Einbinden von Festplatten / Wechselfestplatten SATA ohne feste Systembindung

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  • In einem PC mit mehreren Festplatten, bei dem abgelegte Dateien von verschiedenen Systemen aus genutzt werden sollen, stört das ständig mit Passworteingabe nötige Mounten unter Dolphin.


    Das vor allem, wenn man eigentlich auf der Konsole arbeiten möchte, aber erst in der grafischen Oberfläche mounten muss. Es ist ja nicht mehr so einfach, wie bei früheren Systemen.
    da konnte man mit YaST einfach zwar das Mounten vorbereiten und wusste hinterher, dass man
    statt mount /dev/sda2 /win-e nur noch mount /win-e eingeben brauchte.
    Bei dem heutigen System weiß ich nichts mehr dazu, weil das alles anders ist.


    Natürlich wäre es möglich, mit YaST die Festplatten fest auf entsprechende Verzeichnisse zu mounten.
    Aber: Geht eine davon kaputt, läuft Linux nicht hoch, sondern höchstens in einen "Emergency Modus", den ich nicht bedienen kann, weil ich noch nicht wirklich eine gezielte Anleitung dazu gefunden habe, wie ich manuell die in der fstab oder wo neuerdings auch zusätzlich immer eingetragenen Festplatteneinträge herausnehme.


    Daher meide ich das. Dennoch muss man doch alternativ eine Methode finden, automatisch eingebaute Festplatten mit anderen Dateisystemen ohne weitere root-Passworteingabe automatisch zu mounten, aber ohne Gefahr laufen zu müssen, wenn eine Festplatte ausgeklinkt ist, im krassesten Fall das System neu installieren zu müssen.
    Mit USB-Geräten geht es doch schließlich auch irgendwie und es ist auch eine Errungenschaft, dass man bei heutigen Linux-Systemen CD oder DVD einfach in den Laufwerken wechseln kann. Früher musste man die umounten, sonst ging ums Verrecken willen die Lade nicht auf.


    Wie also geht das alternativ und unverbindlich, weitere Festplatten bei Vorhandensein auf bestimmte Verzeichnisse ohne Interaktion zu mounten, aber dass bei nicht-Vorhandensein das System damit auch zurecht kommt? Das kann doch nicht allein an der Anschlussart liegen, ob USB oder SATA oder NAS ?

    Einmal editiert, zuletzt von estudia694 ()

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  • Du redest wirr.

    In einem PC mit mehreren Festplatten, bei dem abgelegte Dateien von verschiedenen Systemen aus genutzt werden sollen stört das ständig mit Passworteingabe nötige Mounten unter dolphin.

    Das kann man sehr wohl regeln. Mit vielen verschiedenen Methoden lässt sich sowas erreichen.


    Zitat

    Natürlich wäre es möglich, mit YaST die Festplatten fest auf entsprechende Verzeichnisse zu mounten.

    Was auch der richtige Weg ist.


    Zitat

    Aber: Geht eine davon kaputt, läuft Linux nicht hoch, sondern höchstens in einen "Emergency Modus",

    Das ist falsch. Entweder die Platte/Partition des bootenden Systems ist kaputt, oder nicht. Entweder Linux startet, oder nicht.
    Ob das Bunte dann startet und das Netzwerk zuckt, ist eine andere Frage.
    Linux läuft, oder nicht.


    Zitat

    den ich nicht bedienen kann, weil ich noch nicht wirklich eine gezielte Anleitung dazu gefunden habe, wie ich manuell die in der fstab oder wo neuerdings auch immer eingetragenen Festplatteneinträge herausnehme,

    Die gibt es tonnenweise. Und der korrekte Weg ist, diese Vorgänge zu verstehen und ein paar Kommandos zu lernen.


    Zitat

    Daher meide ich das. Dennoch muss man doch alternativ eine Methode finden, automatisch eingebaute Festplatten mit anderen Dateisystemen ohne weitere root-Passworteingabe automatisch zu mounten, aber ohne Gefahr laufen zu müssen, wenn eine Festplatte ausgeklinkt ist, im krassesten Fall das System neu installieren zu müssen.

    Der richtige Weg wurde schon genannt. Und es ist absolut falsch, dass man in solchen Fällen neu installieren müsse. Da reichen i.d.R. ein paar Befehle und das Ding fliegt wieder.


    [quote ]Mit USB-Geräten geht es doch auch und es ist auch eine Errungenschaft, dass man bei heutigen Linux-Systemen CD oder DVD einfach in den Laufwerken wechseln kann.[/quote]Man konnte schon immer auch die gebooteten Laufwerke bei laufenden Betrieb austauschen. (Die Hardware muss das natürlich auch können). Es ist also keine neue Errungenschaft.
    Es ist sogar relativ alte Technik. Das udev ist realtiv neu. Und das ist das Linux Subsystem, das Wechselmedien verwaltet.


    Es sind aber zwei Paar Schuhe, ob wir von fest eingebauten Platten (ob nun via IDE, SATA oder dergleichen ist egal), oder von USB- Dingern reden. Bei den fest eingebauten kann man auch sehr, sehr viele verschiedene Wege wählen. Dir etwas passendes entfällt, weil du zu wenig Fakten über die tatsächlichen Plattenverhältnisse genannt hast.
    Poste ausführlich, welche Platten, die wie partitioniert sind und welchen Zweck sie haben.


    Zitat

    Früher musste man die umounten, sonst ging ums Verrecken willen die Lade nicht auf.

    Das musst du heute ganz genauso machen. Nur geht es seit udev einfacher. Udev erledigt das für dich.


    Zitat

    ja, wie geht das alternativ und unverbindlich, weitere Festplatten bei Vorhandensein auf bestimmte Verzeichnisse ohne Interaktion zu mounten, aber dass bei nicht-Vorhandensein das System damit auch zurecht kommt?

    Wie gesagt: Falsche Fragestellung ODER zu wenig präzise Informationen.
    Ändere beides.

    Für den Inhalt des Beitrages 90287 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LinuPia

  • Du kannst die Festplatte in der /etc/fstab mit den Optionen "noauto" und "users" in Spalte 4 eintragen, dann wird die Festplatte nicht automatisch beim Booten eingebunden durch die Option noauto und durch die Option users kann jeder die Festplatte mounten.


    Mehr erfährst du wenn du in der Konsole

    Code
    man fstab

    eingibst.

    Gruß
    Alf

    Für den Inhalt des Beitrages 90289 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Alf1967