Linux automatisch herunterfahren lassen

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  • Hallöchen,


    wie kann ich meinen Opensuse Server automatisch nach einer gewissen Zeit der Nichtbenutzung herunterfahren lassen?


    Ich habe hier


    http://wiki.ubuntuusers.de/Skripte/Auto_OFF


    ein Skript gefunden.


    Würde dies auch so unter Opensuse laufen? Oder müsste man dort Änderungen vornehmen?


    Gruß
    mairo

    Für den Inhalt des Beitrages 67122 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: mairo

  • Ein eigenwilliges Script. Und wie ich meine nicht sonderlich robust. Aber egal.


    Was meinst du mit "einer gewissen Zeit der Nichtbenutzung"?
    Während du nichts tust, tut das System ja doch ziemlich viel...


    Und letztlich würde man das über das normal ACPI regeln und "systemd" dafür einsetzen.


    Definiere, was du exakt möchtest.
    Wenn du nicht hinlangst, heißt das ja nicht, dass du nicht gerade einen Stream guckst oder gerade irgendein 40GB Image ziehst...

  • Ok, ich versuch mal zu beschreiben, was ich meine:
    Das System soll hauptsächlich als Datengrab benutzt werden, also ein Sambaserver und Printserver usw. daten werden täglich per rsync auf eine externe Festplatte gesichert.
    Ein DLNA-Server läuft auch noch.


    Wenn dies alles nicht genutzt wird (90% der Zeit) muss das System ja nicht durchlaufen? Oder soll ich das Haswell-System durchlaufen lassen?


    Wie kann ich das Herunterfahren über ACPI und Systemd regeln?


    Gruß

    Für den Inhalt des Beitrages 67126 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: mairo

  • Was ist ein DLNA-Server?
    Meinst du so ein Hometheater für allerlei Streamingsachen?


    Was ist ein "Haswell-System"?
    Oder meinst du einfach einen Rechner mit Haswell Chipsatz?


    Das ACPI (AdvancedConfiguration-and-PowermangementInterface ) liefert alle benötigten Daten und "systemd" regelt halt alles im gesamten System.


    So ganz verstehe ich das jedoch nicht.
    Ein Server, der sich ausschaltet, wenn grad nix anliegt, ist kein Server.


    Wenn du die Kiste wirklich nur für SAMBA und Print nutzt UND sie bei Nicht-Gebrauch ausschlaten willst, warum setzt du die Kiste dann überhaupt ein?
    Es wäre doch viel bequemer, das alles gleich auf der "Workstation" mitlaufen zu lassen. (Das machen sogar schwachbrüstige Altteile ohne nennenswerte Leistungseinbußen).
    Und die Sicherung auf externe HD kann die Kiste auch locker en passant erledigen.


    Außerdem hast du ja schon alle Funktionen in KDE verfügbar.
    Kannst dort festlegen, dass sich das Ding abschaltet, wenn x Minuten keine Aktion.


    Willst du wirklich, was du da schreibst?
    Sinnvoll scheint mir das nicht.

  • Also, KDE wird natürlich nicht gestartet, sondern nur der Textmodus, keine GUI.
    "Fertige" NAS-Festplatten schalten auch bei "Nichtbenutzung" ab und werden dann wer WOL wieder beim Booten geweckt. So wollte ich das auch tun, denn warum soll ich Strom verbrauchen, wenn es unnötig ist und niemand auf den Rechner zugreift.


    Aber du kommst vom Thema ab, ich wollte nicht mit dir diskutieren, ob du das für sinnvoll erachtest, sondern ich wollte lediglich wissen, ob dieses Skript so auch unter Opensuse laufen würde, oder ob es Anpassungen bedarf.


    Gruß

    Für den Inhalt des Beitrages 67146 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: mairo

  • Hi, mairo!


    Das Skript soll OK sein, ich habe dort keine inkompatible Pfade gefunden. Ich würde aber auf der Zeile 124 pm-utils einsetzen (nur als Vorschlag), z.B.

    Code
    /usr/sbin/pm-hibernate


    Wäre auch sehr dankbar, wenn Du noch Testergebnisse hier kurz noch postest :)


    Viel Erfolg!

    Für den Inhalt des Beitrages 67148 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: toxa

  • Man kann das dennoch anders regeln. Egal.


    Das Script wird Ärger machen, sobald "screen" läuft.

  • Das Script wird Ärger machen, sobald "screen" läuft.


    Eigentlich nicht, es ist, soweit ich das gesehen habe, alles konfigurierbar.


    Es wurde eigentlich nach Script gefragt, alles anderes ist die Konfiguration > das überlassen wir "mairo" :)

    Für den Inhalt des Beitrages 67154 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: toxa

  • Das sehe ich deutlich anders.
    Konfigurierbarkeit ist kein Kriterium.


    Läuft ein "screen" wird das script niemals herunterfahren, auch wenn die Session detached ist.
    Ein schlichtes "who" ist nicht geeignet, festzustellen, ob tatsächlich irgendwelche User eingeloggt sind.
    Da bedarf es etwas mehr.


    Ebensowenig sind services berücksichtigt, die via inetd laufen.


    Um nur ein paar Punkte zu nennen. (da lassen sich sicher noch viel mehr Szenarien nennen, die man bei solchen Scripten zu berücksichtigen hat.


    Die Konfiguration kann da nicht helfen. Da lassen sich allenfalls Basics konfen.
    "screen", ein kleiner Exot in der Processliste, taucht halt mal in der Processliste als "SCREEN" auf. Nicht als "screen".
    Das ignoriert das script. (Man sollte deshalb der Var APPLICATIONS mindestens noch ein "SCREEN" hinzufügen.


    Ich meine immer noch, dass man das anders lösen sollte.
    Wie ich schon schrieb: Nicht sonderlich robust.
    Man glaube vor allem nicht, dass es für den Produktiveinsatz geeignet sei.


    Aber es geht ja nicht darum für das "Problem" eine sinnvolle Lösung zu finden,
    sondern um das Script...


    Zuletzt: Um es lauffähig zu machen, sollte man dafür ein autoshutdown.service File erstellen und mit "systemctl enable..." aktivieren.

    2 Mal editiert, zuletzt von root-tut-nicht-gut ()

    Für den Inhalt des Beitrages 67156 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: root-tut-nicht-gut