisierung ausreichen soll. Ein neuer Kernel mit besonders niedriger Latenzzeit soll demnächst folgen. Das neue Lubuntu verwendet die Desktop-Umgebung LXDE, den Display-Manager lxdm und Chromium als Standard-Browser.
    Ubuntu 11.10 kann von der Download-Seite und von einer Reihe von Spiegelservern heruntergeladen werden.


    Aus: Pro-Linux


    Das Opensuse-Projekt hat das Testwerkzeug openQA in Version 1.0 veröffentlicht. Mit openQA lässt sich eine ganze Distribution von der Installation bis zu Details testen.



    openQA kann nach Angaben der Entwickler automatisierte Tests auf jeder Ebene des Systems ausführen. Automatisierte Tests sind essentiell, da das wiederholte manuelle Testen viel zu aufwendig wäre. openQA kann die Testergebnisse in einer Web-Oberfläche anzeigen und auch Screenshots und Videos der gefundenen Probleme zeigen. Es wird bereits eingesetzt, um tägliche Tests des Opensuse-Entwicklungszweigs »Factory« durchzuführen. Es ist unter der GPL (Version 2 oder höher) lizenziert.
    openQA kann jedes Betriebssystem testen, das in einer virtuellen Maschine ausgeführt werden kann. Um den Erfolg oder Misserfolg von Tests festzustellen, kann es Screenshots des Ablaufs anfertigen und sie mit Referenzbildern vergleichen. Der Test wird durch das in openQA enthaltene Werkzeug OS-autoinst gesteuert. Dieses ist in der Lage, virtuelle Tastatur- und Mausereignisse an das zu testende System zu senden. Ferner kann es auf die Bildschirmausgaben reagieren und damit eine Reihe von Problemen behandeln, ohne den Test stoppen zu müssen. Typische Tests umfassen die Installation eines Betriebssystems in einer virtuellen Maschine und das Prüfen, ob einige Anwendungen korrekt starten.
    Am Ende des Tests werden alle erstellten Screenshots zu einem Video zusammengefasst, das für spätere Untersuchungen dienen kann. Ein Statusbericht zu den Tests kann in einer Weboberfläche angezeigt werden. Für Opensuse Factory ist dies auf openqa.opensuse.org zu sehen.
    openQA besteht aus zwei Komponenten, OS-autoinst und der Weboberfläche. Letztere ist momentan noch Opensuse-spezifisch. Opensuse 12.1, das am 16. November erscheinen soll, wird bereits zahlreiche Tests damit durchlaufen haben. OS-autoinst dagegen ist systemunabhängig und unterstützt schon jetzt die Linux-Distributionen Fedora, Ubuntu und Debian sowie FreeBSD und OpenIndiana. Es kann auch für Tests von MS DOS und Windows eingesetzt werden. Eine Reihe von Videos zeigt, wie OS-autoinst arbeitet.



    Aus: Pro-Linux

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    Dieser Thread ist für die im Jahr 2012 erscheinenden Ausgaben.
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    Die Juniausgabe von »freiesMagazin« ist mit Nachrichten und Artikeln über freie Software erschienen.


    55 Seiten im Querformat mit Artikeln, News, Leserbriefen und mehr.


    Themen:

    • Ubuntu 11.04 – Vorstellung des Natty Narwhal
    • GNOME 3.0: Bruch mit Paradigmen
    • Der Mai im Kernelrückblick
    • UnrealIRC – gestern Flurfunk, heute Chat
    • Einblicke in Drupal
    • Heimautomatisierung für Hardwarebastler (Teil 3)
    • Rezension: Praxiskurs Unix-Shell
    • Rezension: Computergeschichte(n) – nicht nur für Geeks

    Das Magazin kann in verschiedenen Formaten vom Server des Projektes heruntergeladen werden.

    Aus: Pro-Linux