[Gelöst] Heimnetz sehr langsam trotz GiB

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  • Hallo Linuxfreunde,
    Ich habe wohl ein Netzwerk (Konfigurations) Problem.Generell ist mein Heimnetz langsam, Daten vom Laptop oder PC im Heimnetz versenden geht mit max. 2MiB/s, auch das Internet ist sehr langsam 100er KD Leitung aber max. 30 kommen an den Rechnern an (Div.Speedtest probiert).


    Meine Hardware: Fritzbox 6360, Laptop/PC Suse 13.1,Wlan/Power Lan,2 Win7 Wlan, sowie div.Androids.
    Wäre für jeden Tip dankbar

    Einmal editiert, zuletzt von husky ()

    Für den Inhalt des Beitrages 65771 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: husky

  • Was ist eine "100 KD Leitung" 100 KiloDau?
    Meinst du mit "Power Lan" dieses schneckengleiche Hilfsnetzwerk über die Haushaltsstromleitung?
    ( Wenn ja, warum wundert dich der Durchsatz?)


    Welche "diverse Speedtests" haben dir das gemeldet?


    War das Netz schon immer so langsam?
    Oder gibt es Konstellationen, wo es schneller ist?


    Benenne die exakte Topologie!
    Das meint: Welches Gerät ist an welchem wie angebunden?

  • Zitat

    auch das Internet ist sehr langsam 100er KD Leitung aber max. 30 kommen an den Rechnern an (Div.Speedtest probiert).


    Dann wäre das ein Provider Problem.


    Oft hilft auch ein Neustart bzw. Reset des Routers, beim Reset sind natürlich die Einstellungen weg, vorher sichern.

    Für den Inhalt des Beitrages 65773 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Hi root-tut-nicht-gut,
    100 Mbit Kabel Deutschland Anschluss, Power Lan v. Netgear soll bis 500MBit können
    -Speedtest Ookla div. Server (all time high 48Mbit)
    -Kabel Deutschland Test nach deren Vorgabe (Max.38 Mbit)
    -AVM Speedtest (Max.33Mbit)


    Haben KD 100 seit Sept 2013, erst mit alter 7270 Box ,jetzt haben wir die 6360 , leider brachte das aber nix.


    Die 6360 ist wie folgt vernetzt
    -LAN 2 an Power Lan von dort an BLU Ray Player für Videos vom NAS, sowie Suse13.1. PC mit Gbit LAN
    -LAN 3 direkt Western Digital My Book NAS 2 TB
    -Wlan 2,4 Ghz für 5 Androids und 2 Suse 13.1 Laptops, sowie 2 Win7 Laptops.



    Datentransfer im Heimnetz ist mit 2Mbit auch sehr langsam ,egal welches Gerät Daten sendet /empfängt
    Hi Sauerland,
    habe div.Resets durchgeführt sogar eine neue Fritz Box s.o.

    Für den Inhalt des Beitrages 65775 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: husky

  • Zitat

    -LAN 2 an Power Lan von dort an BLU Ray Player für Videos vom NAS, sowie Suse13.1. PC mit Gbit LAN

    Alles andere, als eine exakte Topologiebeschreibung.
    Ich glaskugle das mal so, dass vom Router WELCHES Kabel zu einem PowerLan Adapter geht und das NAS und der PC in irgendwelchen Steckdosen ihren Adapter haben.
    Richtig?


    Generell sind alle Arten von Speedtests aussagelos. Es sind letztlich nur grobe Schätzungen.
    Will man da wirklich zuverlässige Daten, braucht man auch dazu fähige Geräte.
    (Ein solches Gerät kostet mindestens 10 000€.)


    Da zudem das Marketinggeschrei immer lauter, als die technische Vernunft ist, halte ich die Diskrepanz zwischen den weihnachtlichen 38MBit und den vermeintlich gemessenen 33MBit eher für normal.


    Dass du mit geschätzten 2MBit unterwegs bist, kann viele Gründe haben.
    Ich kenne die exakte Topologie ja noch immer nicht; ich müsste nicht nur genau wissen, welches Gerät mit welchen Kabeln wo hängt, samt den Distanzen. (nota bene: ein "falsches" Kabel am falschen Port senkt die Bruttorate ganz erheblich, manchmal sogar auf 0. z.B. ein Cat3 Kabel an einem GBit Port )


    Dann ist die Frage, ob deine Fritzbox die LAN-Ports wirklich als Switch bedient. Viele dieser Billigteile tun das letztlich, auch wenn das Marketing noch nie davon gehört hat.
    (Ich kenne das Teil nicht, kann also dazu letztlich auch nichts sagen.)


    Dann hätten wir noch das Problem mit dem EINEN Kabel (falls ich das richtig erstanden habe) das zum PowerLan Adapter in der Steckdose geht:
    Die zwei Geräte dahinter müssen sich die Bandbreite teilen. Dort ist also nicht einmal die Hälfte verfügbar. (wie im richtigen Leben auch, treten immer "Reibungsverluste" auf und jedwede Verwaltung verhindert effektiv Effektivität)


    Damit ist ein Szenario vorstellbar, dass das Netz und insbesondere die Fritzbox hauptsächlich mit Fehlerkorrekturen und Wiederanforderung von Paketen beschäftigt ist.


    Mit fünf Geräten an einem WLAN kann es auch schon ganz schön eng werden.
    Ich weiß ja nicht, ob du dein Netz in der Wüste Gobi aufgebaut hast, oder in Berlin Mitte.
    In der Wüste funken wenige in diesem Frequenzband, in Berlin Mitte erheblich viel mehr.


    Und da wären wir dann schon beim nächsten Problem:
    Wenn du in Berlin Mitte in einem Hochhaus einen PowerLan Adapter in die Dose steckst, könnte es ja sein, dass du vom 3.Stock das PowerLan Netz des Nachbarn im 23.Stock anzapfst.
    Bedenke: Je mehr Geräte an der Dose, desto schneller geht es in die Hose.
    Um das zu vermeiden, müssten alle Stromkreise galvanisch entkoppelt werden, was garantiert nicht gemacht wurde.


    Es wird dir nur systematisches Stöpseln überbleiben, um letztlich halbwegs zu ermitteln, woran es liegt:


    Zuerst guckst, du, ob auf deiner Stromleitung noch andere PowerLans werkeln.
    Dazu hängst du NUR die Linuxkiste und SONST GAR NIX direkt an die Steckdose, und versuchst irgendeinen connect zu erhalten. Oft hat man Glück, und man erhält via DHCP tatsächlich eine Antwort.
    Aber keine Antwort heißt noch lange nicht, dass nicht doch andere auf diesem Stromkreis rumfunken. Und dann wirst du um richtige Analyse nicht herumkommen und "wireshark" bemühen müssen.


    Oder doch lieber gleich weiter testen mit dem nächsten Schritt:
    Hänge jetzt das NAS direkt an die Fritzbox. Jetzt sind NUR ZWEI Geräte im Nezt, die die Fritzbox zu bedienen hat.
    Schalte in der Fritzbox den WAN Zugang und das WLAN ab, damit du wirklich nur die lokale Belastung des LANs auf der Fritzbox hast.
    Kopiere nun viele große Dateien hin und her. Und viele kleine Dateien hin und her.
    Schätze ('"messen" mag ich nicht schreiben) die jeweiligen Übertragungsraten.


    Dann hänge das NAS mittels PowerLan an die Fritzbox
    und kopiere und schätze wieder.


    Wenn noch immer keine brauchbaren Ergebnisse vorliegen, klemme das NAS wieder ab. Und dem PowerLAN den Stecker ziehen.
    Schalte das WLAN ein. Das WAN bleibt nach wie vor aus.
    Nimm "airsnort" oder dergleichen, um zu gucken, wieviele Funken tatsächlich dein Klima vergiften.
    Dann schalte einen Androiden ein.
    Und wieder mit der Linuxkiste kopieren und schätzen....


    Nach geraumer Zeit die weiteren WLAN Funken eines nach dem anderen WÄHREND des Hin- und Herkopierens dazuschalten.


    Und zum Schluss die WAN-Verbindung einschalten und wieder kopieren und schätzen.


    Eine einfache Methode sich an den Flaschenhals heranzutasten.
    Selbstverfreilich ohne Garantie ihn auch wirklich zu finden.


    Good Luck!

  • Hier kannst Du einen eventuellen "Übeltäter" nur einkreisen, in dem Du systematisch vorgehst.
    Mal alles an Netzwerkkomponenten stilllegen, außer den Router zum Kabelanschluss.
    An diesen dann mal einen Läppi mittels LAN Kabel anhängen und einen Speedtest nach "draußen" machen.
    Dann einen zweiten Läppi mittels LAN an den Router hängen und einen Dateitransfer von Laptop zu Laptop machen und die Geschwindigkeit ermitteln.
    Danach scheibchenweise die anderen Komponenten zu schalten.
    Danach das NAS mit direkter LAN Anbindung.
    Das Powerlan mit dem NAS und wieder Geschwindigkeit testen.


    Als letztes das WLAN einschalten und mal nur einen Rechner reinhängen.
    Dann sukzessive die einzelnen Wlan-Geräte zu schalten und dabei immer die Geschwindigkeit testen.


    Mann kann natürlich auch die einzelnen Netzwerkstrecken getrennt testen, in dem man die anderen vom Netzt trennt.
    Also Lan, Powerlan und Wlan einzeln testen. Am besten immer mit dem gleichen Gerät. Nimm dafür immer den gleichen Läppi.


    Arbeitet Dein Netzwerk auf DHCP Basis oder mit festen IPs.
    Falls mit festen IPs-
    -Hast Du das Ganze in einem IP Range oder arbeitest Du mit Subnetzen?
    -Hast Du Deinen Router als Gateway und als DNS Server bei den Clients eingetragen?


    Falls auf DHCP Basis auf folgendes achten:
    -nur ein Gerät im Netz, sollte als DHCP Server fungieren
    -dies sollte der Router sein
    -NAS Geräte stellen ggf. auch einen DHCP Server zur Verfügung, diesen dann deaktivieren
    -ebenso sollte natürlich auch auf keinen der Clients ein DHCP Server laufen


    Gehen alle Geräte direkt ins Internet oder gibt es irgendwo einen Proxy-Server über den Du das regelst?

    2 Mal editiert, zuletzt von repi () aus folgendem Grund: Schreibfehler korrigiert

    Für den Inhalt des Beitrages 65786 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: repi

  • Danke root-tut-nicht-gut,danke repi,


    ich werde eure Tips zur Fehlereinkreisung heute Abend durchführen und dann berichten.


    Ich wohne im Einzelhaus in einer Kleinstadt in der Nordheide am Waldrand :-),
    wir sind zu KD gewechselt weil die Telekom unsere DSL Leitung auf 3000 gedrosselt hat, da waren die versprochenen 100Mbit schon ein Argument.
    Wenn wir 'nur' 30Mbit bekommen, ist das ja auch vollkommen ausreichend, nur ich möchte nicht für 100 bezahlen wenn nur 30 ankommen können.


    Viel nerviger ist allerdings der interne Datentransfer.


    Beispiel:
    Ein Ordner mit 6 GB Urlaubsfotos/Videos auf dem Suse Laptop, sollte für die ganze Familie verfügbar gemacht werden, also auf den NAS kopiert werden.
    Die Verbindung ist vom Laptop über Wlan zur Fritzbox von dort direkt über Lan(Nicht PowerLan !) auf den NAS.
    Die Benachrichtigungsbox unten rechts (KDE 4) zeigte : "1,2 bis 2,3 MiB/s und 1 Stunde und 19 Minuten verbleibend" leider stimmte die Berechnung.


    Also ich werde die Verbindungen einzeln testen und hier berichten :smilie_school_012: ggf. aber erst morgen dazu kommen, muss leider noch für mein Geld arbeiten :)
    Vielen Dank, soweit.

    Für den Inhalt des Beitrages 65791 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: husky

  • Viel nerviger ist allerdings der interne Datentransfer.


    Hier solltest Du mal die Topologie Deines Netzwerkes genauer beschreiben!.


    Wie ich schon schrieb feste IP oder DHCP? Dann die einzelnen Sachen dazu beachten und hier mal mitteilen.

    Für den Inhalt des Beitrages 65810 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: repi

  • Vielen Dank für euere Mühe,
    habe eben ca. 30min.die Topologie sowie meine Fehlersuche beschieben, dann wurde ich automatisch ausgeloggt und der Text war verloren :( , nochmal schreibe ich das nicht sorry, vielen Dank nochmals.
    Gruß
    Husky

    Für den Inhalt des Beitrages 66029 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: husky