Beiträge von su_lin_user

    Hallo neogbh,


    danke super erklärt. Mir hat's bisher immer vor Benutzerrechten gegraut. Jetzt bin ich der Sache doch noch etwas näher gekommen.

    Aber das erstere ist der sicherere Weg.

    Ich gehe lieber immer den sicheren Weg ;) .

    tumb1 und user1 haben immer noch die gleiche UID da passt also noch was nicht, oder ist tumb1 sowieso nur ein testuser oder backup oder sonstwas? user1 und user2 passen aber soweit.

    Nein, das würde schon richtig so sein. Ich verwende noch openSUSE Tumbleweed parallel. Und dafür ist das der user.

    Also hab herzlich Dank, war eine gelungene Sache.


    Gruß, su_lin_user

    Hallo neoghb,


    Code
    suse_user1@Tuxedo2020:~> ls -ln /home/
    insgesamt 36
    drwx------  2    0   0 16384 12. Aug 2020  lost+found
    drwxr-xr-x 23 1000 100  4096  8. Okt 12:36 suse_tumb1
    drwxr-xr-x 73 1000 100 12288 12. Okt 17:36 suse_user1
    drwxr-xr-x 18 1001 100  4096 12. Okt 17:31 suse_user2

    Wenn ich innerhalb der Gruppe "user" lesen und schreiben möchte; ist es dann richtig das mit "chmod -v g+rw" zu machen? Und das gleiche für user2. Dann müsste ich von jedem der beiden user aus auch im /home des anderen users lesen und schreiben können.


    Gruß, su_lin_user

    Hallo neoghb,


    ich habe versucht nur den user2 neu anzulegen und das /home/user2 zu übernehmen. Ich habe das sonst immer nur bei einer Neuinstallation gemacht. Jetzt werden mir die Zusammenhänge etwas klarer.

    Code
    kate /etc/passwd
    Code
    ...
    user1:x:1000:100::/home/user1:/bin/bash
    user2:x:1001:100::/home/user2:/bin/bash

    Ich glaube das ist wieder in Ordnung. Danke für die Hilfe.

    Hallo neogh,


    vielen Dank für die gute Beschreibung.


    Ich habe vor Deinem post überlegt, ob ich aus dem Terminal tty1 vielleicht nur den user2 löschen könnte. Ich habe das dann ganz vorsichtig mit userdel >Benutzername< versucht. Es ist dabei eine Meldung gekommen "no crontab ... " . Deshalb war ich zuerst der Meinung der Befehl konnte nicht ausgeführt werden.

    Aber jetzt, als ich /etc/passwd geöffnet hatte, habe ich gesehen, dass nur user1 in der letzten Zeile vorhanden war. User2 fehlte. Also habe ich mich vergewissert, ob user2 noch vorhanden ist, und festgestellt, dass "userdel" doch ausgeführt wurde.


    Das Verzeichnis /home/user2 ist noch vorhanden. Also könnte ich user2 noch einmal neu anlegen und dabei das bestehende /home/user2 verwenden.

    Das müsste doch funktionieren?

    Ich habe dann auch keine Schwierigkeiten wegen der UID oder GID. Ist das richtig ?

    Bitte noch mal kurze Rückmeldung, danke.


    Gruß, su_lin_user

    Hallo werte openSUSE Verwender,


    ich habe bemerkt, dass die UID für Benutzer 1 und für Benutzer 2 gleich sind (in meinem Fall 1000). Als ich Benutzer 2 angelegt hatte, muss es passiert sein, dass die UID nicht auf 1001 angelegt wurde.


    Ein ändern der UID über Yast ist unmöglich, da Leap 15.5 zwar mit Benutzer 1 bootet, aber in Wirklichkeit dann mit Benutzer 2 auftritt.


    Die Konsole startet mit Benutzer 2. Die Bildschirmsperre macht beim Entsperren auch Probleme; die Entsperrung mit Passwort geht nicht. Ich muss dann über Option (unter Anmeldung) "Benutzer wechseln" noch einmal speziell auf Benutzer 1 gehen und mich mit Passwort einloggen. Dann entsperrt der Bildschirm wieder.


    Unter -> Einstellungen -> Systemeinstellungen -> Benutzer ist 2 Mal Benutzer 2 angegeben. Ein Editieren eines der "Benutzernamen" von Benutzer 1 auf Benutzer 2 ist ebenfalls unmöglich. Das funktioniert weder, wenn ich als Benutzer 1 angemeldet bin, noch, wenn ich als Benutzer 2 angemeldet bin.


    Also was kann ich tun, um Benutzer 2 die UID=1001 zu verpassen. Ich verwende zum Arbeiten gewöhnlich Benutzer 1. Benutzer 2 ist nur ein Alternativ-Benutzer. Falls ich Benutzer 2 löschen würde, dann würde mit Sicherheit auch der angelegte Benutzer 2 unter /home gelöscht werden - nehme ich an ? Das wäre nicht so schlimm, da unter Benutzer 2 keine wichtigen Dokumente abgelegt sind.


    Da ich mich nicht besonders gut mit den gesamten Benutzer-Vorgängen auskenne, möchte ich damit vorsichtig umgehen, um die Sache nicht versehentlich schlimmer zu machen.


    Vielen Dank für eure Hilfen.


    Gruß, su_lin_user

    Hallo,


    ich wollte nur noch noch mit wenigen Worten meine Wertschätzung für die gut ausgearbeiteten Lösungswege ausdrücken, auf denen ich nicht weiter gekommen bin. Falls noch einmal ähnliche Probleme auftreten, werden diese Anleitungen nicht nur mir, sondern auch allen anderen Lesern eine hilfreiche Wegweisung sein.

    In den Beispielen ist sehr wirklichkeitsgetreu nachgestellt, wie meine Situation war.


    Vielen Dank.


    Gruß, su_lin_user

    Hallo,

    black_boot

    das hatte ich ja bereits in Antwort #19 vorgeschlagen.

    Dadurch, dass ich von Anfang an bemerkt hatte, dass der Befehlssatz im grub rescue> sehr reduziert und anders ist, und ich damit nicht umgehen konnte, habe ich das erst mal weiter unbeachtet lassen,


    Happyend

    Also ich hab es geschafft. Es funktioniert wieder alles wie anfangs. Altes System Legacy Multiboot. Neues System UEFI Boot. 2 getrennte Systeme im neuen PC.


    Auf welchen Weg ich zum Ziel gekommen bin.

    1. grub rescue> war mir zu beschwerlich. Nach kurzzeitiger Beschäftigung damit, war mir klar, dass zu viel nachzulesen ist.

    2. Boot von SSD UEFI-Boot und chroot hat nicht geklappt, weil das System über UEFI gebootet war. Da lässt sich dann kein Bootloader in ein Legacy Bios System installieren (siehe weiter oben Fehlermeldung).

    3. Das gleiche mit Live-Boot Leap 15.5 mit USB, weil mit UEFI gebootet wird.

    4. Die SG²D war ganz leicht zu handhaben. Es hat aber auch nicht auf Anhieb vollständig geklappt. Es waren 2 unterschiedliche Schritte nötig.

    Mit "SG²D UEFI 64bit" konnte ich openSUSE Tumbleweed auf sdb6 als erstes OS des Legacy Multiboot-Systems booten. Dann habe ich über Yast - Bootloader und Option "Fremdes OS testen" gespeichert. Bei einem weiteren Öffnen gleich danach, hat Windows noch gefehlt. Ich habe noch einmal mit "SG²D UEFI 64bit" gebootet und versucht mit Windows zu starten. Das hat nicht geklappt. Es ergab die Fehlermeldung, dass mit UEFI kein Legacy Bios gestartet werden kann. Nach weiteren erfolglosen Versuchen, nahm ich "SG²D hybrid" und versuchte damit noch einmal Windows zu booten, und es hat geklappt. Danach habe ich das System mit Tumbleweed von dem schon wieder vorhandenen Grub2 Bootloader booten lassen. Danach habe ich wieder mit Yast - Bootloader gespeichert. Danach war Windows wieder in der Bootreihenfolge zu sehen. Das war's dann schon.


    black_boot, neoghb

    Danke für die Unterstützung. Wenn es auch etwas gedauert hat, bis ich die beste Methode gefunden habe. Das Ziel ist erreicht. Es hätte schlimmer kommen können.


    Gruß, su_lin_user

    Hallo,

    black_boot

    danke für Deine wiederholte Meldung.

    hattest du nicht schon geschrieben, daß du das System auf (neu) sdb6 gebootet hast?

    Ich habe das System gebootet als sdb9 noch existierte. Ich sah, dass aber sdb6 gemountet war. Das kam zustande, da sdb6 ja 1:1 von sdb9 kopiert war. Das System (bzw. wahrscheinlich die fstab) nahm, was als erstes zu greifen war. Und da sdb6 die gleiche UUID hatte, fand die fstab sdb6, um als / zu mounten.

    Nachdem ich die Partition sdb9 löschte war das Problem (grub rescue>) zum ersten Mal.

    Wenn du das per chroot machen möchtest, mußt du auch im CSM Modus booten (z.B. von dem LiveSystem, welches auch zur Installation verwendet wurde)

    Hier hast Du mir eine ganz wichtige Information gegeben ! Ich habe ja mit der SSD im UEFI gebootet und wollte dann die Restore-Arbeiten erledigen.

    (Es geht evt. auch von einem System im EFI Modus, dann muß aber das Paket grub-pc nachinstalliert werden, es dürfte im EFI System nicht vorhanden sein. Ein solches chroot habe ich noch nicht gemacht!)

    Danke für eine weitere wichtige Information. Ich versuche erst mal die einfachen Möglichkeiten.

    Edit Was willst du? die alte Bootvariante (sdb6 etc.) auf efi umstellen?

    Nein, nein blos nicht. ... nicht vergessen dass ja auch noch Windows in 2 Varianten im MBR auf sdb zu booten sind.

    Um es nicht zu kompliziert zu machen, wollte ich ja deshalb das alte System einfach nur integrieren so wie es war, aber ein bisschen aufräumen (also unnötige Partitionen löschen).

    Im CSM (früher BIOS) Modus muß der Bootloader im MBR und nicht in einer Partition stehen. (steht er in einer Partition, brauchst du einen Bootloader, der den im PBR (Partitions Boot Record) per 'chainload' bootent

    Danke für die klare Feststellung.

    Dann ist es eigentlich klar, dass der Bootloader im MBR von sdb installiert war. Das zeigt ja auch jetzt noch das Sternchen bei einer Ausgabe von fdisk -l /dev/sdb (jetzt sda)


    Ich hatte dir empfohlen, per SG²D dieses Suse auf sdb6 zu booten, und dann aus dem laufenden System heraus mit sudo grub-install /dev/sdb zu reparieren.

    Also bevor ich mir die SG²D brenne ... Ich habe Leap15.5_Live auf einem USB. Wäre es möglich auch davon zu booten, oder besteht da wieder das gleiche Problem wie jetzt, wo ich von nvme0n1 unter UEFI gebootet habe ? Leap15.5_Live ist auch unter EFI auf dem USB ... ich nehme an.

    Ich habe jetzt eine Anleitung gefunden, eine grub2 Installation direkt aus grub rescue> zu machen. Wäre das auch ratsam bzw. praktikabel ?


    Gruß, su_lin_user

    Hallo,


    neoghb

    danke für Dein Bemühen.


    Ich muss hier kurz noch mal für alle Leser wiederholen, dass der PC

    1) ein neues System ist, mit SSD nvme0n1 (momentan gebootet). UEFI, GPT.

    2) Auf dem PC habe ich ein altes Multiboot-System (aus einem nicht mehr vorhandenem PC) integriert, bestehend aus 2 HDD Laufwerken (sdb Betriebssysteme und sda Benutzerdaten). Das alte System bootet mit Legacy Bios und MBR.


    Der PC konnte schon mit jeden der beiden Systeme ohne Fehler booten. Erst durch die Beseitigung der Partition P9 (die durch Klonen, von P6 ersetzt wurde), wie schon vorher zu lesen war, ergab sich das Problem.


    Deshalb noch einmal meine Frage speziell dazu, ob es wirklich richtig sein kann, jetzt den Grub2 in die EFI-Partition zu installieren ? die EFI-Partition liegt auf der nvme0n1 SSD. Vielleicht bringt der PC diese Fehlermeldung, weil er erkennt, dass das System momentan mit UEFI und GPT Laufwerk gebootet ist.

    Ich habe versucht nach dem Vorschlag der Anleitung Grub2 auf /mnt/sdb (altes System-Laufwerk) zu installieren.


    Dein Vorschlag wäre gewesen Grub2 auf die / Partition (altes System-Laufwerk), jetzt P6, zu installieren. Das habe ich noch nicht versucht. Wie schätzt Du ein, das zu versuchen ?


    Gruß, su_lin_user

    Hallo,


    weitere Neuigkeiten:


    und in welcher ist zuletzt ein update-grub angestoßen worden (durch irgendeine Aktualisierung – kernel oder auch grub)?


    Vermutlich war der Bootloader in P9 - was man auch gesehen hätte, hättest du mal mit fdisk da rein geschaut.

    Also, wenn ich die /mnt/boot/grub2/grub.cfg öffne, dann ist hier ... zu lesen

    Code
    else
    insmod part_msdos
    insmod ext2
    set root='hd0,msdos9'
    if [ x$feature_platform_search_hint = xy ]; then
      search --no-floppy --fs-uuid --set=root --hint-bios=hd0,msdos9 --hint-efi=hd0,msdos9 --hint-baremetal=ahci0,msdos9 -->
    else
      search --no-floppy --fs-uuid --set=root eee0f27c-2f88-4ade-9266-b6573ecd969f

    ist das nicht ein Hinweis darauf, dass P9 aktiv war ?


    neoghb oder black_boot

    Sollte ich vielleicht mal entgegen dem Profi-Tipp aus FOSSLINUX versuchen den Grub2 auf P9 zu installieren ?

    Ich frage vorsichtshalber nach, bevor ich wieder einen unbedachten Fehler mache.


    Gruß