Beiträge von Alero

    So, jetzt am Rechner. Im Prinzip kann man das machen, Daten über die Fritzbox auf externe Festplatten zu sichern. Aber wenn du wirklich ständig und immer auf externe Platten Langzeit sicherst würde ich über ein echtes NAS nachdenken. Damit geht das dann deutlich schneller. Und ein Vermögen kosten die auch nicht mehr.

    Viele Applikationen, darunter der Dateimanager Nautilus, die Karten-Applikation Maps, die Bildverwaltung Photos und der Paketinstaller Software erfuhren im jetzt zu Ende gegangenen Entwicklungszyklus Verbesserungen. So erhielt Nautilus eine signifikant verbesserte Suchfunktion, die es erlaubt, Suchanfragen präzise zu formulieren und zeitlich einzugrenzen. So kann nun etwa in der zeitbasierten Suche sowohl nach dem Zeitpunkt der letzten Änderung als auch nach dem Zeitpunkt, zu dem die Datei zuletzt geöffnet wurde, gefiltert werden.Mit den Verbesserungen bei Maps sind Anwender nun in der Lage, Einträge in OpenStreetMap anzulegen und zu ändern. Zudem kann Maps nun interessante Punkte anzeigen und nähere Informationen dazu liefern. Zur verbesserten Kontrolle der Privatsphäre kann der Anwender festlegen, welche Apps zu welchem Zeitpunkt berechtigt sind, den jeweiligen Standort anzuzeigen. Der Dropdown-Kalender, der seit Gnome 3.16 auch Benachrichtigungen anzeigt, erhielt mit 3.20 zusätzliche Media-Kontrollen. Damit können MPRIS-kompatible Anwendungen den Titel von Musik oder Videos sowie Start-, Stop, Vor- und Zurück-Schaltflächen anzeigen. Die Funktion kann mehrere Player gleichzeitig auswerten.
    Die Bildverwaltung Photos wurde ebenfalls aufgewertet und beherrscht nun nicht-destruktives Editieren von Bildern. Dazu gehören Funktionen zum Beschneiden und Drehen sowie der Farbanpassung und Bildoptimierung. Zusätzlich bietet die Applikation künstlerische Filter zum Verfremden von Bildern. War das Softwarecenter namens Software bisher hauptsächlich mit der Paketinstallation befasst, so lassen sich nach der mit Gnome 3.18 eingeführten Funktion zum automatisierten Aktualisieren von Firmware in der neuen Version auch Aktualisierungen einer kompletten Distribution durchführen. Viele der Gnome-Core-Apps erhalten mit Gnome 3.20 unter der Bezeichnung »Shortcuts« eine Anzeige der jeweils möglichen Tastenkombinationen und Multitouch-Gesten. Die Overlay-Seite wird mit Strg-? oder Strg-F1 aufgerufen.Ein weiterer Schwerpunkt bei der Entwicklung von Gnome 3.20 lag wiederum auf der weiteren Integration von Wayland. Eine Wayland-Sitzung unter Gnome bietet nun korrekt funktionierendes Drag & Drop, Start-Benachrichtigungen für Applikationen, Einfügen per mittlerer Maustaste und Multitouch-Gesten für Touchpads. Trotzt dieser wichtigen Verbesserungen hat sich Fedora entschieden, für die im Juni erwartete Version 24 nochmals auf X11 als Standard zu setzen. Grund hierfür ist, dass noch nicht sämtliche Funktionen von X11 in Wayland umgesetzt sind. Hierzu zählt beispielsweise das Fehlen einer On-Screen-Tastatur. XDG-Apps sind als technische Vorschau in Gnome 3.20 integriert. Der Gnome-Builder beherrscht zudem das Erstellen dieser Apps.


    Die Release Notes zu Gnome 3.20 verzeichnen weitere der 28.933 Änderungen von über 800 Beitragenden. Einen ersten Blick auf die neue Gnome-Version biete eine OpenSuse-Live-CD. Binärpakete werden zeitnah von den großen Distributionen ageboten werden.


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    Das Samba-Team hat Version 4.4 des freien Servers, der Windows-kompatible Dienste bereitstellt, freigegeben. Dabei wurden zahlreiche Verbesserung in die mitgelieferten Werkzeuge und die Active Direcory-Implementation eingearbeitet.


    Samba hat in dem halben Jahr seit Samba 4.3 zahlreiche neue Funktionen erhalten. Trotzdem soll die Aktualisierung auf die neue Version keine besonderen Vorkehrungen erfordern. Unmittelbar nach der Freigabe wurde allerdings eine kritische Sicherheitslücke bekannt, die wahrscheinlich auch in Samba 4.4 besteht. Die meisten Benützer werden daher lieber abwarten wollen, bis am 12. April korrigierte Versionen von Samba (und Windows) veröffentlicht werden.Samba 4.4 erhielt nach Angaben der Entwickler eine asynchrone Flush-Abarbeitung, die nicht mehr die Verarbeitung anderer Aufträge blockiert. Das Programm samba-tool erhielt eine Option, um andere Rechner über das Netz abzufragen, eine Option, um einen Domänen-Controller zu entfernen, und ein Kommando, um die Daten einer Domäne zu Debugging-Zwecken zu duplizieren.
    Auch andere Werkzeuge wie pdbedit, smbstatus und smbget wurden erweitert. Die Implementation des Active Directory wurde verbessert, unter anderem durch die Neuprogrammierung des WINS nsswitch-Moduls und durch zahlreiche Verbesserungen der Datenbank CTDB, die unter anderem Deadlocks ausschließen sollen.
    Als neue Funktionalität, allerdings noch experimentell, hielt »SMB3 Multi-Channel« Einzug. Das ist eine Funktionalität des SMB3-Protokolls, die es einem Client ermöglicht, mehrere Transportverbindungen in einer authentifizierten SMB-Sitzung zu verwenden. Damit sollen die Robustheit gegenüber Ausfällen einzelner Server und die Geschwindigkeit erhöht werden. SMB3 Multi-Channel ist noch nicht reif für den produktiven Einsatz, Feedback von Testinstallationen ist jedoch erwünscht. Weitere Einzelheiten zu allen Neuerungen von Samba 4.4 können dem Änderungslog entnommen werden.


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    Die international aufgestellte CIB software GmbH bietet unter der Bezeichnung »LibreOffice powered by CIB« deutschsprachigen Langzeit-Support für alle kommerziellen Anwender des freien Office-Pakets. Das unter libreoffice.cib.de näher vorgestellte Angebot richtet sich an Firmen und Endanwender mit erhöhten Ansprüchen, die LibreOffice professionell nutzen.Zum Leistungsumfang von »LibreOffice powered by CIB« zählen unter anderem die Auslieferung getesteter LibreOffice-Versionen, Langzeit-Support (LTS) sowie Sicherheitsupdates für mindestens drei Jahre. Unterstützung wird auch für den Einsatz eigener Erweiterungen und Makros, die Integration in existierende IT-Landschaften und die Migration weg von anderen Office-Lösungen angeboten.
    Als exklusives Service-Angebot bietet CIB darüber hinaus ein kostenloses Support-Formular an, über das Anwender Anfragen rund um LibreOffice und OpenOffice an das zertifizierte Entwicklerteam stellen können. Anfragen werden laut dem Anbieter ab sofort und in der Regel binnen zwei Arbeitstagen bearbeitet. Bei schwierigen Problemen kann das Team, so CIB, eine Abschätzung abgeben, welchen Aufwand die endgültige Lösung oder eine Behebung des gemeldeten Problems erfordert.
    CIB besitzt Filialen in München, Karlsruhe, Nürnberg, Hamburg und Münster und darüber hinaus in Las Palmas (Spanien) und Minsk (Weißrussland). Das LibreOffice-Team ist nach Angaben des Unternehmens mit neun Core-Entwicklern ausgestattet. Interessierte Kunden können mit CIB ein individuelles Support-Modell vereinbaren, dessen Kosten laut CIB gut planbar sind.


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