Beiträge von Alero

    Allerdings gab es in der näheren Vergangenheit nach Kernel-Updates

    zweimal das gleiche Problem; der Bildschirm blieb schwarz. Diesmal nicht.

    Sollte eigentlich nicht auftreten, da der Treiber von AMD Karten im Kernel implementiert ist. Ich nutze auch eine Radeon 6620 / 7400 (sind zwei Karten in dem Laptop), hatte aber noch nie damit Probleme bei einem Kernel-Update (unter Tumbleweed allerdings).

    Hab inzwischen mal noch bissel nachgeforscht. TCP Xmas Scan ist eine recht beliebte Art des Portscan. Das Ziel von TCP-Port-Scanning besteht darin, die von einem Zielsystem angebotenen Netzwerkdienste zu erkennen. Die Idee, die TCP-Port-Scanning zugrunde liegt, ist relativ simpel. Ein Testpaket wird an den Ziel-Port gesendet, und je nach Antwort – oder fehlender Antwort – des Zielsystems lässt sich einer der folgenden Zustände über den Ziel-Port ableiten: Der Port ist geöffnet, geschlossen oder gefiltert. Ein offener Port akzeptiert eingehende Verbindungen, um einen bestimmten Dienst zur Verfügung zu stellen. Für einen geschlossenen Port wiederum gibt es keine Anwendung, die eingehende Verbindungen akzeptiert. Infolgedessen weist ein solcher Port etwaige Verbindungsanfragen zurück. Falls eine Paketfilterung eingerichtet wurde, die an den Ziel-Port gesendete Pakete verwerfen soll, handelt es sich um einen gefilterten Port. In der Regel lässt sich in diesem Fall nicht feststellen, ob der Port geöffnet oder geschlossen ist. Daher auch eure massiven Ack’s. im Log. Nun scheint es mir, das in eurem Falle wohl ein offener Port gefunden wurde und der Rechner wurde somit kompromittiert. Man kann also mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, das euer Rechner mit Schadsoftware besetzt ist. Tut mir leid, aber besser ist es, wenn ihr mit diesem Rechner nicht mehr Online geht. Bitte den Router neu starten, damit die Hacker nicht weiter zugreifen können und die Platten, wie schon erwähnt, partitionieren.

    Edit: Ein leuchtendes Beispiel dafür, warum man keine Ports öffnen soll.

    Zuerst einmal haben mich deine UDP-Loop stutzig gemacht. Anfangs dachte ich an einen Hacker-Angriff, jedoch führte eine genauere Prüfung der mitgespeicherten IP zur Adresse von Hurricane Electric. Hurricane Electric ist ein globaler Backbone-Betreiber mit speziellem Fokus auf IPv6. Also Entwarnung. Interessanter sind da schon die oberen Zeilen. Ich weiß ja nicht, was Vodafone so alles treibt, aber wer oder was ist **TCP Xmas Scan**, und die dahinterliegende IP gehört zu Shenzhen Tencent Computer Systems Company Limited in China. Hast du mit denen was zu tun? Unmittelbar danach geht es los mit "sending ACK to 192.168.2.103". Das sind eigentlich Empfangs- / Verbindungsbestätigungen. Und die laufen eine ganze Weile ... sieht man ja an der Zeit. Fast eine Stunde. Mir kommt die Sache komisch vor. Ich will jetzt nicht sagen, das jemand euer System gehackt hat, aber man muss die Möglichkeit in Betracht ziehen. Zusätzlich ... empfehle ich dir, wenn du in Zukunft aus deiner EasyBox zitierst, dann deine WAN-IP unkenntlich zu machen, sonst können Hacker besoders einfach deine EasyBox angreifen. Die WAN-IP deiner EasyBox ist die vor 'from PPPoE1 Inbound'. Da du diese jetzt in die Welt posaunt hast ist es sicherer, wenn du deine EasyBox neu startest (siehe eventuell Handbuch), denn dann bekommt die EasyBox eine neue WAN-IP und die Hacker müssen die WAN-IP erst wieder finden. Ich würde den Rechner vom Netz nehmen und neu aufsetzen ... ganz neu, mit Platten neu partitionieren und dann alles sauber aufsetzen. Neu formatieren reicht nicht aus. Das ist das, was ich machen würde. Die Entscheidung darüber liegt bei euch. kann auch sein, das ich daneben liege. Wenn jemand mehr darüber weiß, soll er sich gern dazu äußern. Aber ein Neustart der Box ist im Moment wegen der Wan-IP unabdingbar.