Hab inzwischen mal noch bissel nachgeforscht. TCP Xmas Scan ist eine recht beliebte Art des Portscan. Das Ziel von TCP-Port-Scanning besteht darin, die von einem Zielsystem angebotenen Netzwerkdienste zu erkennen. Die Idee, die TCP-Port-Scanning zugrunde liegt, ist relativ simpel. Ein Testpaket wird an den Ziel-Port gesendet, und je nach Antwort – oder fehlender Antwort – des Zielsystems lässt sich einer der folgenden Zustände über den Ziel-Port ableiten: Der Port ist geöffnet, geschlossen oder gefiltert. Ein offener Port akzeptiert eingehende Verbindungen, um einen bestimmten Dienst zur Verfügung zu stellen. Für einen geschlossenen Port wiederum gibt es keine Anwendung, die eingehende Verbindungen akzeptiert. Infolgedessen weist ein solcher Port etwaige Verbindungsanfragen zurück. Falls eine Paketfilterung eingerichtet wurde, die an den Ziel-Port gesendete Pakete verwerfen soll, handelt es sich um einen gefilterten Port. In der Regel lässt sich in diesem Fall nicht feststellen, ob der Port geöffnet oder geschlossen ist. Daher auch eure massiven Ack’s. im Log. Nun scheint es mir, das in eurem Falle wohl ein offener Port gefunden wurde und der Rechner wurde somit kompromittiert. Man kann also mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, das euer Rechner mit Schadsoftware besetzt ist. Tut mir leid, aber besser ist es, wenn ihr mit diesem Rechner nicht mehr Online geht. Bitte den Router neu starten, damit die Hacker nicht weiter zugreifen können und die Platten, wie schon erwähnt, partitionieren.
Edit: Ein leuchtendes Beispiel dafür, warum man keine Ports öffnen soll.