Unter Linux oder soll es Universal sein? Auch unter Windows? Dann wäre was mit Java von Vorteil.
Beiträge von Alero
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Tim Schürmann
10.11.2015Die Macher der Rolling-Release-Distribution Chakra haben die Installationsmedien aktualisiert. Mit ihnen gehen auch ein paar größere Neuerungen einher. So ersetzt KDE Plasma 5 die bisherige Desktop-Umgebung KDE 4.
An Bord sind dabei Plasma 5.4.2, die KDE Applications 15.08.2 sowie Calligra 2.9.8. Unter der Haube werkelt der Linux-Kernel 4.1.4, Systemd 227 und der Display-Manager SDDM.
Des Weiteren führt neuerdings der Assistent Calamares durch die Installation, der den zuvor zum Einsatz kommenden Tribe ablöst. Überarbeitet haben die Macher auch die Struktur der Repositories, was zukünftig den Umgang mit ihnen vereinfachen soll. Alle Repositories mit stabiler Software sind zudem standardmäßig aktiviert. Dazu zählt insbesondere das Repository „gtk“. Die letzte größere sichtbare Neuerung ist die runderneuerte Optik namens „Heritage“.
Bestehende Nutzer von Charkra dürften den Begrüßungsbildschirm Kapudan vermissen. Die Entwickler haben es nicht geschafft, ihn rechtzeitig auf die KDE Frameworks 5 zu portieren, weshalb er Chakra 2015.11 fehlt.
Sämtliche Neuerungen fasst die offizielle Ankündigung zusammen. Einen Artikel über Chakra gab es zuletzt im LinuxUser.
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Fedoras experimentelle Distribution Rawhide wechselt zum neuen Display-Server Wayland als Standard. Im Hintergrund wartet ein X-Server als Ausweichlösung.
Von Ferdinand ThommesRed-Hat-Entwickler Ray Strode hat neue Schnappschüsse von gnome-session, gdm, gnome-shell und mutter erstellt, die das Verhalten von Fedora beim Anmelden zu einer Sitzung verändern. Er bringt diese Pakete in Rawhide ein, um dort Wayland als Standard-Sitzung vorzugeben. Bisher musste in Rawhide und Fedora beim Anmelden explizit Wayland als Sitzungstyp ausgewählt werden.
Strode will damit in Rawhide ein breiteres Testumfeld für Wayland schaffen, das mit Fedora 24 im May 2016 als Standard veröffentlicht werden soll, sofern keine größeren Probleme mehr auftauchen. Die jetzige Implementation startet Wayland als Standardsitzung wenn sie freie Grafiktreiber vorfindet. Da Wayland noch nicht von den proprietären Grafiktreibern von AMD und Nvidia unterstützt ist, wird beim Vorhandensein unfreier Treiber ein herkömmlicher X-Server gestartet. Ebenso kann der Anwender in der Datei /etc/gdm/custom.conf festlegen, dass er einen X-Server anstelle von Wayland bevorzugt.
Sollte es mit diesem Versuch von Strode Probleme geben oder aus anderen Gründen Wayland in Fedora 24 nicht der neue Standard werden, so kann laut der Ankündigung auf Fedoras Projektliste das Verhalten schnell wieder auf den alten Stand umgestellt werden. Allerdings blieb Strodes Vorstoß nicht ganz ohne Kritik. Red Hats David Airlie, Chef-Entwickler im Bereich Grafikkartentreiber, hält den Schritt für verfrüht. Es gebe genug bekannte Fehler, man müsse zu diesem Zeitpunkt keine neuen finden. Auch bestehe die Welt von Fedora nicht nur aus Intel Laptops.
Airlie würde lieber warten, bis Wayland und X bei den Funktionen auf gleicher Höhe sind. Zudem breche Strodes Vorstoß das Funktionieren von Optimus-Umgebungen mit zwei Grafikkarten sowie das Hot-Plugging von USB- Displays. Aus diesen Gründen bittet Airlie darum, den alten Stand wieder herzustellen. Bleibt es bei Wayland als Standard in Rawhide, so wird dieses Verhalten am 2. Februar 2016 automatisch in den Entwicklungszweig von Fedora 24 übernommen.
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on Bernd Kling am 10. November 2015, 18:38 Uhr
Die Ransomware Linux.Encoder.1 verschlüsselt Dateien auf Linux-Systemen und fordert 1 Bitcoin für die Entschlüsselung. Das entspricht derzeit rund 350 Dollar. Einer solchen Erpressung ausgesetzte Administratoren müssen jedoch nicht bezahlen. Sicherheitsforscher fanden inzwischen einen einfachen und kostenlosen Weg, um wieder an die Daten zu kommen.
Ihre Bezeichnung erhielt die erpresserische Malware vom russischen Antivirus-Anbieter Dr. Web. Wie er in einem Blogeintrag ausführt, haben es die Angreifer hauptsächlich auf Website-Administratoren abgesehen, auf deren Rechnern Webserver eingerichtet sind. Die Malware verschlüsselt Verzeichnisse für Home, Root, MySQL, Nginx sowie Apache und geht dann dazu über, Dateien für Web-Apps, Backups, Git-Projekte sowie zahlreiche Dateien mit bestimmten Erweiterungen wie .exe, .apk sowie .dll zu verschlüsseln.
Das mutmaßliche Einfallstor für die Schadsoftware könnte eine Sicherheitslücke im Content-Management-System Magento sein, die schon für frühere Angriffe auf Webserver genutzt wurde. Ende Oktober warnte Magento seine Nutzer und forderte sie zur Installation von Patches auf, um den aus der Ferne nutzbaren Fehler zu beheben, der in manchen Serverkonfigurationen Zugriff auf Systemdateien gab. Der Hersteller erwartete automatisierte Angriffe auf Magento-Installationen, nachdem ein Sicherheitsforscher über den Bug informierte.
Sicherheitsanbieter Bitdefender analysierte Linux-Encoder.1 ebenfalls und kam zum Schluss, dass er verbreiteter Ransomware für Windows wie etwa Cryptolocker und Torlocker ähnelt, die ihren Hintermännern bereits Millionen Dollar einbrachte: „Genau wie Windows-basierte Ransomware verschlüsselt es die Inhalte dieser Dateien mit AES, einem Algorithmus mit einem symmetrischen Schlüssel. Dieser bietet die erforderliche Stärke und Geschwindigkeit, während es die Nutzung der Systemressourcen auf ein Minimum beschränkt. Der symmetrische Schlüssel wird dann mit einem asymmetrischen Verschlüsselungsalgorithmus verschlüsselt, und zusammen mit dem von AES genutzten Initialisierungsvektor (IV) der Datei vorangestellt.“
Die Entwickler der Crypto-Ransomware machten dabei jedoch einen kapitalen Fehler und damit auch ihre eigenen Pläne zunichte. Statt sichere zufällige RSA-Schlüssel und IVs zu erstellen, griffen sie auf Informationen im Zusammenhang mit der Funktion libc rand() und dem Zeitstempel zu. Diese Informationen sind auch im Nachhinein leicht zu erlangen durch einen Blick auf den Zeitstempel der Datei. „Diese gewaltige Designfehler erlaubt es, an den AES-Schlüssel zu kommen, ohne ihn mit dem RSA-Public-Key entschlüsseln zu müssen, den die Hintermänner des Trojaners verkaufen“, erklärten die Sicherheitsforscher von Bitdefender dazu – und stellen dafür ein automatisches Entschlüsselungstool bereit.
[mit Material von Liam Tung, ZDNet.com]
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Vielleicht bringt ja eine Rückaktualisierung auf die 13.2 wieder ein funktionstüchtiges System zu Tage. Wie bei einigen anderen Usern auch.
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Wenn du den Rechner mit der Live-DVD nicht starten konntest, ist es wahrscheinlich nicht die Festplatte, die kaputt ist.
Check mal den Arbeitsspeicher oder bau mal testweise anderen ein. Evtl. hat auch das Board noch einen weg.
Erst mal den RAM checken. -
Hast du mal mit ner Live-DVD gestartet? Falls das geht könnte deine HDD hin sein. Mal probehalber eine andere anhängen.
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Bin mir jetzt nicht sicher, aber blacklistet Nvidia aus dem Repo nicht automatisch?
Interessant:
ZitatThe packages contain the correct 'supplements:' so Zypper will find the correct modules for your card. Unfortunately on openSUSE Leap 42.1 these 'supplemements' are being ignored by default by YaST (boo#953522). Therefore you need to select 'Extras/Install All Matching Recommended Packages' in 'Software Management' for autoselection and installation of the appropriate NVIDIA driver packages. When using 'zypper inr' you're not affected by this issue on openSUSE Leap 42.1.
Only if you plan to replace your card with a more recent one you should uninstall the driver before upgrading your hardware and run zypper inr once it is installed.