Thema wurde als erledigt markiert und ist damit geschlossen. Bei Fragen oder Ergänzungen PN an das Team.
Beiträge von Alero
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Man kann auch, so man es kann, die heruntergeladene iso des Betriebssystemes seiner Wahl auf einen USB-Stick "brennen" und dann mit diesem arbeiten. Geht deutlich schneller als mit DVD.
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Free
Libre
Open
Source
Software -
Die Document Foundation hat die für Early Adopter und Technikinteressierte Version Libreoffice 5.2 Fresh veröffentlicht. Auch die auf Stabilität und Kontinuität getrimmte Still-Variante hat ein Update auf Version 5.1.5 erhalten.
In Version 5.2 halten zahlreiche Neuerungen Einzug, so können nun Dokumente gemäß des TSCP-Standards klassifiziert werden. Neue Zeichenwerkzeuge sind in allen Programmen des Office-Pakets enthalten, einschließlich gefüllter Kurven, Polygone und Freihandlinien. Bei Textprogramm Writer wurde der Druckdialog mit der Option „In Datei drucken...“ erweitert, der sich nun in der Liste der Drucker befindet.
Im Tabellenprogramm Calc haben die Entwickler diverse Direkthilfen, die eine Funktion während des Tippens beschreiben, hinzugefügt. Das Währungssymbol hat ein Dropdown-Menü enthalten, was die Auswahl der gewünschten Währung erleichtert.
Das Präsentationsprogramm Impress erleichtert bei der Arbeit mit benutzerdefinierten Animationen das Hinzufügen, indem eine Animation direkt per Seitenleiste hinzugefügt werden kann, ohne einen Dialog aufrufen zu müssen. Zudem enthält die Liste von Animationen in der Seitenleiste eine Beschreibung der Animation zusammen mit dem Namen des Elements.
Libreoffice versucht auch wie gewohnt die Interoperabilität zu verbessern. Bessere Importfiltern für DOCX- und RTF-Dateien sowie Unterstützung für alte Word for DOS-Dokumente stehen dafür.
Den Download von Libreoffice 5.2 und 5.1.5 für Linux, Mac OS X und Windows gibt es hier.
Ulrich Bantle
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Tim Schürmann
04.08.2016 Die Entwickler des Live-Systems GParted Live haben in der aktuellen Version 0.26.1-5 vor allem einige Fehler korrigiert. Damit startet das System endlich wieder korrekt in virtuellen Maschinen unter VirtualBox.
Sofern man unter VirtualBox eine virtuelle Maschine im BIOS-Modus
eingerichtet hat, startete in der Vorversion von GParted Live das X
Window System nicht. Des Weiteren fehlten in einer VirtualBox die
Fensterleisten. Beide Probleme sollen im neuen GParted Live 0.26.1-5
behoben sein.
Die Entwickler haben zudem zwei Fehler in der Bibliothek „libparted“ entfernt: So stürzt die Bibliothek jetzt bei einem Check einer FAT32-Partition nicht mehr ab. Darüber erkennt ein Windows-System jetzt wieder Partitionen, die GParted in der Größe verändert hat.
Abschließend basiert GParted Live 0.26.1-5 jetzt auch auf dem Debian Sid Repository vom 23. Juli 2016. -
Das hinter der Android-Abwandlung »Remix OS« stehende Unternehmen hat die Version 3.0 des kostenlosen Systems veröffentlicht. Die neue Version setzt auf Android 6.0 »Marshmallow« auf und bietet unter anderem eine Unterstützung für mehr Hardware und mehrere Fenster.
Remix OS ist ein Betriebssystem, das Android auf dem PC etablieren möchte und mittlerweile auf dem ähnlich ausgelegten Open-Source-Projekt Android-x86 basiert und von der Firma Jide entwickelt wird. Das System wurde erstmals Anfang des Jahres angekündigt und im März in einer ersten Betaversion veröffentlicht und erregte bereits bei der Vorstellung die Gemüter, da es mit den Lizenzbestimmungen der genutzten Anwendungen nicht so genau nahm und beispielsweise Abwandlungen von GPL-Werken nicht freigab.Knapp ein halbes Jahr später ist das System immer noch geschlossen. Das mittlerweile auf GitHub eingerichtete Repositorium für Quellen wirkt weiterhin wie eine Abladestelle und ist lediglich für Mitglieder zugänglich. Auch der Vertrieb des eigentlichen Systems erfolgt nicht frei, sondern wird geschlossen unter einer eigenen Freeware-Lizenz vertrieben.
Die nun freigegebene Version 3.0 von Remix OS ändert auch nichts an der bestehenden Lizenzierung. Das System basiert in der neuesten Ausführung erstmals nicht mehr auf Android 5.1, sondern auf Android 6.0 »Marshmallow«. Darüber hinaus unterstützt Remix OS 3.0 eine breitere Palette an Hardware, darunter auch diverse Grafikkarten von AMD und Nvidia. Eine weitere Besonderheit der neuen Version stellt die Möglichkeit dar, in skalierbaren Fenstern mehrere Anwendungen zu starten, wobei die Oberfläche dabei eher einem Desktop-PC, wie beispielsweise einem Tablet gleicht.Wie bei vielen Android-Nachbauten üblich, bringt auch Remix OS 3.0 viele der typischen Google-Anwendungen, wie beispielsweise den »Google Play Store«, nicht standardmäßig mit. Diese müssen erst in Eigenregie nachinstalliert werden. Einen Wermutstropfen für alte Nutzer gibt es ebenfalls, denn bestehende Anwender, die die neue Version nutzen wollen, müssen eine Neuinstallation des Systems durchführen. Eine Aktualisierung von der Vorgängerversion ist laut Aussage des Herstellers nicht vorgesehen.Remix OS 3.0 kann ab sofort kostenlos vom Server des Anbieters heruntergeladen werden. Das System ist für 32 und 64 Bit Systeme verfügbar und wird innerhalb einer ZIP-Datei in Form einer ISO-Datei ausgeliefert.
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Die Betreiber der Vertriebsplattform Steam haben eine neue Statistikauswertung der genutzten Betriebssysteme veröffentlicht. Demnach nutzten auch fast dreieinhalb Jahre nach der Vorstellung von Steam für Linux nicht einmal ein Prozent der Spieler Linux als ihre Spieleplattform.
VonMirko Lindner
[Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/n_steam-unter-linux-3.jpg]
[Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif][Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif] Mirko Lindner
Steam unter Linux
Nicht einmal ein Prozent (0,82) der Steam-Anwender setzen auf Linux. Das ergibt eine Auswertung der detaillierten Betriebssystemangaben, die die kommerzielle Vertriebsplattform Steam für den vergangenen Monat veröffentlichte. Das freie Betriebssystem erreicht damit fast dreieinhalb Jahre nach der Freigabe der stabilen Version immer noch kaum nennenswerte Anteile und kann sich kaum über der »Ein-Prozent-Marke« halten. Vor Linux liegt in der Auswertung mit knapp 3,4 Prozentpunkten Mac OS X. Platz eins geht wie erwartet an Windows, das weiterhin klar die Plattform dominiert. Das beliebteste Betriebssystem ist dabei die 64 Bit-Variante von Windows 10 (44,93 Prozent), gefolgt von Windows 7 64 Bit (29,70 Prozent) und Windows 8.1 64 Bit (9,38 Prozent).Wertet man die einzelnen Distributionen unter Linux aus, so belegt wie erwartet Ubuntu den Spitzenplatz. Grund hierfür könnte unter anderem die Tatsache darstellen, dass Valve die Steam-Plattform offiziell lediglich für Ubuntu Linux anbietet und die freie Distribution auch explizit auf der Seite als »präferiertes Linux« bewirbt. Die am häufigsten genutzte Distribution ist dabei Ubuntu 16.04 LTS (0,21 Prozent), gefolgt von Ubuntu 14.04.4 LTS (0,11 Prozent) und Linux Allgemein mit 0,08 Prozentpunkten.
Inwieweit die Auswertung der tatsächlichen Zahl der Spieler entspricht, ist freilich immer noch unklar. Denn im Gegensatz zu einer automatischen Nutzerstatistik, die Valve durchaus vorliegen dürfte, handelt es sich bei der Anzeige um eine Auswertung einer freiwilligen Umfrage, die zufällig manchen Anwendern eingeblendet wird. Gerade aber bei kleinen Marktanteilen kann die freiwillige Anzeige variieren und die Resultate massiv verfälschen. Unbestritten ist aber auch, dass Linux, trotz einer stets wachsenden Zahl an Spielen, sich immer noch nicht aus der Nische befreien konnte und auch etliche Jahre nach dem Start von Steam von Linux kaum nennenswerte Marktanteile in diesem Sektor vorzuweisen hat. -
Einen Monat nach den Ausgaben von Linux Mint 18 mit Cinnamon und Mate ist jetzt auch die Ausgabe mit Xfce als Desktopumgebung erschienen.
VonHans-Joachim Baader
Linux Mint 18 Xfce ist eine Version mit langfristiger Unterstützung. Sie wird volle fünf Jahre unterstützt, im Gegensatz zur Xfce-Edition von Ubuntu, die nur drei Jahre gewartet wird.
Eine der wichtigsten Neuerungen der Xfce-Edition von Linux Mint 18 sind eigene Standardanwendungen namens »X-Apps«. Sie sind von Gnome-Anwendungen abgeleitet und sollen Inkompatibilitäten beseitigen, die neuere Gnome-Versionen eingeführt haben. Sie sollen sich gleichermaßen unter Xfce, Cinnamon und Mate nutzen lassen. Darüber hinaus sind sie aber auch völlig Desktop-unabhängig lauffähig. Sie nutzen die moderne Funktionalität des Toolkits GTK+ 3, behalten aber die traditionelle Oberfläche der früheren Versionen dieser Programme bei. So gibt es nun XPlayer 1.0 als Nachfolger des Medienplayers Totem 3.10, Xed als Nachfolger des Texteditors Pluma, Xviewer als Nachfolger des Bildbetrachters Eye of Gnome, Xreader als Nachfolger des PDF-Betrachters Evince und Pix als Nachfolger der Bildverwaltung gThumb.
Für die weiteren Änderungen kann auf die Ankündigung von Linux Mint 18
verwiesen werden. So gab es viele Änderungen beim Update Manager und
das neue Theme Mint-Y, das es in einer hellen, einer dunklen und einer
gemischten Variante gibt. Eine Besonderheit ist das Kommando »apt«, das
von Mint eingeführt, von Debian später aber noch einmal unterschiedlich
implementiert wurde. Mint hat nun die Syntax und die Erweiterungen der
Debian-Version in seine eigene Version übernommen, ohne die gewohnte
Syntax aufzugeben. Weitere Einzelheiten findet man in den Anmerkungen zur Veröffentlichung.
Linux Mint 18 Xfce ist als Hybrid-ISO-Image für x86 in 32 und 64 Bit frei erhältlich. Die Download-Server sind in der Ankündigung aufgelistet. Eine Aktualisierung von Linux Mint 17 bis 17.3 ist auch online möglich.