Beiträge von lush

    Die Amarok-Entwickler haben Version 2.4.3 des freien Audioplayers freigegeben. Für einen so kleinen Versionssprung wurden ungewöhnlich viele Neuerungen eingeführt. Teilweise liegt das daran, dass die Version 2.4.2 übersprungen wurde, da kurz vor ihrer Veröffentlichung noch ein schwerer Fehler entdeckt wurde.




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    amarok.kde.org
    Amarok 2.4.3
    Seit 2.4.1 wurden laut der Meldung des Amarok-Teams eine große Zahl von neuen Features integriert. So wurde das Hauptfenster optimiert, indem die Statusleiste entfernt wurde und deren Inhalte nun an anderer Stelle angezeigt werden. Hierdurch hat die standardmäßig dreispaltige Ansicht etwas mehr Platz zur Verfügung. Der Medienbrowser wurde durch dezente Hintergrundbilder optisch aufgepeppt. Die Oberfläche zur Erstellung und Verwaltung dynamischer Wiedergabelisten wurde vollständig überarbeitet und soll neben neuen Funktionen auch eine deutlich verbesserte Benutzbarkeit bieten. Zudem gibt es nun eine Option, die insbesondere Hörer klassischer Musik freuen dürfte: Die Last.fm-Integration kann auf Wunsch nun den Komponisten an Stelle des Interpreten an last.fm übermitteln.Auch die Integration von Gpodder.net, einem Dienst zur Synchronisation von Podcast-Abonnements über verschiedene Geräte, ist eine neue Funktion. Das Liedtext-Applet kann nun automatisch passend zur Position innerhalb eines Stückes im Text scrollen. Drag and Drop von Sammlungen zu Playlisten und umgekehrt ist nun ebenso implementiert. Auf diese Funktionalität war sogar eine Belohnung ausgesetzt, für die sich das Amarok-Team herzlich bedankt.
    Unter den zahlreichen Fehlerkorrekturen ragt unter anderem eine für das Album-Applet heraus, das bei großen Musiksammlungen die Oberfläche von Amarok einfrieren lassen konnte. Die Cover-Suche bei Google wurde ebenso repariert wie diverse Codestellen, die Amarok zum Absturz bringen konnten. Auch die Übertragung von Stücken auf Mediengeräte sollte nun nicht mehr hängen bleiben.
    Auch Amarok wird eine spezielle Version für Mobilgeräte erhalten. Derzeit arbeiten Studenten im Rahmen des Google Summer of Code an einem entsprechenden Projekt.


    Aus: Pro-Linux

    Die KDE-Gemeinschaft hat die KDE Software Compilation 4.7.0 mit zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen vorgestellt. Neu sind unter anderem die Zusammenarbeit zwischen Kontact und Akonadi, die Unterstützung von OpenGL ES 2.0 in Kwin und zahlreiche Verbesserungen in dem virtuellen Globus Marble.




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    kde.org
    KDE SC 4.7: Plasma und Anwendungen
    Eine der größten Neuerungen der neuen Version von KDE SC kommt vor allem Anwendern zugute, die die Umgebung auf mobilen Geräten einsetzen. So unterstützt der Compositing-Manager Kwin ab sofort auch OpenGL ES 2.0. Er bringt ein neues Schatten-System mit sich und läuft nach Angaben der Entwickler besser auf älteren Geräten und Geräten ohne Unterstützung von OpenGL. Die Geschwindigkeitssteigung soll dem entsprechend spürbar sein. Zudem haben die Entwickler die Aktivitäten überarbeitet. Der Manager nimmt nun eine etwas prominentere Rolle im Plasma-Desktop ein. Zudem bieten die Plasma-Workspaces eine erweiterte Netzwerkfunktionalität, die unter anderem eine experimentelle Unterstützung für Bluetooth-Tethering, 3G, VPN, MAC-Spoofing und weitere erweiterte Netzwerkfunktionen bietet.



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    kde.org
    Dolphin: Verzicht auf Menüleisten und neue Icons
    Der Dateimanager Dolphin wurde in KDE 4.7.0 an mehreren Stellen überarbeitet. So ist es beispielsweise einfacher, die zu Dateien gehörigen Metadaten zu durchsuchen. Eine weitere Neuerung von Dolphin stellt die Integration der Anfang des Jahres angedachten Überarbeitung der Menüleisten. Bereits zuvor äußerte der Dolphin-Erfinder und KDE-Entwickler Peter Penz seine Ansicht, dass die Menüleisten weniger zum Navigieren benutzt werden, sondern eher, um Tastenkombinationen zu erlernen oder Funktionen der Anwendung zu überblicken. Bei der täglichen Arbeit wird die Leiste nur selten eingesetzt.Dem entsprechend bietet die neue Version von Dolphin standardmäßig keine Menüleiste mehr an, sondern minimiert sie ähnlich den Browsern Opera, Firefox oder Chrome. Anwender, die das alte Verhalten nutzen wollen, können es mühelos wieder reaktivieren. Ebenfalls neu in Dolphin ist die Möglichkeit, Seitenleisten zu sperren. Eine ähnliche Funktion nutzt bereits der Mediaplayer Amarok. Dort lässt sich ebenfalls die Ansicht sperren. Zudem wurden die Oxygen-Icons poliert und die Oxygen-GTK-Themen dementsprechend überarbeitet.



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    kde.org
    Der virtuelle Globus Marble
    Zahlreiche Neuerungen hat der virtuelle Globus Marble erfahren. Die wohl wichtigste Neuerung stellt dabei die Möglichkeit der Offline-Routenplanung dar, was Nutzern mit mobilen Geräten unterwegs zugute kommen soll. Dazu setzt die Applikation auf Monav auf, das wiederum auf das Kartenmaterial von Openstreetmap zurück greift. Um die benötigte Datenmenge so gering wie möglich zu halten, wurde das Kartenmaterial in Regionen zerlegt. Darüber hinaus bietet Marble 1.2 eine integrierte Sprachausgabe und lässt sich somit als eine vollständig freie Navigationssoftware nutzen.Die bereits in KDE 4.6 erneuerte PIM-Suite Kontact wurde auch in KDE 4.7 weiter ausgebaut. Die wohl wichtigste Neuerung stellt dabei die Integration des Cache-Dienstes Akonadi dar. Zudem haben die Entwickler den Bildbetrachter Gwenview ergänzt. So ist es nun möglich, Bilder nebeneinander in einer Vergleichsansicht einzublenden. Der Dateibetrachter Okular kann dagegen Verzeichnisse in Form eines Comics anzeigen. Zudem wurde Kate stabilisiert. Entwickler können sich darüber hinaus auf eine bessere Unterstützung von Python in KDevelop freuen.
    KDE SC 4.7.0 ist als Quellcode von kde.org erhältlich. Binärpakete werden bereits von diversen Distributoren zur Verfügung gestellt. Alternativ kann man KDE auch auf CD erwerben, womit auch das Projekt gefördert wird. Zusätzliche Informationen zu Download und Installation findet man auf der KDE 4.7-Infoseite.


    Aus: Pro-Linux

    Das OpenSUSE-Team hat bekanntgegeben, dass die kommende OpenSUSE-Version 12.1 den dritten Meilenstein erreicht hat. Insgesamt liegen auf dem Weg zur stabilen Version sechs Meilensteine.






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    OpenSuse Logo



    OpenSUSE 12.1 M3 enthält eine Vorabversion des Kernels 3.0 und mehrere Paketaktualisierungen. Dazu gehören unter anderem Firefox 5, Thunderbird 5.0, Python 3.2 und LibreOffice 3.3.3. Mehrere KDE- und Gnome-Anwendungen wurden kleineren Updates unterzogen. Die Entwickler hoffen auf viele Tester, die Fehler melden. Besonders interessant ist momentan Feedback zum neuen Init-System Systemd, dass in den zukünftigen OpenSUSE-Versionen eingesetzt werden soll. Gefundene Fehler können via Bugzilla gemeldet werden.



    OpenSUSE 12.1 M3 ist als DVD-Abbild oder Live-CD wahlweise mit Gnome oder KDE im Entwicklerbereich des Projekts verfügbar. OpenSUSE 12.1 ist für den 11. November geplant. Eine Version 12.0 wird es nicht geben, da die Entwickler vermeiden wollen, dass derartigen Versionen mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht wird als den anderen Veröffentlichungen. Die nächste Vorabversion erscheint voraussichtlich am 11. August in Form des vierten Meilensteins. Mit ihr beginnt auch die Freeze-Phase, in der der die Entwickler hauptsächlich Fehler ausbessern.





    Thomas Gleixner hat eine neue Version des Patches vorgestellt, die Linux mit harten Echtzeitfähigkeiten ausstattet. Nach einer längeren Pause seit Linux 2.6.33 beruht dieser Patch auf dem heute erscheinenden Linux 3.0.



    Der Patch für den Echtzeit-Linux-Kernel wird vom Open Source Automation Development Lab (OSADL) gepflegt und hat das Ziel, die Unterschiede zwischen dem normalen Linux-Kernel und dem Echtzeit-Kernel zu minimieren. Beide Varianten zu vereinheitlichen, ist ein schon seit Jahren andauerndes Projekt, und ob es vollständig erreichbar ist, hängt hauptsächlich davon ab, ob die Änderungen in einer Weise eingebracht werden können, die den restlichen Kernel-Entwicklern zusagt.
    Viele Neuerungen aus dem Echtzeit-Projekt wurden schon in den Standard-Linux-Kernel übernommen, so dass er bereits weiche Echtzeitfähigkeiten und eine normalerweise geringe Latenz besitzt. Für harte Echtzeitanforderungen sind jedoch weitergehende Änderungen nötig. Entscheidend ist dabei, dass der Kernel garantierte Antwortzeiten auf Ereignisse unter allen Umständen einhält. Diese brauchen nicht einmal besonders kurz zu sein; einige Millisekunden reichen für die meisten Anwendungen.
    Linux 2.6.33 liegt schon 15 Monate zurück, und der dazugehörige Echtzeit-Patch wurde im Dezember 2010 veröffentlicht. Extra dafür wurde die Unterstützung für Linux 2.6.33 verlängert, so dass dieser Kernel heute noch mit Updates versorgt wird. Ursprünglich plante Thomas Gleixner, eine neue Version auf Basis von Linux 2.6.38 zu erstellen. Doch massive Probleme ließen das Team letztlich aufgeben und stattdessen Linux 3.0 als Ziel anvisieren.
    Nun liegt ein neuer Patch für Linux 3.0-rc7 vor. Aufgrund der langen Entwicklungszeit stellt dieser Patch eine komplette Umstrukturierung dar, der den Code vereinfacht, den Patch deutlich verkleinert und die Geschwindigkeit erhöhen soll. Der Anlass für diese Änderungen war die wachsende Benutzung von CPU-spezifischen Variablen im Standard-Kernel, die so im Echtzeit-Kernel nicht funktioniert. Alle diese Stellen mussten durch ein anderes Konstrukt ersetzt werden, was immer unhandlicher wurde. Also dachten sich Thomas Gleixner und Peter Zijlstra einen neuen Ansatz aus, der die Migration von Tasks an kritischen Stellen unterbindet und keine Änderung an den einzelnen Variablen mehr nötig macht. Die Änderung machte eine weitere schon lange gewünschte Neuerung möglich, nämlich Softirq-Handler direkt von Interrupt-Threads aus auszuführen.
    Der neue Patch ist nur noch halb so groß wie der alte und ändert 374 Dateien und rund 10.000 Zeilen Code im Kernel. Laut Gleixner ist die neue Version bereits getestet und wurde für stabil befunden. Neben den genannten Änderungen verzichtet die neue Version auch auf das Aufteilen von Soft-Interrupt-Threads, sorgt dafür, das SPARSE-Interrupts und IOMMU-Interrupt-Remapping funktionieren und führt eine neue Kernel-Konfigurationsoption ein.

    Aus: Pro-Linux


    Android, ein von Google entwickeltes und auf Linux basierendes Betriebssystem für mobile Geräte, wurde in Version 3.2 veröffentlicht. Android 3.2 hört weiterhin auf den Namen »Honeycomb« und enthält mehrere Neuerungen, die besonders für Tablet-Besitzer interessant sind.





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    Android


    Android 3.2



    Nutzer, die einen Tablet-Computer ihr Eigen nennen, haben mit Android 3.2 dank der neuen Compatibility-Zoom-Funktionalität die Möglichkeit, Applikationen mit fester Größe an großzügiger dimensionierte Displays anzupassen. Die aktuelle Android-Version unterstützt mehr Tablets als die Vorgänger. Medienbegeisterte Anwender werden sich freuen, dass Apps nun ohne weiteren Aufwand Multimedia-Dateien abspielen und in den Media-Store des Systems aufnehmen können, die sich auf einer SD-Karte befinden.



    Für Entwickler dürfte das erweiterte API interessant sein, das es ihnen leichter macht, Apps für Geräte mit verschiedenen Display-Größen zu erstellen. Neu eingeführte Ressourcen-Vermerke und Manifest-Attribute geben ihnen mehr Kontrollmöglichkeiten, wie Anwendungen bei unterschiedlichen Auflösungen angezeigt werden. Weitere Änderungen sind einige neue Konstanten für Netzwerke und Telefonnetze sowie überarbeitete UI- und USB-Frameworks. Mit Hilfe des Letzteren lassen sich jetzt Raw-USB-Deskriptoren auslesen und so Geräte zugänglich machen, die nicht direkt durch die High-Level-APIs unterstützt werden. Der API-Level, den Anwendungen zum Prüfen der Kompatibilität nutzen, wurde auf 13 erhöht.


    Android 3.2 enthält bereits eine Vorauswahl an Applikationen. Dazu zählen unter anderem ein Webbrowser, Taschenrechner, Kamera, Email-Client, Adressbuch, Audiorecorder und eine Anwendung um eigene Gesten zu erstellen. Das mobile Betriebssystem liegt in 56 Sprachen vor. Wann die ersten Geräte mit Android 3.2 in Deutschland erhältlich sein werden, ist noch nicht klar.





    Aus: Pro-Linux.de

    Die KDE-Entwickler haben KDE SC 4.6.5, das fünfte monatliche Update von KDE SC 4.6, freigegeben. Wie gewohnt konzentriert sich auch die neueste Aktualisierung auf die Korrektur von Fehlern und fügt der Umgebung keine neuen Funktionen hinzu.




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    Hans-Joachim Baader
    KDE 4.6 mit Applikationen
    KDE SC 4.6.5 stellt das monatliche Update der KDE-Umgebung dar. Wie gewohnt konzentrieren sich die Entwickler bei der Freigabe nicht auf die Implementierung neuer Funktionen, sondern auf die Bereinigung der Fehler. Die wichtigsten Korrekturen fanden laut Changelog in fünf Komponenten statt. Die wohl größten Änderungen erfuhr dabei der Multimediaplayer JuK. Unter anderem wurde in der Anwendung ein Fehler korrigiert, der zum Absturz führen konnte, wenn neue Toolbareinträge via Context-Menü hinzugefügt wurden.KDE 4.6.5 steht im Quellcode für alle zur Verfügung, die es selbst compilieren wollen. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den Distributoren selbst.
    Wer auf neue Funktionen Wert legt, wird sich noch bis zur Version 4.7 gedulden müssen. Die neue Version der Umgebung soll den Planungen nach Ende des Monats erscheinen und wird unter anderem Verbesserungen des Window-Managers KWin, des Dateimanagers Dolphin, des Login-Managers KDM und des virtuellen Globus Marble enthalten. Nach der Veröffentlichung von KDE 4.7 wollen die Entwickler KDE 5 in Angriff nehmen, das auf Qt 5 aufbaut und die Bibliotheken von den Anwendungen abkoppelt.


    Aus: Pro-Linux

    Die Märzausgabe von »freiesMagazin« ist mit Nachrichten und Artikeln über freie Software erschienen.


    57 Seiten im Querformat mit Artikeln, News, Leserbriefen und mehr.


    Themen:

    • Wayland oder warum man X ersetzen sollte
    • Datenströme, Dateideskriptoren und Interprozesskommunikation
    • Python – Teil 6: Datenbank für die Musikverwaltung
    • GIMP-Tutorial: Farben durch Graustufen hervorheben (Colorkey)
    • Secret Maryo Chronicles – Pilzkönigreich war gestern
    • Gesunde Datenkekse backen – Firefox mit Erweiterungen absichern
    • Heimautomatisierung für Hardwarebastler (Teil 2)
    • Rezension: Coders At Work

    Das Magazin kann in verschiedenen Formaten vom Server des Projektes heruntergeladen werden.

    Aus: Pro-Linux

    Meinst du mit Amarok läuft, dass Amarok töne von sich geben kann, der Rest vom System aber nicht ?


    Oder was genau?