Beiträge von Alero

    Hi Simon,
    deine Situation ist ja nun bissel verkorkst, wie wir wissen. Du hast ja gerade erst die Erfahrung gemacht mit den Meta-Daten des btrfs-Dateisystems. Mal paar Gedanken dazu von mir. Zuerst einmal die Frage in die Runde, wer das Snapper-Tool schon mal zur Datenwiederherstellung genutzt hat und bei wem das auch funktioniert hat.
    Du selbst (glaube ich mich zu erinnern) hast das erfolglos versucht. Stelle ich mal eine weitere Frage: Warum sich mit der Konfiguration und Pflege eines Tools herumärgern, dass nichts anderes macht als meine Platte vollzuschreiben?
    Deshalb habe ich Snapper deinstalliert.
    Snapper ist aber bei der ganzen btrfs/snapper Geschichte das wohl kleinere Problem. Das größere Problem sind die meta-daten von btrfs.
    Einen cron-Job erzeugen ist möglich, ich weiß aber jetzt nicht, ob das als User oder als Root ausgeführt werden muß. Ich denke aber mal als root, was die Sache nicht einfacher macht.
    In dem Falle mußt du den cronjob in die root-crontab eintragen. Sonst kommt es zu einer Fehlermeldung.
    Ehe ich dir den Aufbau eines cronjobs erklärt habe mit den Zeiten etc. schau dir es selber einmal an:


    klick


    Von einer Komprimierung mit lzo rate ich dringend ab. Grub2 kann die komprimierte grub.cfg nicht auslesen, was zu einem nicht mehr startenden System führt. Zumindest war das bei älteren Kerneln mal der Fall. Ich würde das Risiko nicht eingehen und überhaupt auf eine Komprimierung verzichten. In einem Zeitalter wo Festplatten im Terra-Bereich nur "Pfennige" kosten macht eine Komprimierung eigentlich nur in den wenigsten Fällen Sinn. Wenn komprimieren dann mit zlib.


    Und so ganz langsam nähern wir uns dem Windows-Betriebssystem mit täglicher Defragmentierung und ähnlichen Spielen.


    Zusammenfassende Gedanken: Snapper entweder deinstallieren oder mit Yast oder auf anderem Wege so einstellen, das er nur einen Schnappschuss auf Anweisung erstellt (wie das glaube bei Windows auch der Fall ist). Also die Automatik komplett aus.
    Cronjobs für Meta-Daten im btrfs-Dateisystem sind nicht schlecht wenn man es denn verwendet. Allerdings kann so eine Defragmentierung eine Weile dauern und es wäre möglich, dass diese das System stark verlangsamt.
    Also entweder den cronjob beim Herunterfahren ausführen oder manuell, wenn es eben mal passt.


    best regards ;)

    Es gab da in der Vergangenheit verschiedene Probleme mit der Netzwerk-Performance, dem Internet und WLan.
    Wenn es alles funktioniert lass es an, behalte das Thema aber im Hinterkopf falls du doch mal auf Merkwürdigkeiten stößt.
    Zumal ipv6 im Internet momentan eh noch keine große Rolle spielt.


    Du kannst das hier auch mal checken...


    klick

    @tomfa_ng
    Ich nutze die 13.1 und da geht es ohne Probleme ... in der 13.2 ging es aber auch schon mal.
    Wahrscheinlich liegt das auch mit daran, das man im Forum genauer definieren sollte, welches Betriebssystem man nutzt.
    Und bitte sage mir keiner, dass das ja in den User-Infos steht. Ich hatte auch schon mal bemängelt, das die Leute ihre User-Infos nicht aktualisieren.


    Jetzt weiß ich auch, warum Sauerland als erstes immer die uname -a abfragt ...
    Ich werde mir das ab jetzt auch zur Angewohnheit machen, zuerst nachzufragen, welches System man verwendet. Da kann so etwas dann nicht mehr passieren, das man aneinander vorbei redet.
    In dem Falle komme ich nicht umhin, mich bei LeDidi zu entschuldigen für eine sinnlose Diskussion ;)

    Ja, meine ich ... bin nur schreibfaul ;) Du kannst aber auch für das /home einen Snapper einstellen.
    Ich habe mich mit dem Teil der erweiterten Konfiguration noch nicht eingehend beschäftigt, weil ich Snapper nicht brauche und daher komplett deinstalliert habe. Wenn ich nicht gerade als Entwickler unterwegs bin und öfter was am System ändern muß, erschließt sich mir die Implementierung dieser Funktion nicht.


    Aber um da mal genauer durchzusteigen, schau mal hier ...


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    oder hier ...


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    Im Prinzip decken sich deine Erkenntnisse mit denen von Kofler


    Zitat

    Kommentar: Ich betrachte die Abkehr von ext4 als Standarddateisystem mit gemischten Gefühlen. RHEL und CentOS verwenden ja seit Version 7 standardmäßig XFS. openSUSE und SUSE Enterprise setzen seit Version 13.2 bzw. 12 wiederum auf btrfs für die System- und XFS für die Home-Partition. Klar, btrfs bietet eine Fülle neuer Funktionen, und XFS brilliert bei Dateisystemen, die über viele TByte reichen.


    Andererseits ist ext4 seit vielen Jahren durch seine hohe Stabilität und Geschwindigkeit bekannt. btrfs kann in dieser Hinsicht definitiv (noch) nicht mithalten, und die Vorteile von XFS kommen nur bei riesigen Dateisystemen zum Tragen. Gleichzeitig vergrößert btrfs die Komplexität der Dateisystemverwaltung erheblich und wird viele Anwender überfordern. df liefert wenig aufschlussreiche Daten, und mit dem Datenfriedhof von btrfs fi df fast niemand etwas anfangen. btrfs erfordert außerdem erheblich Platz für Metadaten; gerade auf kleinen Datenträgern steht dann spürbar weniger freier Speicherplatz zur Verfügung als unter ext4.


    Da openSUSE primär von Privatanwendern genutzt wird, erscheint mir für diesen Nutzerkreis ext4 definitiv die bessere Wahl. Wenn Sie kein btrfs-Versuchskaninchen sein wollen, sollten Sie sich bei der Installation für diese Option entscheiden!
    Kofler Info


    Was sicher wieder für Diskussionen sorgen wird. Ich persönlich, aber das ist nur meine persönliche Meinung, bin dem btrfs-Dateisystem (noch) nicht zugetan und an diesem Snapper-Tool muß auch noch nachgebessert werden. Meines Erachtens kann es nicht sein, das dann solche Effekte passieren, das durch Anwendung des btrfs-Dateisystems oder des Snapper das System unbenutzbar wird.


    Womit wir wieder bei dem Einwand vieler Windows-Umsteiger wären, das Linux nur was für Informatiker ist.
    Die derzeitige Politik von openSUSE kann ich so nicht gut heißen. Es kann einfach nicht sein, das ich ein Betriebssystem installiere, das nach einiger Zeit einfach aussteigt. Und wenn ich dann nicht über das nötige Hintergrundwissen verfüge, sehe ich ziemlich alt aus.
    So kommen dann solche Äußerungen zustande, das "Windows besser ist" ist Linux.


    Man sollte die Standard-Installation von Linux so gestalten, dass man mit ext4 und ohne Snapper in der Grundkonfiguration installiert. So ist das System auf jeden Fall sauber benutzbar ohne das irgendwelche Überraschungen auf den umsteigewilligen User lauern. Sollte jener nach einer gewissen Zeit meinen, dass er btrfs und Snapper braucht, so kann er immer noch nachrüsten.


    Alles andere deckt sich mit oben angeführtem Zitat (letzter Absatz) von Kofler.